Weißbrot mit wenig Hefe

(Vorteig über Nacht)

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Zutaten für Portionen

5 g Hefe, frische
600 ml Wasser, lauwarmes
1000 g Mehl, Weizenmehl Type 550
4 TL Salz
3 TL Zucker
3 EL Öl, Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Öl)

Zubereitung

Für den Vorteig 5 g frische Hefe in 200 ml lauwarmem Wasser auflösen, mit 300 g Mehl zu einem glatten Teig verrühren und abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Am nächsten Tag restliche Zutaten (700 g Mehl, Salz, Zucker, Öl, 400 ml lauwarmes Wasser) mit dem Vorteig zu einem elastischen Teig verkneten und 60 - 90 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen (sofern vorhanden: mit Brotbackstein auf der untersten Schiene) auf 220°C vorheizen. Wenn sich das Teigvolumen ungefähr verdoppelt hat, Teig kräftig durchkneten und halbieren. Zu zwei runden Broten formen, 10 Minuten ruhen lassen. Jetzt mittig 1 cm tief einschneiden und erneut 20 Minuten gehen lassen. Anschließend kräftig mit Wasser bestreichen und im Ofen 30 bis 35 Minuten backen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 10 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 30.06.05
Rezept-Statistiken: 17.091 (179)* gelesen
393 (0)* gespeichert
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Verfasser:

Karen123  Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

FloraF Suppenkoch sagt:  
19.11.2005 19:46
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Hallo Karen :-) !

Ich habe dein Rezept ausprobiert - mit 1050er Dinkelmehl. Ist prima geworden - wenn auch eher grau statt weiss ;-) - und für den Vollwert-gewöhnten Gaumen ehrlich gesagt dann doch ein kleines bissel fade. ;-)

Aber ich wollte doch zu gerne wissen, ob das mit der langen Geh-Zeit und dem bißchen Hefe geeeeeeeht *zwinker* - und siehe da: es klappt! Und wie!!! :-)

Den nächsten Versuch starte ich dann mit Vollkorn-Dinkelmehl - mal sehn, wie das funktioniert!

Übrigens backe ich wenn mit Hefe - dann ausschliesslich mit Bio-Hefe. Und da die erheblich teurer ist als die Billig-Bassenhefekam mir dein Rezept mit wenig Hefe grade recht! :-)

Den Teig hab ich übrigens in Ermangelung von 2 kleinen Brotbackkörbchen in 2 normal-großen Kastenkuchenformen im mit Mehl gut ausgestäubten Tuch gehen lassen - kaum aufs Backblech gekippt ist er dann auch schon wie erwartet breit gelaufen - na - Dinkel eben. Zu sehen ist von der Kastenform jedenfalls nix mehr! Es sind richtige ovale Brotlaibe geworden! Mal sehn, ob die Fotos was geworden sind...

Herzlichen Dank für die Anleitung mit wenig Hefe zu backen!

Liebe Grüße von

Flora

Ach ja - gebacken hab ich die gut mit Wasser abgesprühten Brote mit Wasserdampf und nach der Backzeit hab ich sie - wie alle meine Brote - sofort nochmals mit Wasser abgesprüht - für den schönen Glanz!

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Koelkast  Sternekoch sagt:  
02.06.2006 07:51
Hallo Karen,

auch ich wollte mal mit gaaanz wenig Hefe ein Weißbrot backen (bei all den ST-Broten ist meine Familie ab und zu gerade für Weißbrot ein ganz dankbarer Abnehmer ;) ) .... ich war sehr, sehr zufrieden mit meinem Ergebnis... werde vielleicht beim nächsten Mal etwas die Salzmenge erhöhen... ansonsten, nichts zu meckern!!!! Ich hab den Teig nicht geteilt und ein riesiges krosses Weißbrot produziert...leider hat es nicht lange überlebt :))) Ich werde jedenfalls all meine "normalen" Weißbrote jetzt nach deinem Rezept backen.... einfach und wirklich super lecker!!! Fotos folgen!!!

LG

Koelkast

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Koelkast  Sternekoch sagt:  
18.06.2006 12:32
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Karen,

dieses Wochenende gab es dein Brot schon wieder... diesmal hab ich 2 Stück gebacken, vom Geschmack waren sie fast noch besser... hab sie ganz frei gehen lassen, also nicht im Gärkörbchen und mehrmals während des Backens mit der Blumenspritze nass gespritzt. Tolle Kruste und toller Geschmack...hab diesmal 24 g Salz verwendet und nur 1,5 TL Zucker..... seeeeehr empfehlenswert!!!!!

LG

Koelkast

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jd80618 Kaltmamsell sagt:  
18.06.2006 20:51
hallo Karen,
auch ich habe dein Brotrezept ausprobiert. Sogar gleich zwei Mal. Weil es draußen gar zu schwül ist und somit eine Brotzeit oder ein Salat mit Weißbrot absolut ausreichend ist. Habe nur einen Laib gemacht und diesen im großen 5l Ultra Plus gebacken und zwar 85 Minuten. Das Brot ist außen knusprig und innen großporig und hat eine schöne Krume.
Übrigens, das Brot von brigitteb, das "Streirische Kürbiskernölbrot" solltet Ihr auch einmal probieren. Ist schnell gemacht und schmeckt durch das Kürbiskernöl genauso lecker wie das Hefebrot von Karen. Viel Spaß beim Backen wünscht Euch
Sabine

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jd80618 Kaltmamsell sagt:  
18.06.2006 20:52
nochmal ich,
hab 2 Photos gemacht, diese müßten demnächst Deine Seite bereichern.
LG
Sabine

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02.08.2006 18:12
Hallo Karen!

Hab heute Dein Weissbrot gebacken und es ist wirklich sehr lecker geworden. Ich war ganz erstaunt, dass man ohne Sauerteig und mit nur wenig Hefe so ein tolles Brot zustande bekommt.

Danke fürs Rezept.

LG Sonnenblumenwiese

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Sahneschnitte8 Suppenkoch sagt:  
23.08.2006 18:06
Hallo,

das ist das beste Brot das ich bis jetzt gebacke habe.

Super!!!


LG
Sahneschnitte

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Koelkast  Sternekoch sagt:  
02.02.2008 13:21
Hallo Karen,

bin ja Wiederholungs-Täter... es gibt aber auch kein besseres Weißbrot in der Datenbank...!!!!

Dieses Mal hab ich erst nachts um 1 Uhr den Vorteig angesetzt, morgens dann mit den restlichen Zutaten verknetet und erst mal 2 Stunden gehen lassen. Dann hab ich den Teig schön 2 mal vorsichtig gefaltet, einmal von rechts, einmal von oben... und dann (nach einem vorsichtigen Fein-Modellieren, d.h. vorsichtigem Straffen und Formen) im Gärkörbchen noch mal ne Stunde gehen lassen.
Nach dem Stürzen auf den mitgeheizten Pizzastein ging das Brot mal wieder bombastisch auf (ich hab kurz gedacht, es platzt *ggg*)
Eben hab ich es noch lauwarm angeschnitten... es schmeckt traumhaft und hat eine tolle Kruste....

Wie immer...super!!!

LG

Koelkast

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Salome89 Suppenkoch sagt:  
14.02.2008 19:15
Ich habe mich auch daran gewagt, die geringe Hefemenge hat mich fasziniert. Ich habe den Vorteig heute morgen Früh angesetzt und als ich mittags nach Hause kam, ist der vorher "schöne", feste Teig ganz flachgelaufen und war voller Blasen. Einen Anfangs so festen Vorteig habe ich bis jetzt noch gar nie gekannt. So war es dann nicht ganz einfach, um 4 Uhr die restlichen Zutaten in den Vorteig zu kneten. Dazu habe ich dann den Vorteig einfach in Stücke geschnitten und dann wars einfacher.

Übrigens habe ich das Rezept ein bisschen variiert. Ich habe Ruchmehl (=Type 1050 Weizen) genommen und noch grosszügig gequollene Leinsamen in den Teig gegeben. Dann noch 60 min gehen gelassen, zu einem länglichen Brot geformt, nochmals 20 min gehen gelassen und dann in den heissen Ofen geknallt. Das Brot hatte dann wirklich noch einen Ofentrieb, so dass es unten an der "Naht" einriss, obwohl ich das Brot oben eingeschnitten hatte. Optisch war es somit noch nicht perfekt, aber auf jeden Fall sehr lecker. Werde ich wieder machen!

Foto kommt!

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heike50374  Sternekoch sagt:  
08.03.2008 12:41
Hallo,

das liest sich ja toll. Aber hat jemand dieses Brot mit frischgemahlenem VK-Mehl gebacken oder nehmt ihr alle Mehl aus der Tüte? Ich möchte das gerne ausprobieren, aber eben mit VK.

Liebe Grüße
Heike

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kaktus1709 Chefkoch sagt:  
02.05.2008 13:53
Hallo!

Ich habe dieses Brot mit Ruchmehl (Weizenmehl Typ 1050) gebacken. Ich war ja sehr skeptisch, ob das Brot mit nur 5 g Hefe aufgeht. Ich war positiv überrascht, das Brot ist perfekt aufgegangen. Beim Backen ist es allerdings unten eingerissen, obwohl ich es oben eingeschnitten hatte. Das hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Ich bin total begeistert und werde mein Brot in Zukunft nur noch mit wenig Hefe backen.

Danke für das tolle Rezept.

LG
kaktus1709

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sabinelina Hendlgriller sagt:  
08.06.2008 18:12
Hallo, Karen,

habe heute dein Brot gebacken und bin einfach begeistert! Ist toll geworden - habe auch ein Bild eingestellt.

Danke dir für´s Rezept!

L.G., sabinelina

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tikus  Chefkoch sagt:  
30.06.2008 22:19
Hallo Karen,

ich möchte mich nahtlos in die Reihe der Begeisterten einreihen, ein tolles Brot!
Ich habe eine Mischung aus Weizenmehl, Weizenschrot und Dinkelmehl für das Brot genommen, am Morgen angesetzt und es abends in einer großen Kastenform 45 Minuten gebacken. Es schmeckt super gut. Das gibt es jetzt öfters, als Alternative zu meinem Körnerbrot.

Herzlichen Dank.

Liebe Grüße tikus

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judy22 Tellerwäscher sagt:  
08.06.2009 19:56
Super Klasse dieses Rezept. Ist super toll geworden. War erst skeptisch wegen der wenigen Hefe, hat aber prima funktioniert. Werde es auch mal mit Vollwert-Weizen und anteiliges Auszugsmehl versuchen und dann wieder berichten.
Danke für dieses schöne Rezept.

Liebe Grüsse
Judy22

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Froschili Kartoffelschäler sagt:  
14.03.2010 19:28
*Rezept mal wieder anschubs*
Hallo, ich habe gestern den Vorteig angesetzt, der dann heute morgen schon aus der Schüssel wollte. Also umgepackt und dann zur Arbeit. Heute Nachmittag dann alles zusammen geknetet und gehen lassen. Der Teig hat sich fast verdreifacht. *freu* Und grade eben aus dem Ofen geholt. Dafür, dass ich nur die halbe Menge genommen ist es riesig geworden und duftet herrlich!!!!
Melde mich dann nochmal, wenn wir es angeschnitten haben! :)
Liebe Grüße,
Jessi

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Froschili Kartoffelschäler sagt:  
14.03.2010 20:01
Hallo, ich nochmal.
Wir habe das Brot grade angeschnitten und es ist super lecker. Und die Kruste ist genau richtig, so mag ich es, nicht zu kross und nicht zu labberig. Die Krume ist ebenfalls super geworden!
Vielen lieben Dank für das Rezept!!!
Wir sind begeistert. Und es ist ideal für mich, denn ich arbeite im Schichtdienst und kann so auch gut planen. Falls sich mal was ändert, kann der Vorteig ja auch etwas läger kühl gehen. :)
LG,
Jessi

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cookeandbake  Chefkoch sagt:  
15.07.2010 19:37
Hallo,
das Brot ist einfach zu machen und schmeckt sehr gut.Ich habe einen Teil Teig für 4 Brötchen abgenommen,die sind auch sehr lecker.
Lieben Dank für das Rezept,Bild folgt.
Liebe Grüße
Silvia

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FloraF Suppenkoch sagt:  
08.11.2011 16:50
SO EINFACH - UND SO GUT!

Ich backe immer noch sehr gerne nach diesem Grund-Rezept - allerdings meistens mit Mischmehlen und nur sehr selten ein reines Weissbrot.
Den Ansatz stelle ich meistens mit frisch gemahlenem Dinkel her (und immer noch mit Biohefe) - und dann variiere ich gerne - mal helleres oder dunkleres Mehl dazu - mal etwas Roggen, Gerste usw - zusätzlich Flocken und Saaten.
Den relativ weichen Teig fülle ich in Kastenformen - und lasse ihn nochmals gut aufgehen vor dem Backen.

Ein absolut variables einfaches Grundrezept, das ich nicht mehr missen möchte!
Das Schöne daran ist ausserdem, dass der Teig auch eine sehr viel längere Stehzeit absolut nicht übel nimmt. Sollte ich mal wirklich überhaupt keine Zeit zum Backen finden, rühre ich Mehl und Wasser drunter (fast wie bei einer Sauerteigführung) - decke wieder ab - und backe dann einen Tag später als geplant!


Danke nochmals an dich Karin, dass du vor inzwischen so vielen Jahren dieses Rezept hier eingestellt hast!


Liebe Grüsse

Flora

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