'Hase' (Kaninchen) in Orangen - Wurzelwerksoße



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Zutaten für Portionen

Kaninchen, in Teile zerlegt
1 Bund Gemüse, Wurzelwerk (Sellerie, Karotten u.s.w.)
500 ml Brühe
1 EL Preiselbeeren
½ TL Kapern
250 ml süße Sahne
  Wein, weiß, trocken
  Mehl
Lorbeerblatt
Nelke(n)
 etwas Thymian
  Salz und Pfeffer
  Öl
Orange(n), geschält

Zubereitung

Öl, Salz und Pfeffer verrühren und die Kanainchenteile damit einreiben. Wurzelwerk schälen und schneiden. Das geschnittene Wurzelwerk, das Lorbeerblatt, die Nelken und den Thymian in der Suppe ca. 15 Minuten kochen lassen.
In dieser Zeit die Teile auf allen Seiten kurz anbraten. Anschließend in eine Backrohrform geben und mit der Brühe und Wurzelwerk übergießen. Orangenscheiben zwischen das Fleisch geben. Im Rohr ca. 1 Stunde bei 180°C braten.
Anschließend das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Soße abseihen und in einen Kochtopf schütten. Süße Sahne mit etwas Mehl verrühren und in die Soße geben.
Die fein gehackten Kapern, die Preiselbeeren und den Wein einrühren und noch mal aufkochen lassen. Falls die Soße noch zu dünn sein sollte, noch mal mit Mehl binden.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 05.04.06
Rezept-Statistiken: 25.330 (12)* gelesen
906 (1)* gespeichert
2.190 (0)* gedruckt
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

kernchen11 Tellerwäscher


Mitglied seit 19.01.2005
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

KerstinB Sternekoch sagt:  
25.12.2009 20:59
Hilfreicher Kommentar:

Hallo kernchen,
wundert mich ja etwas, dass hier noch keine Kommentare sind. Ich habe heute einen Hasen nach deinem Rezept gemacht. Ein, zwei Sachen einen Hauch anders:
- Statt Gemüsebrühe selbstgemachter Geflügelfond und noch einen Schuß Orangensaft dann wie oben beschrieben.
- Die Orangen ungeschält in Scheiben in den Bräter gegeben. Und zwar 3 Stück. Der Orangengeschmack wird intensiver. Es waren natürlich ungespritzte Orangen

Dazu hat es den Weihnachtsrotkohl von susa_ gegeben und grüne Klöße (rohe Kartoffelklöße). Ich freue mich auf die Reste morgen :-D
LG
Kerstin

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white_chapel Tellerwäscher sagt:  
06.11.2010 09:47
Moin,

mich würde interessieren, ob Du nun bei Deinem Rezept ein Hauskaninchen oder einen Wildhasen nimmst? Vom Geschmack liegen Welten dazwischen!

Bis dann.

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SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch sagt:  
07.11.2010 13:58
Es handelt sich um ein Kaninchen, ich habe das im Rezept jetzt so geändert, dass es eindeutig ist.

In manchen Regionen heißen die Kaninchen nun mal Stallhasen (Hasen) ;-)

Gruß

Sonja
chefkoch.de

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angel53 Smutje sagt:  
06.11.2010 18:06
Ja das Rezept ist empfehlenswert, ich mach es auch so, allerdings mit Wildhasenrücken und mit Niedergarzeit. 4 stunden bei 100°. Da mir der herbe Nachgeschmack der Orange nicht gefällt, tausche ich sie gegen Mandarinen
LG, Angel53

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deinlakai Kartoffelschäler sagt:  
07.11.2010 10:42
Das Rezept hört sich lecker an, und ich glaube, dass ich als Nicht-Profi das auch hinbekommen könnte. Aber wo bekommt man denn ein Kaninchen her? Ich habe das beim Metzger meines Vertrauens noch nie in der Auslage gesehen. Mein Ihr, der könnte mir eines bestellen?
Danke und viele liebe Grüße!

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Armin_Heller  Küchenjunge sagt:  
07.11.2010 11:20
@ deinlakai - um in diesem Fall anständiges Fleisch zu bekommen würde ich entweder zu einem Bio-Hof gehen, direkt vom Erzeuger oder zu einem sehr guten Metzger, da kannst du es sicherlich auch bestellen. Wobei der Bio-Hof die bessere Variante ist. Dieses Fleisch kann nämlich auch sehr zäh und faserig sein (zu alt) bzw. sehr geschmacksneutral (überzüchtet).

Das es sich hier um ein etwas höheres Preisniveau handelt würde ich es gleich richtig machen - sonst hast du am Ende einfach nicht den richtigen Genuss. Wenn das Grundprodukt nicht stimmt kann auch der beste Koch nix draus machen.

MfG
Armin

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sukeyhamburg17 Chefkoch sagt:  
09.11.2010 21:08
Hallo,

ich habe das Rezept waehrend der letzten Tage nachgekocht. Mit einem halben Kaninchen vom Schlachter (Metzger) unseres Vertrauens.
Es hat uns sehr gut geschmeckt, habe allerdings die Sauce mit Wildfond und Rotwein gemacht. Einkochen lassen und dann mit Sahne verfeinert. Zum Schluss noch kalte Buttetr eingeruehrt, dann brauchte ich sie auch nicht mehr anzudicken.

Als Beilage hatten wir Kartoffelkloesse (halb und halb, selbstgemacht) und Rosenkohl.

Liebe Gruesse

Susan, Pittsburgh, pA, USA

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bellino2 Tellerwäscher sagt:  
21.11.2011 12:44
Wir hatten gestern dieses "himmlische" Kaninchen!!
Es ist eins der besten Kaninchen-Rezepte, die ich gekocht habe. Ich habe nur auf die Nelken verzichtet (statt dessen 8 Wacholderbeeren) und Rotwein zum angießen verwendet. Eine Orange waren ungeschält in Scheiben geschnitten und eine geschält und die Schalen trotzdem zum Braten getan. Dazu noch eine große Zwiebel und 3 Knoblauchzehen.. Ein Teil des Fruchtfleischs die Zwiebeln und den Knoblauch habe ich zum Schluss mit püriert. Ein "Sösschen" vom feinsten!!!
Vielen lieben Dank für das Rezept!

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