Thüringer Klöße oder Grüne Klöße

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Zutaten

2 kg Kartoffel(n), mehlig kochende
Brötchen
  Salz
  Wasser
  Kartoffelmehl
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Man schält die Kartoffel und nimmt 2/3 der Masse, reibt sie zu Schab und presst sie aus. Den Saft mit der Stärke fängt man auf und lässt die Stärke sich absetzen. Dann schüttet man das Wasser ab und lässt die Stärke trocknen. Wenn sie trocken ist, wird sie mit einem Nudelholz aufgelockert und später wieder verwendet.

Aus dem anderen 1/3 der geschälten Kartoffeln wird ein dünner Kartoffelbrei mit Wasser zubereitet und unter die rohen Kartoffelmasse gegeben. Man gibt Salz und Kartoffelstärke unter die Pressmasse und der Kartoffelbrei wird untergehoben. Die gesamte Masse muss eine gute Konsistenz haben.

Dann werden Klöße geformt und es kommen in die Mitte Weißbrotwürfel (Brötchen), welche in einer Bratpfanne und in Stücke geschnitten schön goldgelb angebraten wurden.

Beim Formen, sollten die Hände unter laufendem Wasser immer schön angefeuchtet werden. Die so geformten Klöße geben wir dann in einen großen Topf mit siedendem Wasser, welches mit Salz angereichert wurde, ca. 1 TL Salz. Kurz aufkochen lassen und dann auf kleiner Flamme ca.10-15 min. ziehen lassen. Wenn die Klöße oben schwimmen, sind sie gut.
Dann nimmt man sie aus den Topf mit einer Schaumkelle heraus und kann sie gleich auf den Teller geben, um sie mit 2 Gabeln etwas auseinander zu machen.
Dazu gibt man einen guten Braten, wie Rouladen, Wild, Gans oder Ente. Es passt auch Gulasch dazu. Und natürlich darf dann das Rotkraut nicht fehlen.

Oder:

Man hat, wie ich, gefrorenen Kartoffelschab aus Heichelheim zur Verfügung, der nur aufgetaut werden muss und schon geschwefelt ist und die Klöße schön weiß macht. Der Schab wird mit 500 g gekochten Kartoffeln, welche zu einen Kartoffelbrei gekocht werden untersetzt. Also durch eine Kartoffelpresse und das gekochte Wasser dazu (ca.0,5 l Kochwasser) und daraus einen Kartoffelbrei herstellen und unter den aufgelockerten Schab gemischt.
Die wie oben beschriebenen Weißbrotwürfel (Brötchen) in die Mitte geben und ebenfalls wie oben beschrieben zu Klöße formen. Jetzt werden die Klöße in kochendes Wasser, mit Salz, gegeben und ca. 10-15 min. ziehen lassen. Wenn sie oben schwimmen, sind sie fertig.

Kommentare anderer Nutzer


Primus09

16.06.2005 11:10 Uhr

Ich als Thüringer esse sie so am liebsten. Da kommen die Fertigknödel oder -klöße nicht in die Tüte.

LG Primus09

Kräuterjule

23.06.2005 17:19 Uhr

Hallo an alle,

Kloßzeit ist momentan nicht angesagt, da neue Kartoffeln sich für die "Thüringer Klöße" nicht eignen. Die Kartoffeln sind nicht klebrig, mehligkochend, genug. Außerdem ist zur Zeit leichtere Kost angebracht. Bei mir gibt es Klöße nur zu kälteren Jahreszeiten, als im Hochsommer.

VG die Kräuterjule

Kräuterjule

10.10.2005 11:30 Uhr

Jetzt ist wieder Kloßzeit!!!!!!

Ran an die Kartoffeln. :-))))

Probiert sie einfach aus. Selbst zum Camp, auf dem Lagerfeuer haben wir schon Klöße mit Gulasch gemacht. War immer der Renner, neben den Thüringer Bratwürsten. Obwohl es ganzt schön aufwendig von der Machart war, aber es hat Spaß gemacht und allen sehr gut geschmeckt.

Die Kräuterjule

esposita

13.12.2005 14:46 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ja, das sind die besten Klöße!
Ich habe sie auch schon mal mit dünnem Griessbrei statt Kartoffelbrei ausprobiert, da schmecken
sie auch ganz gut.
Einen Tipp für ganz Eilige, die zu Fertigklossteig (keine Trockenware) greifen müssen:
unter den Teig eine rohe geriebene Kartoffel mischen und einen Schuß kochendes Wasser
draufgeben. Gut durchkneten und wie gewohnt weiter verarbeiten.

Kräuterjule

14.12.2005 01:04 Uhr

Hallo esposita,


mein Vater hat sie früher nur mit Grießbrei (ohne Milch) gemacht und ohne die gerösteten Brötchen.
Aber irgend wann habe ich mich um gestellt, so wie ich sie heute mache. Auch mit Grieß und aber auch mit Hirse, sind es die "Echten Thüringer Klöße". Das ist von Region zu Region in Thüringen unterschiedlich und darüber streiten sich heute noch die "Geister", wie sie wirklich richtig gemacht werden und wurden.
Jedenfalls werden sie heute so, wie ich sie oben beschrieben habe, gemacht und ist in Thüringen so üblich.

VG die Kräuterjule

Laby

25.10.2009 22:08 Uhr

Hallo Kräuterjule,

die Thüringer Klöße hat meine Großmutter auch hier in Oberfranken gemacht - fast genau nach Deinem Rezept. Die Brotwürfel heißen bei uns \"Grebala\" und werden in Butter (wichtig) geröstet. Der Teig wurde bei uns nie geschwefelt; es sollten ja \"Grüne Klöße\" werden (sie heißen hier \"Griiena Glees\"). Zum Auspressen der geriebenen Kartoffeln gab es hier einen speziellen \"Kloß-Sack\", den man kaufen konnte.

Die Klöße wurden immer im offenen Topf gargezogen. Ich erinnere mich, als meine Muitter nach dem Tod meiner Großmutter zum ersten Mal Klöße gemacht hatte. Sie hatte sie im zugedeckten Topf gekocht. Ergebnis: Alles war zerfallen. Vielleicht war das der Fehler, warum bei einigen das ganze nicht gelang.

Mich würde interessieren, wie man es schafft, daß die Klöße auf ihrer Oberfläche kleine Noppen haben, wie auf einigen Fotos zu sehen ist, und wie ich es auch schon in Gaststätten gesehen habe. Ist das Griess?

LG
Laby

Kräuterjule

26.10.2009 19:41 Uhr

Hallo Laby,

bei uns iun Thüringen, bzw. ich kenne es so, dass die Klöße nachziehen und dazu verwenden wir den Deckel. Also sie kochen nicht mehr sondern simmen.

Das mit den Noppen ist mir nicht aufgefallen und kann ich auch nicht erklären.

Mit Grieß esse ich meine Klöße schon seit den Siebziger Jahren nicht mehr. Eigentlich seit mein Vater tot ist (1966). Ich mache sie nur noch mit Kartoffelbrei (Wasserbrei). Es könnten grobkörniges Kartoffelschab sein.

VG Kräuterjule

iviannabell

18.12.2005 17:37 Uhr

Hallo,

habe heute meinem "thüringer-klöße-verwöhnten" Mann diese Klöße gemacht. Habe die geriebenen rohen Kartoffeln noch selbst im Geschirrtuch ausgepresst. Hat sich aber gelohnt. Sie haben wie die von seiner Mama geschmeckt.

Danke für das Rezept! Die Klöße gibt es dann auch Weihnachten zur Gans!

Noch eine Frage: wenn man die Klöße ins Wasser legt, kommt dann der Deckel drauf oder nicht? Ich wusste nicht genau und habe den Topf einfach offen gelassen. Hat aber viel länger als 15 min gedauert.

Liebe Grüße!

Ivonne

Kräuterjule

19.12.2005 16:21 Uhr

Hallo Ivonne,

schön, dass du dich an die Thüringer Klöße zu machen, ran getraut hast.

Zu deiner Frage, man macht einen Deckel darauf.

Und was die Garzeit an betrifft, kommt es auf die Größe der Klöße an. Da du nun den Deckel nicht darauf hattest, könnte es schon möglich sein, dass es länger dauerte. Jedenfalls, wenn sie oben schwimmen sind sie gut und ich hatte auch geschrieben circa.

Bei mir gibt es auch beide Feiertage Thüringer Klöße. Der Aufwand lohnt sich immer, da man durch den Geschmack entschädigt wird.

Ich wünsche dir ein gutes Gelingen zu Weihnachten, der Thüringer Klöße und das es deinem Mann wieder schmeckt.

Schönes Fest und viele Grüße aus Thüringen,

wünscht dir und deiner Familie,

die Kräuterjule :-))

Vigata

29.11.2006 19:24 Uhr

Genau so machen wir die Klöße seit ich denken kann. Früher habe ich sie mit meiner Schwester und meiner Uroma am ersten Feiertag gemacht. Da mussten wir immer extra früh aufstehen. Es ist relativ viel Arbeit, vor allem das Kartoffelschälen dauert halt. Mit zwei Kilo wird das bei uns auch nix, eher 5. Aber schwer ist es eigentlich nicht, man kann nichts falsch machen, wenn man sich an das Rezept hält, und lohnen tut es sich allemal.

LG Vigata

pidabbelju

30.11.2006 21:03 Uhr

meine klöße sind total auseinandergelaufen im wasser. habe allerdings auch nicht zusätzlich kartoffelstärke dazugegeben, weil ich nicht wusste, ob die vorher gewonnene genommen wird oder andere. ich habe hier auch irgendwo gelesen, wie man das auseinanderlaufen verhindern kann, finde es aber nicht mehr. kann mir einer helfen?
pidabbelju

Kräuterjule

01.12.2006 15:10 Uhr

Hallo pidabblju,


das Wichtigste bei den "Thüringer Klößen" ist ja die richtige Konsistenz heraus zu finden, damit sie nicht zerfallen und somit das "I-Tüpfelchen" bei dieser Art von Kloß zumachen. Dazu zählt dann eben die Kartoffelstärke, als Bindemittel für dn Halt.
Wenn die Gewonne nicht reicht, dann kannst du Gekaufte dazu verwende. Und wenn du nicht genügend Kartoffelstärke-/Mehl zu Hause hast, dann geht auch einmal normales Mehl.

Dies würde dir aber ein Thüringer übel nehmen, denn die nehmen immer nur Kartoffelstärke.
Probier es doch noch einmal aus und mache es wie bei einen guten Kuchenteig mit der Kosistenz und nur wer übt wird Meister, der Erfahrung wegen. Nimms nichts so schlimm.
Wenn du dann deine ersten "Thüringer" geschafft hast, dann wirst du von den Geschmack begeistert sein.



VG die Kräuterjule:-))

Kräuterjule

01.12.2006 15:21 Uhr

Hi,

noch mal ich.

Auch kann es sein, dass du deine rohe Kartoffelmasse nicht genug ausgepresst hast, denn wenn die noch zu Flüssigkeit hat, dann werden sie auch flüssiger und kann zum Zerfall führen.
Es kommt durch den verhlätnismäßig dünnen Kartoffelbrei wieder genug Flüssigkeit daran und den Rest machst du mit der Kartoffelstärke.
Stell dir vor du müsstest eien Schneeball formen und wenn er nicht genug geformt wird, ist er auch zu locker.
Beim Formen macht man dann auch immer wieder die Hände unter fließenden Wasser nass und die Gesamtmasse sollte noch heiß sein, wenn man sie formt und mit einer Schaumkelle sofort in das sprudelnde Wasser geben.


VG die Kräuterjule :-))

hütes

16.12.2006 01:26 Uhr

Hallo Kräuterjule,

das von Dir eingestellte Rezept ist doch völlig o.k.

bis zum "Oder" und Deinen Kommentaren zu diversen Rezepten für Thüringer Klöße.

1. Ein Echter Thüringer macht Echte Thüringer Klöße selbst, und nur aus Kartoffeln, Bröckchen (geröstete Weißbrotwürfel) und Milch im Kartoffelbrei.
2. Kloßmasse, auch die von "Heichelheimer", gibt es nicht nur in Erfurt und Umgebung. Kleiner Tipp: trenne Dich von Deiner ostdeutschen Mentalität, thüringer Produkte kann man nicht nur in Thüringen und Berlin kaufen. Ist gut so, aber braucht man (Echter Thüringer) ja nicht.
3. Grieß oder Hirse bitte nicht in Thüringer Klöße. Grieß- oder Hirseklösschen gern in die entsprechenden Suppen.

Gruß hütes
3 Zu einem Rezept

Kräuterjule

16.12.2006 01:39 Uhr

Hallo Hütes,

- Bei Thüringer Klöße kommen beim Orginal keine Milch an den Kartoffelbrei!

- Und was hast du dagegen, dass ich stolz bin Thüringerin zu sein, dass hat mit Ostmentalität nichts zu tun, sondern mit Tradition.

- und wenn du dich schon mal um die Geschichte der Hütes (Klöße) interessiert hättest,
dann wüsstest du, dass sie nicht immer nur mit Kartoffelbrei gemacht wurden.

- Ich weiß aber, dass Hütes typisch Suhler Gegend ist, also Südthüringen und das Gefälle in Thüringen ist ja doch ganz schön beachtlich, auch von der Machart.

Also gibt es auch Abweichungen, wie man die Klöße macht und ich mache sie so, wie ich sie schon Jahrzehnte mache. So wie oben beschrieben. Es gab aber auch in meiner Kinderzeit die Klöße mit Grieß und das waren auch "Thüringer".

Gruß Kräuterjule

zu einem Komentar

Kräuterjule

24.12.2006 23:01 Uhr

PS.:

@hütes,

und die Thüringer Klöße sind auch nachdem "Oder" oke, jedenfalls für viele Thüringer und auch mich.

Denn Erleichterung für die Hausfrau ist doch angebracht, oder?

Gruß Kräuterjule

Gittili

04.01.2007 11:42 Uhr

Kräuterjule,

wir lieben ja auch Klöße so sehr und nun möchte ich mich mal an die Thüringer heran wagen.

Ich mache bisher immer nur Klöße aus Pellkartoffeln, Mehl u. Kartoffelmehl.

Meine Frage zur Konsistenz: Soll der Kloßteig der Thüringer auch in etwa so sein? Du kennst die Kartoffelklöße, die ich meine doch sicher?

Kann man die auch einfrieren, oder ist das bei Thüringern eher nix?

LG
von einer geborenen Sächsin! *lach*
Gittili

Kräuterjule

04.01.2007 17:56 Uhr

@Gittili,

von der Sache her ist die Konsistenz der Thüringer Klöße genauso, wie bei deinen Kartoffelklößen, wenn zu viel Kartoffelstärke daran kommt, werden sie zu fest und wenn so wenig daran sind, zerfallen sie im Salzwasser.
Damit sie schön weich sind und nicht zu fest, muss man eben probieren und bekommt dann mit der Zeit ein Händling davon.

Ich habe da noch einen Tipp an alle Kloßfans.

Ein wenig Kartoffelstärke/Mehl mit ans Wasser gemacht, bäugt dem Zerfallen der Klöße vor.
Das gilt übrigens auch für deine Kartoffelklöße, so wie du sie beschrieben hast.

Also Gittili, probier es einfach aus und erst einmal mit einem Kloß, dann kann man, wenn zu wenig Kartoffelstärke daran ist, noch was retten bei der restlichen Masse.
Auf jedenfall schmecken sie sehr gut. Man hat eben nur einen entsprechenden Aufwandt, der sich aber meines Erachtens lohnt. Bei mir gibt es die Thüringer Klöße auch nicht jeden Sonntag, wie bei vielen Thüringern, weil zu zeitaufwendig und dann soll es doch was Besonderes bleiben.


VG die Kräuterjule:-))

Jochelbeere

23.09.2007 22:24 Uhr

Hallo Kräuterjule,
dieses Rezept kann wirklich unter die Rubrik"Thüringer Klöße" eingestellt werden.Sicherlich sind die Rezepte Regional immer etwas unterschiedlich, aber manche Rezepte für" Thüringer Kloß "dürfen sich einfach nicht so nennen.Da werden die Klöße ja vor Wut buchstäblich GRÜN.
Ich bin der Meinung ,dass dieses Rezept der Rote Faden für Thüringer Klöße ist.

Das Einfrieren von Klößen bzw.Kloßteig ist mir noch nie gelungen.Beim Erwärmen fällt alles auseinander.
Eventuell hat jemand einen guten Tipp.

VG Jochelbeere

Kräuterjule

23.09.2007 22:37 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Jochelbeere,

ich brauche selten Klöße einfrieren, da sie immer aufgegessen werden.

Oder ich nehme je nach Personenzahl weniger Zutaten.

Ein Tipp für dich hätte ich schon.

Ich weiß aber nicht, wie die Konsistenz deiner Klöße sind, denn das spielt auch eine Rolle.

Die noch gefrorenen Klöße in heißes Wasser geben, welches mit Kartoffelmehl untersetzt ist und somit gesättigt ist, damit das Wasser nicht die Stärke aus dem Kloß zieht . Es sollte auch wieder gesalzen sein und wenn sie oben schwimmen sind sie gut.


Oder im Kartoffeldämpfer, wenn man einen besitzt heiß machen.


VG Kräuterjule :-))

Jochelbeere

24.09.2007 00:02 Uhr

Hallo Kräuterjule,
danke für die Antwort.
In der Tat ist es wirklich selten ,dass man Klöße einfrieren muß.Meistens werden bei uns die übrigen den anderen Tag in etwas Butter gebraten.

Freundliche Grüße Jochelbeere

Kräuterjule

24.09.2007 00:06 Uhr

@Jochelbeere,

das ist die dritte Variante*grins*.

Das machen wir dann auch sehr oft, bzw. wurde schon in der Kindheit von meinen Eltern so gemacht.



VG Kräuterjule:-))

Kräuterjule

29.12.2008 21:51 Uhr

hallo Jochelbeere,

wenn du Klöße einfrierst, musst du sie mit etwas abgekühlten Kochwasser einfrieren.
Dann möglichts so kalt wie möglich in das Kochwasser geben, welches auch wirklich kochen sollte, als schocken, dann dürften sie nicht mehr zerfallen.
Oder dünsten mit einem Dünstaufsatz.

VG Kräuterjule :-))

goldi-006

25.03.2008 12:54 Uhr

Hallo Kräuterjule,
ich habe selbst auch schon probiert solche Klöße zu machen. Bei mir sind sie dann immer ein wenig auseinander gefallen bzw. zerkocht. Kannst Du mir ungefähr sagen wieviel Kartoffelmehl man bei der oben
im Rezept angegeben Menge benötigt?
Meine Großmutter hat immer solche Klöße gemacht. Die waren immer schön fest. Ich habe das leider noch nie so hinbekommen.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Mfg aus Sachsen! Gruß goldi-006

Kräuterjule

25.03.2008 18:45 Uhr

Hallo Goldi,

wie soll isch dir das erklären, wenn mann das erfühlen muss.

Es liegt an der Kartoffel selber und der Gesamtmasse, wie viel man Stärke braucht und dies ist es, die die Konsistenz des Kloßes und ihren gelingen ausmacht.
Der Kloß muss wie bei einem Schneeball die richtige Festigkeit haben, also nicht zu fest und nicht zu locker. Dies sind Erfahrungswerte einer jeden Hausfrau/Mann, dies in den Griff zu bekommen. Wenn bei dir der Kloß fast auseinander fiel, dann muss du mehr Kartoffelmehl hinzugeben.
Übung macht den Meister. Also öfter mal wieder ausprobieren und sich merken, wie sie sich dabei anfühlen. Mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen, weil es Gefühlssache ist.

Ich habe noch eine Frage. Hast du die Klöße nach meinem Rezept gemacht, oder nach einem anderen?


VG Kräuterjule:-))

goldi-006

26.03.2008 09:10 Uhr

Hallo Kräuterjule,
habe die Klöße immer nach dem Rezept meiner Großmutter gemacht, es ist übrigens ähnlich wie oben.
Ich bin erst seit kurzem auf diese Seite gestoßen und dachte vielleicht bekomme ich hier ein paar Tips.
Ich werde auf alle Fälle deine Ratschläge befolgen und am Sonntag gibt es Klöße.
Vielen Dank für deine Antwort.
Mfg aus Sachsen!

Kräuterjule

26.03.2008 09:17 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Goldi,

nach meinem Rezept brauchst du in etwa 2-3 gehäufte EL Kartoffelmehl. Genau kann ich es aber auch nicht sagen. Viel Erfolg am WE beim Klöße kochen.

VG Kräuterjule:-))

Seelenschein

27.04.2008 12:55 Uhr

Absolut lecker aber sie wollten und wollten nicht durch werden.
Habe sie fast 30 Minuten ziehen lassen und sie waren inne noch fest.
Frag mich was ich falsch gemacht habe.

Aber egal sie sind super lecker und ich weiß endlich um die bedeutung des Namens ;)

Kräuterjule

27.04.2008 13:10 Uhr

Hallo Seelenschein,

wenn sie innen zu fest sind, dann hast du zu viel Kartoffelmehl daran gemacht und leider ist das die Kunst, sie ordentlich in den Griff zu bekommen. Nimm beim nächsten mal weniger Kartoffelmehl. Pass aber auf, dass sie dir dann nicht zerfallen im Wasser.
Oder du kommst mal nach Thüringen und probierst mal wie sie sein müssen, denn hier bekommst du sie in jeder gastronomischen Einrichtung.

VG Kräuterjule :-))

Seelenschein

27.04.2008 13:11 Uhr

Habe die Kommentare jetzt auch erst durchgelesen und vermute das es zu viel war, aber ichd achte die klöße sollten gut formbar sein und daher wars wohl dann ein hauch zu viel.
Aber hey es war das 1. mal, sonst kaufe ich immer fertigen Kloßteig aus der Kühltheke :)

Und Thüringen ist ja um die Ecke :p

Kräuterjule

27.04.2008 13:17 Uhr

Hallo Seelenschein,

beim nächsten mal wirds besser. Es macht ja auch eine ganze Menge Arbeit, aber dafür schmecken sie auch besser wie die Fertigen.
Mit der zeit bekommt schon das Händchen dafür. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und ich mache meine schon Jahrzehnte. Also fast im Schlaf.

Das mit Thüringen war ernst gemeint, denn Thüringen hat viele schöne Ecken und solltest du mal hier herkommen, dann vergiss die Klöße und die Bratwürste nicht zu probieren.

Schönes WE Kräuterjule

250GT

01.05.2008 22:59 Uhr

Hallo Kräuterjule

Dein eingestelltes Rezept für grüne Klöße entspricht e x a k t der Version, wie sie von meiner Großmutter (geb. 1896 in Adorf - gest. 1992) auch immer zubereitet worden sind.

Schon als Kind war ich (heute 50) völlig vernarrt von diesen Klößen, die überwiegend mit lecker gefüllten Rouladen und Rotkraut serviert worden. Ich hätte dieses Gericht jeden Tag essen können.

Danke das Du es hier eingestellt hast - es ist eindeutig das beste Rezept zum Thema *grüne Klöße*

MfG .. H.

Kräuterjule

04.05.2008 21:48 Uhr

Hallo 250GtT,

danke für\'s Feedback und ich freue mich wenn es schmeckt.

VG Kräuetrjule:-))

tomfra

25.08.2008 13:35 Uhr

kann da, was nicht gleich verbraucht wurde, auch eingefroren werden?

Kräuterjule

26.08.2008 08:59 Uhr

Hallo tomfra,

was möchtest du denn einfrieren?

Die Kloßmasse, welche schon fertig geformt ist, oder den fertig gekochten Kloß?
In Erfurt gibt es bei Heichelheim die Klöße vorgefertigt. Also alles vorbereitet bis auf das Kochen im Wasser. Die können dann so wie man sie braucht kalt ins heiße Wasser schmeißen und brühen. Frag mich jetzt aber bitte nicht nach der Zeit. Ich selber habe diese Klöße auch noch nicht gekauft und kann dir hiermit keine Erfahrungen aussagen. Jedenfalls sind die Klöße gut, wenn sie oben schwimmen und das Wasser darf nach dem Aufkochen nur simmen, dass heißt minimal köcheln.

Was die fertig gekochten Klöße anbetrifft kann ich dir gar keine Aussage machen. ich kann dir nur sagen, dass viele Fertig gekochten Produkte eingefroren werden können und auch wieder ausgetaut. Bei mir sind zwar schon Klöße übrig geblieben, aber die wurden am anderen tag gebraten in einer Pfanne. Das ist bei den Thüringern so üblich, dass sie dann die Klöße braten. Was du aber auch noch machen kannst ist, dass du das Kochwasser, welches gesättigt ist mit Kartoffelstärke, aufhebst und am anderen Tag noch einmal kurz aufkochst und heiß machst. So könnte ich mir vorstellen sie auch einzufrieren. Aber lass dir sagen, dass sie dann nicht mehr so gut schmecken, wie am Herstellungstag, eben lascher.
Aufbraten schmeckt besser.
Ich hoffe dir geholfen zu haben, wenn zumindesten ein wenig.

VG Kräuterjule:-))

BinaroNo1

03.11.2009 15:44 Uhr

Hej,

bei mir wurden die Klöße gräulich. Ich weiß, dass meine Urgroßmutter sie immer geschwefelt hat. Aber wie das funktioniert weiß ich nicht und ich kann sie auch nicht mehr fragen. Du erwähnst es hier, kannst du es mir verraten?

Gruß Binaro

Kräuterjule

03.11.2009 18:09 Uhr

Hi,

ich kaufe in Erfurt den fertigen, gefrorene Schab und der ist geschwefelt. Den gibt es nur in meiner Region um Erfurt zu kaufen. Es gibt aber in der Drogerie was zu kaufen zum schwefeln.

VG Kräuterjule

Schnone

21.09.2010 12:34 Uhr

Hallo,
um das \"Grauwerden\" der Klöße zu verhindern, gebe ich zur ausgepressten Masse \"Kloßweiß\" bzw. \"Knödelhilfe\" dazu. Aber bitte nur wenig, sonst schmeckt man dieses \"Schweflige\" heraus.

LG Schnone

La_Luna

13.11.2009 20:55 Uhr

Ich möchte mich einmal an Klöße heranwagen. Vorab nur drei kurze Fragen:

- Kann ich die Kartoffeln auch im Entsafter pressen? Statt sie zu reiben und dann den Saft herauszupressen?

- Mit wie viel Wasser macht man den Kartoffelbrei? Könnte man statt Wasser auch den übriggebliebenen Kartoffelsaft nehmen?

- Werden die Klöße immer gräulich, wenn man sie nicht schwefelt bzw. den fertigen Schab kauft?

Vielen vielen Dank!!!

Kräuterjule

13.11.2009 23:14 Uhr

Zu Frage 1, würde ich nicht im Entsafter machen.

Zu Frage 2, man kann auch das Kochwasser nehmen. das nehmen ich nur.

Zu Frage 3, die Klöße werden nur bei den Selbstgenmachten grau. Die Kloßmasse ist schon geschwefelt und da werden sie weiß.


Bitte :-))

La_Luna

14.11.2009 09:54 Uhr

Vielen Dank für die schnelle Antwort, Kräuterjule!!!

Leider verstehe ich den Beitrag zu meiner zweiten Frage noch immer nicht... Welches Kochwasser, in Deiner Rezeptbeschreibung OHNE tiefgekühlten Schab soll man doch einen Kartoffelbrei aus den rohen Kartoffeln herstellen. Für mich heißt das, ich nehme die rohen geschälten Kartoffeln, schneide sie klein, etwas Wasser dazu und koche sie ca. 10 Minuten, dann stampfe ich sie mitsamt dem Kochwasser zu einem Brei. Deine Antwort sowie die Rezeptbeschreibung MIT tiefgekühltem Schab lese ich so, dass man die Kartoffeln ganz klassisch kocht (also als ganze oder maximal halbe), und die Kartoffeln danach durch eine Kartoffelpresse und 500 ml Kochwasser dazu. Vielleicht sehe ich jetzt auch gerade vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, aber wie mache ich das jetzt nun ohne den tiefgekühlten Schab...

Merci beaucoup!!!

Kräuterjule

14.11.2009 13:20 Uhr

hallo Lina,

si schwer ist doch das nicht* grins* Deine Kartoffeln bei der zweiten Variante setzt du doch bestimmt auch mit Wasser an, oder? Denn das geht doch nur mit Wasser*grins*. Und dieses heiße Kochwasser kannst du dann für deinen Brei verwenden und der Kartoffelbrei kommt an die aufgetaute Kloßmasse, welche man vorher ein wenig aufgelockert hat, damit es nicht klumpft.
Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt?
Kannst du überhaupt die gefrorene Kloßmasse von Heichelheim käuflich erwerben? Ansonsten geht es nur mit der ersten Beschreibung und musst dir in der Drogerie zum schwefeln was holen.

VG Kräuterjule

Kräuterjule

14.11.2009 13:23 Uhr

PS.: Oben am Satzanfang soll es SO heißen und nicht \"si\".

und in der vierten Zeile soll das letzte Wort: klumpt und nicht \"klumpft\" heißen.
Entschuldigung

VG

Schnone

21.09.2010 12:06 Uhr

Hallo,
habe durch Zufall deine Fragen gelesen und möchte dir antworten.
Bin auch Thüringerin und mache diese Klöße jeden Sonntag.
zu1. ich reibe meine Kartoffeln für den Brei IMMER mit der Maschine ,also ist schon ein Entsafter (MP 50 von Braun). Das Geriebene ist dann sehr schön trocken und muß nur noch \"zerpflückt\" werden.
zu 2. Wieviel Wasser kann man so nicht sagen. Ich koche meine Kartoffeln,gebe etwas Salz ran, rühre dann den \"Brei\" und fülle mit soviel Wasser auf,daß es dünnbreiig ist. Vorsichtshalber immer erst Wasser abgießen und nach dem Rühren so nach und nach auffüllen.Der Brei kommt dann kochend auf das Geriebene und wird kräftig verrührt (gestampft).
zu 3. Ich reibe meine Kartoffeln immer selbst und gebe zu der trockenen geriebenen Masse etwas \"Kloßweiß\" oder \"Knödelhife\" dazu, aber nicht zuviel,sonst schmeckt man das \"schweflige\" heraus. So habe ich schöne weiße Klöße. Hoffe, ich konnte helfen. LG Schnone.

La_Luna

14.11.2009 20:55 Uhr

*schnüff*

Habe mich heute an das Rezept gewagt. Zwei Kleinkinder und Martinsgans und Gäste habe ich irgendwie gut gemanagt, aber die Klöße waren leider ein totales Desaster...

Ich hatte mich ja an dem Rezept OHNE tiefgekühlten Schab versucht. Dementsprechend habe ich erst die Kartoffeln geschabt und im Küchentuch ausgepresst. Den so entstandenen Saft habe ich lange stehen lassen, aber Stärke hat sich keine abgesetzt... Trotzdem (ich habe kein Mehl dazugegeben) sahen die Klöße wirklich ganz toll aus, und sind auch nicht im Wasser auseinandergefallen. Es waren echte Traumklöße, auch die Farbe war ok. Aber der Geschmack - war gelinde gesagt problematisch. Was kann ich nur falsch gemacht haben??? Ich hatte leider keine mehlig kochenden Kartoffeln, kann sich das sooo negativ auswirken??? Und was genau bedeutet eigentlich Schaben, vielleicht habe ich eine falsche Einstellung der Reibe verwendet?

Trotzdem vielen Dank für die Hilfe, ich versuch's irgendwann einmal wieder. Leider sind in meiner Family schon vorher alle "Kloßgegner" gewesen, und mit meinem Desaster heute habe ich das nicht ändern können...

Kräuterjule

15.11.2009 16:23 Uhr

Hallo Luna,

ich weiß nicht was daran nicht schmecken soll. Hast du vielleicht vergessen Salz an alles zu machen?

Es muss Salz an die Kartoffeln, die du kochst. Danach wird auch noch einmal die Masse, welche aus Rohen und Gekochtem besteht nach gewürzt mit Salz und es muss Salz an das Kochwasser.

Vielleicht lag es daran???

Kräuterjule

02.01.2010 22:40 Uhr

PS. : Ich habe noch einmal deinen Kommentar gelesen. Wenn du kein Mehl an den Klößen hattest, konnte es nichts werden, denn sie zerfallen und haben keinen Halt.

VG

eifelkrimi

02.01.2010 14:41 Uhr

Hallo Jule

ich werde mich morgen mal an deinen Klößen versuchen. Muss dazu sagen: ich habe noch nie gescheite Klöße zu Stande gebracht...

Wie muss ich das: "man reibt sie zu Schab" verstehen?

Ist das eher fein oder eher grob geraffelt? oder ist das gar eine Art Brei???

lg
eifelkrimi

Kräuterjule

02.01.2010 22:36 Uhr

Hallo eifel,

dieser Schab ist auch bei den Thüringern unterschiedlich, je nach Reibe.
Schab ist von der Sache genauso wie bei Röstis, oder Kartoffelpuffer, die geriebene Kartoffel.
Mache mögen ihn fein und manche mögen es grober. Schab kommt von schaben und ist auf keinen Fall Kartoffelbrei.
Der kommt erst später gekocht, ohne Milch daran. Lies bitte alles noch einmal genau durch.
Die faulen Erfurter, so wie ich, reiben nicht und kaufen den Schab gefrostet aus der Kühltruhe.
Deshalb auch beide Varianten.


VG Jule :-))

pasiflora

08.04.2010 01:11 Uhr

Tut mir leid, aber auch uns sind die Kloesse misslungen und ich weiss eigentlich gar nicht so recht wieso, weil wir uns soweit ans Rezept gehalten hatten. Sie sind im Wasser immer mehr geschrumpft und da haben wir uns beeilt und sie auch noch ziemlich roh gegessen, um nicht alles zu verlieren... Leider...

LG
Pasi

Kräuterjule

08.04.2010 21:12 Uhr

Hallo Pasi,

wenn die Konsistenz der Masse nicht stimmt, lösen sie sich leider auf. Da hast du garantiert zu wenig Kartoffelmehl/Stärke an der Masse daran gehabt.
Das passiert leider den ungeübten Kloßmachern zu oft. Deshalb sind die Thüringer Klöße eine Kunst sie wirklich gut hinzubekommen. Genauso hätte es auch anders herum passieren können, dass sie zu fest werden und dann sind es Betonbälle. Dies ist leider eine Übungssache, ähnlich dem Autofahren. Nur mit wer oft übt kommt ans Ziel.
Tut mir nun Leid, aber aus der Ferne und per Netz kann ich leider nicht helfen. Und beschreiben kann man die Konsistenz schlecht. Da müsste man schon daneben stehen und selber mal mit der Hand berühren, wie es sich anfühlt.

VG Kräuterjule

Harpare

21.04.2010 18:22 Uhr

Hallo! 5 Sterne und tausend Dank für das leckere Rezept. Ich habe Heichelheimer Kartoffelschab aus Bequemlichkeitsgründen gekauft und die Klöße sind einfach lecker geworden! :-) Fotos sind auch unterwegs. LG Harpare

Ms_Impatient

13.06.2010 17:31 Uhr

HILFE!

Wo kann man das Heichelheimer Kartoffelschab kaufen?

Ich lebe mittlerweile in Hamburg und die hier käufliche Kloßmasse ist eine Beleidigung für meinen Gaumen.

Kräuterjule

13.06.2010 18:15 Uhr

Nur in Erfurt und Umgebung (Thüringen), ansonsten beleibt einen nichts anderes übrig, als den Schab selber zu machen. Und das heißt Kartoffeln schaben, auf einer Reibe, oder einer Küchenmaschine.

Schnone

21.09.2010 11:44 Uhr

Hallo Kräuterjule,

ich bin auch aus Thüringen und bei uns gibt´s jeden Sonntag "grüne Klöße". Ich mache meine Klöße fast genauso wie du, nur brauche ich keine Stärke bzw. Kartoffelmehl (hoffe hab`s richtig verstanden) dazu.
Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, daß der Brei sehr heiß auf das "Geriebene" kommt und flott gerührt, wir sagen, gestampft wird.
Mittlerweile mache ich es so (wenn ich mal viel Lust dazu habe),ich reibe mir
(Küchenmaschine Braun oder Malina,entsaftet gleich) einen Eimer voll Kartoffeln und friere mir portionsweise ein.So habe ich nicht jeden Sonntag den Abwasch der Maschine. Aber der Heichelheimer Kloßteig ist auch sehr zu empfehlen.
Ach, und falls die Masse nicht gleich die richtige Bindung (du weißt was ich meine )hat,stelle ich meine Rührschüssel (Emaille) auf die Herdplatte und rühre kräftig dabei. Klappt immer.
Also echte grüne oder Thüringer Klöße sind schon was Gutes,gell?
Viele Grüße schnone

Kräuterjule

21.09.2010 17:29 Uhr

Hallo Schnone,

danke für dein Feedback. Bei gibt es mittlerweile nicht mehr zu oft die Klöße, weil ich gesundheitlich mich zurücknehmen muss und nicht mehr so deftig esse.
Trotzdem bleiben sie ein Muss zu den Feiertagen und mal so zwischendurch in der kühleren Jahreszeit.

Ich nehme an du bist noch jünger und kannst sie jeden Sonntag vertragen. Denn sie brauchen ja viel Soße dazu. das ist auch ein Muss.

Viele Grüße Kräuterjule

Schnone

21.09.2010 18:06 Uhr

Hallo Kräuterjule,

ob ich nun noch unter \"jünger\" durchgehe,weiß ich nicht (48), aber ich esse meist auch nur einen Kloß, aber dann mit viel viel Soße. Du hast recht, die Soße ist das Wichtigste und gut muß sie sein. Das heißt aber nicht,daß ich unbedingt \"fetthaltig\" koche, nehme oft statt der Sahne die kalorienärmere Variante.
Aber ich merk schon, wir wissen was gut schmeckt.

Liebe Grüße Schnone

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dirk1906

28.10.2012 16:38 Uhr

Da meine Frau aus Thüringen kommt, habe ich schon etliche Thüringer Klösse gegessen. Diese sind mein neuer Favorit!

Danke

gazelle1983

13.08.2013 12:43 Uhr

Hallo aus Österreich!
Also bei uns werden die "Reiwaknedln" (Reibeknödel) ohne Zugabe von Flüssigkeit gemacht. Schwefeln..? Sowas hab ich noch nie gehört, dass man das macht... Ein winziger Spritzer Essig od Zitronensaft reicht...
Wenn ich auf Grund der Kartoffeln Angst habe, dass sie zerfallen könnten - gebe ich noch zusätzlich gekaufte Kartoffelstärke zu.
Habe sie schon als Kind geliebt - mit viiiieeel Sauce!
Güße :-D

Kräuterjule

13.08.2013 15:05 Uhr

Dann komm mal nach Thüringen, dann lernst du sie kennen. Und schwefeln tun die Thürihnger, ihre Klöße, schon länger. So auch im 20. Jhd.
Ich beschreibe hier die Thüringer Klöße und keine anderen.


Gruß

Euklid

03.12.2014 13:00 Uhr

Sind diese Knödel nicht eher welche aus gekochten Kartoffeln?
Ich kenne aus dem süddeutschen (bayrisch-österreichischen) Raum eigentlich nur Kortoffelknödel, und die werden ausschließlich aus gekochter Masse gemacht (mit Mehl und Ei) und gekochte Kartoffeln oxidieren nicht wie rohe. Bei rohen Kartoffeln kannst das Grauwerden nicht mit ein bißchen Säure verhindern, die Masse wird grau, wenn sie nicht geschwefelt oder mit Kloßweiß versetzt wird.

Gruß

Kräuterjule

03.12.2014 17:14 Uhr

Hallo,

bei uns nennt man sie Klöße und sind nicht das Gleiche, wie die bayrischen Knödel oder irgend welche anderen Klöße.
Es kommt kein Ei oder Zitrone, oder Essig dran. Das verfälscht den Geschmack. Dann mag ich sie lieber grau.
Es kommt auch keine Milch oder der Gleichen dran. Die \"Echten Thüringer Klöße\", sind die, wie oben im Rezept aufgeführt. Das werden euch die Thüringer bestätigen.
Alle andere Knödel, \"Reiwaknedln\" (Reibeknödel, Klöße) und der Gleichen mögen auch schmecken. Aber jede Region schwört auf seine Machart und ich eben die althergebrachte Art meiner Eltern und Großeltern.

Das sie ähnlich im Geschmack sind, will ich gar nicht bestreite, aber dann sind es keine \"Thüringer Klöße\".
Nicht für Ungut, will ich diese Diskussion beenden und wer will, kann auch schwefeln. Das machen viele Thüringer oder sie essen sie grau (Green).

Gruß Kräuterjule

eb-pueppi

20.08.2013 21:27 Uhr

Hallo,
nachdem auch ich unzählige Rezepte für "rohe Klöße" ausprobiert habe und ich immer 1 von 2 Problemen hatte (entweder sie zerfielen im Wasser oder sie schmeckten nur nach Stärke) kann ich zu diesem Rezept nur sagen.......einfach perfekt, danke, danke, danke, danke. Ich kann mit dem Grinsen bzw. Essen gar nicht mehr aufhören. Knödel und Soße, mehr brauche ich nicht. Super Rezept.

Gruß Heidi

Selulin

12.09.2013 21:16 Uhr

Sehr, sehr lecker. Hat auf Anhieb geklappt und geschmeckt wie früher bei Mama (oberfränkische grüne Klöße). Gibt es auf jeden Fall öfter.
Gruß

thomash1971

24.11.2013 12:40 Uhr

Hilfe, ich weiss nicht, was ich falsch mache. Mein Klossteig ist so weich, dass ich keine gescheiten klöße formen kann, aber das was nach dem kochen aus dem topf kommt hat die konsistenz eines tennisballes.

Bin verzweifelt.

Kräuterjule

24.11.2013 17:30 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Wenn die Klöße zu fest sind, dann ist zu viel Stärke, Kartoffelmehl daran. Das ist eien Frage des Geschickes und der Routine. Denn wen zu wenig daran ist zerfallen dir die Klöße.
Leider kann ich dir da nicht helfen, denn man muss dafür ein Händchen haben, bzw. bekommen.

Tipp 1:
Beim nächsten mal weniger Kartoffelstärke daran und lieber dann ein paar Löffel an das Kochwasser geben.

Tipp 2:
Mein Vater und auch viele Thüringer formen die Klöße in einer Suppenkelle und die dann in das Kochwasser gleiten lassen. Aber auch hier die Oberfläche mit angefeuchter Hand abreiben.

VG Kräuterjule

PS.: Wenn wir miteinander kochen könnten, dann würde ich dir zeigen, wie der Kloßteig sein muss, in der rohen Konsistenz.

schnubbel

09.02.2014 22:31 Uhr

Perfekt, so habe ich die Klösse auch in Erinnerung.

gummibärchen4466

02.03.2014 16:26 Uhr

Liebe Kräuterjule,

vielen Dank für diese tollen Knödel. Mein Mann hatte sich rohe Kartoffelknödel gewünscht und wir waren erst Mal auf der Suche, bis wir dein Rezept gefunden hatten. Die Knödel sind gelingsicher, müssen aber gut ausgepresst (sehr wichtig) werden und zusätzliche Kartoffelstärke war bei uns nicht erforderlich. Übrigens unsere Kartoffeln waren vorwiegend festkochend. Ich habe noch etwas frisch geriebene Muskatnuss dazu gegeben.
***** Sterne!

Liebe Grüße
Gabi

gummibärchen4466

02.03.2014 16:33 Uhr

Das habe ich noch vergessen: Die gekochten Kartoffeln habe ich ganz heiß mit der groben Reibe über die rohe Kartoffelmasse gerieben (geht schneller)

Liebe Grüße
Gabi

Kräuterjule

02.03.2014 19:29 Uhr

Hallo Gabi,

danke für\'s Feedback.

VG Kräuterjule

karakaetzchen

05.10.2014 22:15 Uhr

Sind aber dann keine Thüringer mehr ;-)

karakaetzchen

05.10.2014 22:19 Uhr

Schwefeln kenn ich auch noch aus meiner Kindhaiet (Omas Küche roch dann immer nach Hölle :-D )
Den Schwefel gibt es so nicht mehr zu kaufen.
Heute gibts Pulver aus der Tüte - muß aber nicht sein.
Grüne Klöße können ruhig grün, bzw. grau, sein. Wer den Ehrgeiz hat, Weiße zu produzieren, muß schwefeln ;-)

Ich mag keine zusätzliche Stärke an den Klößen, denn dann sind es Stärkeklöße und keine Grünen mehr.
Wenn man sie nicht nochmal aufkocht, sondern bei offenem Deckel ziehen läßt, dann zerfallen/zerkochen sie auch nicht.

Euklid

03.12.2014 12:50 Uhr

Doch doch, den Schwefel gibt es noch. Man kann ihn - als Streifen auf einem Trägerplättchen - in jeder Apotheke kaufen, bzw. kann man ihn dort bestellen. 20 Stück in einer Packung und das ist fast ein Lebensvorrat. Ich mache da immer 1 cm ab und schwefele die Kloßkartoffeln damit. Die pulverförmigen Ersatzstoffe hab ich auch im Haus, verwende ich aber nicht. Wozu auch - die Ergebnisse mit Schwefel sind erstklassig. Darauf verzichten möchte ich nicht, denn alle angeblichen Alternativen (in Wasser/Essigwasser reiben...) beeinträchtigen den Geschmack und den Stärkegehalt im Reibicht.
Das muß man dann alles wieder durch Kartoffelmehlzugabe ausgleichen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß das Ergebnis viel besser wird, wenn möglichst viel Stärke im Reibicht bleibt und nur wenig zugegeben werden muß. Man fühlt den trockenen, ausgepreßten Reibicht dann schon an, wieviel es noch an Zusatz braucht.

baerchen35

09.11.2014 14:43 Uhr

Hallo

Heute gab es zur Gansbrust griiena Glees.
Wir machen sie seit Jahren so, allerdings ohne irgendein Kartoffelmehl.
Zusammengefallen ist uns hier auch noch nichts, aber es ist richtig wenn du schreibst das man schon ein bisschen Gefühl für die Teigmasse benötigt.
Ich nehm meine rohen geriebenen Kartoffeln und gebe darauf die durchgepressten gekochten Kartoffeln
+ die Stärke, dazu eben Salz und brühe mit dem kochenden Wasser (in welches dann die Klöße kommen), aber immer nur Schlückchenweise.

LG aus Oberfranken

Kräuterjule

09.11.2014 18:24 Uhr

Hallo Bärchen

und was ist die Stärke???? :-))

Bei mir ist es das Kartoffelmehl, welches früher aus dem ausgepressten Kartoffelwasser hergestellt wurde.
Ja, so hat es mein Vater früher gemacht und das ist Kartoffelstärke aus der Kartoffel, die dann Kartoffelmehl war. :-))

VG aus Erfurt, Thüringen

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