Krautspätzle



Zutaten für Portionen

400 g Bandnudeln, krause
400 g Sauerkraut, frisch
300 g Schinkenspeck nicht zu fetter, gewürfelt

Zubereitung

Bandnudeln nicht zu weich kochen (max. 8 Minuten), abschrecken!
In einen großen, flachen Bräter die Speckwürfel geben, anbraten, dann schichtenweise Nudeln und (ausgedrücktes und wieder gelockertes) Sauerkraut hinzugeben. Nicht würzen!
Nun die ganze Geschichte 1/2 auf großer Hitze unter laufendem Wenden (ganz wichtig) anbraten. Anschließend auf mittlerer Hitze herunterschalten und noch mindestens 2 1/2 Stunden weiterbraten, (alle 5 Min. wenden).
Das Wenden ist wichtig, denn die Feuchtigkeit muss langsam entweichen und die Zutaten und damit der Geschmack sich vermischen.

Nach mind. 3 Stunden als Tellergericht servieren. Ein Schluck Bier schmeckt hervorragend
Weder im Geschmack noch in der Konsistenz mit namensgleichen Gerichten auf Volksfesten zu verwechseln.
Arbeitszeit: ca. 3 Std. 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.04.02
Rezept-Statistiken: 17.487 (4)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Walterspiel Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
828 Beiträge (ø0,22/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

hieronimi Suppenkoch sagt:  
17.09.2002 06:24
wieso bandnudeln als spätzle? bayern und schwaben grenzen zwar aneinander, aber die küchetraditionen haben sich glüchlicherweise nicht vermischt.

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Durotschka Hendlgriller sagt:  
05.01.2003 22:28
3 Stunden braten und dabei alle 5 Minuten wenden???
Im Ernst???

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Schwabenfuerst Kartoffelschäler sagt:  
10.07.2003 22:45
Hallo Feinschmecker,
möchte mich nur kur meinen Vorgängern anschließen.
Bandnudeln geben niemals Krautspätzle,wenn ich alles 3
Stunden koche kann es meine Oma ohne Zähne auch noch essen und ohne abzuschmecken ??.Haben Sie das Rezept überhaupt schon mal selbst probiert.
Ein Ausflug nach Oberschwaben könnten hier die Bildungslücken schließen.
Trotzdem nichts für ungut.

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schuster57 Tellerwäscher sagt:  
28.08.2004 18:59
Leider muß ich mich meinen Vorrednern, besser gesagt "Vorschreibern", anschließen. Krautspätzle heißen so, weil man sie mit guten, selbstgemachten Spätzle macht und zwar das Ganze kräftig gewürzt. Außerdem soll die Feuchtigkeit ja garnicht zu sehr entweichen, da es ja sonst zum Klumpen wird. Ich brate den Speck und die Zwiebel an und gebe dann das Kraut, ebenfalls zum Anbraten dazu. Dann gieße ich etwas Fleischbrühe an und laß das Ganze, ähnlich wie wenn ich nur Sauerkraut mache einige Zeit köcheln. Dabei muß man aber nur darauf achten, daß nichts anbrennt. Am Schluß gebe ich die Spätzle dazu und laß es nochmal kurz ziehen. Bis heute wurde diese Art der Zubereitung noch von Allen mit großem Lob bedacht, zuletzt sogar von einem russischen Arzt, der zunächst etwas skeptisch auf seinen Teller schaute und dann aber gleich nochmal "Nachschlag" verlangte.
Liebe Grüsse Gaby

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Walterspiel Suppenkoch sagt:  
21.12.2005 04:13
Natürlich habe ich das Rezept schon dutzendemale ausprobiert. Natürlich ist es ideal handgeschabte Spätzle ( auch eher fest in der Konsistenz) zu verwenden, als "Schnellversion" kann man krause Bandnudeln ( nicht zu weich gekocht) verwenden. Und das Rezept wird lange auf mittlerer Flamme gebraten, nicht gekocht !!! ( Schwabenfuerst bitte richtig lesen ! ). Deshalb zerfällt nichts und Oma braucht dann doch die "Dritten" ! Wichtig ist das permanente Wenden ( sehr zeitaufwendig ), daß der Geschmack und die Würze des Specks in Kraut und Spätzle übergeht; deshalb kein Nachwürzen notwendig.
Dieses Gericht hat nichts mit einer "brühigen" Sauerkrautversion zu tun, sondern ist trocken und würzig. Macht einen guten Bierdurst. Unter den einfachen Gerichten seit meiner Jugend mein Lieblingsgericht.

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