Ochsenbein-Ragout
| 1 große | Zwiebel(n) |
| 1 Stange/n | Lauch, klein |
| 1 große | Möhre(n) |
| 100 g | Knollensellerie |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| 5 EL | Öl |
| 1,2 kg | Rind (Rinderbeinscheiben) |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 250 ml | Wein, rot, trocken |
| 400 ml | Fleischbrühe |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 3 | Gewürznelken |
| Salz und Pfeffer, schwarz |
Zubereitung
Zwiebel schälen und grob zerschneiden. Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Möhre, Sellerie und Knoblauch schälen. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Das Öl in einem Bräter erhitzen und die Beinscheiben darin rundum kräftig braun anbraten. Das Gemüse mit dem Knoblauch untermischen und kurz mit braten. Tomatenmark unterrühren. Mit dem Rotwein ablöschen und mit der Fleischbrühe aufgießen. Lorbeerblätter und Nelken dazugeben, salzen und pfeffern. Den Bräter zugedeckt in den Backofen (Mitte) stellen und die Beinscheiben 1,5 Stunden schmoren.
Die Beinscheiben aus der Sauce nehmen, das Fleisch von den Knochen lösen und warm stellen. Die Sauce durch ein feines Sieb gießen und im offenen Topf zur gewünschten Konsistenz einkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch wieder in die Sauce legen.
Als Beilage würde ich Spätzle empfehlen.
Die Beinscheiben aus der Sauce nehmen, das Fleisch von den Knochen lösen und warm stellen. Die Sauce durch ein feines Sieb gießen und im offenen Topf zur gewünschten Konsistenz einkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch wieder in die Sauce legen.
Als Beilage würde ich Spätzle empfehlen.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
piccolomaxi
sagt:
sagt: 02.02.2009 20:01
Hilfreicher Kommentar:
Sehr gut!
Ich habe das Rezept gestern nachgekocht. Es erinnert stark an Osso Buco - eins meiner Lieblingsgerichte. Da mir jetzt nicht mehr so nach Nelken zumute war, habe ich nur eine verwendet (ich finde, man kann auch ganz darauf verzichten). Ich habe, wie Latta, das Gemüse in der Soße gelassen - vorzüglich!
Das Fleisch hätte aber eine längere Garzeit vertragen. Ich habe das schon vermutet, war aber spät dran und habe es daher schon nach 1,5 Stunden aus dem Ofen geholt. Beim nächsten Mal lasse ich es mind. 2 Stunden, eher 2,5 Stunden drin.
Bilder kommen!
Vielen Dank für das leckere Rezept!
LG piccolomaxi
Ich habe das Rezept gestern nachgekocht. Es erinnert stark an Osso Buco - eins meiner Lieblingsgerichte. Da mir jetzt nicht mehr so nach Nelken zumute war, habe ich nur eine verwendet (ich finde, man kann auch ganz darauf verzichten). Ich habe, wie Latta, das Gemüse in der Soße gelassen - vorzüglich!
Das Fleisch hätte aber eine längere Garzeit vertragen. Ich habe das schon vermutet, war aber spät dran und habe es daher schon nach 1,5 Stunden aus dem Ofen geholt. Beim nächsten Mal lasse ich es mind. 2 Stunden, eher 2,5 Stunden drin.
Bilder kommen!
Vielen Dank für das leckere Rezept!
LG piccolomaxi
runa48
sagt:
sagt: 08.12.2010 15:04
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Steuermann,
ich mache alles ganz genau so, bis auf das Absieben des Gemüses. Ich nehme das Fleisch heraus und püriere dann das Gemüse in der Brühe. So braucht man es nicht mehr binden und hat trotzdem das Gemüse dabei.
Superlecker und ein Lieblingsgericht der ganzen Familie nebst Anhang!!
LG runa
ich mache alles ganz genau so, bis auf das Absieben des Gemüses. Ich nehme das Fleisch heraus und püriere dann das Gemüse in der Brühe. So braucht man es nicht mehr binden und hat trotzdem das Gemüse dabei.
Superlecker und ein Lieblingsgericht der ganzen Familie nebst Anhang!!
LG runa
Kranologe
sagt:
sagt: 15.10.2011 13:05
das ist schon ein richtig feines gericht,schmeckt ausgezeichnet
es grüßt der kranologe
es grüßt der kranologe
15.10.2011 13:11
Hallo Steuermann,
kann man das Rezept auch mit Beinscheiben vom Kalb kochen? Und falls ja, welche Bratzeit würdest Du empfehlen?
viele Grüße
nearlygood
kann man das Rezept auch mit Beinscheiben vom Kalb kochen? Und falls ja, welche Bratzeit würdest Du empfehlen?
viele Grüße
nearlygood
sukeyhamburg17
sagt:
sagt: 15.10.2011 15:12
Hallo nearlygood,
klar, kannst du Kalbsbeinscheiben nehmen. Bratzeit - ca. 1 Stunde dann, muesstest du mal schauen, ob dann das Fleisch sich gut vom Knochen loesen laesst, sonst noch ein bisschen laenger im Ofen lassen.
Liebe Gruesse und happy cooking
Susan, Pittsburgh, PA, USA
klar, kannst du Kalbsbeinscheiben nehmen. Bratzeit - ca. 1 Stunde dann, muesstest du mal schauen, ob dann das Fleisch sich gut vom Knochen loesen laesst, sonst noch ein bisschen laenger im Ofen lassen.
Liebe Gruesse und happy cooking
Susan, Pittsburgh, PA, USA
mme49
sagt:
sagt: 16.10.2011 19:45
Birgjoch
sagt:
sagt: 15.10.2011 14:31
Auch mich erinnert das Gericht an "Osso bucco ", ist ein leckeres, gesundes und preiswertes Essen. Auch ich lasse das Gemüse in der Soße und püriere es, spart Soßenbinder o.ä. PS: Nelken müssen nicht sein, so finde ich.
Trotzdem Danke dafür !
Trotzdem Danke dafür !
freakthefrog
sagt:
sagt: 15.10.2011 21:13
Hilfreicher Kommentar:
Bislang konnte ich mit Rinderbeinscheiben nicht viel anfangenDas hat sich heute geändert.Ein sehr leckeres und preiswertes Sonntagsessen.
Ich habe mich genau an das Rezept gehalten,werde aber das nächste Mal probieren ein Stück Räucherspeck oder die Schwerte davon mitzuschmoren.
Könnte mir vorstellen,daß die Soße noch mehr Pfiff bekommt.
Vielen Dank für das leckere Rezept.
freakthefrog
Ich habe mich genau an das Rezept gehalten,werde aber das nächste Mal probieren ein Stück Räucherspeck oder die Schwerte davon mitzuschmoren.
Könnte mir vorstellen,daß die Soße noch mehr Pfiff bekommt.
Vielen Dank für das leckere Rezept.
freakthefrog
misch1
sagt:
sagt: 16.10.2011 14:46
Ein sehr schönes Rezept.
Ich habe allerdings das Fleisch 2,5 Stunden schmoren lassen und habe Lorbeerblatt und Knoblauch erst 30 Minuten vor Schluß beigefügt (habe auch noch 2 Scheibchen Ingwer und etwas Zitronenabrieb zugefügt).
Nach 2 Stunden habe ich die Soße püriert und dann das Fleisch darin warm gehalten.
Ich habe allerdings das Fleisch 2,5 Stunden schmoren lassen und habe Lorbeerblatt und Knoblauch erst 30 Minuten vor Schluß beigefügt (habe auch noch 2 Scheibchen Ingwer und etwas Zitronenabrieb zugefügt).
Nach 2 Stunden habe ich die Soße püriert und dann das Fleisch darin warm gehalten.
Cinquecento
sagt:
sagt: 17.10.2011 08:15
Hallo,
ich habe ein wenig bedenken wegen der Sehnen usw. die das Fleisch durchziehen. Mein Partner hat mit sowas kein Problem nur ich mag es immer nicht wenn es knirscht oder zu fettig ist. Wird durch das Schmoren alles weich und zart? Denn ich würde es gerne mal nachkochen!
Grüße
ich habe ein wenig bedenken wegen der Sehnen usw. die das Fleisch durchziehen. Mein Partner hat mit sowas kein Problem nur ich mag es immer nicht wenn es knirscht oder zu fettig ist. Wird durch das Schmoren alles weich und zart? Denn ich würde es gerne mal nachkochen!
Grüße
NaschkatzeCarl
sagt:
sagt: 18.10.2011 21:32
In der Beinscheibe sind die einzelnen Muskelstränge immer durch etwas Bindegewebe miteinander verbunden. Die sind wie eine Hülse um die Muskeln. Beim Schmoren werden sie wunderbar zart, sie sind richtig weich nach der Garzeit. Und beim Garen geben sie dem Fleisch einen optimalen Schutz gegen das trocken werden.
Gegen diese Fleischpartie schmeckt manch köstlicher Braten langweilig.
Es lässt sich eben nicht so gut in repräsentative Scheiben schneiden, aber wegen des Geschmacks: Du solltest unbedingt einen Versuch wagen.
Gegen diese Fleischpartie schmeckt manch köstlicher Braten langweilig.
Es lässt sich eben nicht so gut in repräsentative Scheiben schneiden, aber wegen des Geschmacks: Du solltest unbedingt einen Versuch wagen.
NaschkatzeCarl
sagt:
sagt: 18.10.2011 21:42
Ein wunderbares Rezept aus dem Schmortopf. Slowfood heist das ja jetzt, ist aber eine sehr alte und bekömmliche Art der Zubereitung.
Für mich gehören auch Pimentkörner dazu, aber so ist das, etwas hiervon, etwas davon, jeder wie er es beliebt. Ingwer habe ich auch schon mal darangetan.
Man kann es so wunderbar vorbereiten, wenn Besuch kommt, aber auch für uns koche ich es sehr gerne- immer ein klein wenig anders.
Für mich gehören auch Pimentkörner dazu, aber so ist das, etwas hiervon, etwas davon, jeder wie er es beliebt. Ingwer habe ich auch schon mal darangetan.
Man kann es so wunderbar vorbereiten, wenn Besuch kommt, aber auch für uns koche ich es sehr gerne- immer ein klein wenig anders.
13.05.2012 16:24
Hallo,
eine wirklich wunderbares Rezept!
Bisher hatte ich das Ochsenbein immer nur für Suppen verarbeitet. Bin richtig froh dieses tolle Rezept gefunden zu haben. Hatte es auch über 2 Stunden gegart und dann Salzkartoffen dazu serviert.
Bestimmt bald wieder! Danke für das tolle Rezept!
LG!
bross
eine wirklich wunderbares Rezept!
Bisher hatte ich das Ochsenbein immer nur für Suppen verarbeitet. Bin richtig froh dieses tolle Rezept gefunden zu haben. Hatte es auch über 2 Stunden gegart und dann Salzkartoffen dazu serviert.
Bestimmt bald wieder! Danke für das tolle Rezept!
LG!
bross
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
- Geräucherter Schweinenacken mit Saubohnen
- Schmorgurken mit Mettbällchen
- Gerollter Putenoberschenkel
- Variationen vom Hirschkalb auf Spitzkohl
- Axels Rindsrouladen
- Geschmorte Lammschulter mit Möhren und grünem Spargel
- Wirsingroulade Gärtnerin
- Gemüse - Bananen - Curry
- Feine Kartoffelsuppe westfälische Art
- Rinderbraten mit Rouladengeschmack und viel leckerer Soße
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- Hauptgerichte mit Fleisch
- Rind
- Kochen (9)
- ARD Buffet (3)
- Hauptmahlzeit (2)
- Backen
- aa (5)
- Kochen (2)
- Hauptkategorie (2)
- Hauptgerichte
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine



























haben heute das Rezept nachgekocht. Einzige Änderung: ich habe das Gemüse dringelassen und nur die Lorbeerblätter herausgenommen (die Nelken haben wir nicht mehr gefunden ;-)), und ich habe keinen Knollensellerie, sondern Stangensellerie verwendet.
Es war superlecker, und ist auch bei den Kids hervorragend angekommen!!! Vielen Dank für das tolle REzept!
Latta
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten