Rostbratwürste Thüringer Art



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Zutaten für Portionen

600 g Schweinefleisch (Schweineschulter), mager
400 g Schweinefleisch (Schweinebauch), fett
20 g Salz
Pfeffer, weißen, gemahlenen
1 kleines Ei(er)
100 ml Milch

Zubereitung

Das Fleisch durch den Fleischwolf drehen. Die gekühlte Milch, das Ei und die Gewürze dazu geben. Alles gut vermengen und in saubere Schweinedünndärme locker stopfen. Nach 20 cm Länge die Würste abdrehen. Wenn die Enden der Würste noch offen sind, werden sie durch rotierende Drehung geschlossen. Danach werden sie kalt abgewaschen und sollten sofort gebraten werden, weil die Rohmasse nicht gekocht ist, können sie schnell verderben. Wenn sie nicht gleich verwendet werden können, kann man sie auch einfrieren.
Im Sommer auf den Rost oder als Hauptspeise zu Kartoffelbrei, werden sie gern gegessen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.01.06
Rezept-Statistiken: 19.557 (41)* gelesen
64 (0)* gespeichert
595 (1)* gedruckt
5 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Kräuterjule  Sternekoch


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2.938 Beiträge (ø1,08/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Denally Tellerwäscher sagt:  
04.04.2006 11:13
Hallo Kräuterjule!

Ich stamme aus Thüringen, wir schlachten jedes Jahr ein Schwein und machen Wurst daraus, aber Milch und Eier haben wir noch nie in die Rostermasse vermengt!
Aber das kann ja von Region zu Region verschieden sein. Unser Rezept ist ansonsten identisch, nur machen wir noch ein paar andere Gewürze dran (Majoran,Knoblauch), aber das ist ja schließlich auch Geschmackssache.

Gruß Conny

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
04.04.2006 16:04
Hallo Conny,

wie du schon schreibst, ist das vom Rezept und der Region her unterschiedlich und wenn ihr das so macht, ist das auch ok.

VG Kräuterjule :-))

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nanncy100 Sternekoch sagt:  
19.11.2006 20:05
Halllo!

Das mit dem Ei ist schon in Ordnung.
Es verbesert die Bindung.

Ja Gewürze vermisse ich aber auch.

Ich schneide inzwischen 1/3 der Hackmase in der Küchenmaschine und mische es dann ordentlich.
Sie bekommen noch einen Hauch von süßen Paprika und sehen dann schon mal aus
wie vom Fleischer.

VG Jürgen

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
21.11.2006 08:09
Hallo Jürgen,

du bist ja im CK für deine Hausschlachterei bekannt.


Ich bin eher nicht so der Schlachter, sondern eher ein Probierer und das Rezept habe ich aus Überlieferungen meines Vaters. Früher wurde doch noch mehr geschlachtet.

Da ich Städterin bin, kommt es bei mir nicht so oft vor, dass ich Wurst herstelle. Es ist eben nur ein Probieren, da ich doch ein sehr neugieriger und ehrgeiziger Mensch bin. Ich muss alles mal ausprobiert haben um mitreden zu können.

Deshalb auch die Übernahme des Rezeptes, so wie es geschrieben war und meist halte ich mich dann genau an das Rezept, wenn ich was nicht kenne und nicht oft mache.

Das mehr Gewürze ran können, ist bestimmt richtig. Ich habe es aber so als Vorgabe bekommen.

Trotzdem Danke für deinen Komentar und Interesse.



VG die Kräuterjule:-)9

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Tritte Tellerwäscher sagt:  
03.04.2008 05:51
Also, ich habe gerade mit entsetzten das "Rezept" von der heiligen Thüringer Rostbratwurst gelesen. Erschreckend!!!! Sicher sind von Region zu Region die Rezepte unterschiedlich aber Gewürze zu vergessen ist ja das allerletzte! Pfeffer und Salz kommen überall rein. Wo ist der typische Kümmel der Thüwu ausmacht? Vielleicht auch ne Spur Majoran und Knobi .....und was soll die Milch? Sorry,aber das ist für mich kein wirkliches Rezept. Thüwu selber herstellen ist eine Kunst die nur Fleischer machen sollten. Da trau ich mich als Koch nicht ran. Am besten Ihr fahrt nach Thüringen und eßt die dort an einem GEPFLEGTEN Holzkohlegrill! (Ungebrüht)

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opahorst Tellerwäscher sagt:  
01.03.2012 12:25
Das Maß aller Dinge findet man an folgenden Orten:
1. Helldrungen, Am Bahnhof
2. Aschara
3. Wolf's

Da ist überall das drin, was den Geschmack Thüringens ausmacht:
- Kümmel
- Knoblauch
- Majoran
- Pfeffer
- Muskatnuss

und ganz viel Liebe !

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