Springerle

Omas Originalrezept, ca. 30 Stück, glutenfrei, laktosefrei
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Zutaten

2 große Ei(er), dicke (Klasse L)
250 g Puderzucker
  Natron, 1/2 Tablette
250 g Mehl (auch glutenfreies möglich)
  Kirschwasser
  Fett
  Anis, ganze Körner
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Zucker und Eier mindestens 45 Min. schaumig schlagen. In der Zwischenzeit Natron in 1/2 TL Kirschgeist auflösen und zum Eierschaum geben, dann das Mehl gut unterkneten (der Teig muss mindestens 15 Min. geknetet werden). Der Teig kommt in eine Schüssel, die mit einem Tuch abgedeckt wird, das vorher mit Kirschgeist getränkt wurde. Es darf aber nicht tropfnass sein! Danach die Schüssel mit einem passenden Topfdeckel abdecken. Wichtig: Keine dichtschließende Schüssel (wie z.B. Hefeteigschüssel) verwenden!
Jetzt muss der Teig über Nacht an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank, rasten.
Am nächsten Tag werden 2 Backbleche gefettet und sparsam mit Anissamen bestreut. Dann wird der Teig nochmals gut weich geknetet. Er darf jetzt nicht mehr die Form verlieren; notfalls muss noch etwas Mehl eingeknetet werden. Aber Vorsicht: nicht zu viel!
Auf reichlich Mehl wird der Teig fingerdick ausgerollt und die Oberfläche wird mit etwas Mehl bepinselt. Mit einem Springerle-Model wird die Oberfläche geformt, die Plätzchen werden mit einem Teigrädchen ausgeschnitten und auf das gefettete Backblech gelegt, ruhig ziemlich dicht, sie werden beim Backen nicht zerlaufen.
Die Plätzchen müssen wieder - ohne Abdeckung - eine Nacht im Kühlen stehen.
Am nächsten Tag werden sie im Heißluftofen bei 140 ° in 30 Minuten hellgelb gebacken.
Springerle sind nur nach dem Backen weich und müssen danach sehr hart werden. Am Besten schmecken sie "gestippt" in Kaffee oder Tee.

Kommentare anderer Nutzer


enigerchen

11.12.2005 20:51 Uhr

Ich kenne dieses Rezept schon.
Die Springerle sind ne wucht, einfach lecker......

miliane

12.12.2005 23:29 Uhr

Hallo,

kannst du mir sagen wieviel gramm eine 1/2 Tablette Natron sind. Ich kenne Natron nur in Pulverform.

Miliane

Geier8

14.12.2005 11:05 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Miliane,
1/2 Tablette Natron sind 1/2 g oder etwa 1/4 TL Natronpulver.

LG Geier

immerschnell

19.11.2006 17:49 Uhr

Ich liebe diese Sote-aber wer hat einen Tipp, dass sie weich bleiben oder werden???

Johnny-Walker

08.11.2013 20:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Spingerle müssen ganz hart werden, brauchen dann aber ne Weile, bis sie wieder weich sind, deshalb am besten schon im November backen.
Wir legen die Spingerle in eine Blechdose und lagern sie im Keller (sprich kühl), man muss dazu allerdings einen angeschnittenen Apfel (zB Apfelhälfte) dazulegen, dass sie Feuchtigkeit kriegen.
Man merkt, dass sie weich werden, wenn sie \"füßle\" kriegen, das heißt wieder wachsen, darum heißen sie ja auch Springerle (oder bei uns Sprengerle, \"sprenga\" heißt laufen, gehen)

Geier8

25.11.2006 18:48 Uhr

Tja, Immerschnell, das ist jetzt das Problem! Diese Plätzchen sind gar nicht dazu gedacht, dass sie weich bleiben (oder werden). Es ist mir einmal versehentlich passiert, dass ich zu viel Kirschwasser in den Teig gegeben habe, und da waren die Springerle schon etwas mürber. Aaaber: Mein Kollege ist Schwabe. Was glaubst, was der gemeckert hat!!!

brami

29.11.2006 22:36 Uhr

Tipp meiner Mutter: Springerle in einen Steintopf (30 Stk. reichen ja nirgends hin!) und einen Apfel dazulegen. EInen großen Teller drauf und die Springerle erhalten einen ganz besonderen Biss!

mariazellner

06.12.2006 10:33 Uhr

Weich bleiben Springerle, wenn man sie wenige Minuten nach dem Backen, solange sie noch warm sind, in Blech- oder Plastikbehälter gibt und gut verschließt.

Ruudini

21.10.2007 13:58 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Eigentlich ist es kein Muss, dass die hart bleiben. Wenn man sie in einem Schuhkarton (Deckel sichern :) ) oder einem Leinensack auf dem Balkon lagert, dann werden bzw. wleiben sie so weich, dass man sie ohne Probleme - und ohne sich die Zähne zu brechen - essen kann.
Es ist halt nur ein bißchen Feuchtigkeit und kühle Temperatur notwendig, dann bleiben sie bis 3-König frisch und noch länger, aber solange halten die ja eh nicht.

Es hält natürlich niemanden vom stippen im Kaffee ab ;)

Das Rezept ist schon fast so, wie ich's von zu Hause kenne :), statt Natron kann man auch Hirschhornsalz nehmen. In nem uralten Rezept steht sogar was von 1g Ammonium (bezogen auf die Menge). Neu für mich ist das mit dem Kirschwasser, muss ich mal ausprobieren...

Das alleswichtigste bei den Dingern sind aber die Füßchen! Ich lad gleich mal ein Bild hoch...

Geier8

22.10.2007 16:57 Uhr

Hast schon Recht mit den Füßchen. Aber die entstehen ja quasi automatisch dadurch, dass das Natron beim Backen seinen Dienst tut und die Springerle nach oben (wegen der getrockneten Oberfläche) nicht aufgehen können und sich nur nach unten, an der weichen, gebutterten Seite ausbreiten können. Aber Danke für Deinen Kommentar!

Ruudini

22.10.2007 19:10 Uhr

.. klar :) das heißt aber noch lang net, dass die Dinger sich auch Beine machen lassen oder gar hohl werden.

Ach ja... man darf den Teig auch net zu dünn ausrollen, sonst hat man
1. zu flache Springerle
3. evtl. zu trockene Springerle
2. zu viele :) und man wird einfach net fertig

(meine ersten waren zu dünn ;) )

Gischa

06.12.2007 08:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallöle, schaut doch mal unter www.springerlesfreunde-club.de nach, da gibt es Tipps zum richtigen Backen der Springerle. Wichtig ist auf jeden Fall nach dem Formen , ist das Trocknen über Nacht und dann das Einpinseln mit Wasser auf der Unterseite des Gebäcks (vor dem Backen). Ich backe sie immer mit
150 Grad (Mitte) bei Ober- und Unterhitze ca. 20 - 25 Min., dann noch ca. 10 min. im ausgeschalteten
Backofen stehhen lassen. Den Backofen n i c h t vorheizen. Gruß Gischa

djhasi

20.12.2007 15:58 Uhr

Habe das Rezept von meiner Oma "geerbet", mit den uralten Holzstempeln.
Statt Kirschwasser nehme ich Sambuca, *g*. Im Rezept stand aber Arak (?).
Das Mark einer Vaniliestange verfeinert den Geschmack zusätzlich.
Meine Springerle waren zum "Entsetzen" meiner Oma immer weich, zumindest so lange sie da waren ;-b

Habe Sie ca. 15 min bei 180°C "getrocknet und dabei ein Gitterrost mit Backpapier darüber geschoben.
Auch mit 30 min bei 150 °C wars fast gleich gut.

Gutes gelingen ...

Pumpkin-Pie

24.11.2008 20:55 Uhr

Hallo,

Ich habe deine Springerle auch gebacken und sie sind wunderbar. Der Teig hatt sich toll verarbeiten lassen und er ist geschmacklich so wie ich Springerle kenne. Sie haben auch schöne "Füßchen" bekommen und sehen prima aus.

Ein schönes Rezept.

Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

dschindschibirijon

25.11.2008 22:10 Uhr

Hey!

Wie 45 min. eier+ zucker schlagen? du meinst mit der küma oder?
ich will gar nicht wissen was zuerst aufgibt- meine hand oder der mixer.. ^^

lg
Kaja

Geier8

26.11.2008 20:35 Uhr

Hi!

Jawoll! 45 Minuten! In Worten: Fünfundvierzig. Mit der KüMa.
Ich hab\'s ausprobiert, das Maschinchen hält\'s aus. Und es kommt darauf an, die Eier so luftig wie möglich aufzuschlagen. Anfangs war ich auch zu bequem, aber das hat sich echt nicht ausgezahlt.

Trotzdem viel Spaß beim Backen - und noch mehr beim Essen ;-)
Lg
Geier

olymph

01.12.2008 11:59 Uhr

Ich liebe Springerle aus meiner Kindheit. Habe mich aber noch nie getraut , welche zu machen. Aber nach diesem Rezept könnte es klappen. Ich wieß nur nicht , für was der Kirschgeist gut sein soll, wenn nur das Tuch damit getränkt wird? Zieht der Geschmack in den Teig ein?

Geier8

01.12.2008 19:07 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das Aroma zieht in den Teig ein, ohne dass er dabei zu feucht wird. Außerdem verhindert das feuchte Tuch, dass die Teigoberfläche schon zu früh austrocknet, denn das soll sie ja erst, wenn mit dem Model das Bild aufgebracht worden ist.

dani-1

07.12.2008 16:03 Uhr

Hallo,
genau so mache ich meine Springerle auch. PERFEKT!
lg dani

olymph

02.01.2010 19:10 Uhr

Hallo,

die Springerle habe ich jetzt schon öfter nach diesem Rezept gemacht und sie schmecken einfach klasse. Gerade wenn sie dann richtig hart werden, schmecken sie noch besser.

lg funny

Geier8

05.01.2010 19:38 Uhr

Hallo liebe Chefköche!

Es freut mich doch immer wieder - in jedem Jahr auf's Neue - wie viel Freude auch anderen diese Springerle machen.

--> Und jetzt die frohe Botschaft: Das Rezept funktioniert auch mit glutenfreiem Mehl!!!!
Die Springerle werden dann nicht ganz so hart, heben sich aber erfreulich aus dem üblichen Einerlei
glutenfreier Backwaren ab!!

Ein frohes und gesundes Neues Jahr wünscht
der Geier

doro-thea

20.06.2010 21:42 Uhr

sorry, Butter ist nicht laktosefrei und die Springerle damit auch nicht :-(

Geier8

24.06.2010 20:12 Uhr

Hi, Doro,
ja, das war eine etwas schwierige Geschichte. Als ich das Rezept (zusammen mit anderen) eingegeben habe, gab es keinen Anlass auf Gluten oder Laktose zu achten. Und als das dann nachträglich geändert werden sollte, wurde einfach in allen Rezepten pauschal gluten- und laktosefrei eingegeben, obwohl ich noch versucht hatte, zu differenzieren.

Meine Beobachtung allerdings: Für die meisten Menschen mit Laktoseüberempfindlichkeit ist Butter trotzdem genießbar.

Ich hoffe, dass Rezept ist trotzdem für Dich brauchbar.

Geier

P.S. Freut mich ja, dass außer mir noch jemand so irre ist, im Sommer Weihnachtsgebäck zu machen.. ;-)

Geier8

24.06.2010 20:14 Uhr

PPS: Man kann selbstverständlich die Plätzchen auch auf Margarine legen, die man mit Anissamen bestreut hat. In dem Fall vielleicht etwas Butter/Vanillearoma in den Teig.

LG Geier

niekohle

18.11.2010 14:03 Uhr

ich hänge die Springerle immer für ein paar Nächte in einem Kopfkissenbezug ins Freie an einen geschützten Ort, so werden sie ruckzuck schön weich.

Trotz der Butter kann man das Rezept wohl als laktosefrei bewerten, da in der Butter keine ist. Eine Freundin, für welche ich kürzlich etwas backen wollte, erklärte mir dies.

ich freu' mich drauf: nächste Woche werde ich sie backen, habe noch nie mit Kirschwasser probiert, was ich jetzt nachholen werde :-)

Danke für Dein Rezept

Pumpkin-Pie

24.11.2010 04:02 Uhr

Hallo,

deine Springerle ruhen wieder fertig gebacken im Keller und sie sind sehr fein wie immer. Auch jedesmal ein schöner Teig zum Verarbeiten.

Leider kann man ja ein Rezept nur einmal bewerten, aber neue Fotos habe ich hochgeladen.

Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

female71

15.12.2010 12:47 Uhr

Vielen Dank fuer das schoene Rezept!

Meine Springerle haben wunderschoene Fuesschen bekommen und schmecken super-lecker!

Mich wundert allerdings, warum soviele Leute glauben, dass Springerle hart sein "muessen".
Springerle sind im Mittelalter als Marzipan fuer arme Leute erfunden worden und sollten deshalb eigentlich schon weich sein.

Bei uns klappt das meistens nicht so recht, weil ich
1. zu spaet vor Weihnachten mit dem Backen anfange und sie deshalb keine Zeit zum weich werden haben und

2. die dermassen gut schmecken, wenn man sie steinhart in Kaffee oder Gluehwein taucht, dass es eigentlich schon wieder egal ist...! lol

Eine schoene Vorweihnachtszeit mit harten oder weichen Springerle wuenscht Euch

female71

hexae

17.10.2011 11:57 Uhr

hallöchen
ich möchte auch gern springerle backen!!!
aber: ich habe keine KüMa!!!!
Soll ich auch mit dem Handrührer wirklich ne 3/4 stunde stehen und schlagen?? denn fällt mir doch der arm ab, oder?
ich weiß auch nicht, ob mein alter rührer das noch schafft!! reicht nicht auch ne viertel stunde oder so?

Geier8

17.10.2011 20:09 Uhr

Hallo,

eine Viertelstunde ist definitiv ZU WENIG! Erst nach 45 Min. hat der Eierschaum die notwendige Konsistenz zum weiter verarbeiten.

Tipp: Ich hatte auch nicht schon immer eine KüMa, dafür aber viele Kochbücher. Habe einen Bücherturm gebaut, den Handmixer so darauf verkeilt, dass er ausreichend in die Eier tauchte + gleichzeitig nicht weg konnte. Beugt dem \"Armabfallen\" vor ;-) Probier\'s aus. Zur Vorsicht hab\' ich aber immer mindestens 1 Buch nicht mit verbaut. Damit ich dabei sitzen bleiben konnte + \'was zum Schmökern hatte ...

Snowball412

18.12.2011 12:54 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich habe auch keine Küchenmaschine und verwende für das Rezept zwei Rührgeräte, die ich immer nach 10 Min. austausche, damit sie nicht so heiß werden.

spätzleburger

21.11.2011 10:37 Uhr

Nach einigen Fehlversuche sind mir heute die Springerle endlich geglückt. Und wie! Die von meiner Oma sind nichts dagegen :-)

Ich würde mir lediglich etwas mehr Präzision im Rezept bzgl. Fingerdicke (relativ) und die Natrontablette (noch nie eine gesehen) wünschen.

Ach ja, und mir war mir mit dem Kirschwasser irgendwie zu schade.Stattdessen habe ich den Teig mit 1 EL Pernod glattgestrichen, ehe ich die Schüssel mit einem locker sitzenden Teller zugedeckt habe. Den Schnapps habe ich getrunken. Zur Beruhigung. Nachdem ich dem Mixer eine Stunde zuhören müsste. Doch es lohnt sich!

Ein Prost auf die Geier8 und allerseits eine gelungene Weihnachtsbäckerei!

Geier8

25.11.2011 19:48 Uhr

Hi,
bez. Natron: Schau in meinen Kommentar vom 14.12.2005.
bez. Fingerdicke: Das Maß ist schon nicht verkehrt. Egal wie dick die Finger sind, es ist das Maß mit dem die Springerle gelingen!
bez. Pernod: Wer\'s mag...
Schönen Abend noch und Prosterchen zurück!
Geier8

Chrissltina

06.12.2011 09:36 Uhr

Ich habe alles genauso gemacht, wie in dem Rezept beschrieben ist (bis auf das, dass ich Margarine auf das Blech geschmiert habe, statt Butter, weil ich keine Milch vertrage).
Jetzt sind die Springerle seit 20 min im Ofen und man erkennt kein Motiv mehr. Die sind total stark nach oben aufgegangen!

Was habe ich denn falsch gemacht? Hätte ich sie doch länger als eine Nacht trocknen lassen sollen?
Bin sehr enttäuscht, bei der ganzen Arbeit, die ich mir gemacht habe... =(
(hoffentlich schmecken sie wenigstens)

Geier8

06.12.2011 19:28 Uhr

Hallo,
tut mir Leid für Dich. Ist mir anfangs aber auch passiert. Mögliche Gründe:
1. der Teig war zu feucht und das Motiv ist langsam wieder zerlaufen. Aber das hättest Du wahrscheinlich direkt gemerkt.
2. Oder (wahrscheinlicher). Die Oberfläche ist nicht richtig getrocknet, so dass die Plätzchen nicht nach unten (wo sie durch die Buter/Margarine feucht gehalten wurden) aufgegangen sind, sondern in alle Richtungen. Wichtig ist, dass die Springerle über Nacht nicht nur kühl, sondern auch trocken stehen, damit die Oberfläche richtig eintrocknet und so das Motiv fixiert.

Hak\'s unter \"Lehrgeld\" ab. Schmecken werden die Plätzchen ganz sicher trotzdem!! Und dann: Auf ein Neues!

Schönen Abend noch
Geier

Chrissltina

06.12.2011 20:25 Uhr

Ja, wahrscheinlich ist unser Keller einfach zu feucht ;)

Ich habe sie auf jeden Fall inzwischen mal probiert und sie sind seeehr lecker! Nur die Mühe mit den Formen hätte ich mir nicht machen brauchen... Aber es gibt ja immer ein nächstes Jahr =)

AngelEyes81

11.12.2011 17:09 Uhr

muss ich den teig auch erst wirklich eine nacht ruhen lassen oder kann ich die formen gleich machen und dann auf dem backblech kühl und trocken über nacht stehen lassen?

Geier8

12.12.2011 19:39 Uhr

Hallo AngelEyes,
um die Ruhezeit kommst Du nicht herum. Wenn der Teig frisch zubereitet ist, ist er zu weich und zu klebrig. Das Model wird kaum vom Teig zu lösen sein und die Plätzchen werden auseinander laufen. Erst nach der Ruhezeit ist das Mehl so weit aufgequollen, dass der Teig fest genug ist für die Weiterverarbeitung. Ob der Teig nun in der Nacht ruht oder am Tag ist ihm dabei wurscht ;-)
Gutes Gelingen wünscht
Geier

coco89

02.12.2012 13:29 Uhr

Hi,
super Rezept.
Leider waren die Model meiner Großmutter nicht mehr auffindbar. Darum hab ich normale Ausstechet gemacht. Naja ist zwar nicht so schön aber es geht.

Geier8

03.12.2012 20:08 Uhr

Hallo Coco,

ist ja mal gut, dass das Aussehen am Geschmack nicht wirklich etwas ändert ;-)
In der Schweiz gibt es übrigens ein Gebäck, dass ganz ähnlich ist, aber die Form von Kipferln hat und sich Chräbeli nennt. Vielleicht eine Möglichkeit, wenn das Model sich - was wir nicht hoffen wollen - nicht wieder findet.

Eine schöne Weihnachtszeit wünscht
der Geier

KleineNaschkatze

11.01.2013 10:19 Uhr

Ich finde es eigentlich gut zu wissen, dass es auch mit anderen Formen so gut klappt! Bisher habe ich mich nicht an Springerle gewagt, da ich diese Formen gar nicht besitze. Vielleicht probiere ich es in der nächsten Weihnachtszeit dann aus :-) Sehen jedenfalls sehr schön aus, deine Sterne.

Nussknacker

17.12.2012 13:47 Uhr

Hallo!
Ich habe dieses Jahr zum ersten mal Springerle ausprobiert, und es hat auf anhieb funktioniert! Bin selbst etwas überrascht ;)
Allerdings habe ich das Kirschwasser gegen Anisschnaps (Pernod) getauscht und außerdem gleich die doppelte Menge gemacht, damit das lange Rühren auch lohnt. Dadurch, dass sie bei mir etwas dicker wurden, habe ich 41 Stück aus der Masse bekommen.
Foto ist auf dem Weg.

Grüße
vom Nussknacker

Nussknacker

17.12.2012 13:50 Uhr

Ach, und eines habe ich vergessen:
Ich habe vorher verschiedene Springerle-Rezepte gesucht (nicht nur hier, sondern auch bei Model-Verkäufern ;) ) und verglichen.
Habe mich für dieses entschieden, da es von den Zutaten her exakt mit dem der Model-Frau übereinstimmte, sie deklarierte in ihrem Rezept allerdings als WICHTIG, dass man eine dicht schließende Schüssel nehmen soll. Das habe ich gemacht und alles war wunderbar ;)
Es scheint irgendwie also doch nicht so wichtig...

Geier8

17.12.2012 20:50 Uhr

Hallo Nussknacker,
gratuliere zum schönen Erfolg.
Wirklich WICHTIG (!) ist beim 1. Ruhenlassen des Teiges eigentlich folgendes: Dass der Teig nicht dann schon eine feste, trockene Oberfläche bekommt, da dann das Modellieren eine Höllenarbeit wird und außerdem die Oberfläche der fertigen Plätzchen bröckelig sein kann.
Und erprobte Tatsache ist auf jeden Fall: je größer die Teigmenge, desto leichter werden kleinere Fehler verziehen.
Bin auf jeden Fall schon gespannt auf Deine Fotos.

Frohe Weihnachten
wünscht der Geier

Glacia

31.12.2012 08:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo!
Ich habe Dein Rezept ausprobiert, habe aber das lange Rühren weggelassen, denn das ist heute nicht mehr notwendig, im Zeitalter des Rührgerätes. Auch muss der Teig, um zu quellen nur ca eine Stunde stehen. Übrigens: Springerle müssen nicht hart sein! Meine sind wunderbar weich geworden. Auch noch nach dem abkühlen.
Liebe Grüße,
Glacia

Geier8

31.12.2012 17:31 Uhr

Hallo Glacia,
schön dass Du mit Deinen Springerle zufrieden warst. Aber auch heute - im Zeitalter der Rührgeräte - braucht die Zucker-Ei-Mischung eine gewisse Rührzeit, um ausreichend Volumen zu entwickeln. Aber es freut ja immer, wenn Experimentierfreude zur Freude des Anwenders führt.
Gutes Neues
Geier

Glacia

28.03.2013 06:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo!
Natürlich müssen die Eier aufgeschlagen werden, aber da reichen ca 10 min. Da man das früher von Hand machen musste, dauerte es natürlich länger, bis die entsprechende Menge Luft \"untergeschlagen\" war. Mit dem Rührgerät geht das einfach schneller. Ich hatte ganz viele Foren und Rezepte durchstöbert, bis ich mich dazu entschlossen habe. Und wie gesagt: Springerle müssen auch nicht hart sein. Das passiert eher, wenn man sie zu lange bäckt etc...
Liebe Grüße,
Glacia

mehrjungfrau

22.02.2013 19:35 Uhr

Ich habe jahrelang nach verschiedenen Rezepten versucht Springerle zu backen. Entweder waren sie steinhart, oder das Auswellen war nur unter zusätzlicher Mehlzugabe möglich, oder sie waren zuerst weich und sind dann hart geworden. Letztes Jahr habe ich sie zum ersten Mal nach diesem zwar etwas aufwendigen, aber super funktionierenden Rezept gemacht und sie sind genauso geworden, wie bei dem Bäcker in meiner Kindheit. Da mein Bruder diese bei uns "Brötle" liebt, bekommt er gerade noch einmal welche gebacken zu seinem Geburtstag Anfang März. Vielen Dank für dein tolles funktionierendes Rezept. Zur Ergänzung habe ich noch eine Messerspitze Hirschhornsalz dazugegeben.

Geier8

23.02.2013 14:02 Uhr

Hallo Mehrjungfrau,
ich freue mich für Deinen Erfolg und über Deinen Tipp mit dem Hirschhornsalz [obwohl das Teignaschen dann wohl vielleicht nicht mehr so lustig ist - oder höchstens für die anderen ;-)].
Guten Appetit bei Euren vorösterlichen Brötle und LG
Geier

Goerti

28.11.2013 22:58 Uhr

Hallo Zusammen,

ich habe die Springerle mit kleinen Abwandlungen auch gebacken.
Ich liebe Springerle, leider bin ich die Einzige hier, die dieses Gebäck mag. So kam mir das Rezept von den Mengen gerade recht.
Das Backtriebmittel habe ich weggelassen und den Teig gleich nach dem Herstellen verarbeitet. Die 45 Min. Rührzeit sind wahrscheinlich erfordert, wenn man das mechanisch macht, also Schneebesen. Mit dem Handrührgerät sind 10 Min. ausreichend Und In den Teig habe ich einen Teel. gem. Anis gegeben.
Nach dem Trocknen der Plätzchen backe ich sie und lege sie "fast" abgekühlt in eine Plastikdose. So werden sie nicht "bockelhart". Zumindest nicht gleich!
Sie schmecken genauso wie ich sie mag.
Ich hoffe, meine Abänderungen sind in Ordnung. Bei mir klappt das so.

Grüße
Goerti

Wuestenlady

23.12.2013 13:44 Uhr

Ein tolles Rezept. Nach vielen Versuchen mit anderen Rezepten endlich mal eines, das funktioniert - die Springerle sind aufgegangen. Die Zeitangaben zum Kneten stammen sicherlich noch von der Großmutter, die kein Rührgerät hatte - aber ich habe sie trotzdem eingehalten. Die Idee von Goerti, etwas Anis in den Teig zu kneten, ist super - vielen Dank allen.
LG Wuestenlady

chrissy0211

02.12.2014 09:40 Uhr

Wir machen die Springerle nach einem ganz ähnlichene Rezept, lediglich die MEngenangaben sind etwas anders.
200g Puderzucler
275g Mehl
1/2 TL Backpulver (oder 1 Msp. Hirschhornsalz)

Habe sie mit "normalem" und glutenfreiem Mehl (Schär MIx C - Kuchen&Kekse) gebacken.
Due normalen habe ich etwa 14 Stunden an einem warmen Ort trocknen lassen - wunderbare Füschen :)
Die glutenfreien habe ich nur 3 Stunden trocknen lassen - auch wunderbare Fürschen.
Im Geschmack unterscheiden sie sich eigentlich nicht, die glutenfreien sind nur mürber im Mund.

Vielen Dank! Rezepte dieser Art dürfen nicht verloren gehen!
Fotos folgen :)

kaeterleblau

20.12.2014 08:41 Uhr

Ich bin begeistert. Meine zweite Ladung ist gerade im Backofen und sie werden auch wunderschön mit super Füsschen.

Das Rezept klappt aber auch wunderbar ohne Alkohol. Natron einfach kurz vor Schluss zu den Eiern und dem Puderzucker geben. Muss halt gut zermörsert sein. Bei mir kommen dann auch noch zwei Teelöffel zermörserter Anis dazu.
Das Tuch zum Abdecken mach ich nur unter Wasser nass.

Klappt alles Perfekt. Tolles Rezept!!!!!

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