Sauerbraten aus der Putenoberkeule
(Sachsen)| 1 kg | Putenfleisch (Putenoberkeule mit Haut) |
| 75 g | Fett (Pflanzenfett) |
| 50 g | Mehl |
| 2 EL | Tomatenmark |
| Für die Marinade: | |
| 500 ml | Essig (Weinessig) |
| 500 ml | Wasser |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 1 | Porreestange |
| 1 | Möhre(n) |
| ¼ | Knollensellerie |
| 4 | Nelke(n) |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 1 | Pfeffer - Korn, zerdrückt |
| ½ Bund | Thymian |
| Zucker | |
| Salz |
Zubereitung
Zunächst für die Marinade: Essig und Wasser aufkochen, Nelken, Lorbeerblatt, zerdrückte Pfefferkörner, Thymian, Zucker und Salz dazugeben.
Zwiebeln, Möhre, Sellerie, Porree putzen, waschen und grob würfeln. Das Gemüse und die Gewürze in der Flüssigkeit gut durchkochen, damit sich die Aromastoffe voll entwickeln können, und die Marinade erkalten lassen.
Das Fleisch nun für zwei bis drei Tage in die Beize legen, wobei es unbedingt von Flüssigkeit bedeckt sein muss. Das Gefäß abdecken und kühl stellen.
Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit einem sauberen Tuch abtrocknen. Die Marinade durchseihen.
In einer entsprechend großen Bratpfanne das Pflanzenfett stark erhitzen und den Braten auf jeder Seite so lange anbraten, bis er rundherum knusprig braun ist.
Nun das Gemüse aus der Marinade mitschmoren lassen, dann - zunächst löffelweise - etwas Marinade an das Bratfett geben, zwei- bis dreimal einkochen lassen, das Tomatenmark zugeben und durchrösten, das Mehl überstäuben und ständig rühren, bis es eine mittelbraune Farbe hat.
Nun etwa die Hälfte der Marinade an den Braten geben und zugedeckt etwa 90 Minuten schmoren lassen.
Den Braten in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Als Beilage empfehlen sich Klöße.
Zwiebeln, Möhre, Sellerie, Porree putzen, waschen und grob würfeln. Das Gemüse und die Gewürze in der Flüssigkeit gut durchkochen, damit sich die Aromastoffe voll entwickeln können, und die Marinade erkalten lassen.
Das Fleisch nun für zwei bis drei Tage in die Beize legen, wobei es unbedingt von Flüssigkeit bedeckt sein muss. Das Gefäß abdecken und kühl stellen.
Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit einem sauberen Tuch abtrocknen. Die Marinade durchseihen.
In einer entsprechend großen Bratpfanne das Pflanzenfett stark erhitzen und den Braten auf jeder Seite so lange anbraten, bis er rundherum knusprig braun ist.
Nun das Gemüse aus der Marinade mitschmoren lassen, dann - zunächst löffelweise - etwas Marinade an das Bratfett geben, zwei- bis dreimal einkochen lassen, das Tomatenmark zugeben und durchrösten, das Mehl überstäuben und ständig rühren, bis es eine mittelbraune Farbe hat.
Nun etwa die Hälfte der Marinade an den Braten geben und zugedeckt etwa 90 Minuten schmoren lassen.
Den Braten in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Als Beilage empfehlen sich Klöße.
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Kommentare anderer Nutzer
schmausimausi
sagt:
sagt: 08.04.2007 16:17
Hallo!
Das war heute unser österlicher Braten, dazu Knödel und Brechbohnengemüse. Sehr sehr gut!
Ich habe die Beize allerdings etwas abgewandelt. Es wurden 350ml Rotweinessig und 650ml Wasser verwendet. War immer noch sauer genug :-).
Ansonsten habe ich mich strikt an das Rezept gehalten. Die Sauce war super und das Fleisch ganz zart.
Sehr zu empfehlen!
Gruß
schmausimausi
Das war heute unser österlicher Braten, dazu Knödel und Brechbohnengemüse. Sehr sehr gut!
Ich habe die Beize allerdings etwas abgewandelt. Es wurden 350ml Rotweinessig und 650ml Wasser verwendet. War immer noch sauer genug :-).
Ansonsten habe ich mich strikt an das Rezept gehalten. Die Sauce war super und das Fleisch ganz zart.
Sehr zu empfehlen!
Gruß
schmausimausi
Goldmannpark
sagt:
sagt: 11.01.2009 20:07
Mache Sauerbraten eigentlich genauso, habe aber bis jetzt noch nie Putenfleisch verwendet- also war es quasi doch eine Premiere:)!
Vielen Dank für den Tip!
Einen Teil des Gemüses püriere ich übrigens in der Sauce, welche so eine schöne Sähmigkeit erhält(aber das nur am Rande).
Lieben Gruß aus Berlin - Karina
Vielen Dank für den Tip!
Einen Teil des Gemüses püriere ich übrigens in der Sauce, welche so eine schöne Sähmigkeit erhält(aber das nur am Rande).
Lieben Gruß aus Berlin - Karina
05.04.2009 16:52
Dieser Sauerbraten gelingt ganz einfach. Die Sauce war auch schön sämig, ohne diese zu pürrieren.
Jedoch schliesse ich mich den anderen Kommentatoren an: So, wie im Rezept, ist es doch arg sauer!
Habe etliches an Rübenkraut dazugegeben; für eine schöne dunkle Farbe auch noch etwas geriebenen Pumpernickel.
Vielen Dank für das Rezept.
Rolf
Jedoch schliesse ich mich den anderen Kommentatoren an: So, wie im Rezept, ist es doch arg sauer!
Habe etliches an Rübenkraut dazugegeben; für eine schöne dunkle Farbe auch noch etwas geriebenen Pumpernickel.
Vielen Dank für das Rezept.
Rolf
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