Saure Eier



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Zutaten für Portionen

4 EL Butter
2 EL Mehl
1 Liter Wasser
Lorbeerblatt
Piment
  Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker
2 EL Essig
Ei(er)

Zubereitung

Butter zergehen lassen und mit Mehl anschwitzen. Mit Wasser auffüllen und mit Lorbeerblatt und Pimentkörnern aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker und Essig abschmecken (sollte etwas säuerlich sein). Eier aufschlagen und in die Soße geben. Die Eidotter sollten dabei nicht kaputt gehen und ganz mit Soße bedeckt sein. Dann kurz aufkochen, Herd ausschalten und kurz ziehen lassen. Wer Eier lieber hart mag, sollte es etwas länger ziehen lassen.
Dazu Kartoffeln servieren.
Arbeitszeit: ca. 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.08.05
Rezept-Statistiken: 60.260 (20)* gelesen
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Verfasser:

lette Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
122 Beiträge (ø0,03/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Mimaki Smutje sagt:  
05.08.2005 04:23
Meine Mutter hat das oft gekocht, und als Kind war es einer meiner Lieblingsgerichte. Nur hat sie anstatt der Butter Speck ausgelassen und dann genauso wie im Rezept.

Werde es mal wieder kochen, wenn ich allein bin, dennn mein griechischer Partner isst sowas nicht. Sein Verlust!!!!!

LG

Mimaki

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lette Suppenkoch sagt:  
06.08.2005 18:19
Hallo Mimaki,
hätte nicht gedacht, dass jemand das Rezept kennt. Habe noch keinen getroffen, der schon mal etwas ähnliches gegessen hatte.
Ich weiß nicht woher das Rezept stammt. Meine Mutter hat es immer gekocht, die kommt aus Thüringen. Aber ein typisch thüringesch Essen ist das ganz bestimmt nicht.

Gruß Lette

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GoldDrache Chefkoch sagt:  
09.08.2005 11:21
Hallo lette,

ICH kenne das Rezept auch - allerdings nicht mit Eiern, sondern als Soße für 'Königsberger Klopse à la Mama'!

Meine Mutter - und später ich - hat 1 l Wasser, Prise Salz, etwas Essig, Lorbeerblatt, 6 Pimentkörner und einer ganzen Zwiebel durchgekocht. Darin hat sie Hackfleischklößchen gar ziehen lassen. Dann hat sie fetten Speck ausgelassen, Mehl angeschwitzt und mit dem Sud der Klößchen aufgegossen. Abschmecken musste man noch mit Essig und wenig Zucker.

Wenn du mal Zeit und Lust hast musst du das mal probieren. Deine saure Soße zu Eiern scheint ja tatsächlich die gleiche (oder die selbe?) zu sein.
Schön, dass man sie noch kennt!

Liebe Grüße

GoldDrache

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lette Suppenkoch sagt:  
10.08.2005 08:49
Hallo GoldDrache,
Königsberger Klops kenn ich etwas anders, da müssen bei mir unbedingt Kapern rein.
Ich finde bei dieser saure Eier Soße ist der Clou, dass die eier in der Soße pochiert werden.
Ich liebe es, wenn sie nur kanz kurz in der soße ziehen und dann noch richtig flüssig sind. Ich liebe auch mein Frühstücks-Ei fast flüssig.
Wer aber lieber hartgekochte eier mag sollte das ganze etwas länger ziehen lassen.

Liebe Grüße von Lette

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Nafchen Tellerwäscher sagt:  
25.08.2005 20:38
Hallo Lette
ICH kenne "Saure Eier" auch!!!!
Bei uns hat es auch meine Mutter oft gemacht
und zwar genau so.... *freu*
Meine Mutter ist ausm Schwabenland,
nur glaube ich nicht das es da hin gehört - ursprünglich!
Ich denke sie hat das Rezept von ihrem jahrelangem Berlinaufenthalt mitgebracht!?
Da würde es eher hinpassen ... evtl. als Nachkriegsessen *grübel*

LG Nafchen

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viranja Kartoffelschäler sagt:  
05.12.2005 20:15
Hallo Lette,

ich LIEBE es. regelmäßig lade ich mich bei meiner oma zu diesem essen ein! bei uns in der familie wird es sonst nicht sooo gern gegessen. wir kommen aus sachsen und hier sind saure eier ziemlich bekannt.

meine oma lässt auch speck knusprig aus und stellt auf dieser basis die mehlschwitze her. ich liebe die eier auch besonders, weil sie pochiert sind, am besten ist das eigelb noch flüssig!

pflicht dazu sind mehlig kochende salzkartoffeln, die komplett zerdrückt werden und mit soße ertränkt. mjam!

es wird längst mal wieder zeit für dieses festessen!

Ausprobieren!

Beste Grüße aus Leipzig von viranja

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Lehni7 Tellerwäscher sagt:  
26.12.2005 14:44
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Ich lieeebe Eier in Senfsosse ... habe das Rezept von meiner Mama "geerbt" (auch wenn sie es "Sauer Eier" genannt hat).
Auch bei uns mit Speck auslassen, Mehl anschwitzen, Zucker & Senf sowie Salz % Pfeffer ran, dann kommen die Speckwürfel wieder rein. Ist immer schnell gemacht. Kartoffeln dazu, fertig! :o) Von der Sosse bleibt nie was übrig, egal, wieviel ich davon mache ...

Mein Freund könnte das 3x pro Woche essen .. vielleicht lernt er ja jetzt mal, wie man es selber macht! ;o)

Ein ganz tolles Rezept, schnell, problemlos, immer eine Wucht!

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lette Suppenkoch sagt:  
27.12.2005 18:08
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Liebe Lehni, dieses Rezept hat nicht viel mit Senfsoße gemein. Ist ja auch kein senf drin und schmeckt auch anders.

Liebe Grüße Lette

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jawatt Tellerwäscher sagt:  
28.12.2005 15:55
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Dieses Rezept hat seinen Ursprung in der Mark Brandenburg. Meine Oma kann dort her, deshalb kenne ich dieses auch. Im Original werden Sauere Eier allerdings mit Zwiebel und durchwachsenen Speck gewürfelt in der Pfanne mit etwas Butter braun geröstet und dann wie beschrieben fort gefahren. Kann ich nur so empfehlen. Pro Person allerdings zwei Eier oder mehr.

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lette Suppenkoch sagt:  
11.01.2006 10:15
Hallo Lehni7,
ich freu mich, das du interesse an meinem Rezept zeigst, doch entspricht das eingestellte Foto nicht diesem. Wie schon gesagt, es ist keine Senfsoße und die Eier weden in der Soße gekocht bzw pochiert.

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pegasus1919 Kaltmamsell sagt:  
24.01.2006 21:13
Hallo lette,
uns hat Dein Rezept sehr gut geschmeckt. Leider hatte ich nur gemahlenen Piment. Damit gewürzt, schmeckt es aber trotzdem gut.

Ich habe ein Bild hochgeladen, von den sauren Eiern, nicht von Senfeiern ;-).

LG
Pegasus

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carmpro Kartoffelschäler sagt:  
29.01.2006 18:32
Hallo Lette,

seit Jahren suche ich dieses Rezept. Meine Oma hat es immer gekocht. Und die kam weder aus Thüringen noch aus Brandenburg sondern aus Franken. Ich hoffe es ist wirklich das Gericht, das ich schon so lange suche. Ich werde es diese Woche nachkochen. Danke
LG
Carmpro

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RedSunrose Tellerwäscher sagt:  
30.01.2006 15:10
Ich liebe saure Eier! Meine Oma hat dieses Rezept immer abgewandelt zu saure-Eier-Eintopf. Den kann ich sehr empfehlen. Es wird praktisch genauso gemacht aber mit Karotten. Die Soße wird etwas dünner gemacht und dann die Karotten, Kartoffeln und alles andere 'zusammengeschmissen'.

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Eisibär Chefkoch sagt:  
31.01.2006 19:58
Hallo,

tja, was soll ich sagen.. uns haben die sauren Eier leider überhaupt nicht geschmeckt. Weis auch nicht warum, da uns Eier normalerweise in jeglicher Form gut schmecken.

LG Eisibär

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lette Suppenkoch sagt:  
02.02.2006 13:08
Hallo Eisbär,
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich kann mir gut vorstellen das das nicht jedermanns Geschmack ist. Durch die Lorbeer und Pimentsoße ist der Geschmack schon recht ausergewöhnlich. Ich finds aber klasse, das du es probiert hast!!
Mir schmeckts únd außerdem hat es noch so einen Erinnerungs-Status, da es meine Mutter immer gekocht hatte.

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AngiG  Suppenkoch sagt:  
12.02.2006 13:41
Wunderbares Rezept. Wir bereiten Saure Eier ähnlich zu. Wie auch schon erwähnt, mit Speck und in die Soße gebe ich noch einen Teelöffel mittelscharfen Senf (schmeckt aber auch ohne ihn).

LG Angi

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anzim1 Tellerwäscher sagt:  
15.02.2006 17:31
Kennedieses Rezept seid CA. 25 Jahren Die Muttermeinesdamaligen Freundes hat es mir beigebracht. Die kam aus Schlesien hatte dieses Rezept total vergessen. Aber jetzt wird es das bestimmt bald wieder bei uns geben.

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Privatone Tellerwäscher sagt:  
29.03.2006 16:30
Ich kenn dieses Rezept auch von Mutter und Oma,unter anderen auch mit Speck was aber egal ist schmeckt so oder so lecker.Ich bin mir allerding sicher ,das dieses Rezept nicht aus Franken kommt sonder eher östlich was Schlesien einschließt.

Grüße
Ronald

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katja13 Tellerwäscher sagt:  
14.08.2007 19:06
Ich habe die saueren Eier(ich kenn sie schon gut 35 Jahre) immer bei meiner Oma gegessen, sie hat dazu Stampf (Kartoffelpüree) gemacht. Ich mache sie seitdem ich dein Rezept hier gefunden habe wieder öfter. Einfach lecker!! Das mit dem mittelscharfen Senf werde ich auch mal versuchen, danke für den Tip AngiG!

LG
Katja

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Mukka Tellerwäscher sagt:  
29.08.2007 08:55
Hallo an alle,

also ich liebe dieses Essen schon seit ich klein bin. Vor ein paar Wochen hat meine Mum es wieder gekocht und mein Freund hat es zum erstenmal mit gegessen. Seit dem fragt er immer wann wir das mal wieder kochen können. Also er liebt es mitlerweile auch. Wenn es das Gericht bei meinen Eltern gibt ist sogar die halbe Nachbarschaft mit. Also eigentlich mag es bei uns jeder. Wir essen es immer mit Stampf so wie bei Katja auch. :-)

Leider weiß auch ich nicht woher es ursprünglich stammt.

So und nu lasst´s euch schmecken. Nen Guden!

LG
Mukka

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charline1980 Tellerwäscher sagt:  
06.01.2008 19:29
ich habe es heute probiert und es ging schief.
bei einem liter wasser, das ganze am ende so abzuschmecken, das es süß-sauer ist mit nur einer prise zucker und 2 löffeln essig .... keine ahnung wie man das hinbekommen soll. bei mir hats auf jeden fall nicht geklappt, am ende hat alles nur nach wasser und mehl geschmeckt. den zucker schmeckte man logischerweise gar nicht, den essig fast nicht.

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lette Suppenkoch sagt:  
07.01.2008 09:03
Hilfreiche Antwort:

Hallo charline,
eine direkte Angabe über die Wassermenge habe ich in dem Rezept nicht gemacht. Ich mach das so pi mal daumen. Nach dem Mehl-anschwitzen geb ich nur so viel Wasser dazu das es dicklich ist und wenn es nach dem Aufkochen zu dick ist geb ich noch wasser dran. Der Essig kommt noch vor den Eiern rein, damit diese pochieren. Zum schluss erst mit zucker abschmecken. Ich mag es auch mehr sauer als süßlich.
Vieleicht traust du dich ja nochmal an das Rezept dran???
LG Lette

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letuono Tellerwäscher sagt:  
13.03.2010 17:45
Guten Abend,

ich kenne das Rezept so ähnlich seit 35 Jahren und zwar von meiner Oma und Oma war Jahrgang 1909 und nie aus Sachsen herausgekommen.
Allerdings hat Sie eine Mehlschwitze mit Butter gemacht und das ganze mit Milch aufgegossen, anschließend mit Senf abgeschmeckt,ich nehme heute eine Mischung aus normalen und körnigen Senf, Lorbeerblatt und etwas Salz und wem Kalorien egal sind noch etwas Butter. Dann die ausgelassenen Speckwürfel dazugeben und dann die pochierten Eier, in einer Mischung aus Essigessenz und Wasser je mehr Essenz um so mehr ziehen sich die Eier zusammen, dazu geben, durch den Essig bekommt es eine schöne leicht säuerliche Note.
Das ganze mit einem Eigelb verrühren und mt mehligkochnden Kartoffeln servieren.

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Easyhasi Suppenkoch sagt:  
20.09.2010 17:28
Hallöle,

also ich kenn dieses Gericht auch von meiner Sachsen-Schwiegermutti;
ich muss ehrlich gestehen, dass die es besser macht, das ist glaub ich immer so, wenn man von jemanden bekocht wird.
Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass es schwer zum Nachkochen ist, wenn man dieses Gericht gar nicht kennt. Wenn man mal weiß, wie es zum Schluss schmecken soll, dann geht es viel einfacher.

LG
Easy

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bm56 Tellerwäscher sagt:  
10.12.2011 12:44
war sehr lecker. Ist genauso wie meine Mutter es gemacht hat

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