Hermann Grundteig

Hermann zum Neuansetzen

Zutaten für Portionen

½ Pck. Hefe (Trockenhefe)
1 EL Zucker
1 Tasse Wasser, lauwarm
1 Tasse Mehl

Zubereitung

Trockenhefe und Zucker mit lauwarmem Wasser auflösen und Weizenmehl unterrühren. Diese Mischung an einem warmen Ort 2 Tage gären lassen. Evtl. noch mit etwas Mehl nachfüttern.

Die Masse jeden Tag mehrmals umrühren. Danach diesen Grundteig weitere 2 Tage in den Kühlschrank stellen.

Am 4. Tag 1 Tasse Wasser und 1 Tasse Mehl zugeben, verrühren und den Teig weitere 6 Tage in den Kühlschrank stellen. Am 10. Tag ist der Grundteig fertig.

Variante: Die Tassen Wasser immer durch eine halbe Tasse Wasser und eine halbe Tasse Buttermilch ersetzen.

Tipps:

Hermann mag keine Metallschüsseln und Metalllöffel, nur Glas- oder Plastikschüsseln und Holz- oder Plastiklöffel (ähnlich, wie Eischnee).

Wenn sie eine Zeitlang keinen Hermann backen wollen, können sie ihn ohne weiteres einfrieren. Er ist in der Kühltruhe (bzw. im Tiefkühlfach ihres Eisschranks) bis zu einem halben Jahr haltbar.

Auch der gebackene Hermann kann problemlos eingefroren werden, es empfiehlt sich, ihn nach dem Auftauen kurz aufzubacken, dann schmeckt er wie frisch zubereitet.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Ruhezeit: ca. 10 Tage
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 04.01.06
Rezept-Statistiken: 55.825 (84)* gelesen
730 (2)* gespeichert
3.495 (3)* gedruckt
114 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

clodchen Kartoffelschäler


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Kommentare anderer Nutzer

chrissi60 Tellerwäscher sagt:  
07.01.2006 18:34
Hallo kann der gefrorene Hermann auch werter gefüttert werden,oder ist er nur zum sofort backen
geeignet


gruß Chrissi

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Erynia Tellerwäscher sagt:  
21.02.2012 11:47
Hilfreiche Antwort:

Ich weiß, dass die Frage schon einige Jahre zurück liegt, aber vielleicht kommt sie ja beim ein oder anderen auch nochmal auf, daher mein Kommentar:
Ich pflege meinen Hermann seit fast 5 Jahren, und habe ihn zwischendurch immer mal wieder eingefroren (zuletzt für fast ein dreiviertel Jahr). Er ließ sich bei mir problemfrei "zurück ins Leben" holen, gedeiht nach einem Tag der Aklimatisierung wieder prächtig, hat die selbe Konsistenz und den selben Geruch wie vor seinem kälteschlaf, und verhilft mir nach wie vor zu den wunderbarsten Kuchen. :)

Also: nicht zögerlich sein, Hermann ist stabiler als so manch einer denkt. (Auch wenn er mal keine gute Woche zu haben scheint schreibt ihn nicht gleich ab. Füttert und pflegt ihn einfach weiter, er erholt sich oft wieder.)

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clodchen Kartoffelschäler sagt:  
11.01.2006 06:45
Hallo Chrissi,
ich würde den eingefrorenen Teig nur zum Backen noch benutzen und dann lieber für eine "Wanderung" einen neuen Teig ansetzen !

Liebe Grüsse
Clodchen

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Elkebackthermann Kartoffelschäler sagt:  
24.02.2006 19:56
Hallo Clodchen,

zur Zeit habe ich frische Hefe hier, gelten da die gleichen Zutatenmengen?

Ich freue mich, dass ich dann wieder einen Hermann habe.

LG Elke

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aschrode12 Kartoffelschäler sagt:  
06.05.2006 15:40
Hallo, muß der Hermann zugedeckt stehen lassen werden oder nicht?

LG Angela

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clodchen Kartoffelschäler sagt:  
08.05.2006 10:22
Hallo,
ja bitte abdecken .....aber das würde ich allgemein immer tun, wenn ich Lebensmittel länger stehen lasse ;O)
LG CLodchen

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Lamatier Kartoffelschäler sagt:  
17.11.2006 16:43
Hilfreicher Kommentar:

Hallo, habe mich spontan entschieden selber einem Hermann das Leben zuschenken, allerdings macht er mir keine 24 Stunden nach seiner Geburt schon Sorgen.
Zunächst ließ sich alles gut an, in seinen ersten Lebensminuten wuchs und gedieh Hermie so prächtig, dass ich ihn spontan in eine größere Schüssel umsiedeln musste. Dann ließ ich ihn frohen Mutes in der Küche stehen, rührte ihn gelegentlich um und sah ihm mit beachtlichem Mutterstolz dabei zu, wie er sich verdoppelte.

Als ich dann abends nach Hause kam schien es allerdings schlecht um ihn bestellt, er war zusammengefallen und sah im wahrsten Sinne des Wortes erfroren aus. Also habe ich ihn auf meine Heizung gestellt, welche mäßig warm ist und das beste gehofft. Heute nachmittag sah er immernoch nicht besser aus, er war zusammengesackt und an dem Teller mit dem ich ihn abgedeckt habe hatte sich Wasser angesammelt.
Beim Umrühren habe ich festgestellt, dass er total flüssig war.. also hab ich ihm eine Mehlinfusion verpasst und wieder auf die Heizung gestellt.
Jetzt sieht er wieder etwas besser aus, trotzdem ist mir etwas bang, ob nicht bereits alles verloren und Hermann bereits dahin ist..? Riechen tut er kräftig, aber für mein verkühltes Näschen immernoch gesund nach Hefe.

Lieben Gruß vom Lama

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Lalaithwen Suppenkoch sagt:  
16.05.2007 08:53
Also ich würde ersteinmal abwarten und Tee trinken. Vielleicht erholt Klein-Hermann sich ja noch. ;-)
Und ansonsten: Vielleicht lieber mit einem Küchentuch abdecken? Meine Mama hat Hefeteige nie mit einem Teller sondern immer mit einem Tuch abgedeckt, glaub ich.
Liebe Grüße,
Laith, die auch mal wieder einen Hermann haben will ;-)

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FrauNaumann Suppenkoch sagt:  
07.03.2010 06:45
Hallo. Vor Jahren gab es bei mir zu Hause auch regelmäßig kleine Hermies. Bei uns mussten die aber nicht freiern. Sie standen in einer "Tupperschüssel" auf dem Küchenschrank und gediehen bei Zimmertemperatur... Bei uns bekamen sie auch ab und an Öl und soweit ich mich erinnere gab es auch Milch... LG und Toitoitoi, FrauNaumann.

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Skatch Tellerwäscher sagt:  
13.07.2010 14:54
Hilfreiche Antwort:

Man sollte vieleicht in den Rezepttext schreiben, wie der Sauerteig aussehen soll/muss.

Es ist normal, dass er sich erst wie Hefeteig aufbläht, um dann zusammen zu fallen. Dann verflüssigt sich das Ganze. Wenn man ihn nicht umrührt lagert sich der Rest Mehl am Boden ab und oben entsteht eine Schicht Flüssigkeit. Nach dem Rühren sieht er wieder aus wie recht flüssiger Teig.

Der Geruch ist vergleichbar mit Hefebier, oder auch gährenden Früchten.
Wenn man das Ganze in einer mit Deckel verschlossenen Schüssel hat, entsteht eine recht starke Wolke aus Hefe- und Alkoholgerüchen beim Öffnen. Der Sauerteig ist dann NICHT schlecht. Das soll so sein und alles ist bestens.

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wheretobe Tellerwäscher sagt:  
10.02.2008 09:56
Ich hab das gleiche Problem wie Lamatier.

Erst ging Hermannchen ganz gut, wurde schön groß. Als ich dann das erste Mal umrührte war es um ihn geschehen und er ging ein. Seit dem ist er nicht mehr zum Aufgehen zu animieren. Heute ist schon der zweite Tag und ich verzweifle.

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tinca-tinca Küchenjunge sagt:  
10.04.2009 10:04
Ich habe den Hermann jetzt schon zweimal angesetzt, aber spätestens am dritten Tag weggekippt, weil er fürchterlich nach Essig roch. Was mache ich falsch???

L.G. Tinca-Tinca

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-Hagebutte- Küchenjunge sagt:  
27.04.2009 20:35
Hilfreiche Antwort:

der geruch scheint normal zu sein das kommt von der hefe.

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nancy5sterne Tellerwäscher sagt:  
03.10.2009 22:53
hallöchen,

wollte demnächst den hermannteig ansetzen. wie verfahre ich am 10.tag? teile ich den hermann dann in 4 teile oder 2 teile?

lg

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88primadonna88 Tellerwäscher sagt:  
21.10.2009 09:01
hallo,

habe den hermann nach dem rezept angesetzt...bei mir war es auch so das er sich schon nach einer stunde so viel vermehrt hat das ich ihn in zwei schüsseln aufteilen musste..auch die konsistenz war gut..war halt eine teig.

als ich einen tag später geguckt habe und ihn umrühren wollte war er wieder komplett flüssig...ist das normal? falls nicht kann ich ihn noch retten und wenn ja wie?

hoffe auf schnelle antworten da ich den kuchen für ein referat benötige!

danke

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zwergnaund Tellerwäscher sagt:  
14.02.2010 10:14
Hallöchen,
Also ich habe jetzt schon 3 mal versucht den Teig fertig zustellen.
Muss aber sagen beim 3. mal hab ich es aufgegeben. Er gelingt leider gar nicht. leider
Er fällt immer wieder zusammen beim rühren und geht auch nicht mehr auf.
Ich habe nur ein Holzlöffel genommen und ihn mit ein Tuch abgedeckt.
Also ich hab wirklich alles nach Anleitung gemacht,aber er will einfach nicht gelingen.
Den nächsten probiere ich den Herrman mit Buttermilch

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mymymaedle Tellerwäscher sagt:  
24.04.2010 10:18
Huhu...also öhm mein Hermann mag mich glaub ned...hab ihn gestern angesetzt und in unsere kammer gestellt, da ist es schön warm, als ich heut früh rein bin zum rühren hab ich gesehn das er " explodiert" ist. Und voll flüssig Hilfeeeeee

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xxxfrozenxxx Tellerwäscher sagt:  
25.05.2011 17:57
Warum kommt Hermann in den Kühlschrank?
Ich kenne das nur so, dass er immer im Zimmer bleibt oder liegt das daran, dass das hier der Grundteig ist?

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julia2607 Tellerwäscher sagt:  
12.09.2011 19:22
hilfe,mein hermann stinkt!!!

hallo, ich habe hier ja nun schon viel gelesen,dass der hermann unangenehm riechen kann. aber meiner stinkt richtig,aber nicht nach essig,sondern nach gärung. er riecht so extrem,wenn ich den kühlschrank nur einmal öffne,stinkt meine ganze wohnung. meine mutter hat den hermann damals auch immer gebacken und ich erinner mich nicht daran,dass es jemals so gestunken hat. sie hatte ihn aber auch nie so im kühlschrank wie ich. könnte es daran liegen? ich möchte ihn aber nun auch nicht aus dem kühlschrank nehmen,weil ich unter dem dach wohne und wir immer mindestens 25 grad haben...
habe ich bei meinem teig irgendwas falsch gemacht? ich lagere den teig in einer rührschüssel mit einem teller darauf.

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LaPetiteJoie Küchenjunge sagt:  
02.12.2011 00:47
Nach einigem Umherschauen hab ich mich fuer dieses Rezept entschieden um einen neuen Hermann zum Leben zu erwecken. Es hat auch soweit ganz gut geklappt insofern dass er heute das erste Mal backfertig wurde und das Ergebnis gut geschmeckt hat. Ansonsten ist er leider anfangs kaum aufgegangen und war die ganze "Aufzucht" lang sehr duennfluessig. Desweiteren bildeten sich Mehlkluempchen obwohl ich das Mehl jedes Mal vorher siebte, schade.
Da das aber alles nichts am Geschmack geaendert hat, hat das Rezept also seinen Zweck erfuellt. Danke fuer das Zurueckbringen meiner Kindheitserinnerungen, nur dass ich ihn diesmal selber backe :)

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Madvicius Tellerwäscher sagt:  
03.05.2012 02:16
Hilfreicher Kommentar:

Davon ab dass ich ein anderes Grundrezept und NUR frische Hefe verwende, wollte ich hier mal was grundsätzliches zum Hermann zusammenfassen, damit euch nicht immer wieder der Mut verlässt.

1. Der Hermman geht nach dem Zubereiten auf wie wahnsinnig und fällt dann zusammen. Danach bildet er Bodensatz und eine klare, gebliche Flüssigkeit, ähnlich wie Bier, setzt sich oben ab. Das ist WICHTIG und genau DAS, was auch passieren soll.

2. Der Hermann ist für einen Teig sehr flüssig. Weil er kein Teig ist. Er ist eine Sauerteigbasis für Süßgebäck und als Zutat gedacht. Nicht als Teig an sich. Obwohl es da angeblich auch Rezepte geben soll.

3. Der Hermann stinkt. Je nach Rezept kann das sein. Oder je nach Empfinden. Ich mag den Duft. Aber mein Hermannteig wird auch mit Milch/Zucker/Hefe/Mehl gemacht. Er könnte von daher anders riechen.

4. Der Hermann geht nicht auf. Das soll er auch nicht. Ihr schafft quasi eine Hefekultur und ihren Lebensraum. Wenn ihr ihn füttert, dann wir er mehr und im Idealfall geht er dann noch ein bisschen auf und bildet nach dem Absetzen auf der Flüssigkeit einen feinen Schaum. Das ist ok so. Ihr könnt auch 2 oder 3 fache Menge machen, wenn eure Schüsseln reichen. Ich mache immer direkt 3 Liter davon. Die 1/3 wir nach 12 Tagen verarbeitet, 1/3 in Portionen verschenkt, 1/3 für neuen Hermann benutzt. Ein Hermann kann bei guter Pflege über 10 Jahre alt werden. Kein Witz.

Also lasst euch nicht ein Bockshorn jagen, wenn ihr keinen "Hefeteig" bekommt. Alle Sachen, die ihr da beschrieben habt, die euch zweifeln lassen, sind richtig und gut. Und an den Verfasser des Rezeptes sei der konstruktive Vorschlag gemacht, noch ein paar Bermekungen dazu im Rezept selber zu schreiben, denn ich gehe mal davon aus, dass er das alles selber kennt.

Ich hoffe, ich konnte euch als auch-Hermann-Fans helfen.

Schönen Gruß,

Mad.

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