Erfurter Schittchen
oder auch Stollen genannt| 1 kg | Mehl |
| 100 g | Hefe |
| 125 g | Zucker |
| 125 g | Mandel(n), süße |
| 25 g | Mandel(n), bittere, oder Bittermandelöl |
| 125 g | Zitronat |
| 75 g | Orangeat |
| 125 g | Rosinen |
| 75 g | Korinthen |
| 375 g | Margarine |
| 1 kl.Flasche/n | Rum oder Rumverschnitt ( ca.0,3 l) |
| 1 | Zitrone(n), unbehandelt, Schale abgerieben |
| 1 Pck. | Vanillezucker |
| Butter und Puderzucker zum Bestreuen | |
| ¼ Liter | Milch |
| 1 Prise | Salz |
Zubereitung
Die Zutaten vor der Teigbereitung abwiegen und vorbereiten, wie Mandeln von Schale befreien, indem man sie in heißes Wasser gibt und abpellt. Die Rosinen und Korinthen waschen und am Vortag einweichen. Zitronat und Orangeat zerkleinern, wenn nicht schon gewürfelt gekauft.
Die Zutaten alles über Nacht in eine warmen Raum stehen lassen.
Tags darauf, die Hälfte Mehl sieben, in die Mitte eine Vertiefung, die lauwarme Milch dazugeben, 3 TL Zucker und die Hälfte Hefe, zu einem mittelfesten Teig verarbeiten. Dann abdecken mit einem Tuch und mindestens 3 Stunden gehen lassen, bis Oberfläche rissig ist.
Nun weiterhin Mehl, restliche Hefe, Zucker, Vanillezucker, Salz und Margarine (geschmeidig) mit viel lauwarmer Milch zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Alles kräftig durchkneten und schlagen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und Blasen wirft. Dann erst die Mandeln, Zitronat, Orangeat, Sultaninen( Rosinen) und Korinthen unter den Teig kneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Wieder den Teig zugedeckt 2 Stunden, an einem warmen Ort, ruhen lassen. Dann noch mal kräftig durchkneten und wieder 30 min. gehen lassen.
Nun den Teig in 1000 g schwere Stücke aufteilen und brotähnlich formen und in der Mitte eine Kerbe eindrücken oder übereinander schlagen.
Bei mittlerer Hitze, ca. 1 Stunde bis 1 1/2 stunden backen, bis schön goldgelb.
Nach dem Backen, das noch warme Schittchen mit zerlassener Butter bestreichen und dann mit Zucker und /oder Puderzucker bestäuben.
Die Schittchen sollten 6 - 7 Tage lagern, ehe sie angeschnitten werden.
Haltbar sind sie teilweise bis Ostern, wenn man mehrere backen tut. Bei uns wurden sie früher zu Hause vorbereitet und abgedeckt, auf einem großen Holzbrett zum Bäcker gebracht, zum Backen.
Es war Tradition bei uns in Erfurt und der näheren Umgebung, auf den Dörfern, bis bald hin zur Wende. Dann hat diese schöne Tradition leider aufgehört!
Die Zutaten alles über Nacht in eine warmen Raum stehen lassen.
Tags darauf, die Hälfte Mehl sieben, in die Mitte eine Vertiefung, die lauwarme Milch dazugeben, 3 TL Zucker und die Hälfte Hefe, zu einem mittelfesten Teig verarbeiten. Dann abdecken mit einem Tuch und mindestens 3 Stunden gehen lassen, bis Oberfläche rissig ist.
Nun weiterhin Mehl, restliche Hefe, Zucker, Vanillezucker, Salz und Margarine (geschmeidig) mit viel lauwarmer Milch zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Alles kräftig durchkneten und schlagen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und Blasen wirft. Dann erst die Mandeln, Zitronat, Orangeat, Sultaninen( Rosinen) und Korinthen unter den Teig kneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Wieder den Teig zugedeckt 2 Stunden, an einem warmen Ort, ruhen lassen. Dann noch mal kräftig durchkneten und wieder 30 min. gehen lassen.
Nun den Teig in 1000 g schwere Stücke aufteilen und brotähnlich formen und in der Mitte eine Kerbe eindrücken oder übereinander schlagen.
Bei mittlerer Hitze, ca. 1 Stunde bis 1 1/2 stunden backen, bis schön goldgelb.
Nach dem Backen, das noch warme Schittchen mit zerlassener Butter bestreichen und dann mit Zucker und /oder Puderzucker bestäuben.
Die Schittchen sollten 6 - 7 Tage lagern, ehe sie angeschnitten werden.
Haltbar sind sie teilweise bis Ostern, wenn man mehrere backen tut. Bei uns wurden sie früher zu Hause vorbereitet und abgedeckt, auf einem großen Holzbrett zum Bäcker gebracht, zum Backen.
Es war Tradition bei uns in Erfurt und der näheren Umgebung, auf den Dörfern, bis bald hin zur Wende. Dann hat diese schöne Tradition leider aufgehört!
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Kommentare anderer Nutzer
Pietra22
sagt:
sagt: 20.11.2006 15:21
Hallo Kräuterjule,
hat es einen Grund, dass Du Margarine verwendest? Ich würd' Dein Rezept gern nachbacken und wollte mich vorher vergewissern.
LG von Pietra
hat es einen Grund, dass Du Margarine verwendest? Ich würd' Dein Rezept gern nachbacken und wollte mich vorher vergewissern.
LG von Pietra
20.11.2006 20:22
Hallo Pietra,
das ich Margarine verwende liegt daran, dass ich das Rezept so meinem Hausbäcker übernommen hatte. Das war zu DDR-Zeiten und da wurde an Zutaten gespart. Du kannst natürlich statt der Margarien gern Butter, oder Butterschmalz nehmen, weil das eher zum Orginal gehört. Ganz früher wurde auch noch halb und halb verwendet, also Butterschmalz und Rindertalg.
Du kannst es dir aussuchen, wie du es backen möchtest.
Ich habe voriges Jahr mein Schittchen mit Margarine gebacken und es tat dem Geschmack keinen Abbruch. Buttergeschmack ist aber immer besser, als Margarine.
Viel Spaß beim ausprobieren.
Der Buttergeschmack kommt auch durch die zerlassene Butter, welche man dann zum Abschluss zum Bestreichen nimmt, hervor.
VG die Kräuterjule:-))
das ich Margarine verwende liegt daran, dass ich das Rezept so meinem Hausbäcker übernommen hatte. Das war zu DDR-Zeiten und da wurde an Zutaten gespart. Du kannst natürlich statt der Margarien gern Butter, oder Butterschmalz nehmen, weil das eher zum Orginal gehört. Ganz früher wurde auch noch halb und halb verwendet, also Butterschmalz und Rindertalg.
Du kannst es dir aussuchen, wie du es backen möchtest.
Ich habe voriges Jahr mein Schittchen mit Margarine gebacken und es tat dem Geschmack keinen Abbruch. Buttergeschmack ist aber immer besser, als Margarine.
Viel Spaß beim ausprobieren.
Der Buttergeschmack kommt auch durch die zerlassene Butter, welche man dann zum Abschluss zum Bestreichen nimmt, hervor.
VG die Kräuterjule:-))
knuddelninchen
sagt:
sagt: 21.10.2008 04:52
Hey Kraeuterjule,
habe mal eine Frage zu dem Rum, wird dieser nur verwendet um the Rosinen und Korinthen einweichen zu lassen?
Danke, Janine
habe mal eine Frage zu dem Rum, wird dieser nur verwendet um the Rosinen und Korinthen einweichen zu lassen?
Danke, Janine
21.10.2008 17:15
haerz
sagt:
sagt: 08.11.2009 18:42
...bin grad beim ausprobieren.. solange der Teig geht muß ich mal meckern ....Milchangabe sehr ungenau...!1/4 Liter mit Hefe ???? dann viel Milch.....?
08.11.2009 18:59
pflaumenmus12
sagt:
sagt: 16.10.2011 17:37
Diese Schittchen sind ein Hochgenuss !!!
glg;-))
Bilder folgen.
glg;-))
Bilder folgen.
16.10.2011 17:44
Wie jetzt, schon Schittchen gegessen, oder ist das noch vom vorigen Jahr?
Denn man sollte im Oktober anfangen und sie liegen lassen bis Weihnachten. Dann enfalten die sich noch intensiver und werden immer besser.
Bei meinem Vater, in den Sechzigern, gab es immer noch zu Ostern Schittchen, welche super durchgezogen waren. Das war früher so üblich.
Denn man sollte im Oktober anfangen und sie liegen lassen bis Weihnachten. Dann enfalten die sich noch intensiver und werden immer besser.
Bei meinem Vater, in den Sechzigern, gab es immer noch zu Ostern Schittchen, welche super durchgezogen waren. Das war früher so üblich.
knobirunde
sagt:
sagt: 09.11.2011 18:01
Also, ich habe es auch noch nicht begriffen mit der Milch. Erst die lauwarme Milch in die Vertiefung und dann nochmal "...viel lauwarmer Milch zugeben..."???? Du schreibst: und weiter verfahren wie angegeben.
Also dann nochmal Milch verwenden? Wieviel beim zweiten Mal?
Also dann nochmal Milch verwenden? Wieviel beim zweiten Mal?
10.11.2011 12:45
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die Weihnachtszeit kommt bestimmt.
und damnn ist wieder Schittchen-Zeit.
Wer ein gutes Schittchen zu Weihnachten essen will, sollte mindestens 6-8 Wochen vorher anfangen. denn einige Wochen gelagert schmeckt das Schittchen besser, da es gut durchgezogen ist.
Es gibt Streitfragen um das "Schittchen" und den "Dresdner Stollen".
Auf jeden Fall ist unser "Erfurter Schittchen" gehaltvoller und da durch auch kalorienreicher, als der "Dresdner Stollen". Dadurch wird er auch oft flacher wenn er ausgebacken ist.
Es lohnt sich ein Vergleich anzustellen. Nicht vergessen, eher anfangen mit backen.
VG die Kräuterjule :-))
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