Rehragout auf Pappardelle
| 500 g | Rehrücken |
| 400 g | Champignons, küchenfertig |
| 4 Zweig/e | Rosmarin |
| 2 | Zwiebel(n), fein gewürfelt |
| 500 g | Nudeln, Pappardelle |
| Salz | |
| 4 EL | Öl |
| 400 ml | Schlagsahne |
| Pfeffer |
Zubereitung
Rehrücken in Streifen schneiden. Champignons in Stücke schneiden. Die Rosmarinnadeln fein hacken. Pappardelle in reichlich Salzwasser kochen.
Das Fleisch in einer Pfanne in 1 El Öl scharf anbraten, salzen und herausnehmen. 1 El Öl in die Pfanne geben. Pilze und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Rosmarin zugeben und Schlagsahne zugießen, Sauce cremig einkochen lassen. Salzen, pfeffern und das Fleisch in der Sauce erhitzen.
Pappardelle abgießen und mit dem Ragout mischen.
Das Fleisch in einer Pfanne in 1 El Öl scharf anbraten, salzen und herausnehmen. 1 El Öl in die Pfanne geben. Pilze und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Rosmarin zugeben und Schlagsahne zugießen, Sauce cremig einkochen lassen. Salzen, pfeffern und das Fleisch in der Sauce erhitzen.
Pappardelle abgießen und mit dem Ragout mischen.
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Kommentare anderer Nutzer
norbertmueller
sagt:
sagt: 09.02.2008 13:57
Hilfreiche Antwort:
Hallo Silvi,
das Rezept hört sich wirklich sehr gut an. Wild bekommst Du tatsächlich das ganze Jahr über - zumindest bei uns in Hamburg auf meinem Lieblingswochenmarkt. Die Tiere werden nämlich inzwischen auch gezüchtet. Deshalb solltest Du beim Einkauf unbedingt fragen, ob die Tiere zugefüttert wurden. Denn nur wenn sie sich selbst ihre Nahrung suchen schmecken sie auch wirklich nach Wild. Du bekommst Wild aber auch als TK-Ware, dann kommt es meist aus Neuseeland.
LG Norbert
das Rezept hört sich wirklich sehr gut an. Wild bekommst Du tatsächlich das ganze Jahr über - zumindest bei uns in Hamburg auf meinem Lieblingswochenmarkt. Die Tiere werden nämlich inzwischen auch gezüchtet. Deshalb solltest Du beim Einkauf unbedingt fragen, ob die Tiere zugefüttert wurden. Denn nur wenn sie sich selbst ihre Nahrung suchen schmecken sie auch wirklich nach Wild. Du bekommst Wild aber auch als TK-Ware, dann kommt es meist aus Neuseeland.
LG Norbert
tommespommes
sagt:
sagt: 09.02.2008 14:17
Kleiner Tip... versuche es mal bei deinem örtlichen Forstamt, die machen mehrmals jählich Wildverkäufe, bieten aber auch meist ganzjährig TK-Ware an. Die Forstämter dürfen offiziell nur TK-Ware verkaufen, aber wenn du dich mit dem Forstmitarbeiter gut absprichst kann es durchaus sein daß du "rein zufällig" den Moment erwischst wenn die Ware vom Metzger, der das geschossene wild zerlegt, wieder zum Forsthaus kommt, wo es dann erst eingefroren wird. Oder such dir nen Jäger als Freund / Bekannten... Gruß Tommespommes!
silvi0400
sagt:
sagt: 09.02.2008 17:21
Hemingway19
sagt:
sagt: 09.07.2008 20:16
Frisches Wild zu erhalten, richtet sich nach den Jagdzeiten im jeweiligen Bundesland. Wenn man sich anmeldet, kann man auch absolut frisches Wild vom Forstamt bekommen oder man fragt bei der zuständigen Kreisjägerschaft nach geeigneten Adressen.
Das Wild wird jedoch üblicherweise in der Decke (Fell) und im ganzen verkauft. Dafür ist der Kilopreis ein Schnäppchen verglichen mit den Preisen beim Metzger. Gegen Aufpreis wird aber manchmal das Wild auch zerlegt oder man lässt es sich das erste Mal vorführen.
Mein Tipp: Im Ganzen kaufen. Man kann die Fleischreife nach eigenem Gousto steuern. Die Knochen ergeben einen perfekten Wildfonds. Das Zerlegen ist nicht schwer und man hat prächtige Stücke (Filets, Bürgermeisterstück/Lummmel ect.), die man sonst nur im Gourmetrestaurant bekommt.
Und bei guten Kontakten fällt sicherlich auch mal eine Wildleber ab - eine Delikatesse.
Gruß
Hemingway19
Das Wild wird jedoch üblicherweise in der Decke (Fell) und im ganzen verkauft. Dafür ist der Kilopreis ein Schnäppchen verglichen mit den Preisen beim Metzger. Gegen Aufpreis wird aber manchmal das Wild auch zerlegt oder man lässt es sich das erste Mal vorführen.
Mein Tipp: Im Ganzen kaufen. Man kann die Fleischreife nach eigenem Gousto steuern. Die Knochen ergeben einen perfekten Wildfonds. Das Zerlegen ist nicht schwer und man hat prächtige Stücke (Filets, Bürgermeisterstück/Lummmel ect.), die man sonst nur im Gourmetrestaurant bekommt.
Und bei guten Kontakten fällt sicherlich auch mal eine Wildleber ab - eine Delikatesse.
Gruß
Hemingway19
Bletschi
sagt:
sagt: 09.02.2008 14:34
Ein Rehrücken ist für dieses Gericht zu schade. Als Rehragout würde ich das Rezept nicht bezeichnen, aber wenn man das Fleisch weg lässt und dafür noch einige Pilze verwendet könnte man daraus ein italienisches Nudelgericht machen.
Atterl
sagt:
sagt: 10.02.2008 03:51
jost-sch
sagt:
sagt: 10.02.2008 09:59
So sehr liegt Bletschi nicht daneben.
Der Schwerpunkt in diesem Rezept liegt auf den Nudeln.
Rehrücken ist zu schade und auch zu teuer dafür, zerschnippelt und kurz angebraten, bereits zum Ragout zu avancieren.
Was hier fehlt, ist das langsame, gefühlvolle Schmoren des Fleisches, durch das erst der erwünschte Ragoutcharakter entsteht.
"Rehrückengeschnetzeltes auf Bandnudeln mit Sahnesoße" wäre als Bezeichnung angemessen.
Der Schwerpunkt in diesem Rezept liegt auf den Nudeln.
Rehrücken ist zu schade und auch zu teuer dafür, zerschnippelt und kurz angebraten, bereits zum Ragout zu avancieren.
Was hier fehlt, ist das langsame, gefühlvolle Schmoren des Fleisches, durch das erst der erwünschte Ragoutcharakter entsteht.
"Rehrückengeschnetzeltes auf Bandnudeln mit Sahnesoße" wäre als Bezeichnung angemessen.
legolas1972
sagt:
sagt: 10.02.2008 23:31
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
insoweit muß ich Bletschi und jost-sch recht geben, Rehrück ist für dieses Rezept tatsächlich zu schade und zu teuer. Ein schönes Stück Schulter ist besser geeignet.
Jetzt aber zum rest der beiden Einträge:
Das Rezept ist eine der unzähligen Abwandlungen der traditionellen Pasta al ragù, also Nudeln mit Fleichsoße.
In der traditionellen italeinischen Küche ist eine Nudelsoße mit Fleisch immer ein Ragout unabhängig von Fleischart, Schnittgröße und Schmordauerdauer.
In der französischen Küsche aus der das Ragout ursprünglich stamm kann es auch mal komplett fleischlos sein und die Schmordauer variiert zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden.
Nur im deutschprachigen Raum hat sich die Bedeutung auf ein lansam geschmorte Fleischgericht in dunkler Soße beschränkt
insoweit muß ich Bletschi und jost-sch recht geben, Rehrück ist für dieses Rezept tatsächlich zu schade und zu teuer. Ein schönes Stück Schulter ist besser geeignet.
Jetzt aber zum rest der beiden Einträge:
Das Rezept ist eine der unzähligen Abwandlungen der traditionellen Pasta al ragù, also Nudeln mit Fleichsoße.
In der traditionellen italeinischen Küche ist eine Nudelsoße mit Fleisch immer ein Ragout unabhängig von Fleischart, Schnittgröße und Schmordauerdauer.
In der französischen Küsche aus der das Ragout ursprünglich stamm kann es auch mal komplett fleischlos sein und die Schmordauer variiert zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden.
Nur im deutschprachigen Raum hat sich die Bedeutung auf ein lansam geschmorte Fleischgericht in dunkler Soße beschränkt
knupfelhase
sagt:
sagt: 10.02.2008 10:04
Hilfreicher Kommentar:
Danke Atterl
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Danke für das Rezept!!
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