Thüringer Rotkraut



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Zutaten für Portionen

500 g Rotkohl (frisch, gefrostet oder aus dem Glas)
Apfel
50 g Speck, fetten
  Salz
  Zitrone(n)
  Zucker
  Nelke(n), gemahlen oder 2 Nelken
  Mehl, für die Schwitze
  Wasser

Zubereitung

Ich nehme für mein Rotkraut meistens Gefrostetes. Es erspart Arbeit und Zeit. Wer aber will, kann auch frisches Kraut nehmen und muss es raspeln. Das Kraut wird mit den Gewürzen, Salz, Pfeffer,1 Prise gem. Nelke, Zucker und Wasser aufgesetzt und gekocht, je nach Bedarf eben weich. Der Apfel wird in kleine Würfel geschnitten und mitgekocht und in der Zeit, wo das Kraut kocht, schneide ich den Speck in ganz kleine Würfel und gebe ihn in eine Eisenpfanne und pruzzle ihn aus. Dann gebe ich 1 EL Mehl hinzu und die Mehlschwitze ist fertig. Das Mehl sollte auch eine schöne goldgelbe Farbe haben. Die Mehlschwitze kommt dann unter das Rotkraut und wird noch einmal aufgekocht. Beim Umrühren gebe ich statt Essig, Zitrone hinzu. Das Rotkraut mache ich meistens am Vortag, weil, wenn es noch einmal aufgekocht wird, besser schmeckt. Beim Aufkochen eventuell noch ein wenig Wasser zugeben.
Als Beilagen gibt es vieles, aber Rotkraut gibt es meist zu unseren Klößen mit Braten.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.06.05
Rezept-Statistiken: 103.448 (37)* gelesen
459 (0)* gespeichert
4.341 (0)* gedruckt
78 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Kräuterjule  Sternekoch


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2.938 Beiträge (ø1,08/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

AEckl Küchenjunge sagt:  
11.10.2005 20:24
Schmeckt lecker und ist ganz einfach.

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momu17 Chefkoch-Moderator Chefkoch sagt:  
26.12.2005 09:23
Ja, mit dem fetten Speck bekommt das ganze noch eine spezielle Note.........Hatte das Kraut als Beilage zu meinem Entenbraten......sehr lecker !!!

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
24.12.2006 23:16
Hallo@,

dieses Jahr kommt Gänsefett mit an das Rotkraut, ansonsten bleibt das Rezept wie gehabt.


VG die Kräuterjule

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suppenwilli Tellerwäscher sagt:  
29.10.2007 23:02
Hilfreicher Kommentar:

Oh weh,
ich produziere mich wohl heute als notorischer Meckerer - doch das mit dem Speck und dem Mehl im Rotkohl geht mir gegen den Strich.
Bei uns geht das so:
Der möglichst fein geschnittene Rotkohl wird mit wenig Wasser, einem Stück Zimtborke, 5 bis 6 Nelken, einer Scheibe Frühstückskuchen (Pfefferkuchen), 7-Kräuter-Essig, Zucker und Salz zum Kochen aufgesetzt. Die Kochzeit richtet sich danach, wie man den fertigen Kohl möchte - noch bißfest oder ganz weich. Kurz vor Ende der Garzeit werden noch 1 bis 2 Eßlöffel Pflaumenmus zugesetzt, die geben meiner Meinung nach dem Ganzen so einen gewissen Kick und verleiten dazu, nur den Kohl zu essen und das Fleisch und die Kartoffeln zu verschmähen.
Es grüßt ganz herzlich
- Willi -

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
24.11.2007 13:31
Hilfreiche Antwort:

An den Meckerer Willi,

dein Rotkraut ist bestimmt eine interessante Variante, aber meins ist alt hergebracht und wird schon seit Generationen heiß geliebt und so gern gegessen, auch wenn du es so nicht magst.

Stell doch dein Rezept extra rein, dann habe andere auch noch mehr davon


Kräuterjule

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quady112 Tellerwäscher sagt:  
02.12.2007 12:49
Hllo zusammen,

das Rezept bleibt so wie es ist.

Schmeckt suuuuper.

Gruss
Bernd

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
02.12.2007 12:53
Hallo Bernd,


danke, danke danke.......................


Kräuterjule :-))

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speedywusel Tellerwäscher sagt:  
04.12.2007 22:11
Hallo Kräuterjule,

das Rezept ist klasse! Ich hab zwei Varianten ausprobiert: Einmal mit schwarzem Pfeffer und einem süßeren Apfel und einmal mit weißem Pfeffer und einem säuerlichen Apfel. Die erste Variante fand ich superlecker und selbst meine sonst eher rotkrautfeindliche Familie hat das Ergebnis - huch - gelobt und sogar Nachschlag verlangt! Danke an Dich und viele Grüße
speedywusel

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
04.12.2007 22:37
hallo speedywusel,

ich nehme meistens auch einen eher süßlichen Apfel, da ja Säure, durch die Zitrone dazu kommt und schwarzer Pfeffer? Na, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, da es immer schon seit Jahrzehnten schwarzer Pfeffer ist:.... :-))
Meine Tochter nascht dann oft auch noch das Kraut, wenn ich es fertig habe kalt und kann sich nicht beherrschen. Jedenfalls, wenn sie mal da ist. Es gehört bei uns zu Weihnachten zum Festtagsbraten mit den Thüringer Klößen ,auf den Tisch.

VG Kräuterjule

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Sunshinebabe1983 Tellerwäscher sagt:  
17.01.2008 08:34
Huhuuuu,

wenn ihr mal richtig gutes Rotkraut wollt, dann nimmt dieses Rezept. Ich habe es mit frischen komplett selber gemacht und es war der Hammer, schon am ersten Tag und am zweiten hätten wir am liebsten den ganzen Topf ausgeleckt. Super, super lecker!

Und dazu nicht zu vergessen: Kräuterjulchens Rouladen nach Hausmanns Art. TRAUMHAFT!

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
17.01.2008 15:41
hallo Sunshine,

danke für dein Feedback


VG Kräuterjule :-))

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feechen24 Smutje sagt:  
05.07.2008 01:21
also ich kenn es auch so von meiner oma und es ist einfach die allerbeste variante..;))

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Jerchen Hendlgriller sagt:  
30.10.2008 08:13
Einfach und lecker, da gibt's nix zu meckern!

LG

Jerchen

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andreaa67 Küchenjunge sagt:  
09.11.2008 10:10
Ein typisches Thüringer Rezept !!!

So und nicht anders :-) kommt es auf den Tisch !
Nicht aus der Konserve. Ist zwar mehr Arbeit schmeckt dafür aber lecker !
Und sehr wichtig ist die Zuberitung einen Tag im voraus damit alles schöööön ziehen kann .

Grüße aus Thüringen :-)

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
09.11.2008 13:04
Genau Andrea,

so ist es, fast so wie bei Witwe Bolte mit dem Sauerkraut *kicher* :-))

Nur, dass es das Thüringer Rotkraut ist.


VG Kräuterjule aus Thüringen

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schatztruhe2312  Kaltmamsell sagt:  
28.03.2010 19:37
Ich habe das Rezept jetzt schon öfters nachgekocht!

Einfach lecker, wie bei Muttern ;O)!!!

LG Schatztruhe

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