Rheinischer Sauerbraten à la Chrissi
| 1 kg | Rinderbraten, gut abgehangen |
| 3 | Zwiebel(n) |
| 1 EL | Pfeffer - Körner, schwarze |
| 5 | Lorbeerblätter |
| 7 | Nelke(n) |
| 2 EL | Senfkörner |
| 1 Bund | Suppengemüse |
| 750 ml | Wasser |
| 750 ml | Essig (Rotweinessig) |
| 1 Tasse/n | Rosinen |
| 4 EL | Gelee (Johannisbeergelee) |
| 4 EL | Rübenkraut, (Grafschafter Goldsaft) |
| ½ Pck. | Lebkuchen (Aachener Kräuterprinten oder spezielle Soßenprinten) |
| Salz und Pfeffer | |
| Butterschmalz, zum Braten |
Zubereitung
Dieser leckere Sauerbraten findet, trotzdem er nicht mit Pferdefleisch gemacht ist, immer wieder großen Anklang!
Tipp: Möchte man den Braten am Sonntag servieren, so sollte man bereits am Mittwochabend die Marinade zubereiten und das Fleisch darin einlegen.
Für die Marinade die Lorbeerblätter, die Senfkörner, die Nelken, die Pfefferkörner, den Rotweinessig, das Wasser, die in Ringe geschnittenen Zwiebeln und das gewaschene und kleingeschnittene Suppengemüse in einen großen Kochtopf geben. Das Ganze nun einmal kurz aufkochen und danach ca. 5 Minuten köcheln lassen, damit die Gewürze und das Gemüse seine Aromen entfalten können. Im Anschluss daran die Marinade abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit das Fleisch unter fließendem Wasser abwaschen und gut abtrocknen.
Jetzt die kalte Marinade und das Fleisch in einen ausreichend großen Gefrierbeutel (ca. 3l müsste reichen) füllen und diesen am besten mit einem Clip verschließen. - Ich habe sicherheitshalber das Fleisch anschließend in einen zweiten Gefrierbeutel gefüllt und diesen mit einem weiteren Clip verschlossen. Dann kommt das marinierte Fleisch in den Kühlschrank und wird bis Sonntagmorgen ab und zu mal umgedreht.
Am Sonntag schüttet man den Inhalt des Beutel in ein feines Haarsieb und fängt so die Essigbeize auf, weil man diese später für die Soße benötigt. Das Gemüse und die Gewürze kann man entsorgen.
In einem großen Bräter das Butterschmalz stark erhitzen und das Fleisch darin rundherum scharf anbraten. Hat der Braten eine schöne braune Oberfläche, so begießt man ihn häufiger mit der aufgefangenen Marinade, so entsteht die leckere dunkle Soße.
Jetzt kann man den Braten bei niedriger Temperatur langsam schmoren lassen. Nach und nach gibt man dann das Rübenkraut, das Johannisbeergelee, die Rosinen und zuletzt die Kräuterprinten hinzu. Sollte die Soße trotz der Printen jetzt noch zu dünn sein, kann man flüssige Sahne und Mehl verrühren und die Soße damit noch binden.
Danach kann der Braten in Ruhe bei mittlerer Hitze (ca. 170° - 180°) mindestens 2 Stunden vor sich hinschmurgeln, dann wird er butterzart.
Nach Ende der Bratzeit schneidet man das gute Stück Rinderbraten in Scheiben (Vorsicht, man kann es kaum Schneiden nennen, so zart ist der!).
Dazu reicht man Knödel und ein wunderbar leckeres Rotkraut à la Ännibell.
Tipp: Möchte man den Braten am Sonntag servieren, so sollte man bereits am Mittwochabend die Marinade zubereiten und das Fleisch darin einlegen.
Für die Marinade die Lorbeerblätter, die Senfkörner, die Nelken, die Pfefferkörner, den Rotweinessig, das Wasser, die in Ringe geschnittenen Zwiebeln und das gewaschene und kleingeschnittene Suppengemüse in einen großen Kochtopf geben. Das Ganze nun einmal kurz aufkochen und danach ca. 5 Minuten köcheln lassen, damit die Gewürze und das Gemüse seine Aromen entfalten können. Im Anschluss daran die Marinade abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit das Fleisch unter fließendem Wasser abwaschen und gut abtrocknen.
Jetzt die kalte Marinade und das Fleisch in einen ausreichend großen Gefrierbeutel (ca. 3l müsste reichen) füllen und diesen am besten mit einem Clip verschließen. - Ich habe sicherheitshalber das Fleisch anschließend in einen zweiten Gefrierbeutel gefüllt und diesen mit einem weiteren Clip verschlossen. Dann kommt das marinierte Fleisch in den Kühlschrank und wird bis Sonntagmorgen ab und zu mal umgedreht.
Am Sonntag schüttet man den Inhalt des Beutel in ein feines Haarsieb und fängt so die Essigbeize auf, weil man diese später für die Soße benötigt. Das Gemüse und die Gewürze kann man entsorgen.
In einem großen Bräter das Butterschmalz stark erhitzen und das Fleisch darin rundherum scharf anbraten. Hat der Braten eine schöne braune Oberfläche, so begießt man ihn häufiger mit der aufgefangenen Marinade, so entsteht die leckere dunkle Soße.
Jetzt kann man den Braten bei niedriger Temperatur langsam schmoren lassen. Nach und nach gibt man dann das Rübenkraut, das Johannisbeergelee, die Rosinen und zuletzt die Kräuterprinten hinzu. Sollte die Soße trotz der Printen jetzt noch zu dünn sein, kann man flüssige Sahne und Mehl verrühren und die Soße damit noch binden.
Danach kann der Braten in Ruhe bei mittlerer Hitze (ca. 170° - 180°) mindestens 2 Stunden vor sich hinschmurgeln, dann wird er butterzart.
Nach Ende der Bratzeit schneidet man das gute Stück Rinderbraten in Scheiben (Vorsicht, man kann es kaum Schneiden nennen, so zart ist der!).
Dazu reicht man Knödel und ein wunderbar leckeres Rotkraut à la Ännibell.
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Kommentare anderer Nutzer
lessileske
sagt:
sagt: 14.08.2006 21:40
Dieser Sauerbraten ist einfach umwerfend! Ich habe dazu Alt-Wiener Semmelknödel Von "Nora" gemacht, es war einfach gigantisch! Vielen Dank, für dieses tolle Rezept!
Kosh
sagt:
sagt: 10.09.2006 10:01
Ich habe das in einen Gefrierbeutel gepackt um es ziehen zu lassen. Nun ist das Fleisch 4 Tage im Gefrierbeutel im Kühlschrank und es haben sich Bläschen gebildet. Ist es normal, wenn da feine Bläschen, also so eine Art Schaum oben drauf ist???
Eigentlich kann es ja nicht schlecht sein wegen dem Essig. Ausserdem gibts ja Rezepte die das Fleisch 7-10 Tage drin lassen. Und da es bei mir erst 4 sind...
Bitte schnelle Antwort, will den Braten nicht noch länger im Kühlschrank lassen.
Eigentlich kann es ja nicht schlecht sein wegen dem Essig. Ausserdem gibts ja Rezepte die das Fleisch 7-10 Tage drin lassen. Und da es bei mir erst 4 sind...
Bitte schnelle Antwort, will den Braten nicht noch länger im Kühlschrank lassen.
11.09.2006 10:54
Hallo Kosh,
bei mir haben sich bisher noch nie Bläschen gebildet... kann mir aber auch nicht vorstellen, dass irgendetwas schlecht werden könnte.
Durch den enthaltenen Essig wird das Fleisch haltbar gemacht. Ich hatte vor einigen Tagen Lammfleisch eingelegt in einer Essig- und Ölmarinade. Das konnten wir nach vier Tagen noch problemlos und ohne Geschmackseinbußen geniessen.
Mach den Braten doch einfach heute fertig. Ich denke Du riechst es auch, wenn das Fleisch wider Erwarten schlecht sein sollte. ;o)
Lieben Gruß,
Chrissi
bei mir haben sich bisher noch nie Bläschen gebildet... kann mir aber auch nicht vorstellen, dass irgendetwas schlecht werden könnte.
Durch den enthaltenen Essig wird das Fleisch haltbar gemacht. Ich hatte vor einigen Tagen Lammfleisch eingelegt in einer Essig- und Ölmarinade. Das konnten wir nach vier Tagen noch problemlos und ohne Geschmackseinbußen geniessen.
Mach den Braten doch einfach heute fertig. Ich denke Du riechst es auch, wenn das Fleisch wider Erwarten schlecht sein sollte. ;o)
Lieben Gruß,
Chrissi
ludgerap
sagt:
sagt: 25.09.2006 15:34
Hilfreicher Kommentar:
Hallöchen,
das war der beste Sauerbraten, den ich je gekocht habe!
Ich habe in die Marinade noch eine Blüte Sternanis und eine Stange Zimt gegeben.
Die Gesamtmenge Flüssig habe ich aufgeteilt in 1/3 Rotweinessig, 1/3 Wasser und 1/3 Rotwein.
Da im Augenblick noch keine Lebkuchen zu bekommen waren, habe ich eine Scheibe Pumpernickel reingetan, schmeckt genau so gut.
Nach dem Anbraten habe ich die übrigen Zutanten hinzugefügt und dann im geschlossenen Topf in den Backofen bei 190° noch fast 3 Stunden schmoren lassen.
Die Soße habe ich mit in Sahne angerührtem Kartoffelmehl ein wenig angedickt .
Der Braten war wirklich, wie versprochen, butterzart.
Dazu ein selbstgemachter Böhmischer Hefeknödel, ein Gedicht !!
Leckere Grüße
Ludgera
das war der beste Sauerbraten, den ich je gekocht habe!
Ich habe in die Marinade noch eine Blüte Sternanis und eine Stange Zimt gegeben.
Die Gesamtmenge Flüssig habe ich aufgeteilt in 1/3 Rotweinessig, 1/3 Wasser und 1/3 Rotwein.
Da im Augenblick noch keine Lebkuchen zu bekommen waren, habe ich eine Scheibe Pumpernickel reingetan, schmeckt genau so gut.
Nach dem Anbraten habe ich die übrigen Zutanten hinzugefügt und dann im geschlossenen Topf in den Backofen bei 190° noch fast 3 Stunden schmoren lassen.
Die Soße habe ich mit in Sahne angerührtem Kartoffelmehl ein wenig angedickt .
Der Braten war wirklich, wie versprochen, butterzart.
Dazu ein selbstgemachter Böhmischer Hefeknödel, ein Gedicht !!
Leckere Grüße
Ludgera
28.11.2007 07:35
Schokocaro
sagt:
sagt: 28.12.2006 22:07
Vielen Dank für das Rezept; habe es am 1. Weihnachtsfeiertag ausprobiert (das Fleisch natürlich 3 Tage vorher eingelegt *g*) und es war sehr lecker. Die Soße allerdings war mir fast ein wenig zu sauer - lag das daran, dass ich den Braten im Dampfkochtopf zubereitet habe?
Das nächste Mal werde ich ihn doch vielleicht für 2-3 Stunden im Ofen garen... ;-)
Ach ja, und diese Koch-Printen habe ich nicht gefunden im Supermarkt - wo gibt es die für gewöhnlich? Beim Zwieback? Bei den Süßigkeiten?...
LG,
Schokocaro :-)
Das nächste Mal werde ich ihn doch vielleicht für 2-3 Stunden im Ofen garen... ;-)
Ach ja, und diese Koch-Printen habe ich nicht gefunden im Supermarkt - wo gibt es die für gewöhnlich? Beim Zwieback? Bei den Süßigkeiten?...
LG,
Schokocaro :-)
29.12.2006 08:29
Hallo Schokocaro,
die Kräuterprinten findest Du bei den Weihnachtsleckereien (Lebkuchen etc.). Sie machen die Soße eben auch süßer. ;o) Bei mir ist die nämlich nie zu sauer eher zu süß für manche Geschmäcker.
Der Dampfkochtopf ist ideal für die Zubereitung. Darin wird das Fleisch richtig schön mürbe *hmmmm*.
Lieben Gruß,
Chrissi
die Kräuterprinten findest Du bei den Weihnachtsleckereien (Lebkuchen etc.). Sie machen die Soße eben auch süßer. ;o) Bei mir ist die nämlich nie zu sauer eher zu süß für manche Geschmäcker.
Der Dampfkochtopf ist ideal für die Zubereitung. Darin wird das Fleisch richtig schön mürbe *hmmmm*.
Lieben Gruß,
Chrissi
kriki
sagt:
sagt: 14.10.2007 16:28
Wenn man statt Wasser einen leckeren Rotwein nimmt, wirds noch besser....
lizzy-38
sagt:
sagt: 27.11.2007 20:48
Muß der ganze Sud für die Soße verwendet werden oder nur ein Teil?
28.11.2007 07:29
Hallo Lizzy,
das kommt darauf an wieviel Soße Du magst. ;o)
Ich verwende bei der Zubereitung immer den kompletten Sud bzw. die komplette Marinade. So sind die Rezeptangaben auch ausgelegt. Trifft das Deine Frage??
Du kannst auch die Hälfte des Wassers durch einen trockenen Rotwein ersetzen, wie kriki das richtig bemerkt hat. Uns reicht allerdings der Rotweinessig zum Geschmack.
Sollte Dir die Konsistenz nachher zu dünn sein, dann koche die Soße separat etwas dicker ein oder binde sie mit ein paar Stückchen kalter (!) Butter ab. Falls das zu viel Fett für Dich ist, dann nimm etwas in kaltem Wasser gelöstes Mehl oder Speisestärke. Die wird in die Soße gerührt und das Ganze unter ständigem Rühren kurz aufgekocht. Achtung, nicht zuviel Mehl/Stärke sonst wird es pampig.
Wir finden den Sauerbraten so einfach köstlich. Er ist jedes Mal der Hit bei allen Freunden und Bekannten.
Lieben Gruß und viel Spaß beim Nachkochen,
Chrissi
das kommt darauf an wieviel Soße Du magst. ;o)
Ich verwende bei der Zubereitung immer den kompletten Sud bzw. die komplette Marinade. So sind die Rezeptangaben auch ausgelegt. Trifft das Deine Frage??
Du kannst auch die Hälfte des Wassers durch einen trockenen Rotwein ersetzen, wie kriki das richtig bemerkt hat. Uns reicht allerdings der Rotweinessig zum Geschmack.
Sollte Dir die Konsistenz nachher zu dünn sein, dann koche die Soße separat etwas dicker ein oder binde sie mit ein paar Stückchen kalter (!) Butter ab. Falls das zu viel Fett für Dich ist, dann nimm etwas in kaltem Wasser gelöstes Mehl oder Speisestärke. Die wird in die Soße gerührt und das Ganze unter ständigem Rühren kurz aufgekocht. Achtung, nicht zuviel Mehl/Stärke sonst wird es pampig.
Wir finden den Sauerbraten so einfach köstlich. Er ist jedes Mal der Hit bei allen Freunden und Bekannten.
Lieben Gruß und viel Spaß beim Nachkochen,
Chrissi
Playgirlstar
sagt:
sagt: 07.01.2008 20:31
Dieser Sauerbraten ist echt superlecker. Wir machen ihn jetzt immer so, denn er kommt überall gut an und schmeckt jedem! Allerdings lassen wir das Suppengemüse immer raus.
romelli
sagt:
sagt: 24.02.2008 20:00
War sehr lecker - und hat so gut geschmeckt wie es aussah ....
Haben gleich ein Foto gemacht und es hochgeladen!
Haben gleich ein Foto gemacht und es hochgeladen!
25.02.2008 10:08
samsine
sagt:
sagt: 07.10.2008 10:46
Das war unser erster Sauerbraten, den wir selbst eingelegt haben und er war wirklich perfekt. Das Fleisch (Rind vom Biobauern) war zart und sehr lecker.
Da uns die Soße zu säuerlich war, haben wir sie mit etwas Natron abgemildert. Ansonsten haben wir uns an das Rezept gehalten und waren begeistert.
Den Sauerbraten gibt es mit Sicherheit noch öfters.
Liebe Grüße, samsine
Da uns die Soße zu säuerlich war, haben wir sie mit etwas Natron abgemildert. Ansonsten haben wir uns an das Rezept gehalten und waren begeistert.
Den Sauerbraten gibt es mit Sicherheit noch öfters.
Liebe Grüße, samsine
Jennyst
sagt:
sagt: 18.01.2011 17:03
Habe das Rezept zu Weihnachten ausprobiert. Da wir viele Leute waren, habe ich das ganze mal drei genommen. Da muss man schon etwas mit der Essigbeize aufpassen. Ich hatte etwas zu viel beim kochen verwendet. Hab es dann aber doch noch ganz gut hinbekommen. Jedenfalls ist nicht viel übrig geblieben. Danke für das Rezept!
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