Capuns
Bündner Spezialität| 250 g | Mehl |
| 15 Blätter | Mangold |
| 3 | Ei(er) |
| 2 dl | Milch |
| 1 TL | Salz |
| 1 | Wurst, Trockenwurst wie Landjäger |
| 60 g | Fleisch (Bündnerfleisch) |
| 60 g | Schinken, roh |
| 1 EL | Petersilie |
| Pfeffer, frisch gemahlen | |
| 25 g | Butter |
| 1 | Zwiebel(n) |
| ½ dl | Brühe |
| 30 g | Bergkäse, gerieben |
| 60 g | Butter |
| 50 g | Speck, gewürfelt |
Zubereitung
Die Eier verrühren, 1 dl Milch dazugeben und mit dem Mehl zu einem Teig verarbeiten. Fleisch in Würfelchen schneiden, die fein gehackte Zwiebel in Butter andampfen und mit der gehackten Petersilie zum Teig geben. Mit Pfeffer und Salz nach Belieben würzen.
Mangoldblätter in reichlich Wasser blanchieren, abtropfen, Blattrippen wegschneiden. Die Blätter mit Füllung belegen und einrollen.
Die Capuns in einer flachen Pfanne in wenig Butter andampfen, Milch und Bouillon dazugesellen, auf kleinem Feuer 15 Min. köcheln, danach abtropfen lassen und auf einer warmen Platte anrichten.
Speckwürfeli in etwas Butter anbraten und über die Capuns geben, mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Mangoldblätter in reichlich Wasser blanchieren, abtropfen, Blattrippen wegschneiden. Die Blätter mit Füllung belegen und einrollen.
Die Capuns in einer flachen Pfanne in wenig Butter andampfen, Milch und Bouillon dazugesellen, auf kleinem Feuer 15 Min. köcheln, danach abtropfen lassen und auf einer warmen Platte anrichten.
Speckwürfeli in etwas Butter anbraten und über die Capuns geben, mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Kommentare anderer Nutzer
schnuebi
sagt:
sagt: 12.01.2008 11:10
Hallo nora20
Mit Blattrippen ist der Stiel im Blatt gemeint. Meistens sind diese Rippen sehr dick, so dass man das Blatt nicht schön einrollen könnte, weil die Rippen nicht so schnell weichgekocht sind wie das Blatt! Deswegen schneidet man das Blatt flach. So dass die Blattrippen ungefähr gleichdick sind wie das Blatt selber. Den Stiel, der unten beim Blatt herausragt kann man wegschneiden. Der stört nur beim Einwickeln.
Mit Blattrippen ist der Stiel im Blatt gemeint. Meistens sind diese Rippen sehr dick, so dass man das Blatt nicht schön einrollen könnte, weil die Rippen nicht so schnell weichgekocht sind wie das Blatt! Deswegen schneidet man das Blatt flach. So dass die Blattrippen ungefähr gleichdick sind wie das Blatt selber. Den Stiel, der unten beim Blatt herausragt kann man wegschneiden. Der stört nur beim Einwickeln.
schnuebi
sagt:
sagt: 07.03.2007 17:00
Gute Frage;-)!
Die dicke Ader des Blattes in der Mitte nenne ich Blattrippe. Diese schneide ich flach, damit sie nicht mehr so störrisch dick sind und man das Blatt besser rollen kann. Einfach das Blatt flach auslegen und mit einem flexiblen Messer diese Hauptblattader flach schneiden, damit diese Rippe dünner wird.Ein wenig schneide ich vom Stiel ganz weg, weil mir diese Blattrippen einfach zu grob und fest sind. Ach es ist blöd zu erklären. Verstehst du ungefähr was ich meine?
Die dicke Ader des Blattes in der Mitte nenne ich Blattrippe. Diese schneide ich flach, damit sie nicht mehr so störrisch dick sind und man das Blatt besser rollen kann. Einfach das Blatt flach auslegen und mit einem flexiblen Messer diese Hauptblattader flach schneiden, damit diese Rippe dünner wird.Ein wenig schneide ich vom Stiel ganz weg, weil mir diese Blattrippen einfach zu grob und fest sind. Ach es ist blöd zu erklären. Verstehst du ungefähr was ich meine?
pleschu
sagt:
sagt: 11.01.2008 22:22
super lecker!!!!!!!!! hab es meinen schwiegereltern serviert, welche übrigens sehr skeptisch waren-was der bauer nicht kennt.....- sie fanden es super und wollen es zur mangoldzeit auf jeden fall nochmal machen!!!!!! mangold war bei ihnen vorher nur für die hühner.... jetzt denken sie anders :-)
Jimmy_Low
sagt:
sagt: 12.12.2009 14:18
Nach einer Schweizerin koche ich das Rezept etwas anders:
Landjäger und Kochspeck werden angedünstet. Den Spätzleteig mache ich mit Mehl, Eier und einer Mischung aus halb Wasser und halb Milch. In den Teig kommen dann die klein geschnittenen Landjäger, der geschnittene Kochspeck und - was dem Essen den Kick gibt - gehackte frische Minze (ca. ein kleiner Bund). Jetzt kommt der wichtigste Trick beim rollen der Capuns: Der Mangold muss kurz blanchiert werden, damit er weich wird und sich der Teig gut einschlagen lässt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Kocht er zu lange sind die Blätter zu weich und zerreißen. Kocht man zu kurz, sind die Blätter zu hart und man hat Mühe mit dem zusammenrollen. Erwischt man den richtigen Punkt, braucht man keine Zahnstocher zum fixieren.
Die Capuns werden dann am Boden eines Topfes eng gegeneinander gelegt, damit sie sich nicht aufrollen. Ist der Boden mit Capuns bedeckt, gieße ich über die Rückseite eines Löffels Gemüsebrühe darüber und lasse die Capuns leicht sieden.
Währenddessen dünste ich ca. 4 Zwiebeln an - sie können ruhig ein bißchen braun werden - und lösche sie mit einem Weißwein ab.
Wenn der Teig der Capuns hart ist, klebt der Mangold fest, so dass sie sich nicht mehr aufrollen und man kann sie in einer Auflaufform verteilen. Dann die Zwieblen drüber und noch ein bißchen von der mitgekochten Brühe ran. Als Käse zum überbacken verwende ich wie im Original Gruyère Käse. Hat man keinen zur Hand kann man auch Emmentaler verwenden. Ab in den Ofen und ca. 20 min bei 180 Grad überbacken.
Als Wein passt hervorragend und stilecht ein weißer Jura dazu. Aber auch ein Burgunder - z.B. Chablis oder (billiger) Aligoté - eignen sich sehr gut.
Landjäger und Kochspeck werden angedünstet. Den Spätzleteig mache ich mit Mehl, Eier und einer Mischung aus halb Wasser und halb Milch. In den Teig kommen dann die klein geschnittenen Landjäger, der geschnittene Kochspeck und - was dem Essen den Kick gibt - gehackte frische Minze (ca. ein kleiner Bund). Jetzt kommt der wichtigste Trick beim rollen der Capuns: Der Mangold muss kurz blanchiert werden, damit er weich wird und sich der Teig gut einschlagen lässt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Kocht er zu lange sind die Blätter zu weich und zerreißen. Kocht man zu kurz, sind die Blätter zu hart und man hat Mühe mit dem zusammenrollen. Erwischt man den richtigen Punkt, braucht man keine Zahnstocher zum fixieren.
Die Capuns werden dann am Boden eines Topfes eng gegeneinander gelegt, damit sie sich nicht aufrollen. Ist der Boden mit Capuns bedeckt, gieße ich über die Rückseite eines Löffels Gemüsebrühe darüber und lasse die Capuns leicht sieden.
Währenddessen dünste ich ca. 4 Zwiebeln an - sie können ruhig ein bißchen braun werden - und lösche sie mit einem Weißwein ab.
Wenn der Teig der Capuns hart ist, klebt der Mangold fest, so dass sie sich nicht mehr aufrollen und man kann sie in einer Auflaufform verteilen. Dann die Zwieblen drüber und noch ein bißchen von der mitgekochten Brühe ran. Als Käse zum überbacken verwende ich wie im Original Gruyère Käse. Hat man keinen zur Hand kann man auch Emmentaler verwenden. Ab in den Ofen und ca. 20 min bei 180 Grad überbacken.
Als Wein passt hervorragend und stilecht ein weißer Jura dazu. Aber auch ein Burgunder - z.B. Chablis oder (billiger) Aligoté - eignen sich sehr gut.
schnuebi
sagt:
sagt: 13.12.2009 11:08
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Würde Dein Rezept mit den Capuns gerne nachkochen, habe aber eine blöde Frage....was sind die Blattrippen... ist das der Stiel unten oder was genau meinst Du damit? danke für Deine Antwort
Gruss Nora
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