Zwetschgentorte mit Walnuss - Karamell - Kruste



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Zutaten für Portionen

200 g Mehl
1 TL, gestr. Backpulver
70 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker (Bourbon)
Ei(er)
115 g Butter
1 Pck. Puddingpulver, Vanillegeschmack
40 g Zucker
500 ml Milch
300 g Schmand
1000 g Pflaumen, entsteint
1 TL Zimt
200 g Walnüsse, gehackt
150 g Puderzucker

Zubereitung

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Mürbeteig Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, das Ei und die Butter in Stückchen hinzufügen. Die Zutaten mit dem Handmixer (Knethaken) auf niedriger Stufe kurz vermischen, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten, zum Schluss kurz mit den Händen durchkneten.

1/3 des Teiges in Folie gewickelt kalt stellen. Den restlichen Teig auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen, mit den Fingern komplett hineindrücken und mehrmals mit einer Gabel einstechen, den Springformrand umlegen. Etwa 12 Minuten backen.

Nun die Pflaumen waschen, halbieren und die Steine entfernen. Die Form aus dem Ofen nehmen, die Hitze auf 180°C herabdrehen. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen, als Rand auf den Teigboden legen, am Rand gleichmäßig etwa 3 cm hoch drücken. Die Pflaumen auf dem Boden verteilen, den Zimt drüberstreuen.

Puddingpulver, Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker mit ein paar Esslöffeln der Milch glatt rühren. Die restliche Milch aufkochen, das angerührte Pulver einrühren, noch einmal kurz kochen lassen und von der Kochstelle nehmen. Etwas abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren. Den Schmand in den Pudding rühren. Den Schmandpudding auf den Pflaumen verteilen und glatt streichen. 60 Minuten backen.

Kurz vor dem Servieren die gehackten Walnüsse gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen, reichlich Puderzucker darüber sieben. Den Backofengrill anstellen, den Kuchen mit mindestens 20 cm Abstand zum Grill einschieben (bräunt sonst zu schnell). Den Zucker in 2-3 Minuten karamellisieren lassen, dabei den Kuchen stets im Auge behalten, sonst verbrennen die Nüsse und der Zucker bräunt zu stark. Wenn ein paar Stellen schon braun sind, andere aber noch weiß, dann den Kuchen am besten in die unterste Einschubleiste einschieben und fertig bräunen.

Der Kuchen schmeckt am besten, wenn die Karamellkruste ganz frisch ist, er ist dann auch noch ein wenig warm. Spätestens nach etwa 1 Tag beginnt sich das Karamell meiner Erfahrung nach aufzulösen. Der Kuchen schmeckt auch dann noch sehr gut, ist aber natürlich nicht mehr knusprig.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.07.05
Rezept-Statistiken: 12.463 (9)* gelesen
207 (0)* gespeichert
847 (0)* gedruckt
26 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Kartoffelkäfer Smutje


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203 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Melusine1 Smutje sagt:  
07.07.2005 09:22
Hallo!

klingt raffiniert und lecker - ein bischen wie Creme Brulée. Ich werden mal im August ausprobieren, in der Zwetschgenzeit.

Viele Grüße,

Melusine1

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alina1st Sternekoch sagt:  
16.08.2005 00:37
Hilfreicher Kommentar:

Hallo!!

Habe mit meinen ersten Zwetschgen dieses Jahr diese torte gebacken- und es war kein Fehler!! sie schmeckt wirklich super lecker!
Leider ist die Creme druch den vielen Saft von den Zwetschgen an manchen stellen arg weich gewroden, das nächste mal würde ich den Pudding wahrscheinlich in weiser Vorraussicht mit weniger Milch kochen. Dem Geschmack hat das allerdings absolut gar nichts an =)

lg alina

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treasureb Küchenjunge sagt:  
16.09.2006 16:52
Hallo,

mnjam, lecker diese Torte! Sie ist mir zwar nicht ganz gelungen, da auch mir die Creme durch den Saft der Zwetschgen ein wenig flüssig geworden ist und ich auch die Walnüsse ein wenig schwarz habe werden lassen, aber schmecken tut´s!! Und WIE!

Ich habe für den Mürbteig (der bei mir übrigens nicht sehr mürbe, eher sehr klebrig, musste noch Mehl miteinkneten) Vollkornmehl verwendet, funktioniert wunderbar!

Da wird mit Sicherheit einer meiner Zwetschgen-Kuchen/Torten Favoriten und wird sicher noch mal gemacht - wenn nicht dieses Jahr dann nächstes!

Vier Sterne von mir (wenn er mir richtig gelungen wäre, wären es vielleicht sogar fünf) und vielen Dank für das tolle Rezept.

lg
babs

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horstundanita Suppenkoch sagt:  
24.08.2008 07:21
HallO,
Der Kuchen schmeckt sehr gut.Nur hatte ich auch ein paar dunkle Nüsse,der Creme war zu weich.In den Teig habe ich auch noch Mehl dazu getan,war zu weich.Eine Frage ,habe ich etwas falsch gemacht?Den Kuchen zu schneiden,fast nicht möglich.Ich habe die Decke etwas angehoben.Gibt es in abgewandelter Form wieder,weil er geschmacklich wirklich gut ist.LG,Anita

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Kartoffelkäfer Smutje sagt:  
24.08.2008 14:39
Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
wie oben schon steht, saften die frischen Pflaumen ziemlich und verflüssigen die Creme. Um das zu vermeiden, gäbe es noch die Möglichkeit, statt frischer Pflaumen ein angedicktes Pflaumenkompott zu verwenden:

Dazu frische Pflaumen waschen und entsteinen, mit wenig Wasser oder Rotwein (ein kleines Glas) und ein paar Esslöffeln Zucker erhitzen und einige Minuten köcheln. Oder Pflaumen aus dem Glas mit etwas Saft aufkochen. Dann einige EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, langsam dazugießen, nur so lange und so viel, bis die Konsistenz dicklich wird, aber nicht zu fest. Ich würde das "nach Gefühl" machen bzw. so wie ich es mag. Das Ganze etwas abkühlen lassen und auf den Mürbeboden geben, darauf Puddingcreme und Streusel, Rest wie gehabt.

Etwas mehr Aufwand, würde aber die "Schweinerei" beim Schneiden mildern, denke ich.

LG Kartoffelkäfer

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Kati1989 Sternekoch sagt:  
14.09.2009 20:15
Hallo!

Ich habe den Kuchen gebacken, leider hat mein Ofen keine Grillfunktion. :-( Ich habs mit Umluft probiert, aber die Nüsse wollten nicht karamellisieren - aber lecker geschmeckt hat es trotzdem und mit dem Puderzucker war der Kuchen auch optisch gelungen. In den Pudding habe ich noch etwas Karamellsirup gegeben, um den Geschmack zu verstärken!

Ich hatte übrigens kein Problem mit den Pflaumen, die haben nicht zu viel Saft abgegeben - hab aber auch weniger Milch (knapp 400ml) für den Pudding genommen.

Danke für das schöne Rezept,
Kati.

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