Tomato and Pepper Summer Pudding

die herzhafte Variante eines traditionellen englischen Desserts

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Zutaten für Portionen

6 Scheiben Weißbrot, dünn, einen Tag alt, ohne Krusten
Zwiebel(n), gewürfelt
2 Zehe/n Knoblauch, gewürfelt
Paprikaschote(n), rot, in Streifen geschnitten
Paprikaschote(n), grün, in Streifen geschnitten
3 EL Olivenöl
1 kg Tomate(n), grob gewürfelt
2 EL Tomatenmark
1 TL Thymian, getrocknet
1 EL Essig (Rotweinessig)
2 TL Zucker
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zwiebeln, Knoblauch und Paprika dünsten. Restliche Zutaten zugeben und köcheln, bis eine dicke Sauce entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Eine Puddingform mit Brotscheiben auslegen. Die Sauce einfüllen und mit Brotscheiben bedecken. Mit einem Teller abdecken und einem schweren Gegenstand beschweren. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Servieren auf einen Teller stürzen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 05.02.06
Rezept-Statistiken: 8.264 (14)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Cappuccino Sternekoch


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4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

schnickschnack Hendlgriller sagt:  
06.05.2006 22:05
hallo cappu,

wenn man die zutaten köcheln soll, bis eine dicke sauce entstanden ist, kann ich dann statt der tomatenwürfel auch passierte tomaten nehmen? und wenn ja: wieviel ml/g würdest du empfehlen? wie lange sollte ich es einkochen lassen?

ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass die masse, fest genug wird, damit man sie stürzen kann. aber du hast es ja gemacht - wodurch kommt denn die festigkeit?

lieben gruß von schnickschnack

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Cappuccino Sternekoch sagt:  
06.05.2006 22:28
Hallo Schnickschnack,

hm, vielleicht eine 400g Dose Tomaten? Wie lange du die Sauce kochen musst hängt von den Tomaten ab, je nachdem wie 'wässrig' sie sind, aber sicher eine halbe Stunde. Das Wort Sauce ist vielleicht irreführend, du willst einen recht dicklichen Brei erhalten.
Kennst du Summer Pudding, das Dessert aus Brot und Früchten? Darauf basiert dieses Rezept, nur hier in der herzhaften Variante. Das Brot saugt einiges der Flüssigkeit auf, dadurch verdickt sich die Gemüsemasse im Inneren noch mehr und wird fest. Wichtig ist, dass du es wirklich gut beschwerst und eine Nacht lang kaltstellst.

Gruß
Cappu

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schnickschnack Hendlgriller sagt:  
07.05.2006 14:37
hallo cappu,

danke für die hinweise. ich kenne den originalen summer pudding leider nicht. ich werde aber darauf achten, dass es einen recht dicken brei ergibt. ich kann ja auch weniger flüssigkeit nehmen und dafür etwas mehr konzentriertes tomatenmark, damit die konsistenz stimmt.

eine frage hätte ich noch zu der puddingform: wie genau sieht die aus? ich habe nur einen gugelhupf und kastenformen - das ist sicher nicht das richtige. kann ich auch eine schüssel dafür nehmen? eher ein flache oder eine tiefe?

lg von schnickschnack

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Cappuccino Sternekoch sagt:  
07.05.2006 16:11
Hallo Schnickschnack,

deine beiden Backformen sind ungeeignet. Eine Puddingform sieht so aus: http://www.kitchenkapersdirect.co.uk/images/pP000001660.jpg, und so sieht das fertige Endprodukt dann z.B. aus: http://www.ozevillage.com.au/gs/recipes/recipeimages/summer_pudding_redcurrant.jpg - auf diesem Bild ist auch recht gut zu erkennen, wie die Brotscheiben die Füllung fixieren.
Ich bin auf deine Meinung gespannt, und darauf, wie viel Tomatenmark du verwendest.

Gruß
Cappu

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schnickschnack Hendlgriller sagt:  
19.05.2006 21:30
hallo cappu,

heute gab es bei uns diesen leckeren pudding. er uns hat sehr, sehr gut geschmeckt und wir hatten viel spaß bei der herstellung ;-)

um mit passierten tomaten die richtige konsistenz und den geschmack von 1 kg tomaten hinzubekommen, haben wir das gedünstete gemüse mit etwas mehl angeschwitzt und dann 700 g passierte und 80 g einfach konzentriertes tomatenmark zugegeben. die konsistenz ist schön dick geworden.

als puddingform musste meine salatschüssel herhalten, die sehr ähnlich geformt ist. ich war daher ziemlich skeptisch bezüglich des stürzens. aber es hat wunderbar geklappt der pudding sah 1a aus :-D wir werden ein foto hochladen.

nun meine frage, die ich mal lieber hätte vorher stellen sollen: wie tut man denn so einen pudding fachgerecht auf???
ich habe ihn wie eine torte in stücken geschnitten und dann zwei stücken herausgenommen. das war ein kleines gematsche. das größte problem war, dass der restliche pudding in sich zusammenfiel, nachdem ich die zwei stücken herausgetrennt hatte.
kannst du mir da einen tipp geben? hätte ich vielleicht nicht gleich den ganzen pudding in stücke teilen sollen? oder gibt es für diese summer puddings eine spezielle methode, wie man die ordentlich auf die teller bekommt und der rest dann auch noch halbwegs gerade steht?

wenn ich das noch fachgerecht hinbekomme, will ich das gute stück auf alle fälle mal für gäste machen :-)

lieben gruß von schnickschnack

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Cappuccino Sternekoch sagt:  
20.05.2006 11:35
Hallo Schnickschnack,

vielen Dank für deine Antwort und die Anregungen, was die Menge an passierten Tomaten betrifft.
Zum Servierproblem: für ein Buffet oder ähnliches ist der Pudding leider weniger geeignet, denn so schön er auch aussieht - er sollte möglichst komplett serviert werden, da der Rest leider schnell zusamnenfällt. Du hast das schon ganz richtig gemacht, wie bei einem Kuchen Stücke abzuschneiden. Ich bin auch so ein Experte, der das trotz scharfem Messer und Löffel nie schön hinbekommt. Da fehlt mir das englische Gen, denn die kriegen das immer wunderbar hin ;)
Was bei Summer Pudding gerne gemacht wird ist die Zubereitung in individuellen kleinen Puddingförmchen, was wunderbar aussieht. Das könnte ich mir bei diesem Tomato Pudding als raffinierte Vorspeise auch gut vorstellen, vielleicht mit einer Basilikumschaumsauce dazu... Muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Gruß
Cappu

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schnickschnack Hendlgriller sagt:  
03.09.2006 23:08
Hilfreicher Kommentar:

hallöle,

mal wieder ein kommentar von mir ;-) bin ja inzwischen ein fan dieses puddings. er eignet sich übrigens besonders gut für gäste: man kann ihn mehr als 24 stunden vorher zubereiten und er ist ein absoluter „hingucker“!
vielleicht profitiert ja der ein oder andere von meinen erfahrungen:

was die form betrifft:
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ich habe diesmal 3 kleinere schälchen als pudding-förmchen genommen. die kleinen puddings hielten sogar besser als der große und fielen auch nicht auseinander, nach dem ich schon stücke herausgetrennt hatte (siehe foto :-D ) die kleinen puddings kann man also auch gut aufgeschnitten auf ein buffet stellen.
egal ob man einen großen oder mehrere kleine puddings herstellt, es ist ausschlaggebend, dass man eine oder mehrere schalen/schüsseln/förmchen verwendet, die nicht zu flach sind und nach unten hin schräg zulaufen - d.h. die unten einen wesentlich kleineren durchmesser haben als oben. (natürlich nur, wenn man keine echte englische puddingform hat.)

damit der pudding schön rot aussieht:
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das einzig knifflige bei diesem rezept ist, dass der pudding am ende rot aussieht. um das zu erreichen darf das brot nicht zu trocken sein und der tomaten-brei auch nicht zu dick, so dass das brot wirklich viel flüssigkeit aufsaugt. das ist mir auch diesmal nicht gelungen, weil ich zeitung gelesen habe, wärend der brei eingekocht ist ;-) daher habe ich auf cappus rat hin die puddings nach dem stürzen mit tomatensaft eingepinselt und dann noch kurz durchziehen lassen – das ergebnis seht ihr ja auf dem foto :-D auf diese weise ist das rezept wirklich „idiotensicher“.

herbst-pudding ;-)
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außerdem habe ich angesichts der kühlen jahreszeit noch ein experiment gewagt und einen gestürzten pudding im ofen bei 150°C „aufgebacken“ bzw. durcherwärmt – geschmacklich ein absolutes gedicht. man kann aus dem summer pudding also getrost einen herbst-pudding machen ;-)

variante:
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zur abwechslung habe ich dieses mal die zutaten folgendermaßen variiert:
> statt der zweiten paprika habe ich ne ordentliche menge gewürfelte schwarze oliven in den tomatenbrei gegeben und mitgekocht
> erst nach dem einkochen habe ich dann noch gehacktes basilikum zugefügt

passierte tomaten statt frische tomaten:
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dieses mal habe ich 1 l passierte tomaten statt dem 1 kg frischen tomaten genommen und 3 EL tomatenmark zugefügt. das war geschmacklich besser als mein experiment vom letzten mal (siehe kommentar oben). so werde ich es jetzt immer machen.

so, ich weiß jedenfalls, was ich meinen nächsten gästen vorsetze :-)
liebe grüße insbesondere an die schöpferin dieses schönen gerichtes von schnickschnack

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