Met
| ½ Liter | Honig, dunkler Tannenhonig, oder anderer dunkler Honig |
| 2 Liter | Wasser |
| 5 g | Hopfen, getrocknet (Apotheke) |
| ½ | Zitrone(n), unbehandelt, in dünne Scheiben geschnitten |
| 1 | Orange(n), unbehandelt, in dünne Scheiben geschnitten |
| 1 Stück | Anis (Sternanis) |
Zubereitung
Den Sternanis mit dem Messerrücken leicht platt quetschen. Zusammen mit den Zitronen- und Orangenscheiben in einen kleinen Waschsack für Socken, oder eine entsprechend zugeschnittene Babywindel geben und den Beutel gut verschließen. Dann den Beutel, Honig und Wasser in einem entsprechend großen Topf aufkochen lassen, und im Topf auskühlen lassen. Dann den Gewürzbeutel herausnehmen, und die Flüssigkeit in einen großen Bowletopf o.ä. füllen. Der Topf sollte mindestens 3,5 Liter, besser 4 Liter fassen. Eventuell auf zwei Gefäße verteilen. Die Gefäßöffnung mit einem Mulltuch oder Geschirrtuch abdecken, und mit einem Band fixieren. Bei Raumtemperatur ca. 20 bis 24 Tage gären lassen. Wenn die Flüssigkeit nicht mehr leise vor sich hin knistert, ist die Gärung abgeschlossen.
Je nach Raumtemperatur kann das auch bis zu 30 Tagen dauern.
Den nun entstandenen Met in Flaschen abfüllen und mit kleinen Läppchen aus Baumwolle und Gummibändern verschließen. Kühl und dunkel gelagert hält sich der Met mindestens 5 Monate.
Je nach Raumtemperatur kann das auch bis zu 30 Tagen dauern.
Den nun entstandenen Met in Flaschen abfüllen und mit kleinen Läppchen aus Baumwolle und Gummibändern verschließen. Kühl und dunkel gelagert hält sich der Met mindestens 5 Monate.
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Kommentare anderer Nutzer
NoDimension
sagt:
sagt: 18.01.2007 11:35
was ich mich frage ist warum das anfangen sollte zu gären? es ist keine hefe im rezept und nach dem abkochen kann es nicht mehr von selbst gären.
wäre nett wenn jemand mal bescheit sagt ob das bei ihm gefunzt hat oder nicht.
denn wenn es gegärt hat dann sollte man den met auf jeden fall von der hefe abziehen (die für die gärung ja zwingend notwendig ist). die sinkt nämlich auf den boden wenn sie abstirbt.
wäre nett wenn jemand mal bescheit sagt ob das bei ihm gefunzt hat oder nicht.
denn wenn es gegärt hat dann sollte man den met auf jeden fall von der hefe abziehen (die für die gärung ja zwingend notwendig ist). die sinkt nämlich auf den boden wenn sie abstirbt.
M4162
sagt:
sagt: 09.02.2007 23:31
Hallo,
"nach dem abkochen kann es nicht mehr gären" ist logisch falsch. Hefebakterien fliegen überall in der Luft herum und erreichen auch problemlos die abgekochte Honigmasse, um eine Gärung in Gang zu setzen.
Das Abkochen gilt der Tötung gesundheitsschädlicher Bakterien, die sich zwar in der Masse befinden, nicht aber im Umgebungsluftraum.
Sauerteigherstellung wäre nicht möglich, wenn sich nicht überall im Luftraum Hefebakterien befinden würden.
Und genau diese machen auch den Honigsaft zum Met. Anders als üblich. Sicherlich. Aber das Resultat ist Met. Mit Hefebakterien. Kann eben bis zu 30 Tagen dauern. Je nach dem, wie hoch die Konzentration an Hefebakterien im heimischen Luftraum ist.
MfG
Manuela
"nach dem abkochen kann es nicht mehr gären" ist logisch falsch. Hefebakterien fliegen überall in der Luft herum und erreichen auch problemlos die abgekochte Honigmasse, um eine Gärung in Gang zu setzen.
Das Abkochen gilt der Tötung gesundheitsschädlicher Bakterien, die sich zwar in der Masse befinden, nicht aber im Umgebungsluftraum.
Sauerteigherstellung wäre nicht möglich, wenn sich nicht überall im Luftraum Hefebakterien befinden würden.
Und genau diese machen auch den Honigsaft zum Met. Anders als üblich. Sicherlich. Aber das Resultat ist Met. Mit Hefebakterien. Kann eben bis zu 30 Tagen dauern. Je nach dem, wie hoch die Konzentration an Hefebakterien im heimischen Luftraum ist.
MfG
Manuela
seidr
sagt:
sagt: 19.02.2007 21:30
Hilfreicher Kommentar:
Hi und Hallo,
1. Honig NICHT kochen, das zerstört unnötigerweise den Geschmack.
2. Reinzuchthefe aus der Apotheke besorgen und fachgerecht starten (wie bei der Weinherstellung) ansonsten gewinnen in der Hälfte der Versuche die Fäulnissbakterien das Wettrennen um des Futter :-))
Liebe Grüße
Seidr
1. Honig NICHT kochen, das zerstört unnötigerweise den Geschmack.
2. Reinzuchthefe aus der Apotheke besorgen und fachgerecht starten (wie bei der Weinherstellung) ansonsten gewinnen in der Hälfte der Versuche die Fäulnissbakterien das Wettrennen um des Futter :-))
Liebe Grüße
Seidr
19.03.2007 18:20
Hallo, habe das Rezept genau nach Anweisung angesetzt und drei Wochen gewartet. Nach diesen drei Wochen habe ich es (mittlerweile mit Schimmel, der sich auf der Oberfläche gebildet hat) in den Ausguß gekippt. Rezept so nicht zu gebrauchen. UNVOLLSTÄNDIG!!!!!!!
NoDimension
sagt:
sagt: 23.05.2007 15:54
seidr
sagt:
sagt: 17.02.2008 17:58
Tja, ich hatte bereits einen Monat vor Deinem schiefgegangenen Versuch darauf hingewiesen Reinzuchthefen zu verwenden. Das Rezept selbst ist soweit o.k. bis auf diesen wichtigen Punkt.
Ich habe hier in den Rezepten unter "Avalons Apfelmet" einige Angaben dazu gemacht.
Lass Dich nicht entmutigen!
LG Seidr
Ich habe hier in den Rezepten unter "Avalons Apfelmet" einige Angaben dazu gemacht.
Lass Dich nicht entmutigen!
LG Seidr
OdinsMan
sagt:
sagt: 05.11.2007 14:50
Hallo alle miteinander!
Hab da mal ein paar fragen als neuling:
1. wie kann ich den met in flaschen gähren lassen ( wegen hefe etc.)?
2. wie oft sollte die hefe abgeschöpft werden?
3. wie lange sollte der met reifen?
danke im vorraus an alle beteiligten !!!
Hab da mal ein paar fragen als neuling:
1. wie kann ich den met in flaschen gähren lassen ( wegen hefe etc.)?
2. wie oft sollte die hefe abgeschöpft werden?
3. wie lange sollte der met reifen?
danke im vorraus an alle beteiligten !!!
BartJSimson
sagt:
sagt: 25.12.2007 20:35
Hi, nimm einen Most-Gärballon und besorg Dir Reinzuchthefe von Vina (Schlag GmbH Aalen) Burgund, Port oder Champagner. Ich kipp das immer durch einen Kaffeefilter dann ist die Hefe raus. Reifung: bis nichts mehr blubbert.
seidr
sagt:
sagt: 17.02.2008 18:03
Hi,
sachgerecht wird der Wein von oben mit einem Saugheber oder einem Schlauch abgezogen und der Bodensatz wird entsorgt.
Das kann durchaus auch ein 2. mal nötig sein.
Du kannst aber den Gährprozess auch mit Kaliumpyrosulfit (K2S2O5) (E224) stoppen - das ist die sogenannte Schwefelung bei Weinen.
LG
Seidr
sachgerecht wird der Wein von oben mit einem Saugheber oder einem Schlauch abgezogen und der Bodensatz wird entsorgt.
Das kann durchaus auch ein 2. mal nötig sein.
Du kannst aber den Gährprozess auch mit Kaliumpyrosulfit (K2S2O5) (E224) stoppen - das ist die sogenannte Schwefelung bei Weinen.
LG
Seidr
NoDimension
sagt:
sagt: 17.02.2008 18:45
Weder ein Kaffeefilter noch die Schwefelung des Weines sind geeignet die Gärung zu stoppen.
Der Kaffeefilter ist VIEL zu grobporig. Da bekommt man nich mal die Trübstoffe mit aus dem ansatz.
Und wenn die Hefe mit Kaliumpyrosulfit gestoppt wird ist der Wein aufgrund der extrem hohen Schwefelung die nötig ist ungeniessbar. Zum schwefeln nimmt man 1g/l Kaliumpyrosulfit. Das dient dem Schutz vor oxidation und macht den Met haltbarer.
Also immer den Ansatz bis zur Alkoholtolleranz der Hefe zuende gären. Dann stirbt die Hefe ab. Oder es wird ein Weinfilter eingesetzt mit einer Filterschicht zum Sterilfiltern.
Und es ist DRINGEND davon abzuraten noch gärende Ansätze in Flaschen zu füllen und zu verkorken. Dadurch das der Met noch gärt entsteht weiter Kohlensäure und erzeugt einen Überdruck in der Flasche. Im extremfall kann das soweit gehen das die Flasche durch den Druck explodiert.
Der Kaffeefilter ist VIEL zu grobporig. Da bekommt man nich mal die Trübstoffe mit aus dem ansatz.
Und wenn die Hefe mit Kaliumpyrosulfit gestoppt wird ist der Wein aufgrund der extrem hohen Schwefelung die nötig ist ungeniessbar. Zum schwefeln nimmt man 1g/l Kaliumpyrosulfit. Das dient dem Schutz vor oxidation und macht den Met haltbarer.
Also immer den Ansatz bis zur Alkoholtolleranz der Hefe zuende gären. Dann stirbt die Hefe ab. Oder es wird ein Weinfilter eingesetzt mit einer Filterschicht zum Sterilfiltern.
Und es ist DRINGEND davon abzuraten noch gärende Ansätze in Flaschen zu füllen und zu verkorken. Dadurch das der Met noch gärt entsteht weiter Kohlensäure und erzeugt einen Überdruck in der Flasche. Im extremfall kann das soweit gehen das die Flasche durch den Druck explodiert.
Caseroll
sagt:
sagt: 29.06.2009 18:03
nur um hier weitere Irrtümer zu vermeiden: zum schwefeln ist 1 g/l schon 10x zuviel!!! bei gesunden weinen maximal 1g auf 10l Wein! als unbedenklich gelten bis zu 0,7mg pro kg körpergewicht am tag. d.h. eine 50 kg leichte frau dürfte maximal 350ml eines mit 1g/10l K2S2O5 geschwefelten weines trinken ohne üble kopfschmerzen und übelkeit am nächsten tag befürchten zu müssen! ich persönlich nehme bei gesund vergorenem wein nur 0,5g K2S2O5 auf 10l. nur wenn die gärung nicht optimal verlaufen ist würde ich bis zu maximal 1g nehmen.
NoDimension
sagt:
sagt: 30.06.2009 02:48
red_zoe
sagt:
sagt: 11.02.2009 16:45
Wir haben letztens unseren ersten eigenen Met gemacht, allerdings doch etwas professioneller als hier im rezept steht!
zum ersten: Honig wird nicht gekocht, das zerstört den Geschmack und zum anderen können sich giftstoffe bilden! Honig entweder im Wasserbad erwärmen oder im warmen, vorher abgekochten Wasser auflösen.
zum zweiten: hygiene! eine Flasche offen stehen lassen und hoffe, dass eine hefebakterie den weg findet - *schüttel*. Immer gut alle Geräte und Utensielien mit Alkohol oder Essigwasser desinfizieren, sonst kann das ganze ganz schnell faulen statt gären....
Nährsalz und hefe in der Apotheke besorgen (wir hatten Portweinhefe), einen Gärstarter ansetzen (einen halben geriebenen Apfel, etwas Wasser + natürtrüben Apfelsaft, ein halbes Glas honig, Nährsalz, Hefe). Das Ganze gut schütteln, frische Watte in den Hals der Flasche stopfen, 3 Tage warm stehen lassen, dann zu den restlichen Zutaten in einen Gärballon oder ein Gärfass MIT GÄRSPUND!
geduld haben, ab und an schütteln bis nix mehr blubbert.
wir haben einmal abgezogen (ja, schlauch rein, kurz ansaugen, in anderes gefäß umfüllen, Bodensatz wegwerfen), dann im Faltenfilter mit Kieslgur gefiltert und in Flaschen gefüllt. kieselgur ist geschmacklos und hinterlässt keinerlei Rückstände im Met - nix mit Schwefeln oder so.....
schmeckz inzischen mega - lecker! ganz ohne chemie!
zum ersten: Honig wird nicht gekocht, das zerstört den Geschmack und zum anderen können sich giftstoffe bilden! Honig entweder im Wasserbad erwärmen oder im warmen, vorher abgekochten Wasser auflösen.
zum zweiten: hygiene! eine Flasche offen stehen lassen und hoffe, dass eine hefebakterie den weg findet - *schüttel*. Immer gut alle Geräte und Utensielien mit Alkohol oder Essigwasser desinfizieren, sonst kann das ganze ganz schnell faulen statt gären....
Nährsalz und hefe in der Apotheke besorgen (wir hatten Portweinhefe), einen Gärstarter ansetzen (einen halben geriebenen Apfel, etwas Wasser + natürtrüben Apfelsaft, ein halbes Glas honig, Nährsalz, Hefe). Das Ganze gut schütteln, frische Watte in den Hals der Flasche stopfen, 3 Tage warm stehen lassen, dann zu den restlichen Zutaten in einen Gärballon oder ein Gärfass MIT GÄRSPUND!
geduld haben, ab und an schütteln bis nix mehr blubbert.
wir haben einmal abgezogen (ja, schlauch rein, kurz ansaugen, in anderes gefäß umfüllen, Bodensatz wegwerfen), dann im Faltenfilter mit Kieslgur gefiltert und in Flaschen gefüllt. kieselgur ist geschmacklos und hinterlässt keinerlei Rückstände im Met - nix mit Schwefeln oder so.....
schmeckz inzischen mega - lecker! ganz ohne chemie!
Caseroll
sagt:
sagt: 26.06.2009 01:41
nur mal so: wenn hier schon alle schlaue kommentare abgeben, dann will ich auch mal!
und zwar: hefen sind pilze und keine bakterien! klar soweit?
und zwar: hefen sind pilze und keine bakterien! klar soweit?
Caseroll
sagt:
sagt: 26.06.2009 01:44
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habe mir dein rezept für meinen sohn ausgedruckt. er möchte es gerne ausprobieren. hoffe das es klappt. vielen dank für das rezept
lg. regina
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