Gänsebraten

Gänsekeulen und -brust; gleiche Zeit und Zubereitung auch bei einer ganzen Gans

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Zutaten für Portionen

Keule(n) von der Gans (frisch bzw. von polnischer Hafermastgans
1 große Gänsebrust, frisch bzw. von polnischer Hafermastgans
Äpfel (Boskop)
1 Bund Beifuß, getrocknet
1 Pck. Schweineschmalz, einfach
2 Tasse/n Wasser mit je 1 TL Salz verrührt
  Salz und Pfeffer
  Rosmarin

Zubereitung

Man nimmt entweder die Fettpfanne des Backofens oder eine entsprechend große Auflaufform, jedoch keine antihaftbeschichtete, darin verbrennt das Fett nach so langer Zeit.
Zunächst alle Gänseteile waschen, trocken tupfen und würzen, d.h. salzen, etwas pfeffern und mit geriffeltem Rosmarin bestreuen. Dabei den fleischigen Seiten etwas mehr Gewürz zukommen lassen als den Hautseiten.
Während die Gänseteile gewürzt werden, auf dem Herd in einem Töpfchen das Schweineschmalz mit der ersten Tasse Salzwasser vorsichtig schmelzen lassen. Wenn flüssig, in das vorgesehene Bratgefäß gießen. Die Gänseteile (zunächst mit der Hautseite nach unten) in das Bratgefäß legen. Das Beifusssträußchen (mit Stielen) grob mit den Fingern auseinander zupfen, brechen, über die Gänsesteile und in den Schmalsud zerbröseln. Die Äpfel quer halbieren und die Gänseteile damit belegen.
Dann in den kalten Backofen schieben. Einschubhöhe so wählen, dass die Gänseteile sich etwa mittig im Backofen befinden. Bei normaler Ober-/Unterhitze auf 200 Grad, 1,5 Stunden braten, dabei nur öfter nachschauen, wie viel Fett austritt, um es evt. abzuschöpfen, sodass nichts überläuft.
Nach 1,5 Stunden werden die Gänseteile gewendet. Zuvor die Apfelhälften abnehmen, beiseite stellen. Gänseteile jetzt drehen und dabei zuvor die Apfelstücke ins Fett legen, sodass die Gänseteile jetzt mit der Haut nach oben auf den Apfelstücken liegen. Die zweite Tasse mit verrührtem Salzwasser über die Stücke gießen. Dabei auch wieder das austretende Fett beobachten. Die Gänseteile erhalten nun ihre Bräune und werden herrlich knusprig. Ab und zu nachsehen, ob der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
Nach Ende der Bratzeit die Gänseteile entnehmen und auf einer Platte anrichten. Die Äpfel und die Stiele des Beifusses werden grob entfernt und die Gänsejuice in eine Sauciere umgefüllt.
Dazu schmecken Klöße, Rotkohl bzw. Apfelmus. Gänseteile und Klöße werden auf den Tellern mit Gänsejuice übergossen.

Werden die Gänseteile so zubereitet, behalten sie nicht nur ihren Eigengeschmack, sondern werden herrlich zart und butterweich. Beifuss dient der besseren Verträglichkeit. Entscheidet man sich für eine ganze Gans, bleibt der Ablauf gleich, es verändert sich nichts, außer, dass die Apfelstücke in die Gans geschoben werden. Auch hier zunächst die Gans mit der Brustseite nach unten ins Fett legen und nach 1,5 Stunden drehen.
Arbeitszeit: ca. 50 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.08.05
Rezept-Statistiken: 383.710 (841)* gelesen
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Verfasser:

zyane Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

Surina  Sternekoch sagt:  
01.09.2005 13:27
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Hallo,
bin gerade auf Dein Rezept gestoßen... im Moment ist zwar keine Ganszeit, aber ich schau schonmal nach Gänserezepten...

Du schreibst was von 1 Pckg. Schweineschmalz.. wieviel Gramm sind das? Und ist das wirklich nötig bei einer Gans? Sie geben doch schon eh viel Fett ab beim Braten...

LG, Surina

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uevers Suppenkoch sagt:  
02.09.2005 08:27
Hallo zyane

Zunächst wüßte ich gerne warum du soviel Fett gebrauchtst denn die Gans hat doch soviel eigenes Fett das es doch nur so vor Fett trieft? Dann ist da noch die lange Garzeit ist das wirklich erforderlich?

Gruß Uschi

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zyane Küchenjunge sagt:  
17.09.2005 11:51
Liebe Surina, liebe Uschi,

1 Päck. = 250 g (Schweineschmalz)

Das ist gerade der Clou dieses Rezeptes. Das Schmalz verbindet sich mit dem Gänsefett und wird ganz homogen und sieht bedeutend appetitlicher aus beim Servieren hinterher. Es schmeckt hervorragend dadurch, dass der Sud der Äpfel, das Beifuß, halt alle Gewürze zusammen garen.
Die Dauer ist tatsächlich vonnöten, denn bei einem richtig zubereitetem Gänsebraten muss sic das Fleisch vom Knochen ohne Probeme lösen. Ich kann euch an dieser Stelle nur versichern, dass das Rezept tatsächlich in meinem gesamten Bekanntenkreis übernommen wurde, wirklich! Ganz liebe Grüße Marina

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kerobokan Tellerwäscher sagt:  
17.12.2005 12:10
Hallo Marina,
wie lange ist denn die Bratzeit nach dem Wenden?
Nochmal 1,5 Stunden?
Danke
Kerobokan

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zyane Küchenjunge sagt:  
23.12.2005 15:19
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Gesamtbratzeit = 3 Stunden = Einschub in den kalten Backofen

Nach dem Wenden beträgt die Bratzeit noch einmal 1,5 Stunden.

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muetzenichfan Kaltmamsell sagt:  
19.11.2006 16:56
Hallo,

vielen lieben Dank für dieses geniale Rezept. Schon mehrmals habe ich es mit der Gans versucht, zuletzt vor 2 Wochen. Jedesmal war ich total verzweifelt, so dass ich mir vornahm: "Es ist das letzte Mal!". Bis ich dieses Rezept hier las. Genau wie mit dem Hefeteig, der mir immer wieder misslang und ich es nie aufgab. (Der klappt übrigens jedesmal bestens, inzwischen!)

Also habe ich Gänsekeulen gekauft und nach diesem Rezept zubereitet. Was soll ich sagen: "Es war nicht zum letzten Mal!" Und die nachfolgenden Male werden in Zukunft Dank dieser Anleitung ebenfalls genial. Ich werde mich auch trauen zur diesem Gericht Gäste einzuladen.

Allerdings hätte ich doch nochmal eine Frage. Die Äpfel zerkleinern sich ja so, dass fast ein Apfelmus daraus wird, desweiteren hatte ich mit dem Abschöpfen des Fettes Probleme, denn da wäre sonst keine Soße mehr übrig geblieben. Wie genau handhabt ihr das mit dem herrichten der Soße. Sie war nicht schlecht, doch der "Apfelmus" war meiner Meinung nach zu viel drin und es hätte ein wenig weniger Fett sein können.
Es wäre schön, wenn ich hierzu noch ein paar Tipps erhalten würde. Ansonsten war es super genial LECKER!

Danke

LG
Gilla

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zyane Küchenjunge sagt:  
19.11.2006 17:32
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Liebe Gilla,
zunächst freut es mich sehr, dass dir die Gans bzw. die Gänsekeulen gelungen sind und es auch geschmacklich ok war.

Die Äpfel bzw. die halben Äpfel sind eigentlich nicht zum Verzehr gedacht! Sie geben nur den Geschmack!

Es ist richtig, dass sie zum Ende fast vollständig zerfallen und sich mit dem Schmalz und dem ausgetretenem Eigenfett der Gans vermischen - so muss es sein, genau richtig!

Das Päckchen Schweineschmalz sollte ebenso fester Bestandteil des Bratvorganges sein. Diese große Menge an Fett mit den Äpfeln ist der Geschmacksträger und durchzieht so das Fleisch! Meiner Meinung nach schmecken Gans/Gänseteile einfach am besten in ihrem Eigengeschmack!

Liebe Gilla,
egal, wieviel Schmalz, Fett, Salzwasser sich auch immer ergibt, bitte nicht abschöpfen! Das ist gerade der Clou, das Fleisch in diesem Gemisch zu braten! NUR ABSCHÖPFEN, wenn du bemerkst, dass es evtl. aus dem Gefäß überlaufen könnte!

Eine Sauce richte ich aus diesem Fonds nicht her. Wenn alles fertig ist, dann schöpfst du soviel von dem Fett ab, wie du meinst, bei Tisch zu benötigen. Du kannst es sieben oder auch so belassen, das ist eine Geschmacksfrage. Wie mögen es sehr gern, wenn in diesem Fett noch Spuren von Apfelbrei mit drin sind.

Wir halten es dann noch so, dass ich den Rest des Fettes durchsiebe, in ein Gefäß gebe, kalt werden lasse. Am nächsten Tag steche ich das hart gewordene super leckere "Gänseschmalz" ab und gebe es in ein Tuppertöpchen oder ähnliches Gefäß. Du siehst, dass unter dem hartgewordenen Schmalz sich das Wasser absetzt. Das kannst du nicht mit verwenden, denn dann würde das Schmalz schimmeln.

Dieses reine Gänseschmalz verwende ich im Laufe der nächsten Monate, so lange hält es durchaus im Kühlschrank, z. B. für Rotkohl oder zum Anbraten für Schweinebraten, Rinderbraten etc. Lecker und nicht zu vergleichen mit Öl, Palmin oder ähnliches.

Solltest du noch Fragen haben, ich beantworte sie dir jederzeit gerne!

Alles Liebe und weiterhin gutes Gelingen

wünscht Marina

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muetzenichfan Kaltmamsell sagt:  
21.11.2006 08:36
Hallo Marina,

vielen Dank für deine Zeilen. Wie schon erwähnt war ich mit dem Resultat des Gans sehr zufrieden. Mit der weiteren Verwendung des Schmalzes bin ich desweiteren bereits gestern vertraut gemacht worden. Eine Frau erzählte mir, dass sie dieses ebenfalls über Monate im Kühlschrank als Vorrat hält, um es z. B. zum Braten von Bratkartoffeln zu verwenden.

Allerdings muss ich dich nochmal "löchern", auch wenn es vielleicht doof von mir klingt.
Wenn ich zur Gans Klöße mache, und die mache ich auch immer und auch selbst, dann möchte ich hierzu ja eine schmackhafte Soße haben. Wenn du aber, wie du schreibst deine Soße aus diesem Fond nicht herstellst, wie denn dann? Vielleicht bin ich ja ein wenig schwerfällig, aber bitte erkläre es mir trotzdem.

Ich hatte aus Zeitgründen die Gänsekeulen am Tag zuvor zur Hälfte bereits vorgegart und am nächsten Tag die Keulen dann erneut umgedreht mit der Hautseite nach oben fertig gegart.
Mein Ziel war eigentlich, das über Nacht erkaltete Fett abzuschöpfen. Doch dann wäre nichts mehr im Topf geblieben. Es sah wirklich so aus, dass das Wasser verdunstet ist und nur noch das reine Fett übrig geblieben ist. So habe ich nur ein wenig des Fettes entnommen mit einer erneuten Tasse Salzwasser angegossen und wie schon erwähnt fertig gegart.

Doch wie gesagt, woher kommt nun eine schmackhafte Gänsebratensoße?

LG
Gilla

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mhoelscher Tellerwäscher sagt:  
21.11.2006 17:29
Ich habe das Rezept für unsere Hausparty ( 23 Personen) genommen. Habe allerdings noch einige Zwiebeln dazu gelegt.Es war ein voller Erfolgt und alle waren begeistert. Habe das Rezept gleich weitergeben dürfen. Am nächsten Sonntag wird dieses Rezept für eine Familienfeier ( 12 Personen) wieder zubereitet.
LG
Margarete

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zyane Küchenjunge sagt:  
21.11.2006 19:09
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Liebe Gilla, liebe Margarete,

na, das freut mich aber, wirklich toll, mein Gänsebraten so gut angekommen ist, auch bei euren Gästen.

Dir Gilla, möchte ich noch ergänzend mitteilen: Zu diesem Rezept gibt es keine Sauce im herkömmlichen Sinne, das heißt, es wird bei Tisch nur das durchgesiebte GÄNSEJUICE gereicht, welches halt aus dem Schweineschmalz, den mitgegarten Äpfeln, dem Salzwasser sowie den anderen oben genannten Gewürzen entsteht - das ist halt der Clou!

Es sollte auch nichts zwischendurch abgeschöpft bzw. entfettet werden, dann stimmt die Mischung nicht mehr. Wie gesagt, nur Abschöpfen, wenn ein Überlaufen droht, ansonsten alles so belassen.

Es ist kein Problem, die Gans bzw. die Gänseteile einen Tag zuvor bereits 1 1/2 Stunde garen, nach dem Drehen jedoch bitte im Juice liegen lassen!

Mit der Gradzahl kann in den letzten 1 1/2 Stunden gespielt werden, das heißt, es kann zwischendurch auch runtergeschaltet werden, zw. 175 und 190 Grad, falls es eine zu starke Bräunung geben sollte.

Bitte auch kein erkaltetes Fett wegnehmen, es sollte so in dieser Zusammenstellung bis zum Verzehr verbleiben!

Ich möchte noch erwähnen, dass dieses Rezept von einer uralten Köchin, 1901 geboren, stammt.

Sie war ihr ganzes Leben im Restaurant der Familie meines Mannes als Köchin angestellt und hat bis zu ihrem Tode im Hause meiner Schwiegereltern gelebt.

Dieses "Gansrezept" wird heute noch in unserer Familie so zubereitet.

Liebe Margarete,

oh jeh, da hast du aber viel Arbeit gehabt - soooo viel Gans!!!

Toll, dass es euch mit den Zwiebeln geschmeckt hat, das ist natürlich alles noch je nach Geschmack zu varieren.

So jedoch, wie ich das Rezept hier eingestellt habe, ist es original nach unserer guten alten "Nana".

Ich wünschen allen, die diesen Gänsebraten noch ausprobieren, ein gutes Gelingen!

Herzlichst

Eure Marina

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muetzenichfan Kaltmamsell sagt:  
22.11.2006 08:27
Hallo Marina,

vielen lieben Dank. Ich werde nächste Woche noch einmal dieses Rezept ausprobieren und mich zu 100 % an deine Angaben halten. Ich freue mich schon, denn es war bereits am Wochenende sehr lecker. Das was du schreibst klingt wirklich sehr interessant. Gibt es von dieser Köchin nicht noch mehr Geheimrezepte?
Würde mich wirklich interessieren. Könntest sie mir ja auch als Mail schicken. Ich teile dir mal meine Adresse auf deiner Seite mit.

LG
Gilla

@Margarete

Wie viele Gänsebräter hast du und vor allem wie viele Backöfen? Das klingt ja fast unheimlich, für so viele Münder Gans zu braten.

LG
Gilla

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heike50374  Sternekoch sagt:  
03.12.2006 16:12
Hallo,

wir hatten heute eine Gänsebrust und -keule, in etwa so zubereitet wie hier angegeben. Es hat sehr gut geschmeckt. Die Temperatur hatte ich aber bei ca. 120-140° gelassen, nur zum Schluss kurz unter den Grill. Auch von der Soße habe ich Fett abgeschöpft.
Als Beilage gab es natürlich Klöße und Rotkohl.

Vielen Dank für das Rezept
Heike

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zyane Küchenjunge sagt:  
04.12.2006 07:33
@Heike

Das freut mich aber, dass das so zubereitete Gänschen schmeckt!! Ich wünsche weiterhin allseits immer gutes Gelingen..

Eine besinnliche Adventszeit allen Köchinnen und Köchen wünscht Marina

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S7effen Tellerwäscher sagt:  
22.12.2006 19:47
Hallo Marina,
da ich Weihnachten für das eigentliche Weihnachtsessen keine Zeit finde habe ich eben Dein Rezept ausprobiert. Sehr lecker, vielen Dank dafür.

MfG
Steffen
P.S. Auch meine Freundin war begeistert ;)

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zyane Küchenjunge sagt:  
23.12.2006 07:59
Hallo, Steffen,

danke, das freut mich sehr! Ja, es ist eigentlich seh schnell zubereitet und man hat keinen großen "Dabeisteh-Stress"! Unserer alte "Nana" würde sich über so viel Anklang freuen. Euch zweien einen gesunden Start in das neue Jahr - liebe Grüße Marina

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Spatzel43 Kartoffelschäler sagt:  
29.12.2006 21:54
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Hallo,
hab dein Rezept mit 8 Keulen am 2. Weihnachtstag ausprobiert. Es hat wirklich super geschmeckt. Kann ich nur empfehlen.
Wer richtige Sauce möchte kann das Fett auch auffangen und anderweitig verwenden. Den Bratansatz mit Gänsefond ablöschen, abschmecken und andicken.

In jedem Fall ist dein Rezept super.

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cookie1 Küchenjunge sagt:  
30.12.2006 12:48
Hi Marina!
Auch ich möchte morgen mal dieses Rezept ausprobieren, werde die Gänsekeulen gleich mal aus dem TK nehmen....

Eine Frage:
wir sind nur zu zweit und ich habe 2 Keulen - ändert sich dadurch etwas an der Zeit/Hitze?
Alles andere werde ich wohl so lassen, vielleicht etwas weniger Apfel nehmen...
Danke und liebe Grüsse/guten Rutsch!
Cookie

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zyane Küchenjunge sagt:  
30.12.2006 13:21
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Hallo, cookie1,

halte die vorgegebene Zeit ein, schiebe auch diese 2 Keulen in die Mitte des Ofens, reduziere nur die Gradzahl, nehme bei Normalhitze so zw. 180 und 190 Grad, in den ersten 1 1/2 passiert nicht viel, nach dem Wenden passe ein wenig mehr auf, da nur zwei Teile!!

Für zwei Keulen:

Etwas mehr als 1/4 Päck. Schweineschmalz
Nur jeweils eine knappe halbe Tasse Wasser, jedoch auch nur einen knappen halben Teelöffel Salz.

2 Boskop reichen, auf eine Keule jeweils einen durchgeschnittenen Apfel.

Diese Verbindung, Salzwasser, Apfel, Schweineschmalz, Eigenfett der Ganz und die angegebenen Gewürze ergeben dieses tollen Geschmack des Suds am Ende.

Ich wünsche ein gutes Gelingen und reichlich Appetit, alles Liebe - Marina

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Lakritza Kartoffelschäler sagt:  
02.01.2007 19:11
Hallo,
habe Weihnachten 6 Gänsekeulen nach Deinem Rezept gemacht (am Tag vorher 1,5 h vorgebraten) und es war sehr, sehr gut und hat uns gut geschmeckt!!!
Hatte Bedenken wegen dem Schmalz und Eigenfett der Gänsekeulen..... aber es ist uns allen sehr gut bekommen.
Vielen Dank für das Rezept!

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Haeberle Tellerwäscher sagt:  
04.01.2007 18:41
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Ich habe Brust und Keule zusammen gemacht. Bin aber ein wenig in Zeitnot gekommen, da ich im Rezept nicht klar gelesen habe, dass nach dem Wenden der Teile nochmals 1,5 Stunden gebraten werden muss. Fazit für die Zukunft: Rezepte vorher genau lesen, bis es verstanden wurden. Mit em vielen Fett hatten wir alle so unsere Probleme. Ich habe nach dem Braten alles in eine Fett-Trenn-Kanne passiert, dann den Jus aufgekocht und nur so viel Fett wie nötig zugegeben. Der Rest steht im Kühslchrank und findet bei Rotkohl, Bratkartoffeln etc. verwendung.
Alles in Allem: Das machen wir mal wieder ;--))
Dieter

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gisilein Kartoffelschäler sagt:  
20.01.2007 10:15
Hallo,
mmmmm ... war das gut!
Hab dein Rezept an Weihnachten für 10 Personen ausprobiert (hatte sonst immer Probleme mit Gänsen haha), ist aber super gelungen und war superlecker und das Fleisch sehr zart, was vor allem meine Mutter lobenswert fand. Alle waren begeistert.
Vielen Dank.
Gruss Gisilein

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muetzenichfan Kaltmamsell sagt:  
26.02.2007 08:48
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Hallo,

ich muss mich hier doch nochmal zu Worte melden. Habe ja nach diesem Rezept nun inzwischen schon mehrmals gekocht. Bin jedesmal total begeistert. Außer dass es lange braucht macht es weiter null Arbeit und ist eigentlich absolut "idiotensicher", wenn ich das mal so sagen darf.

Gestern habe ich nach diesem Rezept (auch mit den Boskopäpfeln) halbiertes Eisbein (Schweinshaxe) zubereitet. Ich kann es jedem nur empfehlen. Es war der absolute Knaller. Hatte mal Haxe nach einem Rezept hier aus dem CK gemacht. Diese war auch gut, jedoch mit etwas mehr Aufmerksamkeit verbunden. Aber nach diesem Rezept hier war das Fleisch geschmacklich total perfekt und innen super zart, die Kruste knackig wie sie sein sollte (vorher habe ich die Schwarte eingeschnitten!). Ich habe schon gesagt, dass ich in Konkurrenz mit den Bayern/Österreichern trete.

Übrigens verwende ich Griebenschmalz. Da ich beim ersten Mal keinen reinen Schweineschmalz bekommen habe, griff ich darauf zurück und bin dabei geblieben. Brate hiermit auch Wild an. Vom Geschmack her wahrscheinlich noch etwas würziger. Probiert es ruhig mal aus!

Nochmals tausend Dank für dieses wunderbare Rezept.

LG
Gilla

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haha420000 Smutje sagt:  
05.03.2007 10:10
Hallo,
ich habe viele Rezepte für Gänsebraten ausprobiert, mit wechselnden Erfolgen.
Gestern habe ich noch tiefgefrorene Gänsekeulen ausgegraben und nach diesem Rezept
gekocht. Meine Familie und ich waren begeistert. Künftig wird Gans nur noch nach diesem Rezept
zubereitet weil: super Eigengeschmack; das Fleisch ist so zart, daß es fast von den Knochen fällt
und trotzdem saftig bleibt; die Zubereitung wenig Arbeit macht.
LG
haha420000

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Gerda2 Kaltmamsell sagt:  
24.10.2007 18:52
Hallo Zyane,
habe dieses Rezept am Sonntag für meine Gänsekeulen und -brüste hergenommen. Es hat uns sehr gut geschmeckt, die Haut war schön würzig, richtig lecker. Kompliment auch für die ausführliche Beschreibung. Nächstes Mal werde ich das Ganze bei 190 Grad ausprobieren, weil die Haut fast zu dunkel wurde.

LG,
Gerda

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Puchzeli Küchenjunge sagt:  
06.11.2007 12:57
Hallo Marina,
ich stoße beim Stöbern gerade auf dein Rezept und bin völlig überrascht. Das liest sich toll, widerspricht aber allen Theorien der "Niedriggarmethoden" und Garzeiten. Da ich aber auch ein Verfechter der "ursprünglichen" Garmethoden gerade bei Keulen bin, werde ich dieses superinteressante Rezept in den nächsten Tagen mal ausprobieren und meine Erfahrung später ebenfalls.

Zum Thema Sauce: Da kann man mit Fond, Schalotten und Orangen schon ein Sößchen zaubern, denn gerade für Knödel finde ich die sehr wichtig.

Vielen Dank erstmal für das interessante Rezept.

Puchzeli

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11.12.2007 15:21
Hallo Puchzeli,

wie zauberst Du denn so ein Sößchen aus Schalotten und Orangen ?
Habe am 22. 12. 2007 ca. 12-14 Personen ( Weihnachtsfeier meines Stammtisches) bei mir zu Hause.
Das Rezept hört sich absolute Weltklasse an und ich werde mich auch daran halten, aber ich selbst bin ein Saucenfan und meine Bekannten auch.
Ich wäre Dir super dankbar (und auch jedem anderen User, der das hier liest), wenn Du mir ziemlich genau beschreibst wie Du vorgehst.
Zwecks Vorbereitung werde ich die Klösse schon einen Tag vorher in Form bringen und den Rotkohl kochen und dann am nächsten Tag mit dem Gänsefett geschmacklich fertigstellen.
Ist ne ausgehungerte Bande( verfressen sorry) . Aber sonst schaffe ich das alles nicht. Muss ein schöner Abend werden. Bin jetzt schon ziemlich aufgeregt, weil es alle Gourmets sind.

Wie gesagt, es wäre nett, wenn mir da jemand einen super Tipp geben könnte !

Tschau
Meik aus Bad Salzdetfurth


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karamorri Tellerwäscher sagt:  
11.11.2007 11:57
Hallo,

nachdem ich bei grösserem Geflügel immer voller Bangen auf die Bemerkung "ist aber trocken!" gewartet habe, hatte ich ein bisschen Bedenken...

was soll ich sagen - Fleisch zart und saftig, innen durch, aussen knusprig, und jede Menge leckeres Gänseschmalz für die Schmalzbrot-Fraktion...;)

dabei noch mit minimalen Arbeitsaufwand - schmurgelt einfach vor sich hin. Habe dazu Rotkohl und rohe Klösse gereicht. Aus den Innereien (habe ganze Gans von 3,2 kg genommen) wurde ein Fond gebastelt, mit Orangensaft, Zwiebeln, ein Hauch Knoblauch und Rosmarin und zum Sösschen umgewandelt, da wir der Meinung sind, Kloss schreit nach Sosse.

Werde ich auf jeden Fall wieder machen!

LG Karamorri

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klwoodi Tellerwäscher sagt:  
18.11.2007 14:08
Habe dieses Rezept nachgekocht.
War richtig lecker. Sehr gut. Ist auch leicht zu kochen.
Gruss Klwoodi

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guddel62 Kartoffelschäler sagt:  
25.11.2007 12:49
Hallo zyane,

ich habe gestern nach Deinem Rezept die Gänsekeulen/brust meines Lebens gebraten. Perfekt!

Allerdings ist mir bei der Zubereitung ein sehr gefährlicher Fehler unterlaufen, den ich unbedingt noch mal preisgeben will, damit das nicht noch jemandem passiert.

Weil ich bei der Zubereitung in Eile war, habe ich das Schmalz erhitzt und dann das Salzwasser in den Topf geschüttet. Es hat eine kleine Explosion ergeben, mit dem Resultat, dass ich die ganze Küche vom Fett befreien durfte. Selbst habe ich nur kleine Spritzer abbekommen. Ich habe meinen Fehler gleich bemerkt und habe den Topf ins Becken gestellt. Wenn ich näher dran gewesen wäre, hätte es sehr gefährlich werden können.

Der Gänsebraten ist dann im zweiten Anlauf wirklich perfekt geworden. Die Äpfel und das (frische) Rosmarin unterstützen den Eigengeschmack wunderbar.

Ich habe einen Mielegourmetbräter. Darin waren die Gänseteile. Der Ofen blieb trotz offerem Garen nahezu sauber, die Gänseteile waren tiefbraun und knusperig. Toll. Ich habe die Bratautomatic genommen.

Gruß + Danke für das tolle Rezept
Guddel

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3sternekoch Kaltmamsell sagt:  
25.11.2007 16:04
Hallo, ich habe heute eine Gänsebrust nach diesem Rezept zubereitet. Sie war nach den 3 Std. etwas trocken, was uns aber nicht weiter störte. Dazu gab es Grün- und Rotkohl mit Klöße und Kartoffeln.

Danke!

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zyane Küchenjunge sagt:  
25.11.2007 19:52
Hier nun einmal ein ganz dickes Dankeschön an alle Nachkocher, denen der Gänsebraten nach meinem Rezept geschmeckt hat.

Es tut mir schrecklich leid, dass der Guddel das Malheur mit dem heißen Fett passiert ist! Genau deshalb habe ich darauf verwiesen, dass das Wasser gemeinsam mit dem Schmalz zum Schmelzen gebracht werden muss! Wasser ins heiße Fett kippen kann katastrophale Folgen nach sich ziehen!!!

@3sternekoch:
Ja, das stimmt schon, aber eine Gänsebrust ist immer trocken, ähnlich wie auch bei anderem Geflügel. Brust hat kein Fett bzw. sehr sehr wenig.

Die Bratzeit sollte jedoch eingehalten werden, damit auch die Haut kross wird.

Ich wünsche allen hier weiterhin viel Spaß und immer einen gelungenen Gänsebraten.

Es freut mich sehr, dass hier so fleißig bewertet wird.

Allen Usern alles Liebe und eine besinnliche Adventszeit

Zyane

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Die neusten Kommentare:

april123 Tellerwäscher sagt:  
16.12.2011 19:55
Hallo Marina,

ich habe letztes Jahr dein Rezept mit Gänsekeulen und Gänsebrust übernommen. Es war super lecker.

Heuer bekommen wir eine halbe Gans (ca. 2,5 Kg)

Soll ich das Rezept so wieder anwenden ?

Danke für einen Tipp.

Viele Grüße

von Horst

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zyane Küchenjunge sagt:  
16.12.2011 20:10
Hilfreiche Antwort:

Lieber Horst,
absolut kein Problem! Ich denke, die Gans vird längst durchtrennt: Jeveils ein Schenkel, eine halbe Brust, ein Flügel etc.
Du nimmst dafür 1/2 Päck. Schmalz, ebenfalls vieder 1 kleine Tasse Vasser, verrührt mit einem TL Salz.
Die Zubereitung bleibt völlig gleich! Genau vie einzelne Gänseteile....
Ebenfalls gleicht bleibt auch die Zeit des Garens....
Zu Anfang 1/2 Gans mit der Hautseite in den Sud in den Ofen, später dann die letzten 1 1/2 Stunden mit der Hautseite nach oben in den Ofen,
Halt nur aufpassen, dass nichts überschvappt, dann abschöpfen und aufpassen, dass in der letzten Bratphase nichts zu dunkel vird, dann mit Backpapaier abdecken und Gradzahl runter...
Lieber Horst,
auch diesmal ein gutes Gelingen und venn du Hilfe brauchst, dann schreist du einfach, ich verde dich hören.....;-)))) LG Marina


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Renate-Bo Tellerwäscher sagt:  
22.12.2011 15:45
Hallo Zyane
für alle, die eine Sosse möchten, habe ich meine Sosse wie einige Leser zuvor ähnlich zubereitet. Damit kein Stress entsteht habe ich die Sosse einen Tag vorher zubereitet:
1 P. Gänseklein scharf angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt, aus der Pfanne raus und dann 1 Bd. Suppengrün, 2 Zwiebel und 2 Boskop Äpfel natürlich alles klein geschnitten wiederrum scharf angebraten und dazu gut 1 Eßl. Tomatenmark mit angeschwitzt. Dann Gäseklein wieder in die Pfanne zurück mit etwas Beifuß, Rosmarin etc. Mit 250 ml Weiswein abgelöscht und nach und nach mit 500 ml Gänsefond, 200 ml Orangensaft und Geflügelbrühe nach Bedarf aufgefüllt, es kommt auf die benötigte Menge der Sosse an. Habe alles ca. 3 Std. vor sich leicht köcheln lassen. Ist jemanden die Sosse zu Fett: Topf stehen lassen, das Fett abschöpfen. Gäseklein entfernen und dann den Rest durch die Flotte Lotte oder Sieb passieren, nochmal abschmecken. Am Serviertag die Sosse evt. mit Mondamin oder Mehlbutter binden.
Die Sosse schmeckt uns zu Klösen und Rotkohl wunderbar.
Viel Spass beim nachkochen
Frohe Weihnachten

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zyane Küchenjunge sagt:  
22.12.2011 18:01
Prima Renate, die Saucen-Fans verden sich freuen und dankbar sein, über jeden entsprechenden leckeren Tipp!
Danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, hier alles aufzuschreiben!
Allen, die sich hier auf diese Seite verirren und allen treuen Köchinnen und Köchen friedvolle Veihnachten und immer eine Gutes Gelingen, herzlichst Marina

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supette Tellerwäscher sagt:  
23.12.2011 20:00
Hallo Zyane,
Dein Rezept klingt so lecker, dass ich es morgen mal ausprobieren möchte. Ich habe 2 Gänsebrüste gekauft: gut 1kg und 1,2kg inkl. Knochen. Wir sind zu dritt, wobei meine Mutter keine gute Esserin ist. Nun überlege ich, ob ich eine Brust teile und vom Knochen löse und mit der anderen zusammen brate. Ist das eine gute Idee? Ich weiß nicht, wie sehr alles zusammenbrät und wieviel man braucht. Es gibt Kartoffeln,Kroketten, Gemüse dazu und hinterher Dessert.
Schönes Weihnachtsfest!
Supette

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zyane Küchenjunge sagt:  
24.12.2011 08:21
Guten Morgen, Supette,

nein, das ist keine so gute Idee. Bitte lasse die beiden Brüste ganz und brate sie, genau nach Vorgabe, gleiche Zeit, alles vie hier angegeben. Sieh nur zu, dass sie gut im Schmalz-/Vasser-Fett-Sud schvimmen. Zuerst mit der Haut nach unten, dann drehen. Venn du bemerkst, dass alles in der 2. Bratphase zu dunkel verden sollte, einfach nur etvas Temepratur drosseln. Hiers ist jedoch alles haargenau beschrieben, es dürfte nichts schief gehen!
So, venn du dann beide Brüste fertig hast, dann kannst du alles, vas übrig bleibt, super gut einfrieren. Beim Auftauen und erneutem Erhitzen schmeckt es genau noch so gut.
Den Sud siebst du durch, lässt ihn in einem Gefäß erkalten. Dann siehst du, dass sich oben das herrlich leckere Schmalz befindet und das Vasser sich unten abgesetzt hat. Dann kratzt du das Schmalz und nur das Schmalz ab, gibst es in einen Topf und kannst das sehr lange im Kühlschrank aufheben. Das Vasser kippst du fort,. Venn du das nicht so machst, fängt dir das Ganze an zu schimmeln.
Das übrig gebliebene Gänsefleisch trocken einfrieren.
Dann beim nächsten Essen, auftauen, in eine Bratform geben, den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Von dem Schmalz darüber geben, und zunächst mit Folie abdecken. So nach 10 Minuten Folie vegnehmen und dann kannst du den Vorgang beobachten. Venns dann schön heiß ist, kannst du noch einmal herrlich leckeren Gänsebraten genießen. Habe ich schon zig Mal so gemacht. Das kannst du auch mit Keulen machen. Da passiert gar nix, ganz bestimmt!
All deinen Lieben, die mit dir speisen ein Frohes Fest und alle guten Vünsche zum neuen Jahr - herzlichst Marina

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andrea5763  Suppenkoch sagt:  
25.12.2011 00:48
Also auch wenn du es nicht mehr hören kannst und bis hierhin niemand mehr durchliest, muss ich dennoch los werden, dass dieses Rezept der absolute Burner ist!!!! Gestern zu Heiligabend habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Gänsekeulen und -Brust zubereitet. Ich war etwas nervös, da ich eigentlich sehr gut kochen kann, aber noch nie Gans zubereitet habe. Die Erwartungen an mich waren sehr hoch von meinen Gästen, deshalb habe ich mich lange durch die unterschiedlichsten Rezepte und Foren gequält. An deinem Rezept bin ich schliesslich hängengeblieben. Ich bin nun der allerbeste Gänsekeulenzubereitet ever dank dir.... Das Fleisch viel von den Knochen, war schmackhaft und zart, die Kruste war perfekt. Ich habe allerdings noch Gänsefond in die Sauce gegeben, hab das Ganze etwas einkochen lassen (wärmend die Keulen ohne Flüssigkeit im Ofen warm gehalten wurden) und einen Schuss Calvados hinzugeben und leicht angedickt. Super Ergebnis. Frohe Weihnachten wÜnsche ich allen, die bis hierhin durchgehalten haben....

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zyane Küchenjunge sagt:  
25.12.2011 09:52
Frohe Veihnachten, Andrea,
sicher, ich verstehe schon, dass nicht jeder, der dieses Rezept ausprobieren möchte, sich kilometerlang hier durchlesen möchte, zum vielleicht Details zu erfahren, die nur für ihn interessant sind. Das ist natürlich müßig...ich freue mich natürlich sehr, dass selbst nach so vielen Jahren immer noch Anfragen und auch positive Rückläufe kommen. Ich bin bemüht, immer zu antvorten und zu helfen.
Das dicke Kompliment von dir freut mich natürlich ungemein.....mein Mann und ich varen gestern auf dem Friedhof, bei unserer alten Köchin Nana, deren Rezept das hier ist, sie ist 1901 geboren und schon viele Jahre tot. Ich habe ihr von all den "Gänsebraten-Rezept-Begeisterten" erzählt und ich denke, sie hats da oben gerne gehört ;-))))
Auch dir und all deinen Lieben Frohe Veihnachten und einen guten Rutsch - herzlichst Marina

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Knoobi Tellerwäscher sagt:  
25.12.2011 19:51
Hallo,
ich habe heute 14 Keulen auf 2 Bleche verteilt, und 1,5 h im Backofen Umluft bei 180°C gemacht. Die Äpfel sind ziemlich verbrand, ich konnte jedoch die Schale abheben. Morgen wollte ich sie nochmal 1,5h braten, ich glaube aber, dass ist viel zu heiss, oder? Die Knochen an den Schenkeln sind schon blank. Hab ich da etwas falsch gemacht?

Gruss Michael

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zyane Küchenjunge sagt:  
26.12.2011 12:40
Micha, ich vüßte nicht, vas du da gemacht hast? Rufe mich doch bitte mal kurz an, die Nummer habe ich dir PN geschickt! Vielleicht kann ich noch helfen.....

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zyane Küchenjunge sagt:  
26.12.2011 08:56
Hallo, Michael,
nein, du hast nichts Sonderliches falsch gemacht. Ich denke, dass du nur die Temperatur runterschalten solltest, nehme mal 170 bis 175 bei Umluft! Das Schvarze der Äpfel ist gar kein Problem, die schiebst du ja jetzt heute eh alle unter die Keulen. Heute kommt ja Hautseite nach oben. Die Keulen liegen dann im Grunde auf den Apfelresten oder -stücken vie auch immer. Die Haut an den Keulen SOLL sogar zurückgehen, das ist in gutes Zeichen, dass nichts alt oder zäh ist. Die Schalen hättest du dran lassen können ;-))) Also, brate heute fertig, schau einfach zvischendurch nach. Sollte dir die Haut zu kross oder dunkel erscheinen, dann decke zvischendurch mit etvas Backpapier ab. Es vird schon alles gut, Michael, ganz bestimmt. Gutes Gelingen und einen schönen 2. Feiertag vünscht dir Marina

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lilyfee060 Tellerwäscher sagt:  
26.12.2011 09:09
Habe das Rezept schon zweimal gemacht,war super muss aber doch anmerken, wenn man es nur mit einer Gänsebrust macht (wir waren nur zu zweit) sollte man es nicht so lang im Ofen lassen,die Brust war leider zu trocken.Der Geschmack war gut.
da ich beim ersten mal eine ganze Gans hatte und die wirklich toll war gibt es 5 Sterne

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zyane Küchenjunge sagt:  
26.12.2011 09:55
Hilfreiche Antwort:

Guten Morgen, lilyfee060,

1 Brust ist in der Tat schon etvas venig. Bei einer Brust sollte die Fleischseite komplett im Sud liegen!!! Das ist ganz vichtig für die Beschaffenheit des Fleisches. Nur die Haut soll außerhalb des Fettes bruzzeln und braun verden.
Ich nehme meistens, venn mein Mann und ich alleine Gans essen, eine Brust und 2 Keulen. Das Übrige frieren vir dann ein und beim nächsten Gansessen gibt es dann gar keine Arbeit mehr.
Ich freue mich über die Bevertung und bedanke mich für den Rücklauf.
Noch einen schönen 2. Feiertag - herzlichst Marina

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Knoobi Tellerwäscher sagt:  
26.12.2011 10:55
Hilfreiche Antwort:

Hallo Marina,
ich habe jetzt echt Angst, dass es in die Hosen geht. Die Keulen sind so dunkel, ich habe jetzt einen Bogen Backpapier auf das Blech gelegt, die Umluft ausgeschaltet und 150°C eingestellt.
Ist denn das wirklich richtig so? Oder habe ich gestern zu stark gebruzelt?

Gruss Micha

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lilyfee060 Tellerwäscher sagt:  
26.12.2011 14:32
Danke Marina,werde es das nächste mal so machen und dann berichten .
ebenfalls einen schönen 2.Feiertag :-)
Gruß Liliana

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dianeg Tellerwäscher sagt:  
27.12.2011 10:23
Dieses Jahr Weihnachten habe ich mich an Deinem wunderbaren Rezept versucht...
Bei uns gibt es jedes Jahr Gans, immer war sie etwas trocken ( wir verwenden meist Keulen und Brust ), nicht wirklich schlecht, aber auch nicht perfekt.
Dieses mal : 2 x Brust und 1 größere Putenkeule.
Ich habe mich komplett an's Rezept gehalten und das Ergebnis war einfach wunderbar !
Das Fleisch löste sich tatsächlich "von selbst" von den Knochen, es war herrlich zart, saftig, die Hautseite knusprig !
Das wird nun an Weihnachten unser "Standard"
Herzlichen Dank !!!

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sweet-maja Smutje sagt:  
27.12.2011 18:05
Hallo, wie schon am 5.12. angekündigt hab ich diesen Traum von Rezept am 1. Weihnachtstag mit 8 Gänsekeulen zubereitet. Alles hat wieder wunderbar geklappt und diesmal hab ich auch Bilder gemacht, die ich demnächst hochladen werde.Wenn es nach meinen Lieben ginge könnte ich das ganze am Sonntag schon wieder kredenzen.Zum Nachtisch gab es selbstgemachtes Marzipaneis mit warmen Zimtkirschen aus dem eigenen Garten die ich im Sommer eingefroren habe.Nochmals vielen Dank für das schöne Rezept.Lg. Maja,mit den besten Wünschen für das neue Jahr

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supette Tellerwäscher sagt:  
06.01.2012 19:36
Hey Marina, vielen Dank für Deine schnelle Antwort noch am Heiligabend!!! Hat alles gut geklappt! Nun weiß ich auch, dass man pro Person 1/2 Gänsebrust isst. Hatte beide Brüste für uns 3 gemacht und die übriggebliebene Hälfte nach Deiner Anweisung nachsten Tag aufgewärmt. Klasse! Mein Herd scheint allerdings heisser zu sein-das werde ich beim NÄCHSTEN Mal bedenken. Du siehst, auch ich werde zum Wiederholungstäter.
Supette

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sirib Tellerwäscher sagt:  
21.01.2012 15:40
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Ein wunderbares Rezept für zarte Gänsekeulen und Gänsebrüste. Auch das Schmalz schmeckt lecker. So gibts bei mir jetzt immer den Gänsebraten.


Viele Grüße isi


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zyane Küchenjunge sagt:  
21.01.2012 20:28
Jede einzelne Rückmeldung freut mich sehr. Auch stehe ich immer gerne zur Verfügung und helfe, wenns immer noch offene Fragen geben sollte ;-)
Ich denke, dass nun bald die "Gänsebratenzeit" vorbei ist und ich wünche allen "Gänsebrätern" ein wunderschönes Jahre bis zur nächsten "Martinsgans"...Herzliche Grüße - bis in 10 Monaten - eure Marina

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