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Rahm - Pfifferlinge mit Spätzle

Zutaten

300 g Mehl
Ei(er)
4 EL Wasser
1 TL Salz
  Muskat
400 g Pfifferlinge
200 g Kasseler - Kotelett, mager, ohne Knochen (oder auch ein paar Schinkenwürfel)
1 m.-große Zwiebel(n)
1/2 Bund Thymian, frisch oder
1 TL Thymian, getrocknet
2 EL Butter oder Margarine
  Salz
  Pfeffer, a.d. Mühle
250 ml Wasser
125 g Schlagsahne
125 g Schmand oder Crème fraiche
1 TL Gemüsebrühe, (Instant)
2 EL Saucenbinder, dunkler
 evtl. Salat, grüner und rosa Beeren, gehackt
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: 650 kcal

Mehl mit Eiern, Wasser, Salz und einer Prise Muskatnuss zu einem dickflüssigen, glatten Teig verrühren (Knethaken des Handrührgeräts). Solange verrühren, bis der Teig Blasen wirft. 1 bis 2 Stunden ruhen lassen.
Die Pfifferlinge säubern und putzen (bitte niiiieeee mit Wasser waschen). Kasseler in kleine Würfel schneiden. Geschälte Zwiebel ebenfalls würfeln. Thymian waschen, Blättchen von den Stielen zupfen und hacken; einige Zweiglein zum Bestreuen ganz lassen.
1 EL Fett in der Pfanne zerlassen, die Pfifferlinge im heißen Fett kurz anbraten. Zwiebelwürfel und Kasseler- oder Schinkenwürfel zufügen, 2 - 3 Minuten mitbraten. Mit wenig (!) Salz, Pfeffer und Thymian würzen. 1/4 l Wasser, Sahne und Schmand zufügen, aufkochen, Brühe einrühren. Alles ca. 3 Minuten köcheln. Soßenbinder (oder Speisestärke) unter Rühren einstreuen und nochmals aufkochen. Abschmecken und warm stellen.
Reichlich Salzwasser aufkochen. Den Spätzleteig streifenweise von einem bemehlten Holzbrett in das Wasser schaben. Habe mir von einer Nachbarin dafür eine Spätzlepresse geliehen und dann den Teig portionsweise damit ins Wasser gedrückt; erleichtert die Sache natürlich.
Spätzle kochen, bis sie im Wasser hochsteigen, mit einer Schaumkelle herausheben. Kalt abschrecken und abtropfen lassen. 1 EL Butter od. Margarine erhitzen, die Spätzle darin kurz schwenken und mit den Rahm-Pfifferlingen anrichten. Eventuell mit ein paar grünen Salatblättchen und Rosa Beeren sowie dem restlichen Thymian bestreuen.

Kommentare anderer Nutzer


schrat

18.08.2005 16:55 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo pbuggi,

ein schönes Rezept.

Putzen tue ich die Pfifferlinge allerdings nach Mattis Methode, das ist viel einfacher und die Pilze sind garantiert schmutzfrei.

Pilze in eine Schüssel geben, mit reichlich Mehl besteuben, Pilze in der Schüssel gut schütteln, damit alle Pilze mit dem Mehl bedeckt sind. Dann schüttest Du die Pilze in einen grob gelöcherten Durchschlag und braust mit der Handbrause das Mehl ab. Durchschlag immer wieder schütteln, damit alle Pilze abgebraust werden können. Es ist garantiert nach dieser Methode kein Mehl mehr an den Pilzen. Da klebt nix mehr - wirklich - und die Pilze sind in nullkommanix sauber! Anschließend mit Küchenkrepp trocknen.

Diese Methode spart Zeit, versuche es mal.

LG
Schrat

babel

21.08.2005 16:56 Uhr

Hallo,

ich kann mich "schrat " nur anschließen, ein sehr leckeres Rezept, wobei ich persönlich die Pfifferlinge allerdings lieber ohne die Kasslerwürfel mag.

Ich säubere Pfifferlinge auch nur noch nach Mattis Methode, das klappt einwandfrei und die Pilze werden auch nicht wässrig, weil man sie nur ganz kurz abbraust und anschließend gut abtrocknet.

LG Babel

babel

21.08.2005 17:00 Uhr

Hallo

habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich die Rahmsauce lieber nur mit reduzierter Sahne mache..

LG babel

simply

22.08.2005 09:39 Uhr

Hallo,

da ich die Spätzle-vom-Brett-schab-Methode nicht richtig beherrsche, kommt mein Spätzleteller dafür zum Einsatz. Allerdings muss ich dabei darauf achten, dass der der Teig etwas flüssiger ist.

Die Methode von Matti praktiziere ich auch, geht viiiel schneller wie dem dem Pinsel.

Und statt der süßen Sahne und dem Schmand verwende ich Sauerrahm und zwar eine Sorte die eher cremig als stichfest ist.

LG simply

pbuggi

24.08.2005 19:20 Uhr

Hallo Schrat, hallo @all,

Pilze säubern nach der "Matti-Methode" - genau so mach ich's ;-). Habe es nicht ausdrücklich erwähnt ... mir wurde sonst mein Rezept sooo lang *g*. Dir und Babel aber herzlichen Dank für diesen sicher für alle user nützlichen Kommentar-Tipp. Nie "mit" Wasser heißt hier auch eher nie "in" Wasser ... sonst werden es "Wasserlinge"! Gründlich abgebraust werden muss aber schon.

Eine Frage an simply: Was ist Dein "Spätzleteller"?

LG Petra

elke42

11.09.2005 17:38 Uhr

Super Rezept.
Habe es heute ausprobiert und es wurde sehr gelobt von der Familie.
Danke für das tolle Rezept.

vayia

16.08.2007 10:41 Uhr

hallo zusammen,

es ist am besten wenn man die pilze mit einem pinsel putzt um den grössten dreck wegzunehmen.
sobald die pilze mit wasser gespült werden, gehen wichtige vitamine verloren.

danke für das rezept!

hpoertner

20.08.2007 11:34 Uhr

hmm, hört sich lecker an, wer ich bestimmt mal ausprobieren, z.Zt. faste ich.
Nur darf man Nudeln, vor allem Spätzle, die man ja nur portionsweise macht und die deshalb sowieso schneller auskühlen, NIEMALS abschrecken. Sie verlieren dadurch irgendeinen Bestandteil und können nicht mehr so viel Soße aufnehmen. Tim Mälzer hat das diese Woche in einer Sendung auch fachlich genau erklärt.

bonsaizicke

20.08.2007 12:57 Uhr

Hallole!


Aber es gab noch eine alte Frage zu dem Spätzleteller, die unbeantwortet blieb.

Klassisch werden Spätzle von Hand mit einem Messer oder einem breiten Metallschieber (Schaber) vom Brett gehobelt. Das ist nicht so schwierig wie man anfangs annimmt, die Übung bringt es und auch Nichtschwaben können das recht schnell.
Als schnelle Lösung gibt es Pressen aus Metall. Die Löcher sind rund, zur Not kann diese Presse auch für sehr weiche Kartoffeln und Spaghettieis verwendet werden. Eine besondere Presse aus Kunststoff hat unregelmäßig Öffnungen und die Spätzle sind nicht mehr so gleichmäßig, einfach eher "handgeschabt".

Aber, es gibt noch eine Möglichkeit. Es handelt sich um einen Deckel für den verwendeten Topf, der hat schlichtweg Löcher, durch die der Teig mit Hilfe eines Schabers (wie bei den handgeschabten Spätzle)gedrückt wird. Der Teig muß flüssiger sein, damit er sich drücken läßt. Je nach Konsistenz des Teiges und der Größe der Löcher entstehen auch die im Allgäu üblichen Knöpfle.

So, das mußte mal geschrieben werden!

angel07

20.08.2007 14:05 Uhr

Hey, habe heute das Rezept ausprobiert, aber mit Champingons und fertigen Spätzle. Mein Sohn war be-geistert.

Vielen Dank.

monrob53

20.08.2007 15:34 Uhr

Hallöchen,

das Rezept ist super. Statt Soßenbinder hab ich die helle Soße von Asal genommen. Die ist cholesterinfrei
und echt super.

LG

hezlis47

20.08.2007 17:18 Uhr

Hallo Kochfans!
Zu Pfifferlingen (Reherl in Bayern) hätte ich auch eine kleine Anregung:
Nach dem Putzen - die Mehlmethode werde ich gleich ausprobieren, hört sich gut an! - eine kleingeschnittene Fett in heißem Fett anschwitzen, die Schinkenwürfelchen werde ich auch ausprobieren, dann die Pilze zugeben, ebenfalls etwas anbraten, mit wenig Salz und Pfeffer würzen, dann je nach Portionsgröße verquirlte Eier darübergießen und wie Rührei fertigstellen. Nicht zu trocken werden lassen. Jetzt kleingehackte, möglichst frische einfache Petersilie (geschmackvoller als krause) darüberstreuen und mit grünem Salat und Baguettebrot genießen!
Mit Sahnesoße werden bei uns nur Steinpilze, Rotkappen oder Maronen, aber auch Champignons zubereitet. Bei den Wildpilzen aber bitte keine Speck- oder Kasslerwürfel verwenden und auch mit der Brühe sparsam umgehen, um das feine Pilzaroma nicht zu überdecken! Dazu Semmelknödel! Guten Appetit!

Frenzie

20.08.2007 20:59 Uhr

Klingt lecker, das Rezept. Aber zu den Spätzles: Ich mache die nur mit Mehl und Ei (1 Ei, mittelgroß, auf 50g Mehl) - ohne jedes Wasser; das kommt ja noch beim Kochen dazu. Alles gut verkneten, mit wenig Salz, nach Geschmack ruhig (wenig) Muskat. Salz reicht eigentlich. Den Teig ruhen lassen. Dann zwei große Töpfe mit Salzwasser ansetzen, einer kocht, einer ist gut warm.
Die Spätzle in den Topf mit kochendem Wasser schaben oder mit dem Spätzleschwob pressen. Wenn es dicke Eier waren, dann ist der Teig etwas dünner und es gibt Knöpfle aus dem Schwob (die mag meine Liebste so gerne).
Wenn die Spatzen auftauchen, das Wasser noch einmal kräftig aufkochen, und die Spätzle dann in dem Warmwassertopf lagern, bis alle fertig sind. Butter auslassen und die Spätzle drin wenden.
Man kann die Spätzle dann übrigens sehr gut einfrieren und hat so immer auch in der Woche mal welche parat (in der Mikrowelle auftauen und erhitzen).

Lecker sind ja die Käsespatzen. Dazu werden die Spätzle aus der Butter schichtweise in einen Topf gegeben und jede Schicht mit (wenig) geriebenem Emmentaler oder Parmesankäse bestreut. Obenauf kommen kross geröstete Zwiebelringe (auch mit Butter!) und das Ganze wird heiß aus dem Topf gegessen. Am Besten am runden Tisch :-)).
Aber um diese Jahreszeit schmecken Spätzle eben zu Pilzen am Besten, das ist wohl wahr ... mmmmmh. lecker.

pbuggi

21.08.2007 00:01 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ihr Lieben,

freut mich sehr, wenn es Euch schmeckt bzw. geschmeckt hat und ich danke für die vielen Spätzle-Tipps sowie Anregungen zur Rezeptvariation.



LG Petra

FaDeLeLu

21.08.2007 11:52 Uhr

Das obige Rezept kenne ich in ähnlicher Form. Sehr zu empfehlen. -

Ich möchte aber dazu nur allgemein bemerken, dass die meisten Pifferlinge, die momentan in den Supermärkten angeboten werden, aus östlichen Ländern kommen. Sie sind schon einige Zeit unterwegs und geschmacklich überhaupt nicht zu vergleichen mit f r i s c h e n Pilzen z.B. aus Bayern. (Bei uns in der badischen Ecke finde ich schon lange keine mehr!) Da liegen Welten dazwischen. Marktware direkt aus umliegenden Wäldern ist auf jeden Fall vorzuziehen, auch wenn man dafür etwas mehr ausgeben muss.

Deshalb ziehe ich z.B. ukrainischen Pifferlingen lieber andere gemischte Waldpilze oder einfach braune frische Champions vor. Dieses Rezept ist grundsätzlich für alle Pilzarten geeignet.

Wiena123

21.08.2007 17:54 Uhr

Hallöchen,

also ich kann mich nur anschließen, denn das Gericht schmeckt sehr lecker!!

Habe Spätzle aus der Tüte genommen, denn es mußte schnell gehn.

Wir essen gerne Pilze und werde es auf jeden Fall in meine Sammlung aufnehmen!

Gruß Helga

mazdaman855

21.08.2007 22:54 Uhr

Hi,
Kann mich meiner Vorgängerin nur anschliessen,,,, Das Rezept ist suuuuuper lecker :-)
Habe auch Spätzle aus der Tüte genommen,das andere war mir doch zu anstrengend !!
Gruß Manni

kialy

29.08.2007 19:29 Uhr

Hab das Rezept heute ausprobiert, da mein Vater mir ganz frisch gesuchte Pfifferlinge gebracht hatte. Da ich kein Kasseler hatte, sondern nur Schnitzelfleisch habe ich dieses ca. 1 Stunde in einer Marinade aus Sojasauce, Senf, Salz und Pfeffer eingelegt. Es war super lecker. Danke, für das tolle Rezept! Beim nächsten Mal probiere ich es dann mal mit Kasseler.

Emmy-Ly

21.10.2008 11:50 Uhr

Das ist ein schönes Rezept!

Bin leider auch kein Spätzle - Fachmann, habe aber eine Presse, mit der geht es recht gut.
Und ich friere auch immer einen Teil ein.

Ich habe für das Rezept allerdings kein Kasseler genommen, sondern habe Putenschnitzel klein geschnitten.
Ging wunderbar!

Danke für die schöne Anregung!

GL Emmy - Ly

pbuggi

21.10.2008 14:49 Uhr

Hallo Emmy-Ly,

klar geht es auch mit Schnitzelfleisch; von der Pute oder Schwein. Uns würde nur der leichte Rauchgeschmack dann fehlen.
Ich habe letztes Mal, um Zeit zu sparen, Spätzle aus dem Frischteigpack dazu gemacht. War auch nicht schlecht - aber die selbstgemachten sind immer noch am besten.

Freut mich, das es auch euch geschmeckt hat :-).

LG die pbuggi Petra

striewa

25.08.2009 13:54 Uhr

Dieses Rezept hat in unserer Familie eingeschlagen. Es ist jetzt eines unserer Lieblingsspeisen.

Bali-Bine

25.05.2012 05:53 Uhr

Hallo!

Ich habe deine Rahm-Pfifferlinge gestern ausprobiert, da ich noch Pfifferlinge im TK hatte und die mussten mal weg. Das Gericht hat mir sehr gut geschmeckt - auch wenn ich das Kasseler weggelassen habe, ich wollte es lieb ervegetarisch. Aber das ist - finde ich - überhaupt kein Problem, ich habe dafür etwas mehr Pfifferlinge genommen.

Auch die Spätzle (ich habe zum ersten Mal welche geschabt) sind toll gelungen, zwar noch etwas dick, aber sie hatten schön Biss. Hier habe ich aber statt Wasser Milch in den Teig gegeben. Ach ja, aus Zeitgründen habe ich meinen Teig nur kurz (20 min.) rasten lassen können. Er hatte trotzdem eine deine Konsistenz.

Ein schönes Rezept Rezept, das ich gerne wieder nachmachen werde! Bild kommt auch noch. LG, Bali-Bine

carrara

09.08.2012 09:23 Uhr

Ein sehr schönes Rezept bei dem ich die Reste eines Kasselerbratens mit verwendet habe. Die Würfel habe ich nur kurz in der Sauce aufgewärmt.

Obwohl ich aus Zeitmangel auf Spätzle aus dem Kühlregal zurückgegriffen habe, war alles wirklich sehr gut.

LG Carrara

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