Grüne Aromanudeln
Nudeln mit Möhrengrün| 250 g | Mehl, Weizenmehl Typ 550 |
| 50 g | Grieß (Hartweizengrieß) |
| 6 | Eigelb |
| 1 | Ei(er), verschlagen |
| 2 Bund | Möhre(n), unbedingt mit sehr frischem Grün |
| 5 EL | Wasser |
Zubereitung
Diese Nudeln können nur in der Saison, wenn es frische Möhren mit Grün gibt, hergestellt werden. Ihr Aroma ist unvergleichlich. Sie duften frisch nach Fenchel und Anis. Der Arbeitsaufwand ist zweifellos enorm, aber es lohnt sich!
Das Grün der Möhren abschneiden, gründlich abbrausen und trocken schleudern. Dann die feinen Spitzen von dem Stängel zupfen und im Backofen oder im Dörrapparat trocknen. Bei gutem Wetter reicht es auch das Grün einfach nur auf ein Tablett zu streuen und in der Sonne trocknen zu lassen. Das ist am energiesparsamsten und geht noch schneller als im Backofen. (Wenn dann das Wetter mitspielt). Ansonsten das Grün auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen und bei 50°C mit leicht geöffneter Backofentür so lange im Ofen belassen bis das Grün bei Berührung knistert und wie Glas zerbricht.
Nun alles in den Standmixer (Blender) geben und zu Staub zermahlen. Das geht auch ohne. Dann einfach das trockene Grün in eine Plastiktüte geben und kräftig zwischen den Händen zerreiben. Die Möhren selbst werden anderweitig verwendet.
Dann alle angegebenen Zutaten, zusammen mit dem Möhrengrünpulver, zu einem kompakten Teig verkneten. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er eine seidig schimmernde Oberfläche hat. Dann den Teig in einen Plastikbeutel geben und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann dünn ausrollen, in Streifen schneiden, und sofort kochen oder trocknen.
Die Nudeln passen hervorragend zu allen feinen Fischgerichten, die eine nicht zu dominante Sauce mitbringen. Fantastisch schmecken Edelfische in Orangensauce.
Das Grün der Möhren abschneiden, gründlich abbrausen und trocken schleudern. Dann die feinen Spitzen von dem Stängel zupfen und im Backofen oder im Dörrapparat trocknen. Bei gutem Wetter reicht es auch das Grün einfach nur auf ein Tablett zu streuen und in der Sonne trocknen zu lassen. Das ist am energiesparsamsten und geht noch schneller als im Backofen. (Wenn dann das Wetter mitspielt). Ansonsten das Grün auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen und bei 50°C mit leicht geöffneter Backofentür so lange im Ofen belassen bis das Grün bei Berührung knistert und wie Glas zerbricht.
Nun alles in den Standmixer (Blender) geben und zu Staub zermahlen. Das geht auch ohne. Dann einfach das trockene Grün in eine Plastiktüte geben und kräftig zwischen den Händen zerreiben. Die Möhren selbst werden anderweitig verwendet.
Dann alle angegebenen Zutaten, zusammen mit dem Möhrengrünpulver, zu einem kompakten Teig verkneten. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er eine seidig schimmernde Oberfläche hat. Dann den Teig in einen Plastikbeutel geben und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann dünn ausrollen, in Streifen schneiden, und sofort kochen oder trocknen.
Die Nudeln passen hervorragend zu allen feinen Fischgerichten, die eine nicht zu dominante Sauce mitbringen. Fantastisch schmecken Edelfische in Orangensauce.
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Kommentare anderer Nutzer
ninasofie
sagt:
sagt: 14.02.2010 12:36
Hallo,
Habe dieses Rezept ausprobiert. Es schmeckt wirklich super. Der Aufwand ist etwas größer, aber dafür ist es der Genuss auch ;)
Hab den Teig nicht über Nacht ruhen lassen, hat sich trotzdem gut verarbeiten lassen.
Dazu gab es wie empfohlen Fisch (Wildlachs) in Orangensauce. Hierfür hab ich einfach die Lachsfilets in Butter angebraten bis sie gar waren und dann aus der Pfanne genommen. Im Sud hab ich dann einen Becher Creme fraiche, etwas Dosenmilch, den Saft einer Orange, Gemüsebrühe-Pulver und Gewürze aufgelöst. Dann wieder die Filets dazu und bei geschlossenem Deckel etwas durchziehen lassen.
Schmeckt prima!
Habe dieses Rezept ausprobiert. Es schmeckt wirklich super. Der Aufwand ist etwas größer, aber dafür ist es der Genuss auch ;)
Hab den Teig nicht über Nacht ruhen lassen, hat sich trotzdem gut verarbeiten lassen.
Dazu gab es wie empfohlen Fisch (Wildlachs) in Orangensauce. Hierfür hab ich einfach die Lachsfilets in Butter angebraten bis sie gar waren und dann aus der Pfanne genommen. Im Sud hab ich dann einen Becher Creme fraiche, etwas Dosenmilch, den Saft einer Orange, Gemüsebrühe-Pulver und Gewürze aufgelöst. Dann wieder die Filets dazu und bei geschlossenem Deckel etwas durchziehen lassen.
Schmeckt prima!
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