Wildschwein mit Backpflaumen und Rosinen
| 1 kg | Wildfleisch (Wildschweinfleisch aus der Keule) |
| 500 ml | Wein, rot |
| 125 ml | Orangensaft |
| 1 | Orange(n), unbehandelt, davon die Schale geraspelt |
| 125 ml | Essig (Rotweinessig) |
| 2 EL | Balsamico |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 1 | Möhre(n) |
| 2 Stange/n | Staudensellerie |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 1 Zweig/e | Rosmarin |
| 2 | Nelke(n) |
| ½ Bund | Thymian |
| 1 TL | Pfeffer, schwarz, zerstossen |
| Pfeffer aus der Mühle | |
| 5 EL | Olivenöl |
| 150 g | Backpflaumen, entsteint |
| 20 g | Rosinen |
| 30 g | Butter |
| 4 | Pflaumen, frisch |
| 30 g | Pinienkerne |
| 1 Prise | Salz |
Zubereitung
Wildschweinfleisch in grobe Würfel schneiden.
Rotwein, Orangensaft, die Hälfte der Orangenschale, Rotweinessig und Balsamessig mischen, Zwiebeln, Möhre und Sellerie putzen und grob zerkleinern. Auf ein Stück Mulltuch Lorbeerblätter, Rosmarin, Nelken, Thymian und zerstoßenen Pfeffer legen und das Tuch zu einem Beutel zusammenbinden. Den Gewürzbeutel, 1 Prise Salz und das Gemüse in die Rotweinessigmischung geben, einmal aufkochen und auskühlen lassen. Den Sud über das Fleisch gießen und über Nacht durchziehen lassen.
Das Fleisch in einem Sieb abtropfen lassen, die Marinade auffangen. Das Fleisch vom Gemüse trennen (Gemüse entsorgen), salzen, pfeffern und im heißen Öl in einem Schmortopf portionsweise scharf anbraten. (Nicht gleich alles Öl beim ersten Mal verwenden). Die Hälfte der Marinade zugießen und zugedeckt 30 Minuten schmoren lassen.
Backpflaumen vierteln und mit den Rosinen in der Butter anbraten, mit der restlichen Marinade ablöschen. Frische Pflaumen vierteln, entsteinen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Rosinensud, Pflaumen, Pinienkerne und restliche Orangeschale zum Fleisch geben und nochmals aufkochen.
Dazu passt italienisches Weißbrot.
Rotwein, Orangensaft, die Hälfte der Orangenschale, Rotweinessig und Balsamessig mischen, Zwiebeln, Möhre und Sellerie putzen und grob zerkleinern. Auf ein Stück Mulltuch Lorbeerblätter, Rosmarin, Nelken, Thymian und zerstoßenen Pfeffer legen und das Tuch zu einem Beutel zusammenbinden. Den Gewürzbeutel, 1 Prise Salz und das Gemüse in die Rotweinessigmischung geben, einmal aufkochen und auskühlen lassen. Den Sud über das Fleisch gießen und über Nacht durchziehen lassen.
Das Fleisch in einem Sieb abtropfen lassen, die Marinade auffangen. Das Fleisch vom Gemüse trennen (Gemüse entsorgen), salzen, pfeffern und im heißen Öl in einem Schmortopf portionsweise scharf anbraten. (Nicht gleich alles Öl beim ersten Mal verwenden). Die Hälfte der Marinade zugießen und zugedeckt 30 Minuten schmoren lassen.
Backpflaumen vierteln und mit den Rosinen in der Butter anbraten, mit der restlichen Marinade ablöschen. Frische Pflaumen vierteln, entsteinen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Rosinensud, Pflaumen, Pinienkerne und restliche Orangeschale zum Fleisch geben und nochmals aufkochen.
Dazu passt italienisches Weißbrot.
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Kommentare anderer Nutzer
Sandrine220175
sagt:
sagt: 25.02.2006 11:09
Super lecker,
ich Thüringer Klöße dazu gemacht und meine Familie war begeistert !
ich Thüringer Klöße dazu gemacht und meine Familie war begeistert !
25.02.2006 23:40
Hilfreicher Kommentar:
Hi, das hört sich lecker an. Guter Ersatz für Sonntagsbraten.
Kleiner Tip: statt des Mulltuchs benutze ich immer eine Tee-Filtertüte. Es gibt mittlerweile Teefilter (wie Kaffeefilter) für die Kanne. Man kann einen Klip dafür benutzen oder eine Wäscheklammer. Benutze ich immer wenn ich kein bouquet garnie habe.
Gruß webgoddess
Kleiner Tip: statt des Mulltuchs benutze ich immer eine Tee-Filtertüte. Es gibt mittlerweile Teefilter (wie Kaffeefilter) für die Kanne. Man kann einen Klip dafür benutzen oder eine Wäscheklammer. Benutze ich immer wenn ich kein bouquet garnie habe.
Gruß webgoddess
un-ico
sagt:
sagt: 09.03.2006 14:42
Ich habe das Rezept genau nach Vorgabe nachgekocht.
Leider gibt es im Moment keine frischen Pflaumen, aber die hat man nicht vermisst..
Das Rezept ist ein "Renner" und jedenfall zu empfehlen.
Meine Familie wollte dazu Späzle essen, die auch ganz gut dazu passten.
Es war bestimmt nicht das letzte mal das es dieses Wildschweingericht bei uns gibt.
Wird in die TOP 20 aufgenommen.
MfG
un-ico
Leider gibt es im Moment keine frischen Pflaumen, aber die hat man nicht vermisst..
Das Rezept ist ein "Renner" und jedenfall zu empfehlen.
Meine Familie wollte dazu Späzle essen, die auch ganz gut dazu passten.
Es war bestimmt nicht das letzte mal das es dieses Wildschweingericht bei uns gibt.
Wird in die TOP 20 aufgenommen.
MfG
un-ico
DirtyHarald
sagt:
sagt: 14.04.2006 15:25
Hilfreicher Kommentar:
Ergänzungskommentar zu Hammerhai.
Natürlich ist das Fleisch nach 30 Minuten weich.
Da es mariniert wurde, ist das Muskelfleisch durch die Essigsäure an sich schon destabilisiert. Bestimmte Eiweiße und Kalzium werden durch die Säure aufgelöst.
Außerdem sollte man unbedingt darauf achten, daß die Bratzeit nich zu sehr ausgedehnt wird. Durch zu langes garen, verliert das Fleisch immer mehr an Flüssigkeit und wird ergo immer fester und zäher - bis es nach über 2-stündiger Garzeit zerfällt.
Da das Fleisch in grobe Würfel geschnitten wurde ist es auch ziemlich schnell gar.
Man kann auch das teuerste Roastbeaf oder Rumpstaeak zäh braten, wenn es zu lange in der Pfanne ist.
M.f.G.
Dirtyharald
Natürlich ist das Fleisch nach 30 Minuten weich.
Da es mariniert wurde, ist das Muskelfleisch durch die Essigsäure an sich schon destabilisiert. Bestimmte Eiweiße und Kalzium werden durch die Säure aufgelöst.
Außerdem sollte man unbedingt darauf achten, daß die Bratzeit nich zu sehr ausgedehnt wird. Durch zu langes garen, verliert das Fleisch immer mehr an Flüssigkeit und wird ergo immer fester und zäher - bis es nach über 2-stündiger Garzeit zerfällt.
Da das Fleisch in grobe Würfel geschnitten wurde ist es auch ziemlich schnell gar.
Man kann auch das teuerste Roastbeaf oder Rumpstaeak zäh braten, wenn es zu lange in der Pfanne ist.
M.f.G.
Dirtyharald
crumb
sagt:
sagt: 14.05.2006 22:09
Hallo,
ich habe es genau nach Rezept gekocht, den Teefilter als Gewürzbeutel benutzt und Spätzel als Beilage. Ehrlich gesagt war es mir zu "Rotwein-lastig", das hat den Wildschwein-Geschmack total überlagert, was ich schade finde.
Aber das Fleisch war wirklich nach 30 Minuten weich.
LG Crumb
ich habe es genau nach Rezept gekocht, den Teefilter als Gewürzbeutel benutzt und Spätzel als Beilage. Ehrlich gesagt war es mir zu "Rotwein-lastig", das hat den Wildschwein-Geschmack total überlagert, was ich schade finde.
Aber das Fleisch war wirklich nach 30 Minuten weich.
LG Crumb
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nach einer Bratzeit von 30 Minuten ist das Fleisch mit Sicherheit nicht weich.
Hammerhai
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