Springerle
Omas Originalrezept, ca. 30 Stück, glutenfrei, laktosefrei| 2 große | Ei(er), dicke (Klasse L) |
| 250 g | Puderzucker |
| Natron, 1/2 Tablette | |
| 250 g | Mehl (auch glutenfreies möglich) |
| Kirschwasser | |
| Butter | |
| Anis, ganze Körner |
Zubereitung
Zucker und Eier mindestens 45 Min. schaumig schlagen. In der Zwischenzeit Natron in 1/2 TL Kirschgeist auflösen und zum Eierschaum geben, dann das Mehl gut unterkneten (der Teig muss mindestens 15 Min. geknetet werden). Der Teig kommt in eine Schüssel, die mit einem Tuch abgedeckt wird, das vorher mit Kirschgeist getränkt wurde. Es darf aber nicht tropfnass sein! Danach die Schüssel mit einem passenden Topfdeckel abdecken. Wichtig: Keine dichtschließende Schüssel (wie z.B. Hefeteigschüssel) verwenden!
Jetzt muss der Teig über Nacht an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank, rasten.
Am nächsten Tag werden 2 Backbleche mit Butter gefettet und sparsam mit Anissamen bestreut. Dann wird der Teig nochmals gut weich geknetet. Er darf jetzt nicht mehr die Form verlieren; notfalls muss noch etwas Mehl eingeknetet werden. Aber Vorsicht: nicht zu viel!
Auf reichlich Mehl wird der Teig fingerdick ausgerollt und die Oberfläche wird mit etwas Mehl bepinselt. Mit einem Springerle-Model wird die Oberfläche geformt, die Plätzchen werden mit einem Teigrädchen ausgeschnitten und auf das gebutterte Backblech gelegt, ruhig ziemlich dicht, sie werden beim Backen nicht zerlaufen.
Die Plätzchen müssen wieder - ohne Abdeckung - eine Nacht im Kühlen stehen.
Am nächsten Tag werden sie im Heißluftofen bei 140 ° in 30 Minuten hellgelb gebacken.
Springerle sind nur nach dem Backen weich und müssen danach sehr hart werden. Am Besten schmecken sie "gestippt" in Kaffee oder Tee.
Jetzt muss der Teig über Nacht an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank, rasten.
Am nächsten Tag werden 2 Backbleche mit Butter gefettet und sparsam mit Anissamen bestreut. Dann wird der Teig nochmals gut weich geknetet. Er darf jetzt nicht mehr die Form verlieren; notfalls muss noch etwas Mehl eingeknetet werden. Aber Vorsicht: nicht zu viel!
Auf reichlich Mehl wird der Teig fingerdick ausgerollt und die Oberfläche wird mit etwas Mehl bepinselt. Mit einem Springerle-Model wird die Oberfläche geformt, die Plätzchen werden mit einem Teigrädchen ausgeschnitten und auf das gebutterte Backblech gelegt, ruhig ziemlich dicht, sie werden beim Backen nicht zerlaufen.
Die Plätzchen müssen wieder - ohne Abdeckung - eine Nacht im Kühlen stehen.
Am nächsten Tag werden sie im Heißluftofen bei 140 ° in 30 Minuten hellgelb gebacken.
Springerle sind nur nach dem Backen weich und müssen danach sehr hart werden. Am Besten schmecken sie "gestippt" in Kaffee oder Tee.
Kommentare anderer Nutzer
miliane
sagt:
sagt: 12.12.2005 23:29
Hallo,
kannst du mir sagen wieviel gramm eine 1/2 Tablette Natron sind. Ich kenne Natron nur in Pulverform.
Miliane
kannst du mir sagen wieviel gramm eine 1/2 Tablette Natron sind. Ich kenne Natron nur in Pulverform.
Miliane
Geier8
sagt:
sagt: 14.12.2005 11:05
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Miliane,
1/2 Tablette Natron sind 1/2 g oder etwa 1/4 TL Natronpulver.
LG Geier
1/2 Tablette Natron sind 1/2 g oder etwa 1/4 TL Natronpulver.
LG Geier
immerschnell
sagt:
sagt: 19.11.2006 17:49
Ich liebe diese Sote-aber wer hat einen Tipp, dass sie weich bleiben oder werden???
Geier8
sagt:
sagt: 25.11.2006 18:48
Tja, Immerschnell, das ist jetzt das Problem! Diese Plätzchen sind gar nicht dazu gedacht, dass sie weich bleiben (oder werden). Es ist mir einmal versehentlich passiert, dass ich zu viel Kirschwasser in den Teig gegeben habe, und da waren die Springerle schon etwas mürber. Aaaber: Mein Kollege ist Schwabe. Was glaubst, was der gemeckert hat!!!
brami
sagt:
sagt: 29.11.2006 22:36
Tipp meiner Mutter: Springerle in einen Steintopf (30 Stk. reichen ja nirgends hin!) und einen Apfel dazulegen. EInen großen Teller drauf und die Springerle erhalten einen ganz besonderen Biss!
mariazellner
sagt:
sagt: 06.12.2006 10:33
Weich bleiben Springerle, wenn man sie wenige Minuten nach dem Backen, solange sie noch warm sind, in Blech- oder Plastikbehälter gibt und gut verschließt.
Ruudini
sagt:
sagt: 21.10.2007 13:58
Eigentlich ist es kein Muss, dass die hart bleiben. Wenn man sie in einem Schuhkarton (Deckel sichern :) ) oder einem Leinensack auf dem Balkon lagert, dann werden bzw. wleiben sie so weich, dass man sie ohne Probleme - und ohne sich die Zähne zu brechen - essen kann.
Es ist halt nur ein bißchen Feuchtigkeit und kühle Temperatur notwendig, dann bleiben sie bis 3-König frisch und noch länger, aber solange halten die ja eh nicht.
Es hält natürlich niemanden vom stippen im Kaffee ab ;)
Das Rezept ist schon fast so, wie ich's von zu Hause kenne :), statt Natron kann man auch Hirschhornsalz nehmen. In nem uralten Rezept steht sogar was von 1g Ammonium (bezogen auf die Menge). Neu für mich ist das mit dem Kirschwasser, muss ich mal ausprobieren...
Das alleswichtigste bei den Dingern sind aber die Füßchen! Ich lad gleich mal ein Bild hoch...
Es ist halt nur ein bißchen Feuchtigkeit und kühle Temperatur notwendig, dann bleiben sie bis 3-König frisch und noch länger, aber solange halten die ja eh nicht.
Es hält natürlich niemanden vom stippen im Kaffee ab ;)
Das Rezept ist schon fast so, wie ich's von zu Hause kenne :), statt Natron kann man auch Hirschhornsalz nehmen. In nem uralten Rezept steht sogar was von 1g Ammonium (bezogen auf die Menge). Neu für mich ist das mit dem Kirschwasser, muss ich mal ausprobieren...
Das alleswichtigste bei den Dingern sind aber die Füßchen! Ich lad gleich mal ein Bild hoch...
Geier8
sagt:
sagt: 22.10.2007 16:57
Hast schon Recht mit den Füßchen. Aber die entstehen ja quasi automatisch dadurch, dass das Natron beim Backen seinen Dienst tut und die Springerle nach oben (wegen der getrockneten Oberfläche) nicht aufgehen können und sich nur nach unten, an der weichen, gebutterten Seite ausbreiten können. Aber Danke für Deinen Kommentar!
Ruudini
sagt:
sagt: 22.10.2007 19:10
.. klar :) das heißt aber noch lang net, dass die Dinger sich auch Beine machen lassen oder gar hohl werden.
Ach ja... man darf den Teig auch net zu dünn ausrollen, sonst hat man
1. zu flache Springerle
3. evtl. zu trockene Springerle
2. zu viele :) und man wird einfach net fertig
(meine ersten waren zu dünn ;) )
Ach ja... man darf den Teig auch net zu dünn ausrollen, sonst hat man
1. zu flache Springerle
3. evtl. zu trockene Springerle
2. zu viele :) und man wird einfach net fertig
(meine ersten waren zu dünn ;) )
Gischa
sagt:
sagt: 06.12.2007 08:29
Hallöle, schaut doch mal unter www.springerlesfreunde-club.de nach, da gibt es Tipps zum richtigen Backen der Springerle. Wichtig ist auf jeden Fall nach dem Formen , ist das Trocknen über Nacht und dann das Einpinseln mit Wasser auf der Unterseite des Gebäcks (vor dem Backen). Ich backe sie immer mit
150 Grad (Mitte) bei Ober- und Unterhitze ca. 20 - 25 Min., dann noch ca. 10 min. im ausgeschalteten
Backofen stehhen lassen. Den Backofen n i c h t vorheizen. Gruß Gischa
150 Grad (Mitte) bei Ober- und Unterhitze ca. 20 - 25 Min., dann noch ca. 10 min. im ausgeschalteten
Backofen stehhen lassen. Den Backofen n i c h t vorheizen. Gruß Gischa
djhasi
sagt:
sagt: 20.12.2007 15:58
Habe das Rezept von meiner Oma "geerbet", mit den uralten Holzstempeln.
Statt Kirschwasser nehme ich Sambuca, *g*. Im Rezept stand aber Arak (?).
Das Mark einer Vaniliestange verfeinert den Geschmack zusätzlich.
Meine Springerle waren zum "Entsetzen" meiner Oma immer weich, zumindest so lange sie da waren ;-b
Habe Sie ca. 15 min bei 180°C "getrocknet und dabei ein Gitterrost mit Backpapier darüber geschoben.
Auch mit 30 min bei 150 °C wars fast gleich gut.
Gutes gelingen ...
Statt Kirschwasser nehme ich Sambuca, *g*. Im Rezept stand aber Arak (?).
Das Mark einer Vaniliestange verfeinert den Geschmack zusätzlich.
Meine Springerle waren zum "Entsetzen" meiner Oma immer weich, zumindest so lange sie da waren ;-b
Habe Sie ca. 15 min bei 180°C "getrocknet und dabei ein Gitterrost mit Backpapier darüber geschoben.
Auch mit 30 min bei 150 °C wars fast gleich gut.
Gutes gelingen ...
24.11.2008 20:55
Hallo,
Ich habe deine Springerle auch gebacken und sie sind wunderbar. Der Teig hatt sich toll verarbeiten lassen und er ist geschmacklich so wie ich Springerle kenne. Sie haben auch schöne "Füßchen" bekommen und sehen prima aus.
Ein schönes Rezept.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
Ich habe deine Springerle auch gebacken und sie sind wunderbar. Der Teig hatt sich toll verarbeiten lassen und er ist geschmacklich so wie ich Springerle kenne. Sie haben auch schöne "Füßchen" bekommen und sehen prima aus.
Ein schönes Rezept.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
dschindschibirijon
sagt:
sagt: 25.11.2008 22:10
Hey!
Wie 45 min. eier+ zucker schlagen? du meinst mit der küma oder?
ich will gar nicht wissen was zuerst aufgibt- meine hand oder der mixer.. ^^
lg
Kaja
Wie 45 min. eier+ zucker schlagen? du meinst mit der küma oder?
ich will gar nicht wissen was zuerst aufgibt- meine hand oder der mixer.. ^^
lg
Kaja
Geier8
sagt:
sagt: 26.11.2008 20:35
Hi!
Jawoll! 45 Minuten! In Worten: Fünfundvierzig. Mit der KüMa.
Ich hab's ausprobiert, das Maschinchen hält's aus. Und es kommt darauf an, die Eier so luftig wie möglich aufzuschlagen. Anfangs war ich auch zu bequem, aber das hat sich echt nicht ausgezahlt.
Trotzdem viel Spaß beim Backen - und noch mehr beim Essen ;-)
Lg
Geier
Jawoll! 45 Minuten! In Worten: Fünfundvierzig. Mit der KüMa.
Ich hab's ausprobiert, das Maschinchen hält's aus. Und es kommt darauf an, die Eier so luftig wie möglich aufzuschlagen. Anfangs war ich auch zu bequem, aber das hat sich echt nicht ausgezahlt.
Trotzdem viel Spaß beim Backen - und noch mehr beim Essen ;-)
Lg
Geier
olymph
sagt:
sagt: 01.12.2008 11:59
Ich liebe Springerle aus meiner Kindheit. Habe mich aber noch nie getraut , welche zu machen. Aber nach diesem Rezept könnte es klappen. Ich wieß nur nicht , für was der Kirschgeist gut sein soll, wenn nur das Tuch damit getränkt wird? Zieht der Geschmack in den Teig ein?
Geier8
sagt:
sagt: 01.12.2008 19:07
07.12.2008 16:03
Hallo,
genau so mache ich meine Springerle auch. PERFEKT!
lg dani
genau so mache ich meine Springerle auch. PERFEKT!
lg dani
olymph
sagt:
sagt: 02.01.2010 19:10
Hallo,
die Springerle habe ich jetzt schon öfter nach diesem Rezept gemacht und sie schmecken einfach klasse. Gerade wenn sie dann richtig hart werden, schmecken sie noch besser.
lg funny
die Springerle habe ich jetzt schon öfter nach diesem Rezept gemacht und sie schmecken einfach klasse. Gerade wenn sie dann richtig hart werden, schmecken sie noch besser.
lg funny
Geier8
sagt:
sagt: 05.01.2010 19:38
Hallo liebe Chefköche!
Es freut mich doch immer wieder - in jedem Jahr auf's Neue - wie viel Freude auch anderen diese Springerle machen.
--> Und jetzt die frohe Botschaft: Das Rezept funktioniert auch mit glutenfreiem Mehl!!!!
Die Springerle werden dann nicht ganz so hart, heben sich aber erfreulich aus dem üblichen Einerlei
glutenfreier Backwaren ab!!
Ein frohes und gesundes Neues Jahr wünscht
der Geier
Es freut mich doch immer wieder - in jedem Jahr auf's Neue - wie viel Freude auch anderen diese Springerle machen.
--> Und jetzt die frohe Botschaft: Das Rezept funktioniert auch mit glutenfreiem Mehl!!!!
Die Springerle werden dann nicht ganz so hart, heben sich aber erfreulich aus dem üblichen Einerlei
glutenfreier Backwaren ab!!
Ein frohes und gesundes Neues Jahr wünscht
der Geier
doro-thea
sagt:
sagt: 20.06.2010 21:42
sorry, Butter ist nicht laktosefrei und die Springerle damit auch nicht :-(
Geier8
sagt:
sagt: 24.06.2010 20:12
Hi, Doro,
ja, das war eine etwas schwierige Geschichte. Als ich das Rezept (zusammen mit anderen) eingegeben habe, gab es keinen Anlass auf Gluten oder Laktose zu achten. Und als das dann nachträglich geändert werden sollte, wurde einfach in allen Rezepten pauschal gluten- und laktosefrei eingegeben, obwohl ich noch versucht hatte, zu differenzieren.
Meine Beobachtung allerdings: Für die meisten Menschen mit Laktoseüberempfindlichkeit ist Butter trotzdem genießbar.
Ich hoffe, dass Rezept ist trotzdem für Dich brauchbar.
Geier
P.S. Freut mich ja, dass außer mir noch jemand so irre ist, im Sommer Weihnachtsgebäck zu machen.. ;-)
ja, das war eine etwas schwierige Geschichte. Als ich das Rezept (zusammen mit anderen) eingegeben habe, gab es keinen Anlass auf Gluten oder Laktose zu achten. Und als das dann nachträglich geändert werden sollte, wurde einfach in allen Rezepten pauschal gluten- und laktosefrei eingegeben, obwohl ich noch versucht hatte, zu differenzieren.
Meine Beobachtung allerdings: Für die meisten Menschen mit Laktoseüberempfindlichkeit ist Butter trotzdem genießbar.
Ich hoffe, dass Rezept ist trotzdem für Dich brauchbar.
Geier
P.S. Freut mich ja, dass außer mir noch jemand so irre ist, im Sommer Weihnachtsgebäck zu machen.. ;-)
Geier8
sagt:
sagt: 24.06.2010 20:14
niekohle
sagt:
sagt: 18.11.2010 14:03
ich hänge die Springerle immer für ein paar Nächte in einem Kopfkissenbezug ins Freie an einen geschützten Ort, so werden sie ruckzuck schön weich.
Trotz der Butter kann man das Rezept wohl als laktosefrei bewerten, da in der Butter keine ist. Eine Freundin, für welche ich kürzlich etwas backen wollte, erklärte mir dies.
ich freu' mich drauf: nächste Woche werde ich sie backen, habe noch nie mit Kirschwasser probiert, was ich jetzt nachholen werde :-)
Danke für Dein Rezept
Trotz der Butter kann man das Rezept wohl als laktosefrei bewerten, da in der Butter keine ist. Eine Freundin, für welche ich kürzlich etwas backen wollte, erklärte mir dies.
ich freu' mich drauf: nächste Woche werde ich sie backen, habe noch nie mit Kirschwasser probiert, was ich jetzt nachholen werde :-)
Danke für Dein Rezept
24.11.2010 04:02
Hallo,
deine Springerle ruhen wieder fertig gebacken im Keller und sie sind sehr fein wie immer. Auch jedesmal ein schöner Teig zum Verarbeiten.
Leider kann man ja ein Rezept nur einmal bewerten, aber neue Fotos habe ich hochgeladen.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
deine Springerle ruhen wieder fertig gebacken im Keller und sie sind sehr fein wie immer. Auch jedesmal ein schöner Teig zum Verarbeiten.
Leider kann man ja ein Rezept nur einmal bewerten, aber neue Fotos habe ich hochgeladen.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
female71
sagt:
sagt: 15.12.2010 12:47
Vielen Dank fuer das schoene Rezept!
Meine Springerle haben wunderschoene Fuesschen bekommen und schmecken super-lecker!
Mich wundert allerdings, warum soviele Leute glauben, dass Springerle hart sein "muessen".
Springerle sind im Mittelalter als Marzipan fuer arme Leute erfunden worden und sollten deshalb eigentlich schon weich sein.
Bei uns klappt das meistens nicht so recht, weil ich
1. zu spaet vor Weihnachten mit dem Backen anfange und sie deshalb keine Zeit zum weich werden haben und
2. die dermassen gut schmecken, wenn man sie steinhart in Kaffee oder Gluehwein taucht, dass es eigentlich schon wieder egal ist...! lol
Eine schoene Vorweihnachtszeit mit harten oder weichen Springerle wuenscht Euch
female71
Meine Springerle haben wunderschoene Fuesschen bekommen und schmecken super-lecker!
Mich wundert allerdings, warum soviele Leute glauben, dass Springerle hart sein "muessen".
Springerle sind im Mittelalter als Marzipan fuer arme Leute erfunden worden und sollten deshalb eigentlich schon weich sein.
Bei uns klappt das meistens nicht so recht, weil ich
1. zu spaet vor Weihnachten mit dem Backen anfange und sie deshalb keine Zeit zum weich werden haben und
2. die dermassen gut schmecken, wenn man sie steinhart in Kaffee oder Gluehwein taucht, dass es eigentlich schon wieder egal ist...! lol
Eine schoene Vorweihnachtszeit mit harten oder weichen Springerle wuenscht Euch
female71
hexae
sagt:
sagt: 17.10.2011 11:57
hallöchen
ich möchte auch gern springerle backen!!!
aber: ich habe keine KüMa!!!!
Soll ich auch mit dem Handrührer wirklich ne 3/4 stunde stehen und schlagen?? denn fällt mir doch der arm ab, oder?
ich weiß auch nicht, ob mein alter rührer das noch schafft!! reicht nicht auch ne viertel stunde oder so?
ich möchte auch gern springerle backen!!!
aber: ich habe keine KüMa!!!!
Soll ich auch mit dem Handrührer wirklich ne 3/4 stunde stehen und schlagen?? denn fällt mir doch der arm ab, oder?
ich weiß auch nicht, ob mein alter rührer das noch schafft!! reicht nicht auch ne viertel stunde oder so?
Geier8
sagt:
sagt: 17.10.2011 20:09
Hallo,
eine Viertelstunde ist definitiv ZU WENIG! Erst nach 45 Min. hat der Eierschaum die notwendige Konsistenz zum weiter verarbeiten.
Tipp: Ich hatte auch nicht schon immer eine KüMa, dafür aber viele Kochbücher. Habe einen Bücherturm gebaut, den Handmixer so darauf verkeilt, dass er ausreichend in die Eier tauchte + gleichzeitig nicht weg konnte. Beugt dem "Armabfallen" vor ;-) Probier's aus. Zur Vorsicht hab' ich aber immer mindestens 1 Buch nicht mit verbaut. Damit ich dabei sitzen bleiben konnte + 'was zum Schmökern hatte ...
eine Viertelstunde ist definitiv ZU WENIG! Erst nach 45 Min. hat der Eierschaum die notwendige Konsistenz zum weiter verarbeiten.
Tipp: Ich hatte auch nicht schon immer eine KüMa, dafür aber viele Kochbücher. Habe einen Bücherturm gebaut, den Handmixer so darauf verkeilt, dass er ausreichend in die Eier tauchte + gleichzeitig nicht weg konnte. Beugt dem "Armabfallen" vor ;-) Probier's aus. Zur Vorsicht hab' ich aber immer mindestens 1 Buch nicht mit verbaut. Damit ich dabei sitzen bleiben konnte + 'was zum Schmökern hatte ...
Snowball412
sagt:
sagt: 18.12.2011 12:54
spätzleburger
sagt:
sagt: 21.11.2011 10:37
Nach einigen Fehlversuche sind mir heute die Springerle endlich geglückt. Und wie! Die von meiner Oma sind nichts dagegen :-)
Ich würde mir lediglich etwas mehr Präzision im Rezept bzgl. Fingerdicke (relativ) und die Natrontablette (noch nie eine gesehen) wünschen.
Ach ja, und mir war mir mit dem Kirschwasser irgendwie zu schade.Stattdessen habe ich den Teig mit 1 EL Pernod glattgestrichen, ehe ich die Schüssel mit einem locker sitzenden Teller zugedeckt habe. Den Schnapps habe ich getrunken. Zur Beruhigung. Nachdem ich dem Mixer eine Stunde zuhören müsste. Doch es lohnt sich!
Ein Prost auf die Geier8 und allerseits eine gelungene Weihnachtsbäckerei!
Ich würde mir lediglich etwas mehr Präzision im Rezept bzgl. Fingerdicke (relativ) und die Natrontablette (noch nie eine gesehen) wünschen.
Ach ja, und mir war mir mit dem Kirschwasser irgendwie zu schade.Stattdessen habe ich den Teig mit 1 EL Pernod glattgestrichen, ehe ich die Schüssel mit einem locker sitzenden Teller zugedeckt habe. Den Schnapps habe ich getrunken. Zur Beruhigung. Nachdem ich dem Mixer eine Stunde zuhören müsste. Doch es lohnt sich!
Ein Prost auf die Geier8 und allerseits eine gelungene Weihnachtsbäckerei!
Geier8
sagt:
sagt: 25.11.2011 19:48
Chrissltina
sagt:
sagt: 06.12.2011 09:36
Ich habe alles genauso gemacht, wie in dem Rezept beschrieben ist (bis auf das, dass ich Margarine auf das Blech geschmiert habe, statt Butter, weil ich keine Milch vertrage).
Jetzt sind die Springerle seit 20 min im Ofen und man erkennt kein Motiv mehr. Die sind total stark nach oben aufgegangen!
Was habe ich denn falsch gemacht? Hätte ich sie doch länger als eine Nacht trocknen lassen sollen?
Bin sehr enttäuscht, bei der ganzen Arbeit, die ich mir gemacht habe... =(
(hoffentlich schmecken sie wenigstens)
Jetzt sind die Springerle seit 20 min im Ofen und man erkennt kein Motiv mehr. Die sind total stark nach oben aufgegangen!
Was habe ich denn falsch gemacht? Hätte ich sie doch länger als eine Nacht trocknen lassen sollen?
Bin sehr enttäuscht, bei der ganzen Arbeit, die ich mir gemacht habe... =(
(hoffentlich schmecken sie wenigstens)
Geier8
sagt:
sagt: 06.12.2011 19:28
Hallo,
tut mir Leid für Dich. Ist mir anfangs aber auch passiert. Mögliche Gründe:
1. der Teig war zu feucht und das Motiv ist langsam wieder zerlaufen. Aber das hättest Du wahrscheinlich direkt gemerkt.
2. Oder (wahrscheinlicher). Die Oberfläche ist nicht richtig getrocknet, so dass die Plätzchen nicht nach unten (wo sie durch die Buter/Margarine feucht gehalten wurden) aufgegangen sind, sondern in alle Richtungen. Wichtig ist, dass die Springerle über Nacht nicht nur kühl, sondern auch trocken stehen, damit die Oberfläche richtig eintrocknet und so das Motiv fixiert.
Hak's unter "Lehrgeld" ab. Schmecken werden die Plätzchen ganz sicher trotzdem!! Und dann: Auf ein Neues!
Schönen Abend noch
Geier
tut mir Leid für Dich. Ist mir anfangs aber auch passiert. Mögliche Gründe:
1. der Teig war zu feucht und das Motiv ist langsam wieder zerlaufen. Aber das hättest Du wahrscheinlich direkt gemerkt.
2. Oder (wahrscheinlicher). Die Oberfläche ist nicht richtig getrocknet, so dass die Plätzchen nicht nach unten (wo sie durch die Buter/Margarine feucht gehalten wurden) aufgegangen sind, sondern in alle Richtungen. Wichtig ist, dass die Springerle über Nacht nicht nur kühl, sondern auch trocken stehen, damit die Oberfläche richtig eintrocknet und so das Motiv fixiert.
Hak's unter "Lehrgeld" ab. Schmecken werden die Plätzchen ganz sicher trotzdem!! Und dann: Auf ein Neues!
Schönen Abend noch
Geier
Chrissltina
sagt:
sagt: 06.12.2011 20:25
AngelEyes81
sagt:
sagt: 11.12.2011 17:09
muss ich den teig auch erst wirklich eine nacht ruhen lassen oder kann ich die formen gleich machen und dann auf dem backblech kühl und trocken über nacht stehen lassen?
Geier8
sagt:
sagt: 12.12.2011 19:39
Hallo AngelEyes,
um die Ruhezeit kommst Du nicht herum. Wenn der Teig frisch zubereitet ist, ist er zu weich und zu klebrig. Das Model wird kaum vom Teig zu lösen sein und die Plätzchen werden auseinander laufen. Erst nach der Ruhezeit ist das Mehl so weit aufgequollen, dass der Teig fest genug ist für die Weiterverarbeitung. Ob der Teig nun in der Nacht ruht oder am Tag ist ihm dabei wurscht ;-)
Gutes Gelingen wünscht
Geier
um die Ruhezeit kommst Du nicht herum. Wenn der Teig frisch zubereitet ist, ist er zu weich und zu klebrig. Das Model wird kaum vom Teig zu lösen sein und die Plätzchen werden auseinander laufen. Erst nach der Ruhezeit ist das Mehl so weit aufgequollen, dass der Teig fest genug ist für die Weiterverarbeitung. Ob der Teig nun in der Nacht ruht oder am Tag ist ihm dabei wurscht ;-)
Gutes Gelingen wünscht
Geier
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