Schwarzbrot (mit Sauerteig)



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Zutaten für Portionen

1 kg Roggen, ganz
600 g Natursauer - Teig
40 g Hefe, (1 Würfel)
2 EL Salz
2 EL Zucker
2 EL Öl
3 EL Zuckerrübensirup
1 EL Zitronensaft
750 ml Wasser
250 ml Wasser und
350 g Mehl, Weizenmehl 1050 für Sauerteig
50 g Teig (Sauerteigansatz)

Zubereitung

Hervorragendes Sauerteigrezept ist im chefkoch-Archiv. Das muss man ja nur einmal machen, im Kühlschrank hält sich ein Sauerteigansatz von ca. 50g recht lang, zur Not lässt er sich auch einfrieren.
Am Abend vorher, jedoch mindestens 6 Std. vorher, 350g Weizenmehl 1050, 250 ml Wasser und den Sauerteigansatz verrühren, zudecken. Beste Gehtemperatur 22 Grad.
750g Roggen grob schroten (habe eine Mühle mit Steinmahlwerk, da wird das Korn zerrieben, nicht zerschnitten) und mit 750 ml kochendem Wasser überbrüht, durchgemengt. 1 - 2 Std. quellen lassen.
Salz, Zucker, Öl, Zitronensaft und Zuckerrübensirup (Apfelkraut geht auch) mit dem Roggenschrot vermengen, 250g Roggen fein mahlen, ebenso untergeben wie den Sauerteig. Nicht vergessen: vom Sauerteig 50g abnehmen und für das nächste Brot in den Kühlschrank geben. Hefe in einer Tasse auflösen, die Hefemilch unter den Brotteig mischen. Kräftig durchschlagen. Kurze Ruhezeit, in der die Kastenform (groß) eingefettet wird, am besten mit Margarine. Teig nochmals durchschlagen und in die Kastenform einfüllen. Gehen lassen, max. 1 Std.
Ab in den Ofen, wenn der Teig den oberen Rand der Form erreicht hat.
Der Ofen muss vorgeheizt sein auf 250 Grad. 10 Min backen bei der hohen Temperatur, dann auf 175 Grad herunterfahren. Gesamtbackzeit 90 Min.
Evtl. empfiehlt es sich, das Brot in den letzten 25 Min. mit Alu-Folie abzudecken, es sei denn, man mag eine ganz dunkle Oberseite.
Brot hält sich sehr gut und ist immer schön feucht. Eigentlich gelingt es immer.
Vielseitig verwendbar.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.11.05
Rezept-Statistiken: 11.437 (18)* gelesen
40 (0)* gespeichert
328 (0)* gedruckt
6 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Schlipskoch  Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
21 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

sauer Chefkoch sagt:  
16.11.2005 10:05
Hallo Schlipskoch,

Sauerteigansatz aus Weizen.....Roggen, oder spielt das keine Rolle?

Gruß
sauer

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Schlipskoch  Kaltmamsell sagt:  
16.11.2005 11:09
Im Rezept steht es oben: Sauerteig mit Weizenmehl Ausmahlungsgrad 1050 verwenden. Habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Roggenmehl geht nicht so gut. Aber im Brot selbst ist ja reichlich Roggen.
LG
Schlipskoch

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sauer Chefkoch sagt:  
16.11.2005 11:38
Das hab ich schon verstanden.

Meine Frage bezog sich auf den ST- Ansatz im Kühlschrank.
Bei mir stehen je 50g Weizen- und Roggensauerteig- Ansatz im Kühler.

Werd mal den Weizen nehmen, da ja mit Weizen gefüttert wird.

Gruß
sauer

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pro-vit Sternekoch sagt:  
16.11.2005 11:39
Hallo Schlipskoch,

da keine Mühle: Welche Roggenmehl - Typen wären die Alternative?

Grüßle

Dieter

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Schlipskoch  Kaltmamsell sagt:  
16.11.2005 16:49
Hallo, pro-vit,
ja, das ist natürlich ein leichtes Problem. Die 750g Roggen sollten schon ganz grob geschrotet sein. Denke, das erledigt Dir jedes Reformhaus. Da gibt es in der Regel auch ganze Körner. Roggenmehl kannst Du natürlich aus der Tüte nehmen, allerdings ist da meist die Kleie raus. Hab ich aber auch schon gemacht. Ich mahle grundsätzlich selbst und erst dann, wenn ich mit der Teigbereitung beginne. Schon 15 Jahre. Kaufe nur das 1050er Mehl für Sauerteigansatz und 550er Weizen zum Kuchenbacken.
LG
Schlipskoch

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Greta Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
02.01.2006 08:06
Hallo !!

Ich setze meinen Sauerteig immer mit 1370 ziger Roggenmehl an es klappt aber auch mit 1150 ziger sehr gut !!

liebe Grüße
Greta

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Pöt Chefkoch sagt:  
28.05.2006 21:11
Etwas durcheinander, das Rezept, dann fachlich nicht ganz korrekt (Sauerteig mit Bäckerhefe und Zitronensaft), Schwarzbrot mit Sirup (und in diesem Fall noch mit Zucker!) sind immer etwas sonderbar, besser wäre aber ein Rezept gewesen, daß sich mehr ans Original angelehnt hätte: nur aus Roggenschrot, Roggensauerteig, Wasser und Salz. Und dann über 20 Stunden bei 110°C backen. Habe ich nachgebacken (mit leichten Modifikationen siehe oben): genießbar, aber nicht der Abräumer. Und mit dem Original nicht viel gemeinsam. Deswegen von mir nur 2 Punkte. Sorry!

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Schlipskoch  Kaltmamsell sagt:  
18.01.2008 18:24
Lieber Pöt!
Inzwischen sind viele, viele Schwarzbrote gebacken und verzehrt worden. Besonders die holde Weiblichkeit ist stets verzückt über den etwas süßen Geschmack, ohne weiteres kann eine Schwarzbrotscheibe aber auch mit deftigem Belag versehen werden. Haben uns über Deinen Kommentar viele Male amüsiert. Das von Dir favorisierte Schwarzbrot-Rezept hat mit dem meinen wenig gemein. Wohl aber mit unserem Bergischen Land. So durfte man hierzulande im Mittelalter nur heiraten, wenn man ein Schwarzbrot sauber mit dem Schwert schneiden konnte. Und das war denn auch so hergestellt, wie Du es beschrieben hast, einschließlich der langen Backzeit. Passiert in einer Zeit, wo man, wie man hier sagt, nix to freeten jehatt hat, geschweige denn, wat dropp up de Butter. Hat sicher einigermaßen satt gemacht. Wir haben das alte Schwarzbrot lange zur Bergischen Kaffeetafel gereicht. Nicht nur die Älteren wollten es (der künstl. Zähne wegen etc.) nicht mehr und so gibt es schon lange Alternativrezepte. Auch für die Energieverschwendung hat heute kaum einer Verständnis, 20 Stunden Backzeit kommt aus den alten Steinbacköfen die gemeinschaftlich betrieben wurden, oft nur alle 6 bis acht Wochen. Ja, die Zeiten haben sich geändert und die Vielfalt der Produkte. Möchte meinen jetzigen Backherd nicht missen. Aber auch die Möglichkeit, etwas Hefe mit Zucker zu füttern, um ein luftiges Brotprodukt hinzubekommen, das lob ich mir auch. Lieber Pöt, ich würde sagen: Du genießt Deine Version und ich die meine des jeweiligen Schwarzbrotes.
LG
Schlipskoch

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wechristen Tellerwäscher sagt:  
25.08.2008 10:20
Ein extrem leckeres Brot. Ich habe das Brot noch mit 500 Gramm Sonnenblumenkernen sowie einer großen Hand Hanfsamen (bringt ein knackiges Gefühl beim Beißen) erweitert. Sehr zu empfehlen. Wolf

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Schlipskoch  Kaltmamsell sagt:  
25.08.2008 21:00
Hallo wechristen, freut mich, daß Du das Rezept ausprobiert hast. Mein Schwarzbrot wird morgen wieder gebacken. Sonnenblumenkerne und / oder Kürbiskerne habe ich auch schon beigemischt. Aber mit Hanfsamen habe ich noch nie gearbeitet. Werde mich darum bemühen. Netter Tipp!
Gruß
Schlipsrot

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mausi64  Suppenkoch sagt:  
15.10.2011 21:36
Hallo Schlipskoch,

heute Mittag mit Roggensauerteig, mittlerem Roggenschrot, 250g 1150 Roggenmehl und ohne Zitronensaft gebacken. Abends angeschnitten.
Sehr lecker.
Vielen Dank für das Rezept
LG
Mausi

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