Rinderbraten

aus der Semmerrolle mit Backpflaumen
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Zutaten

1 1/2 kg Rinderbraten (Semmerrolle)
Wacholderbeere(n)
Lorbeerblatt
1 Bund Suppengrün
2 EL Tomatenmark
1 Liter Wein, rot
Zwiebel(n) (Gemüsezwiebel)
500 g Backpflaume(n), getrocknet
2 EL Öl
  Salz und Pfeffer
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Suppengrün putzen, die Zwiebel halbieren (mit Schale). In einem Schmortopf 2-3 EL Öl erhitzen, den Braten darin scharf anbraten. Das Tomatenmark mit hinzugeben und auch stark anbraten. Den Rotwein angießen und das Tomatenmark damit lösen. Das geputzte Suppengrün, die Zwiebel, Wachholderbeeren und das Lorbeerblatt hinzugeben und mit Wasser angießen, sodass der Braten bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze (180°C) im geschlossenen Topf ca. 1,5 Stunden schmoren. Zeitweise etwas Wasser zugeben.
Ist der Braten gar, herausnehmen und mit Alufolie abgedeckt warm stellen. Die Juis in einem Passiersieb durchlassen, die Backpflaumen hinzugeben und ca. 30 Minuten bei starker Hitze reduzieren lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Dazu passen ausgezeichnet hausgemachte Klöße oder Spätzle.

Kommentare anderer Nutzer


leutnant

26.11.2007 19:43 Uhr

Echt Lecker!
Ich hab den Braten statt mit Wasser, mit Rotwein angegossen.
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llechwedd

19.02.2011 11:02 Uhr

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Tja, den in der Zutatenliste angegebenen Liter Rotwein wird wohl der "Leutnant" selbst getrunken haben, weil er im Rezept nicht mehr auftaucht. Dem geht's wahrscheinlich wie mir: Ich koch' sehr gern mit Wein; und manchmal gebe ich auch ein wenig davon ans Essen ;-)
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llechwedd

19.02.2011 11:03 Uhr

Hab' ich doch glatt den Rotwein überlesen: Sorry ;-)
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mme49

21.02.2011 14:08 Uhr

Die Semerrolle ist aus der Ferse.
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Bine66

24.12.2012 20:01 Uhr

Die Semerrolle passt hier sehr gut, auch wenn sie nicht

"aus der Ferse"

sondern

"von der FÄRSE" (weibliches Kalb) ist ;-).

LG

Bine66
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Schlotterhose

15.12.2007 11:05 Uhr

Hallo, habe da mal eine Frage, was ist mit Semmerrolle gemeint?Für eine Antwort, lieben Dank im vorraus.
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leutnant

19.12.2007 14:35 Uhr

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Semerrolle
Ein sehr mageres Stück Fleisch mit grobfaseriger Struktur. Perfekt zum Schmoren von Sauerbraten, zum Braten im Ofen oder für kurzgebratene Steaks. Auch als ganzer Braten behält die Semerrolle ihre naturgegebene, schöne Form.

Dieses Teilstück wird im Handel als Stück ohne Knochen angeboten.

In verschiedenen Foren habe ich gelesen das der ein oder andere mit diesen wirklich vorzüglichen Stück nicht klar kommt. Meine Erfahrungen sind hier ganz anders. Zu bewachten sind hier lediglich die Garzeiten.

Für mich ein perfektes Stück Fleisch zum Kochen, Braten und Schmoren

Leutnant
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smutjeJoe

15.02.2011 21:06 Uhr

meiner meinung nach ist es das stück das man auch Bürgermeisterstück oder Falsches Filet nennt
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suerhop

19.02.2011 11:14 Uhr

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nur ein Kommentar zu smutjeJoe:
das Falsche Filet ist ein Teilstück aus dem Rindervorderviertel und die Seemerrolle aus dem Hinterviertel. Überhaupt nicht zu vergleichen. Die Seemerrolle wird auch oft zusammen mit der Unterschale angeboten.
Das Bürgermeisterstück hingegen liegt auf der Rinderhüfte (also auch aus dem Hinterviertel).
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ralfbecker

20.03.2010 15:26 Uhr

Sehr lecker, habe den Rinderbraten mit Senf eingerieben und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Da mir die Sauce vor dem Reduzieren mit Pflaumen zu lasch erschien, habe ich eine Knoblauchzehe reingepresst, habe aber nach dem Reduzieren festgestellt, dass dies nicht nötig war.
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Balalaika

03.10.2010 20:45 Uhr

War wirklich vorzüglich so wie Du es zubereitest! Die Rotweinlast war sehr hervortretend, wahrscheinlich werde ich nächstes Mal entweder weniger Wein oder aber mehr Pflaumen reintun. Ansonsten: Mjam! :)

LG

Balalaika
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küchenbetti

28.10.2010 00:43 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Vielen Dank für das Rezept! Es hat uns sehr gut geschmeckt! Es gab selbstgemachte Semmelknödel und einen schönen gemischten Salat dazu. Ich hatte für das Rezept einen badischen Rotwein genommen, eigentlich einen guten, aber nächstes Mal nehme ich einen Spanier oder Italiener, das kommt vermutlich besser! Die Backpflaumen waren in dieser Kombination große Klasse!

LG küchenbetti
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Die neusten Kommentare:


eben-ich

24.02.2011 18:47 Uhr

hmm jam jam...
Suerhop hat das Fleisch gut beschrieben. Es gibt halt verschiedene Namen für die Teilstücke. Es ist ein Teil der Unterschale. Es sieht aus wie eine gerade Rolle. Man nennt es auch brauner Streifen (kommt wohl auf die Region an- auch wenns sich lustig anhört, unter dem Namen hab ich es in der Berufsschule gelernt). Ich kenne auch den Namen Schwanzrolle- haah, sucht euch einen Namen aus.
Nebenbei- dieses Rezept kann man genau so gut mit dem falschen Filet aus dem Vorderviertel machen. Wenn man mit einem gewissen Stück beste Erfahrungen gemacht hat, nimmt man es natürlich gerne wieder. Ich selber lege mich da nicht so fest, ich freu mich halt, wenn es sich nach dem Zubereiten in schöne Scheiben schneiden lässt, weil das Auge mitisst. Und BEIDE genannten Stücke sind dafür bestens.
Gruß aus dem Harz!
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driver-go

27.02.2011 18:53 Uhr

Habe heute das Rezept ausprobiert. Leider war das Fleisch etwas zäh und die Soße erinnerte stark an die für einen Sauerbraten, und dass, obwohl ich alles bis zum i-Tüpfelchen wie im vorliegenden Rezept nachgekocht habe. Hatte mir eigentlich eine schöne Rinderbratensoße vorgestellt, war aber leider zu sauer!
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gartennini

05.03.2012 16:08 Uhr

Sehr fein!!!
Mein Stück war auch butterzart - halt vom Metzger meines Vertrauens ;o).
Auch die Idee mit den Pflaumen - kannte ich zwar, habe ich aber nie irgendwie selbst dran gemacht.
Danke für`s rezept!!!

LG
gartennini
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Delphi66

14.10.2012 12:47 Uhr

Sehr lecker!
Habe ich heute gekocht, allerdings habe ich die Backpflaumen noch 1 Stunde mitkochen lassen.
Vielen Dank für das schöne Rezept!
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mw226

11.11.2012 16:11 Uhr

Habe es heute erfolgreich mit folgenden Abwandlungen nachgekocht:
Rolle vom Wagyu Rind am Vorabend mit einer Kräuter-Senf-Marinade bestrichen und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Dann scharf angebraten und anschließend im Bräter mit einer halben Flasche Wein und dem Suppengemüse ca. 2h bis zu einer Kerntemperatur von 60°C niedertemperaturgegart.
Dazu gabs getrüffelten Kartoffelbrei.
Fleisch war zart und sehr lecker!
Nächstes Mal würde ich den Braten ohne Wein direkt auf dem Rost niedertemperaturgaren.
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