Persisches Reisgericht
| 400 g | Basmati |
| 5 m.-große | Möhre(n) |
| 100 g | Mandel(n) |
| 2 Handvoll | Rosinen |
| 2 | Orange(n), Abrieb |
| Safranfäden | |
| 2 Handvoll | Berberitze (Seresh), getrocknet |
| 90 g | Butter |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 Becher | Natur-Joghurt |
| Zucker und Wasser | |
| Dill |
Zubereitung
Die Orangen waschen und ihre Schale (ohne das Weiße) fein schälen. Die Karotten putzen und in feine Stifte schneiden. Die Mandeln fein hacken, den Dill waschen, trocknen und fein hacken.
Den Reis in 4 Tassen kochendes Salzwasser geben und 5 Minuten sprudelnd kochen. Die Karotten in einer Pfanne mit 20 g Butter und einer Prise Zucker andünsten.
Zwischenzeitlich den Reis über einem Sieb abgießen und beiseite stellen. Den leeren Reistopf mit 40 g Butter einreiben und 3 Prisen Safranfäden darin andünsten. Dann abwechselnd Reis, Karotten und fein gehackte Mandeln schichtweise dazugeben. Am Schluss über die Schichten 8 TL Wasser träufeln und erneut Safran dazugeben. Den Topfdeckel in ein Küchentuch einwickeln, damit er vollständig schließt, auf den Topf setzen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen in einer kleinen Pfanne die Berberitze, die Rosinen und die Orangenschale in den restlichen 30 g Butter schwenken, pfeffern und zusammen mit dem Dill auf einem großen Servierteller unter den fertigen Reis mischen.
Mit Mandeln bestreuen und mit säuerlichem Joghurt servieren.
Den Reis in 4 Tassen kochendes Salzwasser geben und 5 Minuten sprudelnd kochen. Die Karotten in einer Pfanne mit 20 g Butter und einer Prise Zucker andünsten.
Zwischenzeitlich den Reis über einem Sieb abgießen und beiseite stellen. Den leeren Reistopf mit 40 g Butter einreiben und 3 Prisen Safranfäden darin andünsten. Dann abwechselnd Reis, Karotten und fein gehackte Mandeln schichtweise dazugeben. Am Schluss über die Schichten 8 TL Wasser träufeln und erneut Safran dazugeben. Den Topfdeckel in ein Küchentuch einwickeln, damit er vollständig schließt, auf den Topf setzen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen in einer kleinen Pfanne die Berberitze, die Rosinen und die Orangenschale in den restlichen 30 g Butter schwenken, pfeffern und zusammen mit dem Dill auf einem großen Servierteller unter den fertigen Reis mischen.
Mit Mandeln bestreuen und mit säuerlichem Joghurt servieren.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
Dewdrop
sagt:
sagt: 22.10.2007 10:26
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
man benutzt am besten einen Reiskocher, damit dieses Rezept funktioniert. Aber um auf das Ergebnis "gefasst" zu sein, sollte man vielleicht wissen, dass manche persischen Reisgerichte eine richtig feste Kruste bekommen, die schon fast braun ist... für perser der beste Teil des Reises. Wenn man sie dann aus dem Topf oder Reiskocher rausstülpt, dann haben sie die Form eines Kuchens und man muss ihn regelrecht anschneiden.
Zu deiner zweiten Frage: Die Berberizen werden, wie im Rezept beschrieben, ganz am Schluss untergemengt.
man benutzt am besten einen Reiskocher, damit dieses Rezept funktioniert. Aber um auf das Ergebnis "gefasst" zu sein, sollte man vielleicht wissen, dass manche persischen Reisgerichte eine richtig feste Kruste bekommen, die schon fast braun ist... für perser der beste Teil des Reises. Wenn man sie dann aus dem Topf oder Reiskocher rausstülpt, dann haben sie die Form eines Kuchens und man muss ihn regelrecht anschneiden.
Zu deiner zweiten Frage: Die Berberizen werden, wie im Rezept beschrieben, ganz am Schluss untergemengt.
xvalentinax
sagt:
sagt: 05.03.2007 03:52
Man kann das rezept auch noch mit zimt, kümmel und nelke würzen. (so kenne ich es von meiner afghanischen stiefmutter)
lg
valentina
lg
valentina
Dewdrop
sagt:
sagt: 22.10.2007 10:27
Ich mache es nur mit Berberizen und ohne Rosinen, weil mein Freund und ich die nicht so mögen.
Sehr lecker!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sehr lecker!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ungewitter7
sagt:
sagt: 17.05.2008 22:31
Hier gehört kein Dill rein!
Das Gericht könnte eine Abwandlung von Shirin Polo oder Hadidsch Polo sein.
Bitte keine geriebene orangenschale verwenden, sondern in feine Streifen geschnittene (gitb es auch getrockent zu kaufen). Diese in Wasser kochen, Wasser weggiessen (ist bitter), mit Zucker & Wasser ein Pfanne súss kochen.
Das Gericht könnte eine Abwandlung von Shirin Polo oder Hadidsch Polo sein.
Bitte keine geriebene orangenschale verwenden, sondern in feine Streifen geschnittene (gitb es auch getrockent zu kaufen). Diese in Wasser kochen, Wasser weggiessen (ist bitter), mit Zucker & Wasser ein Pfanne súss kochen.
amygdalara
sagt:
sagt: 30.06.2008 19:01
Liebe Schokoliebhaberin,
Also, ich habe dieses Rezept vor langer Zeit mal bei Alfredissimo gesehen, wo es vom hinreißenden Ralf Bauer gekocht wurde. Aus der Familie kenne ich die persische Küche und meine Tante ( über 30 Jahre in Teheran ) verkocht Unmengen von Dill ( und Zwiebeln ) in fast allen Gerichten. Ob das nun original persisch ist, ist doch völlig egal, vielleicht ist es auch eine regionale Abwandlung. Zutaten und Zubereitung passen auf jeden Fall in die persische Küche.
Dieses Gericht verträgt sich ausgezeichnet mit Dill und so hat es auch Ralf Bauer gekocht. Ich nehme mindestens ein Paket TK-Dill auf obige Menge.
Damit es nicht zu fad wird, am Ende auf jeden Fall mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Den Saft der beiden Orangen verwende ich so:
eine Hälfte mit dem Wasser über den geschichteten Reis träufeln,
zweite Hälfte in der Joghurt rühren ( als fruchtigere Soße ). Wer sauer mag, kann den Joghurt auch noch mit Zitronensaft versetzen. Da wir es gerne saftig mögen verbrauchen wir zu zweit fast 500 g Joghurt dazu.
Dann nichts trocken und man hat ein interessantes, gesundes und recht preiswertes vegetarisches Essen.
Guten Appetit!
Also, ich habe dieses Rezept vor langer Zeit mal bei Alfredissimo gesehen, wo es vom hinreißenden Ralf Bauer gekocht wurde. Aus der Familie kenne ich die persische Küche und meine Tante ( über 30 Jahre in Teheran ) verkocht Unmengen von Dill ( und Zwiebeln ) in fast allen Gerichten. Ob das nun original persisch ist, ist doch völlig egal, vielleicht ist es auch eine regionale Abwandlung. Zutaten und Zubereitung passen auf jeden Fall in die persische Küche.
Dieses Gericht verträgt sich ausgezeichnet mit Dill und so hat es auch Ralf Bauer gekocht. Ich nehme mindestens ein Paket TK-Dill auf obige Menge.
Damit es nicht zu fad wird, am Ende auf jeden Fall mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Den Saft der beiden Orangen verwende ich so:
eine Hälfte mit dem Wasser über den geschichteten Reis träufeln,
zweite Hälfte in der Joghurt rühren ( als fruchtigere Soße ). Wer sauer mag, kann den Joghurt auch noch mit Zitronensaft versetzen. Da wir es gerne saftig mögen verbrauchen wir zu zweit fast 500 g Joghurt dazu.
Dann nichts trocken und man hat ein interessantes, gesundes und recht preiswertes vegetarisches Essen.
Guten Appetit!
ungewitter7
sagt:
sagt: 17.08.2011 19:52
Du hast vollkommen Recht: im Iran werden Unmengen an Kräutern und Zwiebeln in fast allen Gerichten verarbeitet.
Nur gibt es einige typische Kombinationen und in einem Gericht mit den obigen angegebenen "süssen" Zutaten (Möhre, Mandel, Rosine, Berberitze, Orangenschale) verwenden Perser nie Kräuter!
Es kann natürlich trotzdem lecker schmecken, ist aber nicht original sondern halt "á la Ralf Bauer"....
Mit Dill wird typischerweise ein Reis gekocht der Baghali-polo heisst, mit Dill und dicken Bohnen. Oder Sabsi-Polo mit wirklich Unmengen an Kräutern...
Nur gibt es einige typische Kombinationen und in einem Gericht mit den obigen angegebenen "süssen" Zutaten (Möhre, Mandel, Rosine, Berberitze, Orangenschale) verwenden Perser nie Kräuter!
Es kann natürlich trotzdem lecker schmecken, ist aber nicht original sondern halt "á la Ralf Bauer"....
Mit Dill wird typischerweise ein Reis gekocht der Baghali-polo heisst, mit Dill und dicken Bohnen. Oder Sabsi-Polo mit wirklich Unmengen an Kräutern...
ungewitter7
sagt:
sagt: 17.08.2011 19:54
Du hast vollkommen Recht: im Iran werden Unmengen an Kräutern und Zwiebeln in fast allen Gerichten verarbeitet.
Nur gibt es einige typische Kombinationen und in einem Gericht mit den obigen angegebenen "süssen" Zutaten (Möhre, Mandel, Rosine, Berberitze, Orangenschale) verwenden Perser nie Kräuter!
Es kann natürlich trotzdem lecker schmecken, ist aber nicht original sondern halt "á la Ralf Bauer"....
Mit Dill wird typischerweise ein Reis gekocht der Baghali-polo heisst, mit Dill und dicken Bohnen. Oder Sabsi-Polo mit wirklich Unmengen an Kräutern...
Nur gibt es einige typische Kombinationen und in einem Gericht mit den obigen angegebenen "süssen" Zutaten (Möhre, Mandel, Rosine, Berberitze, Orangenschale) verwenden Perser nie Kräuter!
Es kann natürlich trotzdem lecker schmecken, ist aber nicht original sondern halt "á la Ralf Bauer"....
Mit Dill wird typischerweise ein Reis gekocht der Baghali-polo heisst, mit Dill und dicken Bohnen. Oder Sabsi-Polo mit wirklich Unmengen an Kräutern...
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- Naher Osten (2)
- vegan/vegetarisch
- Beilagen
- Persische Küche
- Vegetarisch
- TUZLULAR
- Reis
- Asia/Afrika
- Aus fernen Ländern
- Persisch

Henglein
Rama Cremefine
























Und wie soll ich den Reis denn !nachdem! ich ihn abgegossen habe noch 15-20 Min. weiterköcheln lassen, ohne dass er dabei anbrennt? Oder sollten das die 8 TL Wasser etwa verhindern??
Hier wurde offenbar mit einem schlechten Gedächtnis wiedergegeben, was vielleicht einmal recht lecker war.
Bei uns war es furchtbar trocken und es fehlte wirklich an Geschmack. Sehr schade!
Das nächste Mal kauf ich mir dann doch lieber ein Rezeptbuch, besser ist es!
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten