Schrats „Surf and Turf“

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Zutaten

Filet(s) - Steaks je ca. 180 g
Riesengarnelen
Tomate(n)
250 g Bohnen (Stangenbohnen), breite
Schalotte(n)
2 Zehe/n Knoblauch
  Pfeffer, schwarz aus der Mühle
  Salz
  Olivenöl
  Butterschmalz
  Schnittlauch, in Röllchen
  Zucker
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das ist ein Gericht, das ich zum ersten Mal 1990 in Key Largo/Florida auf der Speisekarte fand. Dass das etwas mit Wasser und Land zu tun haben musste war mir klar, aber was? Auf die Frage, was es denn sei, sagte der Kellner (im Frack!) kurz „Steak and Lobster“! Das nahm ich und nicht das durchaus interessante Alligatorsteak, was ich bis dahin auch noch nie gegessen hatte. Ich bekam einen Riesenteller mit einem etwa 250 g schweren Filetsteak und einem halben Hummer, dessen Ausmaße auch erheblich größer waren, als ich sie in Erinnerung hatte. Laut Rechnung, ich habe im Fotoalbum nachgesehen, kostete das Gericht damals 28,50 Dollar.

Statt Hummer habe ich hier die preiswertere Variante gewählt. Die Garnelen verkörpern schließlich auch das nasse Element und schmecken ähnlich. Um sie später auch einfach essen zu können, ohne sich die Finger zu beschmutzen, müssen sie vorher aus dem Anzug geholt werden. Dazu schneidet man mit einer Küchenschere den Panzer vom Schwanzende bis zum Kopf auf und kann die Hülle so gut entfernen. Kopf und Schwanzende bleiben dran.

Tomaten häuten, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Schalotte und eine Knoblauchzehe fein würfeln und in heißem Olivenöl kurz anschwitzen. Tomatenwürfel und Schnittlauchröllchen dazu geben und erhitzen, aber nicht kochen lassen. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken.

Bohnen in Rauten schneiden und in kochendem, gesalzenem Wasser 3 Minuten blanchieren. In ein Sieb schütten, kalt abschrecken und abtropfen lassen. In heißem Butterschmalz schwenken, evtl. noch etwas nachwürzen.

Steaks mit Öl bepinseln und eine Stunde vor dem Braten Raumtemperatur annehmen lassen. In heißem Butterschmalz von jeder Seite 1,5 Minuten scharf anbraten, Pfanne von der Platte schieben, Deckel auflegen und 10 Minuten ruhen lassen.

Die ausgezogenen Garnelen mit einer klein geschnittenen Knoblauchzehe in heißem Butterschmalz etwa 1 Minute bei großer Hitze braten.

Steaks und Garnelen vor dem Servieren nach Geschmack pfeffern und salzen.

Eine leckere Beilage sind kross gebratene Kartoffeln, die längs geviertelt werden. Diese benötigen die mit Abstand längste Zeit, nämlich 1,5 Stunden bei geringer Hitze und sorgfältigem Wenden nach jeweils 15-20 Minuten, nicht öfter. Salzen erst, wenn die Kartoffeln fertig sind, sonst werden sie nicht kross.

Kommentare anderer Nutzer


impala

03.01.2006 09:18 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
das Gericht findet sich auf der Speisekarte praktisch jedes Pubs in England. Nur leider wird es dort weder mit soviel Geschick wie hier beschrieben, noch mit den erforderlichen qualitativ hochwertigen Rohstoffen gefertigt, so dass das Ergebnis meist recht übel ist!!!
Aber so ist es ein schönes Rezept und schmeckt klasse!!!
Mir reicht aber ein knuspriges Stück Brot dazu oder ein schönes Knoblauchbaguette.
Gruß
Impala
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Bond008

14.01.2013 08:48 Uhr

na ja, nicht gerade jedem Pub, aber hast recht.In England hat man eh ein Problem mit Aromen.
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Bond008

16.02.2013 07:31 Uhr

Das liegt daran das in englisches Pubs niemand Bock darauf hat dieses doch recht teure Gericht in einem Pub zu essen.
Ausserdem wissen eigentlich alle Englandbesucher, dass die Köche hier doch recht unausgebildet sind.

Also warum sich das antun.
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erikamueller

04.01.2006 01:20 Uhr

Hallo, das von SCHRAT habe ich gestern gelesen und gleich heute für

Freunde ausprobiert. War ein toller Erfolg, da ich auch alle vorgegebenen Zutaten frisch bekommen

habe. Habe auch Kartoffeln dazu serviert. Diese habe ich (schöne kleine Bio-Kartöffelchen) vorge-

kocht u. zu gegebener Zeit mit der Schale in der beschichteten Pfanne erst ohne Fett angeröstet,

dann etwas Oliven-Öl zugegeben u. fertig bräunen lassen. So brauchen die Kartoffeln nicht so lange.

Danke für dieses Rezept, Gruss AKIRE
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Jenny86

14.01.2006 09:51 Uhr

Hui, das Bild sieht ja toll aus! Aber hört sich sehr aufwendig an...
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Laxhmi

23.01.2006 22:00 Uhr

Hallo Schrat,

ich wünschte mich würde einmal jemand zu so einem spitzenmäßigen Essen einladen.
Aber ich sehe schon ich lade ein paar sehr liebe Freunde ein und versuche mit Deinen Rezept Eindruck zu schinden.

Danke für das einfach geniale Rezept.
Gruß Laxhmi
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schrat

05.02.2006 15:07 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo zusammen,

gestern habe ich sie bekommen, die „Black Tiger“. So nennen sich die Riesengarnelen in der U5er-Größe. Die passen natürlich erheblich besser zu meinem Surf-and-Turf-Gericht als die Garnelen, die ich bei Rezeptschreibung bekam.

Sie kommen aus kontrollierten Aquakulturen in Thailand und haben ein sehr schönes, festes und leckeres Fleisch. Die einzelne Garnele wiegt mit Panzer aber ohne Kopf ca. 80 g. Da reichen bei diesem Gericht eigentlich auch 2 Stück pro Esser, wenn noch ein Steak von etwa 180 g serviert wird.

Deshalb gebe ich noch mal 2 Bilder rein, um die Größe der Garnelen zu zeigen und damit ihr seht, wie das Gericht serviert aussieht.

LG
Schrat
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Veggie2204

25.03.2013 14:59 Uhr

Habe Dein Rezept gestern fuer meine Schwiegerfamilie gekocht. Alle waren sie begeistert.
Hatte noch Kartoffelpueree und Gurkensalat dazu gemacht (hattee dann auch was zum Essen :o) )
Als Steak habe ich ein grosses Stueck Beefsteak genommen, daraus selber die Steaks geschnitten und Tigergarnelen fuer den "Surfteil" ... .
Hatte keinen frischen Knoblauch, sondern Knoblauchpulver benutzt und die Garnelen habe ich noch mit "Zitronenpfeffer" gewuerzt, das ich beim letzten Mal aus den U.S.A. mitgenommen hatte.
Meine Gaeste und mein Freund waren total begeistert.
Gibt 5 Sterne ...
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Delfina36

14.04.2013 18:21 Uhr

Wie immer ein leckeres Schrat-Rezept....!!!
Als Beilagen gab es bei uns Kartoffelspalten aus dem Ofen, Zuckerschoten in Butter geschwenkt und eine Sauce "Cafe de Paris". Wir haben so luxeriös geschlemmt, wie schon lang nicht mehr. Danke für dieses tolle Rezept.

LG Delfina
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Ni-cocooking

13.06.2013 20:53 Uhr

Habe das Rezept ausprobiert!
Is echt super zu kochen, macht spaß und is super lecker!

Danke Danke

cooking
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Lupocativo

06.09.2013 16:46 Uhr

für die Grillsaison die Riesengarnelen im Panzer und Rind aus der Hüfte auf dem geschlossenen Grill garen.
Grill hoch heizen Fleisch und Garnelen hart von beiden Seiten angrillen und dann den Grill runterregeln und im geschlossenen Grill nach Wunsch fertig garen.
Der Panzer gibt unglaublich Geschmack ab.
Dazu etwas Knoblauchöl und einen Salat und Brot.
Einfach und genial im Geschmack.
Lupo
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Himbeere1993

26.04.2015 22:33 Uhr

Wahnsinniger Aufwand der sich aber lohnt!
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