Weizen - Vollkorn - Brot mit Hefe



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Zutaten für Portionen

700 g Wasser, kalt
10 g Hefe, frisch
15 g Salz
1000 g Mehl, Weizenvollkornmehl (frisch gemahlen!)

Zubereitung

.Bitte die Arbeitsschüssel ausreichend groß bemessen!

1. Stufe: 350 g kaltes Leitungswasser in die Schüssel wiegen (ist genauer), die Hefe einbröckeln, gründlich auflösen lassen, 250 g Weizenvollkornmehl zugeben, alles gut vermengen (lässt sich wie Pfannkuchenteig rühren). Arbeitsschüssel gut zudecken und bei Zimmertemperatur etwa 45-60 Minuten gehen lassen.

2. Stufe: Den Teig anfrischen (d.h. den Hefepilzen und anderen Kleinorganismen "neues Futter" geben!): Zu dem gärigen Teig 350 g Wasser zugeben, gut vermengen und 250 g Vollkornmehl hineinrühren. Schüssel wieder gut zudecken und erneut 45-60 Minuten gehen lassen.

3. Stufe: Dem jetzt heftig gärenden Teig das Salz zugeben und verrühren, die restlichen 500 g Vollkornmehl gründlich einkneten. Diesen Hauptteig etwas länger kneten, bis ein glatter elastischer Teig entsteht, der gewissermaßen seine Schüssel selbst ausputzt. Sollte der Teig an den Händen kleben, die Hand mit Wasser anfeuchten und weiterkneten.
Letzte Teigruhe ca. 20 Minuten, gut zugedeckt in der Schüssel. Danach den Teig in eine große Brotbackform für ein 1500-g-Brot geben oder 2 gleichgroße Brote mit feuchten Händen ausformen und gut zugedeckt auf dem Blech ca. 10 Minuten gehen lassen.

Backofen rechtzeitig auf 250°C vorheizen; eine Schale mit heißem Wasser auf den Boden des Ofens stellen; eine starke Dampfentwicklung zu Beginn des Backprozesses ist günstig für Bräunung und gutes Aufgehen der Brote.

Backen: Ca. 15-20 Minuten bei 250°C mit Dampfschwaden, ca., 20-30 Minuten bei 200°C ohne Dampfschwaden (Wasserschale herausnehmen!). Die genaue Backzeit ist nicht vorhersehbar, denn die Öfen arbeiten unterschiedlich, auch ist die Backzeit unmittelbar abhängig von der Größe der Gebäcke. Daher sollte man gegen Ende hin eine Klopfprobe machen, d.h. auf den Boden des Brotes klopfen, wenn es hohl klingt, ist es fertig.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 12.07.05
Rezept-Statistiken: 76.869 (49)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

rutev Tellerwäscher


Mitglied seit 09.10.2004
17 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

rutev Tellerwäscher sagt:  
01.09.2005 14:52
Die angegebene Zubereitungszeit bezieht sich auf die reine Arbeit. Die Ruhezeiten und die Backzeit habe ich nicht mitgerechnet, da arbeiten dann die Hefebakterien, bzw. der Backofen! Laßt es Euch schmecken!!!
Lieben Gruß rutev

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SandraAlabama Kartoffelschäler sagt:  
20.02.2006 17:50
Das hört sich ja lecker an! Aber kann ich das auch mit Trockenhefe zubereiten? Frische Hefe bekomme ich hier nur selten...
LG Sandra

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rutev Tellerwäscher sagt:  
28.02.2006 16:25
Das ganze funktioniert auf jeden Fall auch mit Trockenbackhefe.
Diese bei der ersten Stufe mit dem Wasser gut vermischen.
Gruß rutev

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Ulliputzz Tellerwäscher sagt:  
09.04.2006 20:23
Ich habe das Brot heute gebacken und es ist sehr lecker. Ich habe frische Hefe genommen und war erstaunt, dass 10g für ein ganzes Kilo Mehl doch ausreichend sind. Nachdem ich das restliche Mehl zugefügt hatte, habe ich den Teig jedoch erneut 60 Minuten stehen lassen, da er nach 20 Minuten noch nicht schön aufgeganben war. Das Brot werde ich bestimmt mal wieder backen!

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rutev Tellerwäscher sagt:  
10.04.2006 18:23
Ich verwende entweder frischgemahlenes Vollkornmehl, das noch warm ist vom Mahlen oder handwarmes Leitungswasser, wenn ich bereits abgekühltes Vollkornmehl benutze!

Außerdem heize ich inzwischen den Backofen nichtmehr vor, sondern gebe die Backform in den kalten Ofen, daß der Teig während des Aufheizens nochmal gut hochgehen kann.

P.S.: Ich habe abdeckbare Backformen, aber es müßte auch mit Alufolie funktionieren.

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andrea2208  Chefkoch sagt:  
12.09.2006 13:35
Vielen Dank für dieses tolle Rezept! Gab es mittlerweile schon zweimal und ich bin begeistert! Ein sehr leckeres und lockeres Brot.

Ich gebe beim Mahlen des Getreides immer noch ein bisschen Brotgewürz dazu. Das riecht dann schon beim Mahlen richtig lecker und schmecken tut's auch gut.

Da ich das Brot bisher immer im Holzbackofen gebacken habe, konnte ich die Temperatur nicht regeln. Aber das tut keinen Abbruch, denn es wird auch so sehr gut.

Liebe Grüße
Andrea

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schneckli  Smutje sagt:  
01.11.2007 15:20
Hallo rutev,

ich habe das Brot heute gebacken, allerdings nicht mit frischem Vollkornmehl, sondern mit Mehl aus der Tüte (musste weg) :-)

Das Brot ist sehr lecker - allerdings ist dir Kruste recht hart (aber auch lecker); jedoch besitze ich keine Brotschneidemaschine, sodass ich jetzt mit dem Brotmesser doch nur recht dicke Scheiben schneiden kann.

Hat da jemand eine Idee, ob ich etwas anders machen kann?

Ich werde das Brot aber auf jeden Fall wieder backen - und dabei auch mal versuchen, Körner mit hineinzubasteln.

Vielen Dank für das Rezept

LG

Schneckli

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rutev Tellerwäscher sagt:  
24.11.2007 17:15
Hallo Schneckli,

die Kruste wird nicht so hart, wenn du zum Backen eine Kastenform verwendest und diese mit Alufolie oder -falls vorhanden- einem passenden Deckel verschließt. Außerdem kannst du das Brot im Kasten ruhig großzügig mit Wasser bestreichen, dann erhälst du auch eine angenehmere Kruste.

Lieben Gruß und weiterhin viel Erfolg beim Backen wünscht die Dagmar

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milla73 Küchenjunge sagt:  
13.05.2008 22:57
Hallo,

mein Brot kam vor kurzem aus dem Ofen... und ein grosses Stück ist schon weg!!!
Lecker lecker lecker! Schöne Kruste, nicht zu hart, innen locker.

Ich habe erst nur die Hälfte gebacken (man weiss nie ob die Hefe mit dem Mehl mitspielt ;-)) und verschiedene Körner dazu gegeben: Kürbis, Sonnenblumen, Leinsamen und Sojakerne.
Den Ofen habe ich nicht vorgeheizt. Ich habe das Brot am Anfang und dann 2-3 Mal im Ofen mit Wasser besprüht und nach den ersten 20 Minuten die Schale Wasser weggenommen und das Brot mit Aluminium abgedeckt, allerdings war es nicht dicht, da ich keine Form verwendet habe.

Die Vorbereitung ging schnell, nur das Kneten war etwas schwierig, weil der Teig nicht wirklich von meinen Händen wollte, aber dann habe ich gewonnen!!
Nächstes Mal würde ich ein klein bisschen mehr Salz dazu geben, evtl ein Schuss Apfelessig und der Teig mit den Körner besser kneten, da die Körner nicht so gut verteilt sind.

Habe 3 Fotos hochgeladen: Roher Teig, gebacken und geschnitten.

Liebe Grüsse,
milla

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rutev Tellerwäscher sagt:  
10.12.2008 17:10
Hallo milla,

Der Teig geht ganz leicht von den Händen, wenn Du mit Wasser arbeitest
Dann klebt die ganze Sache nicht mehr so...

Lieben Gruß
Dagmar

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Syndrobin Tellerwäscher sagt:  
31.05.2011 20:03
Hallo ich hab das Brot bereits zweimal gebacken und da mit verschiedenen Mehlsorten gearbeitet. Auch Kartoffelmehl! Hat alles bestens funktioniert. Echt lecker! Nur mehr Salz musste ich dazu geben.

Kann ich den fertigen Teig eigentlich 24 Stunden aufbewahren um jeden Tag ein kleines Brot zu backen?
Wo bewahre ich den am besten auf, im Kühlschrank?

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rutev Tellerwäscher sagt:  
29.09.2011 17:50
Hallo Syndrobin,

ich habs noch nicht ausprobiert, aber ich denke, Du kannst den Teig problemlos im Kühlschrank aufbewahren bis zum nächsten Tag. Vielleicht solltest Du die Teigmenge direkt vor der letzten Teigruhe teilen und den einen Teil sofort in den Kühlschrank geben, den anderen Teil nach dem Gehenlassen wie gewohnt formen und backen.
(Sorry für die etwas späte Antwort!)

LG rutev

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quaddel Küchenjunge sagt:  
29.09.2011 11:33
Hallo rutev,

ich habe gestern dein Brot gebacken, allerdings habe ich 750g normales Weizenmehl (kein Vollkorn) und 250g Dinkelvollkornmehl genommen. Der Teig ist sehr schön aufgegangen. Habe keine so große Form, also habe ich einfach ein großes Brot geformt und auf Backpapier gebacken.
Das Brot ist sehr schön weich geworden und hat einen guten Geschmack. Du bekommst 5***** von mir. :-)
Auch, wenn schon viel von dem Brot weg ist (weil es so lecker ist) mache ich schnell noch ein Bild und lade es hoch.

Gruß
quaddel

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rutev Tellerwäscher sagt:  
29.09.2011 17:54
Hallo,

danke für die 5*****!

Ich experimentiere inzwischen auch mit den verschiedensten Mehlsorten. Meine Familie liebt das Brot sehr, wenn ich den Teig zur Hälfte aus Roggenmehl herstelle.

Der Teig wird dann allerdings noch ein bisschen klebriger ...
... dafür ist das Brot dann schön saftig!

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rutev Tellerwäscher sagt:  
29.09.2011 17:55
PS: Das Foto ist toll geworden.

DANKE

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quaddel Küchenjunge sagt:  
29.09.2011 18:22
Sehr gerne :-)
Mal sehen, ob das Bild auch freigeschaltet wird...

Mit Roggenmehl werde ich dein Brot bestimmt auch mal backen. Man braucht halt nur genug Zeit für dein Rezept. Wie sagt man so schön? "Gut Ding will Weile haben."

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Assibaby  Chefkoch sagt:  
24.10.2011 19:37
Hi rutev,

da wird aus relativ wenigen Zutaten und mit wenig Aufwand ein Brot gebacken. Das ist prima :-). Habe nur die halbe Menge genommen und das Brot frei geschoben. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Beim nächsten Mal darf für uns aber etwas mehr Salz in den Teig.

Bilder sind hochgeladen und Sternchen vergeben.

HG Assibaby

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N8angler Tellerwäscher sagt:  
25.10.2011 20:10
Hallo rutev,
habe das Brot gebacken, es ist einfach in der Herstellung und schmeckt sehr lecker.
Da ich die Kommentare aufmerksam verfolgte, habe ich beim ersten Versuch direkt schon zwei Varianten probiert. Abgedeckt mit Alufolie und ohne Abdeckung, beides hervorragend gelungen.
Den Tipp mit dem Klopftest kann ich übrigens nur weiterempfehlen, da mein Ofen nach dem Klopftest noch einen Zeitzuschlag von 15 Minuten benötigte.
Viele Grüße
N8angler

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sarili__ Tellerwäscher sagt:  
27.02.2012 14:12
Das Rezept ist echt gut - auch für mich mit wenig Brotbackerfahrung ;-)

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08easy03 Tellerwäscher sagt:  
03.04.2012 16:25
Du hast wirklich Ahnung vom Brotbacken. Super Rezept obwohl so schlicht. Vielen Dank!

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