Gebratene Nieren kreolisch



Zutaten für Portionen

750 g Innereien, Lamm-Nieren
250 g Zwiebel(n) fein gehackt
375 g Tomate(n), frisch
7 EL Öl, (Olivenöl)
1 EL Essig, (Fruchtessig)
Knoblauch, Zehe, fein gehackt
  Salz nach Geschmack
  Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

Die Lamm-Nieren von überflüssigem Fett befreien und vierteln. Tomaten schälen, entkernen und fein hacken. In einer Pfanne die Hälfte des Olivenöls erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und darin glasig dünsten. Die gehackten Tomaten und den Essig dazu geben und so lange einkochen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist und sich ein lockerer "Brei" gebildet hat. Die Pfanne vom Herd nehmen. Das restliche Olivenöl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Die Nierenviertel trocken tupfen und mit etwas Pfeffer und Salz bestreut- in das Öl geben. Unter häufigem Wenden etwa 4 bis 5 Min. braten, bis sie von allen Seiten leicht gebräunt sind. Die eingekochten Tomaten über die Nieren geben und 1 bis 2 Min. gründlich erhitzen. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.05.02
Rezept-Statistiken: 16.488 (14)* gelesen
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Verfasser:

Liesbeth  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

zanzibar Tellerwäscher sagt:  
23.05.2003 23:43
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Nieren NACH dem Braten salzen, nicht vorher,
sonst werden sie hart.

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baerbelruck Kartoffelschäler sagt:  
25.07.2004 05:38
Finde Dein Rezept toll, ich BEREITE ES ETWAS anders zu.
Doch Nierchen sind gut zubereitet und gerade auf kreolische Art einfach was ganz BESONDERES!
LG. Bärbel

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schuxn Smutje sagt:  
17.01.2006 22:01
So ein Rezept habe ich gesucht. Ich habe vor kurzem meine ersten 2 Lämmer schlachten lassen und hatte keine Idee, wie man die Innereien zubereiten kann. Ich habe Leber und Nieren nach diesem Rezept zubereitet und einfach Baguettbrot und Salat dazu gereicht. Hat allen sehr gut geschmeckt. Vielen Dank dafür.

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renatuca Suppenkoch sagt:  
18.01.2006 21:02
Hilfreicher Kommentar:

hallo,

habe mich fast nach rezept gehalten, es war köstlich.
nur etwas anders gewürzt da ich keinen frischen rosmarin hatte, diese mit mischung (eigene gartenernte von tymian, majoran und pfefferminze,gemeinsam getrocknet und gerebelt) dazugegen - und mit etwas noilly prat geschmacklich abgerundet;
am ende auch das salz - da passt fleur du sel, und einen hauch frischen groben pfeffer. dazu nur kurz geröstetes weißbrot mit etwas olivenöl beträufelt. es hat fein geschmeckt.
lammnierchen & co, werde ich ab sofort bei meinen metzger abonnieren, (gibts sehr selten)so fein waren die.
ein sehr feines rezept ohne großen klimpim - einfach unkompliziert und doch köstlich.
liebe grüße
rena

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hezlis47  Tellerwäscher sagt:  
16.09.2006 23:08
Ich habe das Rezept immer wieder durchgelesen und frage mich: was bitte ist daran kreolisch?? Wenn, dann doch eher italienisch oder liege ich da falsch?
Gruß Lissi!

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Liesbeth  Sternekoch sagt:  
17.09.2006 14:15
Lissi,

bei den Kommentaren unter den Rezepten geht es um die Zubereitung oder ein Statement nach dem Zubereiten. Konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden hier auch gern gesehen, aber Diskussionen über Namen, Original oder nicht Original oder so was in der Art gehören in die Plauderecke!
Aber wenn wir schon mal dabei sind: die kreolische Küche ist die Küche der Südstaaten von Amerika. Da laufen sehr viele Einflüsse zusammen. Einwanderer sowohl aus dem Norden auch aus dem Süden treffen leben dort. D.h. karibische, mittelamerikanische, nordische - aber über Nordamerika - auch viele europäische Kochgewohnheiten sind in der kreolischen Küche zu finden und werden zu völlig neuen Varianten "vermengt", teilweise aber auch auf überlieferte Art zubereitet. Kann durchaus sein, dass hier bei diesem Rezept der Ursprung in Italien liegt, nur hätte es dort vermutlich keinen Reis dazu gegeben.

LG

Liesbeth

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