Sie suchen nach:

Freiberger Eierschecke

Zutaten

125 g Butter, zerlaufen
125 g Zucker
10  Eigelb
250 g Mehl
50 g Zucker
1/8 Liter Milch
50 g Butter
1/2 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
  Rosinen
  Mandel(n) (Splitter)
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Mehl, Zucker, Hefe mit Butter vermischen. Salz zugeben. Ruhen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert hat. Teig dünn ausrollen und auf ein gefettetes Backblech geben. In der Zwischenzeit Eigelbe mit Zucker schlagen. Anschließend die zerlaufene Butter dazugeben.

Diese schaumige Masse auf dem Teig verteilen. Rosinen und Mandelsplitter nach Bedarf darüber streuen. Im Ofen bei 175°C 15-20 Minuten backen lassen.
Nach 10 Minuten bildet sich durch die vielen Eier eine Kruste, die sich leicht abhebt. In dieser Phase den Kuchen mit Wasser besprühen. Das lässt die Kruste wieder weich werden.

Kommentare anderer Nutzer


tompad

28.01.2006 16:43 Uhr

Hallo !!!!!
Haben gerade das Rezept ausprobiert, es ist super geworden und schmeckt auch super lecker.
Es ist sehr zu empfehlen, weil es wirklich schnell geht.

vG Edi

die_chefköchin

10.10.2006 15:30 Uhr

Hallo !

Was passiert mit dem 1/8 Liter Milch ? Wo kommt er hinzu ?

Habe den Hefeteig ausprobiert, aber er ist überhaupt nicht aufgegangen, was habe ich falsch gemacht?

Habe das Rezept heute ausprobiert, war aber nicht der Renner.

Komme gebürtig aus Freiberg, aber hier das, ist nicht mit dem zu vergleichen, was man in Freiberger Bäckereien bekommt. Aber leider rückt ja keiner mit dem wirklich leckeren Rezept raus.

VG die_chefköchin

Hauself_B.

22.10.2006 17:16 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallöchen,

hier meldet sich noch eine Freibergerin - eine waschechte!

Also dass dieser Hefeteig gelingt kann ich mir nicht vorstellen, da das Rezept unvollständig beschrieben ist. Eigentlich nimmt man die Milch um die Hefe einzuweichen und das Hefestück anzusetzen, d.h. Milch mit verquirlter Hefe wird in dem Mehl angerührt und zum gehen an einem warmen Ort gestellt. Wobei ich finde, dass 1/8 Liter Milch zuviel ist, ich nehme für 250 g Mehl etwa 60 ml.

So und mit der Eierscheckemasse ist es so, dass zuerst die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen werden und die zerlassene Butter zuletzt ganz heiß in diese Masse kommt und nochmals geschlagen wird. Diese schöne schaumige Masse kommt dann auf den dünn augelegten Hefeteig und dann für ca. 15 min in den Backofen. Aber: Die Freiberger Bäcker backen den Teigboden ca. 10 min vor ohne Masse. Dann wird das Blech aus dem Ofengeholt, die Eierschecke kommt drauf und wird noch ca. 7 - 10 min gebacken. Da wird die Eierschecke schön looofsch (laufig) wie der Freiberger sagt. Also es ist so, dass die Eierschecke nicht fest sein darf, sondern schön cremig, vergleichbar mit der Konsistenz eines Eigelbes bei einem weichgekochtem Ei.

Ich hoffe dass mein Kommentar zu diesem Rezept Euch weiterhilft.

Achja und noch eine Bemerkung: Die Freiberger Eierschecke gibt´s nur hier bei uns in Freiberg in Sachsen - und wir lieben sie.

Viele Grüße von
bstadler

GLh510

22.10.2006 18:04 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Bstadler,

Wenn man frische Hefe nimmt, dann klappt der Hefeteig auch sofort. Bei Trockenhefe ist es sicherer erst ,den von dir beschriebenen, Vorteig zu machen. Soweit ich weiß, kommt bei den Freiberger Bäckern noch etwas Sahne in den Belag, damit wird die Masse noch einen Tick lofscher ;-)

GRuß GLH

PS: Ich nehme für den Hefeteig immer die Brotbackmaschine, damit gelingt der beste Hefeteig, den man sich vorstellen kann.

boersianna

10.05.2007 15:23 Uhr

Hallo,

ich möchte dieses Rezept nicht als Blech, sondern gern in einer normalgroßen runden Kuchenform machen.

Wer kann mir hier die Zutaten vom Hefeteig bis zur Schecke sagen, wobei die Schecke eher dicker als dünn sein sollte?

Danke vorab.

VG
eine ehemalige Freibergerin,
die diese Schecke über alles liebt ...;-))

itaps71

25.02.2008 11:55 Uhr

Hallo Freiberger-Eierscheckenliebhaber...

bin Bayerin, aber mit einem Freiberger "verbandelt"....habe das Rezept am Samstag ausprobiert, Beschreibung der Hefeteigzubereitung ist nicht so gut....Teig ist mir überhaupt nicht aufgegangen, hab das aber schon geahnt, trotzdem nach Rezept versucht, wieder Erwarten ist er beim Backen doch ganz gut geworden - also ganz fluffig.

Scheckenmasse schmeckt super...ist aber zu wenig "loooofig" werde das nächste Mal mal Sahne mit zugeben, und etwas mehr Eigelb nehmen, da die Schicht etwas dünn war......

.....aber lecker hats trotzdem geschmeckt.....ähnelt zumindest dem Original stark....und das will was heißen!

Wenn jemand noch einen guten Vorschlag hat.....bitte an mich!

LG

Beli65

15.09.2012 11:55 Uhr

Ich bin auch Freibergerin und habe die Freiberger Eierschecke schon oft nach gebacken. Hier mein Rezepet was ich von meiner Mam übernommen habe.
125 gr. Butter zerlaufen lassen
125 gr. Zucker u.
5 Eigelb zu der Butter geben und schaumig rühren.
Zitronensaft ,Rosinen u. Mandelblättchen dazu.
als Boden nehme ich immer einen Mürbeteig den ich 10min bei 180° anbacken lasse und dann die Eiermasse erst auf den Boden, geben. Das ganze dann noch mal 7 - 10 min backen lassen, je nach wie fest man die Masse haben möchte. Ich esse sie gern wenn die Schecke noch ein wenig Läuft. Ich wünsche gutes gelingen und hoffe es schmeckt.
lg Beli

waldfee55

22.06.2009 14:55 Uhr

Ich bin mit einem waschechten Freiberger verheiratet.Leider sind meine Schwiegereltern verstorben, aber in das Cafe am Mühlteich gehen wir immer, wenn wir nach Freiberg fahren um das Grab zu besuchen.
Dort hat uns die Freiberger Eierschecke immer am besten geschmeckt.
Jetzt, wo ich das rezept hier gefunden habe, werde ich es selbstverständlich ausprobieren und hoffe, daß der Kuchen genauso gut schmeckt wie im Cafe. Ich werde auf alle fälle berichten.

mehr

04.12.2009 10:23 Uhr

Dieser Kuchen hier schmeckt zwar lecker, ist aber keine Original Freiberger Eierschecke. Erkennt man auch schon auf dem Foto!!!

Bin selbst aus Freiberg! Hatte mich schon sehr gefreut, dieses Rezept im Internet gefunden zu haben, da das Original Rezept schon zu DDR Zeiten streng gehütet wurde.

Fazit: lecker, aber kein Original!!!

Hauself_B.

07.12.2009 10:25 Uhr

Hallo,

will mal nochwas nachtragen:
ich hab mich da in den letzten monaten mal bissel bei unseren freiberger bäckern umgehört und folgendes erfahren:
in die eierscheckemasse kommt ein ganz geringer anteil mehl mit ran, damit die schecke nicht zu laufig und schön fluffig wird....aber ne genaue mengenangabe wollte keiner machen
auch bei meinem bäcker ist sie nicht immer gleich

lg b.

boersianna

08.01.2010 11:17 Uhr

Hallo,

ich als ehemalige Freibergerin vermisse diese Eierschecke hier in BaWü sehr und habe sie deshalb schon mehrfach nachgebacken. Boden und die gelbe Eierschecke schmecken fast wie´s Original. Nur die oberste Schicht bekomme ich nicht hin. Habe soeben ein Bild hochgeladen (wird aktuell noch geprüft, hoffe, es wird noch geladen). Dort sieht man die 3 Schichten dieser Eierschecke besonders gut und so sieht sie bei Freiberger Bäckern am häufigsten aus bzw. so schmeckt sie besonders lecker.

Das Rezept hier und auch das was mir vorliegt hat eigentlich nur 2 Schichten. So geht´s auch, aber mir schmeckt sie am besten, wenn sie mit der obersten "Knackschicht" abschließt.

An alle Backbegeisterte: Was würdet ihr meinen, aus welchen Zutaten die Oberschicht gemacht ist?
Ich habe es mit Eischnee, Mandeln, 1 Eigelb und Zucker probiert, aber diese Schicht war zu weich.
Die Original-Schicht ist knackiger und recht süß, vielleicht ist Puderzucker die Grundlage?

Freue mich über jeden Tipp. Danke & VG

kerstin-63

07.09.2010 18:33 Uhr

Ich durfte das Rezept heute probieren. Ich finde es geschmacklich sehr gut. Kannte es bisher nur vom Bäcker.
VG

kaddistar

10.09.2010 00:43 Uhr

Hallo,
ich habe dieses Rezept vor ein paar Tagen ausprobiert. Der Kuchen ist sehr gut bei meiner Familie angekommen. Danke für das Rezept.
LG

smettbo63

26.06.2011 14:02 Uhr

Ich mache den Hefeteig mit einem halben Haferl (große Tasse) warmer Buttermilch. Damit gelingt der Teig immer und geht wunderbar auf.
Und - Hauself - ich komme auch aus Freiberg und nirgends, auch nicht aus meinem Herd, schmeckt die Freiberger Eierschecke so wie in Freiberg.

blondesDornröschen

10.04.2013 12:17 Uhr

Hi, boersianna, das Rezept von Bine kommt schon sehr nahe dran
und die Extraschicht besteht ganz dünn aus Eischnee mit mehr Zucker, auch erst später beim backen drüber geben, ach ja und wenn man schon etwas mehr Eischnee (siehe mein nachfolgendes Rezept) in die EigelbButterZuckerMasse hineingibt, dann wird die Oberschicht/Haut splittriger
wir wohnen ca 20km von Freiberg, mein Vater lernte in Neukirchen bei Freiberg, also mein Vater ist gelernter Bäcker und Konditor, er backt oft die Freiberger...nach dem was er sich damals von seinem Meister erheischt hat, denn das Originalrezept verät Keiner, das wurde nur in der Familie weitergegeben
also wir machen es so:
für 1 Blech oder 1 normale runde Kuchenform (Tortenbodengröße)
Mürbteig kneten (fertige Backmischung oder selber, rühr ich übrigens mit der Gabel zusammen und knete dann manuell) oder wie im Original 1 Hefeteig herstellen (ich bevorzuge den Mürbteig, da der sich zusätzlich kaugummiartig etwas mit der Masse bindet, ansonsten nimmt man original Hefeteig)

250 g Butter
250g Zucker (kann auch ruhig mehr sein wenn die Masse zu dünn scheint, also ich machs sowieso mehr pi mal Daumen)
Prise Salz, evtl. 1 Pckch. Vanillezucker
auf dem Herd erhitzen bis der Zucker sich aufgelöst hat, Konsistens sollte dickflüssig, zäh ähnlich wie Pudding sein
8 -10 Eigelb (je nach Eigröße) unter die abgekühlte, noch warme Masse rühren

die Eiweiße mit etwas Zucker (umso mehr umso steifer wirds) zu Schnee schlagen - mach ich auch stets manuell, geht genausoschnell und man kann paar Kalorien abarbeiten Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ohne ins Fitnesscenter zu rennen
ca 1/4 des Eischnee vorsichtig unter die EiButterZuckerMasse heben, rühren
alles auf den Mürbteig geben, mit Mandelstiften/oder Blättchen sowie üppig Rosinen bestreuen und

ab in den Backofen für ca 20 - 40 Minuten (je nach Dicke des Belages)mittlere Hitze (bei meinem alten Gas-Herd anfangs 5 min auf 8, dann weiter auf 4/5, zum Schluß evtl auf 3)
in der Hälfte/bzw 10 min vor Schluß des Backprozesses geb ich dann mit 1 Eßlöffel dünn noch etwas vom Eisnee drüber, für die Extrakruste (und der Kuchen wird obendrauf dann auch nicht so dunkel)
fertig ist der Kuchen wenn die Masse in der Mitte auch nicht mehr schwabbelt (also ich hab letztens nach 30 min backen nochmal für 20 min ins Backrohr ...weil die Masse flüssig geblieben war, Grund sicher: ich wähle lieber geringere Temp. damits nicht anbrennt, dann eben lieber etwas länger drin lassen...oder weil mein Ofen alt und nicht mehr richtig dicht ist)
Na dann viel Erfolg und Guten Appetit

LG Marion

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x Eigene Antworten abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de