Sauerteig - Vollkornbrot
aus selbstgemahlenem Korn| Für den Teig: (Sauerteig - Voransatz) | |
| 325 g | Roggen, fein gemahlen |
| 400 g | Wasser, lauwarm |
| 35 g | Teig (Sauerteig) |
| Für den Teig: (am Backtag) | |
| 550 g | Weizen, fein gemahlen |
| 300 g | Roggen, fein gemahlen |
| 100 g | Sonnenblumenkerne |
| 3 TL | Salz |
| 500 g | Wasser, lauwarm |
| ½ Würfel | Hefe |
| Fett für die Form |
Zubereitung
Die Zutaten für den Sauerteigansatz gut vermischen und zugedeckt über Nacht an einem warmen Ort gehen lassen.
Am nächsten Tag 35 g Sauerteig für das nächste Backen abnehmen und kühl aufbewahren. Das Mehl gut vermischen, eine Mulde formen, die zerbröselte Hefe mit etwas Wasser einrühren, mit Mehl abdecken und gehen lassen.
Wenn die Mehldecke aufreißt, den Sauerteigansatz und die restlichen Zutaten, bis auf die Sonnenblumenkerne, hinzufügen und mit der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten gut durchkneten. Zum Schluss die Sonnenblumenkerne hinzufügen und kurz mit durchmischen.
Die Teigmasse in eine gut gefettete Kastenform geben und glatt streichen. Dann mit Mehl bestäuben. An einem warmen Ort (im auf 50 Grad vorgeheizten Backofen) gehen lassen, bis der Teig an den Formenrand gegangen ist.
Dann das Brot im Heißluftherd 90 Minuten bei 180 Grad C, wenn Brotbackstufe vorhanden 75 Minuten, backen. Danach aus der Form nehmen und mit kaltem Wasser besprühen. Auf einem Rost auskühlen lassen.
Am nächsten Tag 35 g Sauerteig für das nächste Backen abnehmen und kühl aufbewahren. Das Mehl gut vermischen, eine Mulde formen, die zerbröselte Hefe mit etwas Wasser einrühren, mit Mehl abdecken und gehen lassen.
Wenn die Mehldecke aufreißt, den Sauerteigansatz und die restlichen Zutaten, bis auf die Sonnenblumenkerne, hinzufügen und mit der Küchenmaschine mindestens 10 Minuten gut durchkneten. Zum Schluss die Sonnenblumenkerne hinzufügen und kurz mit durchmischen.
Die Teigmasse in eine gut gefettete Kastenform geben und glatt streichen. Dann mit Mehl bestäuben. An einem warmen Ort (im auf 50 Grad vorgeheizten Backofen) gehen lassen, bis der Teig an den Formenrand gegangen ist.
Dann das Brot im Heißluftherd 90 Minuten bei 180 Grad C, wenn Brotbackstufe vorhanden 75 Minuten, backen. Danach aus der Form nehmen und mit kaltem Wasser besprühen. Auf einem Rost auskühlen lassen.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
hasi57
sagt:
sagt: 06.05.2006 13:41
Hallo,
hab zum 1.mal ein Sauerteigbrot gebacken,muß sagen,es ist prima geworden.Uns schmeckt es ausgezeichnet,werde es wieder backen.Ist ja auch eine klasse Anleitung.
Vielen Dank !Bild folgt.
LG.Hasi57
hab zum 1.mal ein Sauerteigbrot gebacken,muß sagen,es ist prima geworden.Uns schmeckt es ausgezeichnet,werde es wieder backen.Ist ja auch eine klasse Anleitung.
Vielen Dank !Bild folgt.
LG.Hasi57
Pietra22
sagt:
sagt: 24.05.2006 12:11
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Günti,
wie lange darf man die >>35 g Sauerteig für das nächste Backen
wie lange darf man die >>35 g Sauerteig für das nächste Backen
günti
sagt:
sagt: 25.05.2006 15:53
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Pietra,
normalerweise kann man den Sauerteig etwa 8 Tage im Kühlschrank aufbewahren, im Nullgradfach (wenn vorhanden) etwa 2 Wochen. Mit einem kleinen Trick kannst Du die Aufbewahrungsdauer auf 4 bis 6 Wochen erhöhen. Du gibst dem Sauerteig, den Du aufbewahren willst soviel Roggelmehl zu, bis der Teig krümelig ist (ähnlich den Steußeln beim Streußelkuchen). Mit diesem "Krümelsauer" setzt Du dann später den Sauerteig an. Klappt 100%ig. Das Einfrieren habe ich noch nicht probiert, wäre aber mal einen Versuch wert. Den gekauften habe ich nicht probiert, weil die Sauerteigherstellung gar nicht schwer ist:
Du nimmst 100 gr. Roggelmehl, fügst 100 gr. warmes Wasser zu und läßt nach dem Umrühren die Masse bei Raumteperatur 2 Tage abgedeckt stehen. Dann fügst du die gleiche Menge Mehl und Wasser zu und läßt die Masse weitere 24 Std. stehen. Wenn du dann weitere 150 gr. Roggenmehl und 200 gr. warmes Wasser zutust und alles nochmal 24 Std. stehen läßt, hast Du die Menge Sauerteig für mein Rezept. Er muß locker sein und angenehm sauer riechen. Vergiß aber nicht etwas Sauerteig für das nächste Brot abzunehmen.
Viel Erfolg und LG von Günti
normalerweise kann man den Sauerteig etwa 8 Tage im Kühlschrank aufbewahren, im Nullgradfach (wenn vorhanden) etwa 2 Wochen. Mit einem kleinen Trick kannst Du die Aufbewahrungsdauer auf 4 bis 6 Wochen erhöhen. Du gibst dem Sauerteig, den Du aufbewahren willst soviel Roggelmehl zu, bis der Teig krümelig ist (ähnlich den Steußeln beim Streußelkuchen). Mit diesem "Krümelsauer" setzt Du dann später den Sauerteig an. Klappt 100%ig. Das Einfrieren habe ich noch nicht probiert, wäre aber mal einen Versuch wert. Den gekauften habe ich nicht probiert, weil die Sauerteigherstellung gar nicht schwer ist:
Du nimmst 100 gr. Roggelmehl, fügst 100 gr. warmes Wasser zu und läßt nach dem Umrühren die Masse bei Raumteperatur 2 Tage abgedeckt stehen. Dann fügst du die gleiche Menge Mehl und Wasser zu und läßt die Masse weitere 24 Std. stehen. Wenn du dann weitere 150 gr. Roggenmehl und 200 gr. warmes Wasser zutust und alles nochmal 24 Std. stehen läßt, hast Du die Menge Sauerteig für mein Rezept. Er muß locker sein und angenehm sauer riechen. Vergiß aber nicht etwas Sauerteig für das nächste Brot abzunehmen.
Viel Erfolg und LG von Günti
stef81
sagt:
sagt: 31.07.2006 07:07
Hallo Günti,
das ist ein ganz tolles Rezept. Bisher hatte ich immer Probleme mit meinen Sauerteigbroten, aber diesmal hat es einwandfrei geklappt und schmeckt auch noch sehr lecker.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Stef
das ist ein ganz tolles Rezept. Bisher hatte ich immer Probleme mit meinen Sauerteigbroten, aber diesmal hat es einwandfrei geklappt und schmeckt auch noch sehr lecker.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Stef
sklein
sagt:
sagt: 16.03.2007 13:00
Ein super Brot :-)
habe es jetzt schon mehrere Male gebacken und es kam bisher immer super an.
Schmeckt auch als Brötchen super lecker :-)
habe es jetzt schon mehrere Male gebacken und es kam bisher immer super an.
Schmeckt auch als Brötchen super lecker :-)
21.06.2007 19:36
Großes Lob,
ein wirklich tolles Rezept, hat bis jetzt von meinen Versuchen mit Sauerteigbroten am besten geklappt, schmeckt super, ist schön locker und nicht trocken, ich glaube das wird jetzt mein Standartbrot.
Danke für das Rezept.
LG minimama
ein wirklich tolles Rezept, hat bis jetzt von meinen Versuchen mit Sauerteigbroten am besten geklappt, schmeckt super, ist schön locker und nicht trocken, ich glaube das wird jetzt mein Standartbrot.
Danke für das Rezept.
LG minimama
jule_vhm
sagt:
sagt: 05.02.2008 14:19
Wow, super. Das ist das erste mal dass ich mich an sowas gewagt habe. Hab auch den Sauerteig selbst gemacht so wie du es beschrieben hast. Und grade hab ich das Brot aus dem Ofen geholt, auskühlen lassen (zumindest n bissl) und mit Butter gegessen :) Suuuper lecker, vielen Dank für das tolle Rezept. Für eine 35cm Kastenform reicht aber auch die halbe Menge. Habe die andere Hälfte so als Brot geformt und daneben gelegt, weil ich nur eine Kastenform habe, ist aber total flach gelaufen. Naja, aber schmecken tuts trotzdem sehr lecker. Und das in der Kastenform sieht wirklich aus, wie vom Bäcker :)
LG Julia
LG Julia
jule_vhm
sagt:
sagt: 05.02.2008 14:20
ach und noch ne Frage: Hat das Brot mal jemand im Brotbackautomat gemacht?
günti
sagt:
sagt: 09.02.2008 18:53
Hallo Julia,
ich freue mich, dass dir das Brot gelungen ist. Ich nehme auch immer die 35 cm Kastenform. Diese ist durch den Teig gut halb gefüllt. Nach dem Abbacken steht das Brot leicht über dem Rand. Du kannst meine Brote auf dem hochgeladenen Bild sehen. Ich backe mit der doppelten Menge immer zwei Brote gleichzeitig (spart Energie). Am nächsten Tag schneide ich davon einen Großteil in Scheiben und friere Teilmengen ein. So habe ich immer mein Brot parat. Mache das schon seit vielen Jahren so.
Die Frage nach dem Brotbackautomaten kann ich dir nicht beantworten, da ich keinen besitze.
LG
Günti
ich freue mich, dass dir das Brot gelungen ist. Ich nehme auch immer die 35 cm Kastenform. Diese ist durch den Teig gut halb gefüllt. Nach dem Abbacken steht das Brot leicht über dem Rand. Du kannst meine Brote auf dem hochgeladenen Bild sehen. Ich backe mit der doppelten Menge immer zwei Brote gleichzeitig (spart Energie). Am nächsten Tag schneide ich davon einen Großteil in Scheiben und friere Teilmengen ein. So habe ich immer mein Brot parat. Mache das schon seit vielen Jahren so.
Die Frage nach dem Brotbackautomaten kann ich dir nicht beantworten, da ich keinen besitze.
LG
Günti
günti
sagt:
sagt: 02.12.2008 22:19
11.02.2009 13:49
anita84
sagt:
sagt: 02.12.2008 21:10
Hallo!
Wie gehe ich den vor wenn ich Trockengerm nehme? Kann ich auch einfach nur Roggenvollkornmehl nehmen?
LG
Anita
Wie gehe ich den vor wenn ich Trockengerm nehme? Kann ich auch einfach nur Roggenvollkornmehl nehmen?
LG
Anita
günti
sagt:
sagt: 11.02.2009 15:49
Hilfreiche Antwort:
Hallo Anita,
Selbstverständlich kann man nur Roggenvollkornmehl nehmen.
Aber: Je weniger Weizen, desto fester das Brot. Es geht nicht so gut auf, wie bei meiner Rezeptvorgabe. Auch die Zeit des Gehens verlängert sich.
Auf Trockenhefe greife ich nur im Notfall zurück. Sie muss richtig aktiviert werden. Ich mache das in einem halbvollen Glas mit lauwarmem Wasser und mit einem halben Teelöffel Zucker. Wenn sie richtig schäumt, gebe ich sie der Teigmischung bei.
Gruß Günti
Selbstverständlich kann man nur Roggenvollkornmehl nehmen.
Aber: Je weniger Weizen, desto fester das Brot. Es geht nicht so gut auf, wie bei meiner Rezeptvorgabe. Auch die Zeit des Gehens verlängert sich.
Auf Trockenhefe greife ich nur im Notfall zurück. Sie muss richtig aktiviert werden. Ich mache das in einem halbvollen Glas mit lauwarmem Wasser und mit einem halben Teelöffel Zucker. Wenn sie richtig schäumt, gebe ich sie der Teigmischung bei.
Gruß Günti
nataga
sagt:
sagt: 29.07.2009 23:38
Hallo Günti,
Brot ist super geworden. Für ein Brot ist es mir aber zu groß. Wenn ich nur die halbe Menge oder 2 Brote mache, wie lange ist dann die Backzeit?
Grüße
nataga
Brot ist super geworden. Für ein Brot ist es mir aber zu groß. Wenn ich nur die halbe Menge oder 2 Brote mache, wie lange ist dann die Backzeit?
Grüße
nataga
günti
sagt:
sagt: 30.07.2009 13:11
KvH
sagt:
sagt: 23.10.2009 17:34
Hallo Günti,
ich habe Dein Rezept jetzt 2x mit dem Grundsauerteig von Seelenschein probiert und habe ein Problem:
der Teig geht innerhalb einer Stunde super auf (in einer 35er Brotbackform) und kommt knapp bis zum Rand. Aber er ist super empfindlich, sobald ich im Backofen das Tuch runternehme sinkt er etwas zusammen und beim Backen fällt mir immer die Mitte um 1 - 2 cm ein. Mache ich irgendwas falsch?
Lieben Gruß
kvh
ich habe Dein Rezept jetzt 2x mit dem Grundsauerteig von Seelenschein probiert und habe ein Problem:
der Teig geht innerhalb einer Stunde super auf (in einer 35er Brotbackform) und kommt knapp bis zum Rand. Aber er ist super empfindlich, sobald ich im Backofen das Tuch runternehme sinkt er etwas zusammen und beim Backen fällt mir immer die Mitte um 1 - 2 cm ein. Mache ich irgendwas falsch?
Lieben Gruß
kvh
günti
sagt:
sagt: 23.10.2009 19:35
Hallo KvA,
ich gehe davon aus, dass Du in einem geschlossenen Backofen backst. Da benötigst Du das Tuch über dem Teig nicht, da dieser ja keine Zugluft bekommt und eigentlich auch nicht zusammenfallen kann. Jedenfalls ist da bei mir so. Die Brote fallen in der MItte immer dann ein, wenn der Teig zu lange gegangen ist. Versuch es mal mit weniger Zeit, d.h. der Teig ist bei Backbeginn dann noch nicht so weit aufgegangen. Das macht aber nichts, denn er geht Währen der Anbackphase noch weiter auf.
Gruß
Günti
ich gehe davon aus, dass Du in einem geschlossenen Backofen backst. Da benötigst Du das Tuch über dem Teig nicht, da dieser ja keine Zugluft bekommt und eigentlich auch nicht zusammenfallen kann. Jedenfalls ist da bei mir so. Die Brote fallen in der MItte immer dann ein, wenn der Teig zu lange gegangen ist. Versuch es mal mit weniger Zeit, d.h. der Teig ist bei Backbeginn dann noch nicht so weit aufgegangen. Das macht aber nichts, denn er geht Währen der Anbackphase noch weiter auf.
Gruß
Günti
stanitzel
sagt:
sagt: 16.09.2010 08:02
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Günti!
Ich backe immer wieder mal Brot, bei den Rezepten musste ich oft etwas verändern. Bei deinem Rezept passt einfach alles- ich musste nicht herumprobieren wie es am besten wird, wir werden es sicher noch oft machen.
Danke fürs Reinstellen
Stanitzel
Ich backe immer wieder mal Brot, bei den Rezepten musste ich oft etwas verändern. Bei deinem Rezept passt einfach alles- ich musste nicht herumprobieren wie es am besten wird, wir werden es sicher noch oft machen.
Danke fürs Reinstellen
Stanitzel
günti
sagt:
sagt: 20.09.2010 08:59
cojemajo
sagt:
sagt: 11.03.2011 18:49
03.04.2011 18:12
Hallo!
Ich habe dieses Brot vor einiger Zeit schon gebacken und es ist auch sehr gut gelungen. Einen kleinen Teil vom Teig habe ich noch zu einem Laibchen geformt und extra gebacken. Etwas Brotgewürz und gem. Kümmel gab noch etwas mehr Geschmack, so wie wir diese Art von Brot am liebsten haben.
LG Gabi
Ich habe dieses Brot vor einiger Zeit schon gebacken und es ist auch sehr gut gelungen. Einen kleinen Teil vom Teig habe ich noch zu einem Laibchen geformt und extra gebacken. Etwas Brotgewürz und gem. Kümmel gab noch etwas mehr Geschmack, so wie wir diese Art von Brot am liebsten haben.
LG Gabi
wuschel1303
sagt:
sagt: 02.12.2011 21:43
einfach perfektes rezept! vielen dank!!
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- Brote
- brot
- Brot/ Brötchen...
- Backwaren
- Brot
- Backen (Brot, Brötchen, Pizza)
- Brot
- brote/brötchen
- Brot
- brot (2)
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine
























ich hab diese Brot nun schon zum dritten Male nachgebacken und es wird immer besser! Danke für die tolle Bankanleitung.
Grüssle tikus
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten