Ungarischer Kesselgulasch

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Zutaten

500 g Rindfleisch
80 g Schweineschmalz
2 große Zwiebel(n)
15 g Paprikapulver, edelsüß
 etwas Salz
1/4 TL Kümmel
1 Zehe/n Knoblauch
500 g Kartoffel(n)
Paprikaschote(n), rote
Paprikaschote(n), grüne
Tomate(n)
  Für den Teig:
Ei(er)
 etwas Salz
80 g Mehl
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Fleisch waschen, abtupfen und in kleine Würfel schneiden. Fett erhitzen, die kleingehackten Zwiebeln goldgelb rösten. Paprikapulver einstreuen und mit den Zwiebeln verrühren. Fleischwürfel einlegen, rundum gut anbraten, salzen, Kümmel und die kleingehackte Knoblauchzehe zugeben, etwas Wasser zugeben und das Ganze bei mäßiger Hitze zugedeckt dünsten. Bei Bedarf Wasser nachgießen.
Sobald das Fleisch weich zu werden beginnt, die geschälten rohen Kartoffeln, die in Streifen geschnittenen, entkernten Paprikaschoten und die kleingewürfelten Tomaten beigeben. Wasser auffüllen und weiterdünsten, bis die Kartoffeln weich sind.
Aus Mehl, Salz und Ei einen Teig zubereiten, dünn ausrollen und mit bemehlten Händen kleine Teigflecken (Nockerln)in die Suppe „zupfen“.
Sobald die Nockerln an die Oberfläche steigen, die Suppe servieren.

Kommentare anderer Nutzer


Lang51

04.11.2002 02:29 Uhr

Hallo Judith
Bravo, dieses Gulasch ist genauso, wie es meine Grossmutter auch gekocht hat. Für mich das einzig ECHTE.
Ich gebe noch ein wenig Karotten dazu, aber das ist persönlich.
Liebe Grüsse Annemarie
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abillig1

03.04.2003 11:28 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
ich bin bei diesem Gericht einer Erfahrung reicher geworden. Ich kenne es eigendlich so : Paprika in jeder Form, ja das stimmt, ist aus der ungarischen Küche nicht wegzudenken und gehört zu einem Gulasch, gerade dem Kesselgulasch, wie das Salz in die Suppe. Nebenbei bemerkt ist ungarischer Gulasch eigendlich aber eine Fleischsuppe - man sagt dort Pörkölt, Schmorfleisch mit Paprikasoße - so eine Art Teigeinlage oder ( Nockerl´n ), wie bei Dir, ist mir da nicht bekannt - ich betone mir! Ich kenne von dort Csipetke : ca. 400 gr. Nudelteig, 150 gr. Margarine, Salz, 1 Prise Muskat - Den Nudelteig in sehr kleine Stücke zupfen und in 1 Liter kochendes Salzwasser garen. Die Csipetke in Margarine - besser Butter und ein wenig Olivenöl mit etwas Salz und Muskat anschwenken - fertig - auch als Einlage, aber nicht im Gulasch. Übrigens, es gibt in Ungarn noch andere Gulascharten : Székely gulyás, Marha gulyás etc. - überall spielen bei den Produkten das Gulyásfleisch, wie Sie sagen, mit der "Farbe" rot - Paprika - Tomaten verbunden etc., eine Rolle. Ich habe die Absicht, mal eine "meiner Arten " bei der Rezepteingabe anzugehen - Deine Art - vielleicht der Einfluß aus der früheren Östereichisch - Ungarischen Monarchie - schmeckt ja übrigens auch gut !
Bis dann
Viel Spaß beim Experimentieren
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mikko

07.06.2003 13:19 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Abillig1, leider muss ich Dich korrigieren, dieses Rezept ist absolut korrekt geschrieben, bloß der Teig heisst"Csipetke" und nicht "Nockerl". Bei Dir ist es auch verkehrt, Dein "Csipetke" ist in Ungarn "Nokedli(Nockerl)", in der ungarische Küche ist Muskat ein Fremdwort.. Und in Ungarn kocht man die Csipetke in die Suppe rein! Bei einem Kesselgulasch darf man keinen österreichischen Einfluss behaupten....bitte!!!
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abillig1

11.06.2003 11:22 Uhr

Hallo Mikko,
ich freue mich eigendlich darüber, es hier im CK mit einer echten Budapesterin zu tun zu haben. Ich würde deshalb mich auch hüten, Dir Deine ungarischen Kochkenntnisse und wahrscheinlich ja auch reichlichen Erfahrungen über den Kesselgulasch hinaus streitig zu machen. Ich nehme deshalb auch jegliche Korrektur an, da ich ja nur ein sogenannter "bereister Ungar" bin, habe dort aber viel gesehen und gelernt, auch hinsichtlich der Kochkunst. U.a. lernte ich auch viele nette Leute kennen - einen Busfahrer z.B., welcher eine deutsche Frau liebte, Sie heiratete und viele Jahre dann in Ludwigsfelde lebte, bis er starb. Vom Alter her konnte er damals vor fast 40 Jahren mein Vater sein - er benahm sich mir gegenüber auch so väterlich. Von ihm lernte ich das " Csipetke " so - eventuell die Prise Muskat von seiner Frau - ich weiß es nicht. Ja , die Sache mit dem ö... Einfluß kenn ich auch - Meine o.g. Darlegungen sollten nur zum Ausdruck bringen : 1. Ich liebe Gulasch und besonders nach ungarischer Art 2. Ich habe schon vielerlei Arten gegessen, auch Kesselgulasch - Sie schmeckten Alle, obwohl Alle nicht mit denselben Zutaten angerichtet waren - eben abgewandelt - in Ungarn oder u.a. auch bei meinen ungarischen Freunden - selbst bei Julius Horvath (o.g.) - aber in keinem Kesselgulasch waren Teigeinlagen. Ich nenne es einfach jetzt mal so, versteh es bitte nicht falsch. Ich kenne und nehme manchmal auch an Stelle frischer Paprikaschoten Letscho.

Ich freue mich auf ungarischen Kochkunstaustausch !

Herzlich liebe Grüße
abillig1
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abillig1

11.06.2003 19:35 Uhr

Hallöchen,
Dein Zitat " Ich liebe die ungarische und östereichische Küche, beide haben voneinander viel gelernt " - ja, das stimmt und ist vielleicht am treffensten ausgedrückt - vergaß auch nicht Judith´s Rezept , ich hab es sogar probiert - es schmeckt - ich selbst kenne solch Einlagen in einem " Kesselgulasch ", die ich bis jetzt probieren konnte, nicht. Vielleicht geht es vielen Reisenden in andere Länder so ! Mit einem Original in der Rezeptur ist es manchmal auch so eine Sache. Die Erfahrung mußte ich erst neulich machen - mit der Frage im CK - Fischsuppe ohne Fisch ? Was meinst Du, was ich dann über die französische Bouillabaisse recherchiert habe ??!!!
Trotzdem vielen Dank - auf Dein Angebot komme ich gern zurück !

LG
abillig1
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Die neusten Kommentare:


evishjs

29.11.2014 11:27 Uhr

Hallo Judith,

wir haben unser Kesselgulasch gestern gekocht.

Wir haben uns bei der Zubereitung genau an das Rezept gehalten. Bei 28 Portionen
bedeutete das 560 g Schmalz. Viel, viel zuviel. Es hat alles andere im Geschmack
überdeckt. Wir konnten es durch geschicktes Abschmecken retten, aber es war ein
bisschen ärgerlich.

Nun meine Frage: Hat außer mir keiner Probleme mit der Menge des Schweineschmalzes???
Was hab ich falsch gemacht?
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krissi112

30.12.2014 21:04 Uhr

Sehr lecker, einfach perfekt. Hab das erste mal einen Kesselgulasch gemacht und kann gar nicht aufhören zu kosten, so gut ist der geworden. Sehr zu empfehlen. Denn gibt es jetzt auf jeden Fall öfter.
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Wildwurster69

04.06.2015 11:25 Uhr

Super Rezept,schmeckt affengeil,eben wie in Ungarn.Mehr wie 5 Sterne gehen leider nicht.
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ChaosPrinzessin79

13.09.2015 19:17 Uhr

Hmmm, sowas trifft gerade jetzt wo es wieder kälter wird, genau meinen Geschmack. Die "Nockerl" machen sich sehr gut in der Suppe, auch wenn die Zubereitung eine ziemliche Schweinerei war.
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ChaosPrinzessin79

13.09.2015 19:25 Uhr

Aber schmecken tut es prima!
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