Zander in Salzkruste



Zutaten für Portionen

2 kg Fisch (Zander), fangfrisch
2 kg Salz
60 g Mehl
Ei(er), davon das Eiweiß

Zubereitung

Den (am besten selbstgefangenen) frischen Zander ausnehmen und unter fließendem kalten Wasser kurz abspülen. Den Innenbauch kräftig mit Salz einreiben, kurz ziehen lassen. Nochmals kurz mit kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Die Eiweiße leicht verquirlen und mit dem Salz und dem Mehl mischen. Alufolie in der Größe des Backbleches ausbreiten und etwas von dem verkneteten Salzteig daraufstreichen. Den Zander drauflegen. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Den Zander mit der restlichen Salzpaste ringsum gleichmäßig bedecken und diese andrücken. Den Fisch auf der mittleren Schiene des Backofens 1 Stunde backen. Mit einem Hammer oder Fleischklopfer, unter Zuhilfenahme eines kleinen Messers, den Zander aus der Salzkruste herauslösen. Die Filets herauslösen oder im Ganzen servieren. Dazu schmeckt eine Sauce Hollandaise oder Knoblauch-Kräuter-Creme, ein frisches Meterbrot und, wer es mag, grüner Salat. Guten Appetit!
Arbeitszeit: ca. 1 Std. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.04.02
Rezept-Statistiken: 44.934 (71)* gelesen
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Verfasser:

***dirk*** Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
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Kommentare anderer Nutzer

nesthäkchen Kartoffelschäler sagt:  
27.05.2004 21:15
Den Zander voher entschuppen?

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***dirk*** Kartoffelschäler sagt:  
03.10.2004 15:30
@ nesthäckchen
Es macht sich meist besser, den Zander vorher zu schuppen. Könnte sein, das die Schuppen sich beim Garen lösen und dann entweder in der Salzkruste hängen bleiben oder aber mit der Haut auf den Teller kommen ;-(( Habe es noch nicht ausprobiert.

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SteffyPeter Chefkoch sagt:  
18.07.2005 13:03
Hallo Dirk,

Dorade in Salzkruste kennt ja jeder. Einen Zander, da hätte ich mich so ohne weiteres nicht drangetraut. Unser Prachtexemplar von fast 2 kg war auch frisch gefangen - Schwager angelt und ißt selber keinen Fisch - da muss man sich doch opfern.

Ich habe ihn mit Wurzelgmüse, Lorbeer und Pfefferkörner gefüllt und das Ergebnis war umwerfend. Dazu eine schöne Weißweinsauce - wir waren begeistert.

Grüße

SteffyPeter

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rikeredcat Kartoffelschäler sagt:  
28.08.2005 00:46
hallo buttsch,
hier eine kleine rückfrage zum schuppen: "mein"fischer nimmt mir den fisch nicht nur aus und filetiert ihn auf wunsch (die reste müssen sich die beiden eifersüchtigen schäferhunde redlich teilen), sondern schuppt ihn auch vorher. fällt eine ganze menge ab. warum sollte oder könnte man sich das sparen?
das rezept selbst soll nach unserem letzen herbstbesuch unbedingt ausprobiert werden!
beste grüße r.

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cremona Suppenkoch sagt:  
28.03.2009 19:48
Hallo,
reicht "normales" Salz, oder sollte man grobes Meersalz nehmen ?
VG, Cremona

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bettyschnetty Tellerwäscher sagt:  
13.09.2010 18:08
Haben das Rezept mit Hecht ausprobiert. Haben den Hecht vorher entschuppt und dann laut Rezept zu bereitet. Leider war der Fisch total versalzen...was haben wir falsch gemacht? Eignet sich nicht jeder Fisch dazu? Waren enttäuscht, weil das Rezept wirklich gut klang:-(

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***dirk*** Kartoffelschäler sagt:  
18.09.2010 18:10
Hmm, die Frage kann ich jetzt auch nicht beantworten. Normalerweise sollte es auch mit Hecht gehen, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Wenn das Salz mit dem Eiweiß vermengt ist, sollte es eigentlich nicht zu sehr in den Fisch eindringen. Bildet ja eher den Deckel, damit der Fisch saftig bleibt. Wichtig ist das Ausspülen nach dem Salzen des Fisches. Wenn davon zuviel zurückbleibt, wird der Fisch wohl salzig.

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youtas  Chefkoch sagt:  
03.01.2011 08:25
Hallo,
ich habe das rezept mit einem Lachs ausprobiert, und es hat prima geklappt. War sehr lecker, und der Lachs, 2.5 kg war in Minutenschnelle verspeist.
Ich habe die Fischhaut leicht mit Oel eingepinselt, bevor ich ich im Salz gebettet habe, dadurch klebte das Salz nicht am Fisch.
Insgesamt eine gute Anleitung, kann eigentlich nichts schiefgehen

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***dirk*** Kartoffelschäler sagt:  
05.01.2011 20:55
Na prima,

dann weiterhin gutes Gelingen und guten Appetit!

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