Zutaten

1 kg Rinderbraten, gut abgehangen
Zwiebel(n)
1 EL Pfeffer - Körner, schwarze
Lorbeerblätter
Nelke(n)
2 EL Senfkörner
1 Bund Suppengemüse
750 ml Wasser
750 ml Essig (Rotweinessig)
1 Tasse/n Rosinen
4 EL Gelee (Johannisbeergelee)
4 EL Rübenkraut, (Grafschafter Goldsaft)
1/2 Pck. Lebkuchen (Aachener Kräuterprinten oder spezielle Soßenprinten)
  Salz und Pfeffer
  Butterschmalz, zum Braten
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 3 Tage / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Dieser leckere Sauerbraten findet, trotzdem er nicht mit Pferdefleisch gemacht ist, immer wieder großen Anklang!
Tipp: Möchte man den Braten am Sonntag servieren, so sollte man bereits am Mittwochabend die Marinade zubereiten und das Fleisch darin einlegen.

Für die Marinade die Lorbeerblätter, die Senfkörner, die Nelken, die Pfefferkörner, den Rotweinessig, das Wasser, die in Ringe geschnittenen Zwiebeln und das gewaschene und kleingeschnittene Suppengemüse in einen großen Kochtopf geben. Das Ganze nun einmal kurz aufkochen und danach ca. 5 Minuten köcheln lassen, damit die Gewürze und das Gemüse seine Aromen entfalten können. Im Anschluss daran die Marinade abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit das Fleisch unter fließendem Wasser abwaschen und gut abtrocknen.
Jetzt die kalte Marinade und das Fleisch in einen ausreichend großen Gefrierbeutel (ca. 3l müsste reichen) füllen und diesen am besten mit einem Clip verschließen. - Ich habe sicherheitshalber das Fleisch anschließend in einen zweiten Gefrierbeutel gefüllt und diesen mit einem weiteren Clip verschlossen. Dann kommt das marinierte Fleisch in den Kühlschrank und wird bis Sonntagmorgen ab und zu mal umgedreht.

Am Sonntag schüttet man den Inhalt des Beutel in ein feines Haarsieb und fängt so die Essigbeize auf, weil man diese später für die Soße benötigt. Das Gemüse und die Gewürze kann man entsorgen.
In einem großen Bräter das Butterschmalz stark erhitzen und das Fleisch darin rundherum scharf anbraten. Hat der Braten eine schöne braune Oberfläche, so begießt man ihn häufiger mit der aufgefangenen Marinade, so entsteht die leckere dunkle Soße.
Jetzt kann man den Braten bei niedriger Temperatur langsam schmoren lassen. Nach und nach gibt man dann das Rübenkraut, das Johannisbeergelee, die Rosinen und zuletzt die Kräuterprinten hinzu. Sollte die Soße trotz der Printen jetzt noch zu dünn sein, kann man flüssige Sahne und Mehl verrühren und die Soße damit noch binden.
Danach kann der Braten in Ruhe bei mittlerer Hitze (ca. 170° - 180°) mindestens 2 Stunden vor sich hinschmurgeln, dann wird er butterzart.
Nach Ende der Bratzeit schneidet man das gute Stück Rinderbraten in Scheiben (Vorsicht, man kann es kaum Schneiden nennen, so zart ist der!).
Dazu reicht man Knödel und ein wunderbar leckeres Rotkraut à la Ännibell.