Klare Ochsenschwanzsuppe



Zutaten für Portionen

Ochsenschwanz
4 große Möhre(n)
½ Knolle/n Sellerie
2 Stange/n Lauch
1 Wurzel/n Petersilie
Lorbeerblätter
Wacholderbeeren
  Salz und Pfeffer
Ei(er), davon das Eiweiß, steifgeschlagene, zum Klären der Brühe
  Suppengrün
2 große Möhre(n), als Suppeneinlage
1 Stange/n Lauch, als Suppeneinlage
¼ Knolle/n Sellerie, als Suppeneinlage
1 Glas Portwein

Zubereitung

Den Ochsenschwanz in 2 - 3 l kalten Wasser mit dem geputzten Wurzelgemüse, den Gewürzen, Salz und Pfeffer aufsetzen. ca. 2 Stunden gar kochen lassen.
Fleisch muss sich leicht vom Knochen lösen lassen. Gemüse herausnehmen. Wird nicht mehr benötigt, kann eventuell püriert als Soßenbasis für ein anderes Gericht genommen werden. Ochsenschwanz herausnehmen, abkühlen lassen und in kleinste Stücke vom Knochen lösen. Zum Klären der Suppe das geschlagene Eiweiß in die Brühe schütten, einmal aufkochen lassen. Die Brühe noch heiß durch Filtertüten gießen. Vorgang immer wiederholen, da sich die Filtertüten schnell "zusetzen". Man benötigt wirklich Geduld dazu, macht bei uns immer Matti. Ist die Klärung beendet, hat man eine goldfarbene, wunderbare Brühe. Dies alles kann man einen Tag vorher fantastisch und in Ruhe vorbereiten. Die Brühe wird mit Salz und Pfeffer und dem Portwein abgeschmeckt.

Das Gemüse für die Einlage in feine Julienne schneiden oder in Scheiben, die man dann mit kleine speziellen Ausstecherformen aussticht, oder mit Kindersausstecher, zu Weinachten kleine Sterne usw. Das so vorbereitete Gemüse zieht kurz vor dem Servieren durch, sollte auf jeden fall knackig sein, ebenso das Fleisch warm ziehen lassen. In möglichst weißem Geschirr auftragen, da dann die tolle Farbe zur Geltung kommt.

Diese Suppe ist wirklich ein Traum, wenn auch arbeitsintensiv!
Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.02.02
Rezept-Statistiken: 72.165 (290)* gelesen
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Verfasser:

matti Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

bigi49 Tellerwäscher sagt:  
24.08.2003 17:16
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In der Zeit, in der Sie noch einsam in der Küche vor Ihrem Kaffeefilter sitzen, genieße ich bereits mit Freunden im
Eßzimmer meine ach so klare Ochsenschwanzsuppe
aus Hutschenreuther "Schloßgarten"-Suppentassen, weil ich nämlich meine Suppe durch ein mit einem Mulltuch aus-
gelegtem großen Sieb passiert habe. Das geht nämlich
ratz-fatz.

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Henkländer Tellerwäscher sagt:  
22.09.2003 10:53
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Das Klären ist zwar aufwendig, aber es lohnt sich voll und ganz. Es ist die beste Ochsenschwanzsuppe, die ich je hatte.

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hans-werner Tellerwäscher sagt:  
01.10.2003 18:32
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Hallo Matti,
zum Klären von Brühen oder Fonds habe ich gelernt (und auch immer praktiziert), das Eiweiß (3 pro Liter) in der kalten Brühe zu verschlagen, unter Rühren zum Sieden zu bringen, dann sofort von der Feuerstelle zu nehmen und total auskühlen lassen, ohne den Topf zu bewegen. Das Eiweiß schwimmt als dicke Schicht oben und läßt sich zum größten Teil mit der Schaumkelle entfernen. Gibt man den Rest dann durch Filter (ich nehme Küchenkrepp) oder Mulltuch (bitte gründlich auskochen und spülen, sonst schäumt die Brühe vielleicht durch Waschmittelreste!!), geht es viel schneller.
Klare Ochsenschwanzsuppe habe ich oft serviert und gehörte zu meinen Lieblingssuppen. Seit BSE verzichten wir darauf.

Liebe Grüße,
Hans-Werner

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gisela m  Suppenkoch sagt:  
18.12.2004 08:13
Hallo matti,

deine klare Ochsenschwanzsuppe ist mittlerweile das weihnachtliche Traditionssüppchen, zwar sehr zeitaufwändig. aber ich koche es ein paar Tage vorher und friere ein.

Liebe Grüße
gisela m

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Berenike Kaltmamsell sagt:  
17.11.2006 17:28
Ist es nicht einfacher die Suppe nach dem Aufkochen abzuschäumen und dann das Gemüse zuzugeben?
Berenike

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berndderbrod Tellerwäscher sagt:  
22.01.2007 17:19
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Hallo, ich kläre die Suppe ganz einfach dadurch, dass die Trübstoffe genug Zeit haben, sich am Boden abzusetzen, also über Nacht stehen lassen und dann vorsichtig "dekantieren", also die klare Brühe abgießen und den Bodensatz möglichst im Topf lassen. Das Fett kann dann auch abgehoben werden. Um den Trübstoffen genügend Bindung zu geben, sollte die Suppe gerade nicht abgeschäumt werden, denn die Eiweiße im Schaum binden ja auch die feinen Schwebstoffe, wenn sie genügend Zeit haben. Also, die Suppe mindestens einenTag früher kochen, durch ein Sieb geben und dann abwarten.
Liebe Grüße, Bernd der Brod

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miawallace Küchenjunge sagt:  
18.12.2007 21:27
Hallo, eine mit Eiweiß geklärt ist unschlagbar! Klare und leicht gelblich, einfach perfekt. Ein ähnlicher Effekt wird auch mit Hackfleisch, das sogenannte Klärfleisch, erzielt. Einfaches durchpassieren und selbst noch so vorsichtiges abgießen bringt nicht den gewünschten Effekt.

Liebe Grüße Mia

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Piet-Piet Smutje sagt:  
01.02.2008 15:21
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Ich koche meistens so etwa 4 Liter. Beim Kochen den Schaum abschöpfen ist ja klar. Nach dem Abseihen über Nacht in den Kühlschrank, dann kann man das Fett leicht von der Oberfläche entfernen. Drei bis vier Eiklar mit ca. 250ml Brühe verrühren, in die Suppe einrühren und langsam zum sieden bringen. Die Trübstoffe sammeln sich oben und können abgeschöpft werden. Jetzt der Trick einer italienischen Mama: Ein feuchtes Küchentuch ins Gefrierfach legen. Die Suppe abkühlen lassen und dann über einem Sieb durch das kalte Tuch gießen. Absolut klar und der Geschmack bleibt voll erhalten. Viel Arbeit, aber wenn man den Kommentar der Gäste hört, ist es das wert: Wie kann Wasser nur so gut schmecken. Ach ja, eine Zwiebel mit Schale halbieren, auf den Schnittflächen fast schwarz anrösten und mitkochen; wegen der schönen Farbe.
Ich friere die Brühe dann in 1/4 Liter Portionen ein. (Hält sich locker ein Jahr).
Piet

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Rapawo Suppenkoch sagt:  
23.12.2008 11:41
Hallo, also ich habe erstmals eine solch aufwendige Brühe gekocht. Und ich bin total begeistert!!!!! Die Zwiebel hab ich auch angeröstet, ebenso den Ochsenschwanz. Dann hab ich den Ochsenschwanz nach Anweisung gekocht, hat bei mir aber etwas länger gedauert, als die angegebenen 2 Stunden. Über Nacht stand die Brühe nun und gerade hab ich sie mit Eiweiß geklärt. Das hatte ich auch noch nie gemacht und war über diese schmutzige "Pampe" etwas erschrocken, vorher sah die Brühe doch so lecker aus und jetzt das!
Aber nachdem ich sie durch ein Tuch abgeseiht habe, war sie endlich da - die verführerisch duftende und klare Brühe!!!!!
Und wie die schmeckt........ morgen dann noch der letzte Schliff mit Portwein, dem Fleisch und den Gemüsejulienne und es wird perfekt.
Herzlichen Dank für dieses leckere Rezept!!
Gruß
Rapawo

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