Entencurry - Kaeng Phed Ped Yang



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Zutaten für Portionen

  Für die Marinade: (Entenbeine)
1 EL Sojasauce, dunkel
1 TL Gewürzmischung (Fünf-Gewürz-Pulver)
2 EL Wasser
1 EL Fischsauce
1 EL Öl, 4 Barberie-Entenbeine, a ca. 350 g
  Curry :
Ente, gebraten, ca 2500g oder 4 gebratene Entenbeine
2 Dose/n Kokosmilch
2 EL Currypaste, rote, wer mag auch 3-4 EL
10  Kaffir-Limettenblätter, Bai Magrood
3 EL Fischsauce
2 TL Zucker
150 g Erbsen, sehr fein
15  Kirschtomate(n), halbiert
Chilischote(n), rot ohne Kerne, in Streifen geschnitten
3 Stängel Basilikum, (Thai-Bai Hoarapha)

Zubereitung

Für dieses Rezept braucht man eine gebratene Ente oder, wie ich es vorziehe, geschmorte marinierte Barberie-Entenbeine. Es klingt sehr aufwändig, aber am Ende werde ich schreiben, wie man es sich einfacher machen kann.

Zunächst die Entenbeine waschen und trocken tupfen und mit der Marinade dünn bestreichen. In einer Pfanne auf dem Herd gut anbraten. In einen Bräter umschichten, restliche Marinade drübergießen und bei 120-130 Grad im Ofen 2,5 Stunden schmoren, dabei zweimal wenden.
Die Haut und das Fett entfernen, das Fleisch auslösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Sauce entfetten und beiseite stellen.
Das alles kann man am Vortag erledigen.

Für das Curry die Paste in dem Öl bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie zu duften beginnt. Dann die Kokosmilch angießen und einige Minuten durchkochen. Das Entenfleisch und die Limettenblätter zugeben und 10 Minuten weiterkochen. Wenn das Entenfleisch noch nicht richtig weich ist, auch länger. Danach 2 EL Fischsauce, Tomaten und Erbsen zufügen und weitere 3-4 Minuten kochen. Die entfettete Sauce zugeben, nach und nach, wie viel, ist Geschmackssache. Mit 1-2 Tl Zucker und weiterer Fischsauce abschmecken. Wie viel richtet sich nach der Säure der Tomaten und dem Salzgehalt des Bratenfonds.
Das Basilikum grob zerrupfen und untermischen. Eventuell mit einem Spritzer Limettensaft abrunden.

Nachtrag:
Das Curry selbst ist sehr schnell zubereitet, das Entebraten braucht seine Zeit. Deshalb brate ich immer 8 bis 10 Entenbeine auf einmal und friere mir dann Fleisch und Sauce portionsweise ein. Die oben beschriebene Menge ist ziemlich üppig für sechs Personen, im normalen Leben reicht die Hälfte für uns vier, denn das Curry ist schon ziemlich gehaltvoll.
Aber bei einer Party braucht man ja oft etwas mehr.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.02.06
Rezept-Statistiken: 29.859 (206)* gelesen
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Verfasser:

UlrikeM  Sternekoch


Mitglied seit 08.03.2004
8.274 Beiträge (ø2,85/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

UlrikeM  Sternekoch sagt:  
03.02.2006 11:00
Und nun hab ich doch etwas vergessen .... die Entenbeine werden natürlich geschlossen geschmort. Man braucht ja keine knusprige Haut...

Liebe Grüße Ulrike

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hase83 Kaltmamsell sagt:  
18.09.2006 10:47
Hallo,
ein super leckeres Curry!
Ich hab es mit Entenbrust gemacht, und ins Curry noch ein bisschen Ananas. Da wir nur zu zweit waren hat eine Brust gereicht und die Hälfte der Zutaten.
Das wird es sicher wieder geben!!

LG, hase

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Suse70  Chefkoch sagt:  
25.09.2006 16:26
Hallo Ulrike,

seeehr lecker. Allein das Entenfleisch war nach dem Schmoren schon sehr lecker. Überrascht hat mich dann die Kombination mit Tomaten und Erbsen und den ganzen thailändischen Aromen.

Zum Glück haben wir nicht alles geschafft, so dass noch ein Rest für mich übrig geblieben ist.

Frierst du die gegarten Entenkeulen im Ganzen ein oder nur das kleingeschnitteten Fleisch?

LG
Suse

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
04.10.2006 15:25
Danke für das Foto, Suse, das sieht toll und ganz original aus...freu...

Liebe Grüße Ulrike

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
27.10.2006 13:04
Ich hatte suse ihre Frage per KM beantwortet, vielleicht keine so gute Idee.
Ich löse das Fleisch von den Knochen, solange die Entenbeine noch warm sind. Dann kann man sie besser von Haut, Sehnen und Fett befreien. Dann schneide ich sie in mundgerechte Stücke, verpacke ich immer zwei mit Sauce in Dosen und friere sie ein.

Liebe Grüße Ulrike

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wuermli Küchenjunge sagt:  
08.12.2006 15:27
Hehe, danke noch mal fürs Rezept. Auch wenn ich erst falsch versatnden hatte mit dem süß-sauer. Werds auf jeden Fall einmal testen ;)

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LazarusLong Chefkoch-Moderator Hendlgriller sagt:  
08.08.2007 19:41
Hallo Ulrike.

Warum ich dieses Curry nicht schon viel frueher versuchte, kann ich mir selbst kaum erklaeren. Vielleicht liegt's daran, dass Du die Zubereitung wieder "pfiffig" nanntest, was auch in diesem Fall nicht zutrifft. Ok, das Schmoren der Beine dauert etwas, aber schwierig ist es keineswegs.

Ausgezeichnetes Gericht, aber das war ja zu erwarten!

Hab' etwas geschummelt, statt der roten Chilis hab' ich 4 feingehackte gruene Jalapenos mit Kernen rein gegeben.

Gruss aus Connecticut,

LazarusLong

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LazarusLong Chefkoch-Moderator Hendlgriller sagt:  
10.08.2007 00:55
Heute gab's den Rest. Schade, dass ich nicht einen 6. Stern zufuegen kann.

Noch'n Gruus aus Connecticut,

LazarusLong

PS: Dank und Gruesse auch von den Nachbarn.

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Shileya Tellerwäscher sagt:  
11.08.2008 13:02
Wir machen das Curry immer ohne Erbsen, dafür etwas mehr Tomaten, da mein Mann Erbsen einfach als unpassend empfindet (Halb-Thai).
Es ist einfach ein Gedicht und jeder von uns liebt es, sogar unsere Kinder!!!

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
16.01.2010 19:04
Ich weiß, die Erbsen sind nicht original, eigentlich gehören die kleinen, grünen, ersgroßen Auberginen in das Curry. Die schmecken mir aber nur in Thailand und nur gaaanz frisch, In Deutschland sind die mir zu bitter. Vielleicht kommt das durch die lange Reise? Die Kombi Tomaten und süße Erbsen finde ich aber trotzdem sehrstimmig.
Eine Alternative, und auch noch klassisch, wären Tomaten und Ananas. Dann muss man aber je nach Ananas mit der Zuckerzugabe jonglieren.

Liebe Grüße Ulrike

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carmen1978 Küchenjunge sagt:  
14.02.2009 20:44
Hallo!
Habe das Entencurry heute abend gekocht, allerdings mit Entenbrust... zum Reinsetzen! Vielen herzlichen Dank für diese geschmackliche Erlebnisreise! :-)

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suppenkasper42  Kaltmamsell sagt:  
19.11.2010 23:33
Hallo,
ich hatte noch eine Menge Reste einer im ganzen gebratenen Ente.
Diese in kleine Stücke geschnitten und mit Lauchzwiebeln angebraten, dann die restlichen Zutaten dazu gegeben. Hatte aber leider nur Zitronengras im Haus. Die Erbsen habe ich ebenso wie die Chilischoten weggelassen ( war uns auch so scharf genug ). Trotzdem schmeckte es super und war dazu noch eine gute Resteverwertung. Tolles Rezept!
VG, suppenkasper

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Schüttimaus  Hendlgriller sagt:  
05.12.2010 21:06
Hallo, das liest sich toll, ich würde das gerne die nächsten Tage nachkochen und hätte noch ein paar Fragen. Was machst du mit der Haut? Wegwerfen? Was hälst du von frischen Zuckerschoten statt Erbsen? Passt das? Ich mag die gerne, Erbsen nicht so. Ich will auch so viel Ente wie möglich auf Vorrat schmoren, aber wenn es kein Backblech sondern ein geschlossener Bräter sein soll, in meinen bekomm ich sicher keine 10 Keulen. Soll ich einen Mix aus Brust und Keule nehmen um möglichst viel Fleisch zu bekommen? Wird das Fleisch sicher zart? Ich habe die Entensuppe aus dem ck nachgekocht, hat super geschmeckt, aber die Ente war total zäh.
Vielen Dank schon mal für die Antworten!

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
06.12.2010 12:54
1. die Haut kommt weg
2. naja, die Sauce ist schon sehr cremig und schwer. Wenn dir die knackigen Schoten da drin gefallen? Erbsen sind da meiner Meinung nach stabiler, auch was das Aufwärmen betrifft.
3. Keine Brust. die wird in jedem Fall trocken. Wenn dann ganze Enten, zwei passen in den Backofen. So ist es auch im Original. Mehr Fleisch bekommst du, wenn du nur Beine verwendest. Billiger ist es auch. ich hab sie auch schon auf dem Blech gebraten. Das dauert aber länger und sie werden auch nicht so weich wie im Bräter. Weich werden sie in jedem Fall, 120 Grad Umluft, 2,5 - 3 Stunden, wenn´s sein muss auch länger. Bei der Zeit und Temperatur kriegt man jeden Entenopa und auch jedes Rind weich. Ich würde es aber nicht so lang schmoren, bis das Fleisch vom Knochen fällt, dann kann es dir passieren, dass dir das Fleisch im Curry zerfällt, hat auch seinen Reiz, ist aber nicht jedermanns Sache. Besser vom Knochen lösen, Fett und Haut dabei entfernen und gegebenenfalls noch ein bisschen im Curry köcheln.
Vorschlag: Du kochst das Curry bis zum Gemüse fertig, teilst und setzt einen Teil mit Tomaten und feinen Erbsen an und einen Teil mit Zuckerschoten.
Ach ja, ich habe einen großen rechteckigen Gänsebräter von Fissler, in den bekomme ich dicht an dicht 10 Keulen hochkannt gestellt. Ist ja egal, weil die Haut nicht kross werden muss.
Alles klar?
Viel Erfolg... Ulrike

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Schüttimaus  Hendlgriller sagt:  
06.12.2010 12:59
Ja, ich danke Dir vielmals und mach mich gleich auf den Weg in den Supermarkt. (Erfolgs-)Bericht folgt.
Ich hatte wegen dem Bräter gefragt weil ich meinen nicht mal die Martinsgans reinbekommen habe...

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
06.12.2010 13:17
Vielleicht kannst du ja in der Nachbarschaft einen größeren leihen?

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Schüttimaus  Hendlgriller sagt:  
08.12.2010 20:40
Hallo, getestet und für sehr gut befunden!
An welcher Stelle des Rezeptes kommen bei Dir die Chillieschoten wieder ins Spiel?
Ich habe es mit Zuckerschoten und Erbsen probiert und finde die Zuckerschoten toll. Vor allem optisch sieht es nicht so "deutsch" aus. Foto ist hochgeladen, kann noch ein paar Tage dauern.
Ich würde nächstes mal noch einen Schuss selbstgemachte Hühnerbrühe zugeben, weil die Soße sehr sättigend war.
Vielen Dank für das tolle Rezept!

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
08.12.2010 22:34
Fein, dass dir mein Lieblingscurry gefällt. Die Chilistreifen kommen zum Schluss als Garnitur dazu.
Die Sauce zu verdünnen wäre schade. Zugegeben, gerade dieses Curry ist sehr gehaltvoll, aber dadurch auch besonders schmackhaft, verdünnen würde den Geschmack aber kaputtmachen. Du kannst das Fett, das sich nach dem langen Köcheln auf der Oberfläche absetzt, abschöpfen, das mach ich auch immer.
In einem normalen Thai-Essen wird niemals ein Curry allein gegessen. Es gibt mindestens noch drei andere Gerichte, auch leichte Gemüsegerichte, dazu. Da spielt es dann auch keine Rolle, dass das Curry ziemlich üppig ist.

Grüße Ulrike

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Schüttimaus  Hendlgriller sagt:  
09.12.2010 13:34
Das wäre natürlich auch eine Idee. Statt der Lightversion einfach noch Alternativen dazu und davon weniger essen!

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