Kürbisgnocchi mit Pilzen aus dem Ofen

gnocchi di zucca ai funghi

Zutaten für Portionen

Kürbis(se) (Hokkaido)
Eigelb
 EL Mehl (Dinkelmehl)
  Salz und Pfeffer, Pfeffer aus der Mühle
800 g Pilze (Steinpilze, Pfifferlinge, Rotkappen etc.), frisch oder getrocknet
2 EL Olivenöl
Frühlingszwiebel(n)
100 ml Sahne
 evtl. Parmesan
  Wein, weiß (Riesling)
 etwas Butter für die Form

Zubereitung

Den Kürbis vom weichen Faserteil und den Kernen befreien und das Fruchtfleisch unter gelegentlichen Rühren bei schwacher Hitze in einem Topf zugedeckt dünsten, bis sie weich sind (ohne Fett- bzw. Wasserzugabe). Dann offen weiter dünsten, bis der Kürbissaft eingekocht ist. Das Kürbisfleisch soll so trocken wie möglich sein (Dauer ca. 1 Stunde, aber man muss den Herd nicht dauernd hüten). Gelegentlich umrühren, damit es nicht anbrennt.
Die abgekühlte Masse mit den Eigelben vermengen und soviel Mehl dazugeben, bis ein Teig entsteht. Mit Salz und Pfeffer kräftig nachwürzen.
In einem Kochtopf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Aus dem Teig mit Hilfe von 2 Teelöffeln Nocken abstechen und sie bei reduzierter Hitze ziehen lassen, bis sie auf schwimmen. In einem Sieb abtropfen lassen.
Pilze waschen, putzen, evt. zerkleinern und sie zusammen mit einer Frühlingszwiebel im Olivenöl anschwitzen, mit Weißwein (Riesling) ablöschen, Sahne beigeben, kurz aufkochen (Bei getrockneten Pilzen die Frühlingszwiebel allein anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, Sahne dazu und dann erst die Pilze hinein, damit sie weich werden).
Die Gnocchi in gebutterte feuerfeste Formen geben, die Pilzmasse darauf, salzen, pfeffern, mit ein paar Frühlingszwiebelringen bestreuen und für ca. 15 Minuten in den Ofen. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen. Mit Salz und Pfeffer nicht sparen.
Dazu verschiedene Blattsalate und ein Glas Riesling.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.08.05
Rezept-Statistiken: 9.767 (2)* gelesen
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Verfasser:

astoellinger Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

Hnati Tellerwäscher sagt:  
16.01.2007 12:48
Zumindest war meine Variante ungenießbar - leider, es war nämlich eine Menge Arbeit!

Leider steht im Rezept nicht welche Konsistenz der Teig haben soll. Ich dachte, Nockerlteig wäre gut, das Ergebnis war aber eine Kürbismasse und keine Gnocchi. Ich wusste auch nicht auf wieviel Grad ich das Rohr aufheizen sollte und verstehe auch nciht ganz wie sich das Gericht im Rohr entwickeln sollte...

lg

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astoellinger Küchenjunge sagt:  
24.01.2007 11:05
Hallo, das tut mir echt leid, das Rezept ist von mir. Nockerteig ist an und für sich ok, war er vielleicht doch zu flüssig? Das im Rohr dient lediglich dem Überbacken, die Gnocchi verändern sich nicht großartig dabei. Also 180°. Sind ja nur 15 Minuten. Ich find den Zeitaufwand auch nicht übel, die Arbeit dabei selbst ist eigenlich wenig. Wichtig ist halt echt das Einrduzieren des Kürbisfleisches, es soll so trocken wie möglich sein. Ich probiers wieder mal, vielleicht fällt mir noch was Hilfreiches ein.

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astoellinger Küchenjunge sagt:  
13.08.2007 12:32
Noch ein statement zu meinem eigenen rezept:

um den zeitlichen aufwand zu beginn (einreduzieren des Kürbisfleisches) zu minimieren, würde ich nun doch rohe, mehlige Kartoffelstücke beigeben, mitkochen und das Ganze dann durch den Pürierstab jagen.

Man erreicht dadurch schneller die gewünschte Konsistenz!!!

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