Gespickte Lammkeule von den Kanaren
Pata de cordero mechada| 1 ½ kg | Lamm (Keule) |
| 3 | Zwiebel(n) |
| 2 | Äpfel, rot, mehlige Sorte |
| 500 ml | Wein, weiß, trocken |
| 1 Würfel | Fleischbrühe |
| 5 Zehe/n | Knoblauch |
| 15 | Nelke(n), ca. |
| ½ Tasse | Öl |
| Salz und Pfeffer, grob |
Zubereitung
Die Fettschicht der Lammkeule möglichst mit einem scharfen Fleischmesser entfernen. Das Fett gibt den strengen Geschmack. Je weniger Fett dran ist, desto milder schmeckt das Fleisch. Die Keule mit grobem Salz einreiben, mindestens 4 Stunden im Kühlschrank liegen lassen.
Backofen auf 240°C vorheizen. Mit einem scharfen, spitzen Messer häufig kleine Einschnitte in die Keule schneiden (beidseitig). In jeden Einschnitt eine Nelke stecken. Knoblauchzehen in schmale Stifte schneiden, weitere Einschnitte schneiden und die Knoblauchstifte hineinstecken. Pfeffern.
Zwiebeln und Äpfel schälen, Zwiebeln in Ringe schneiden, Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und beides in der Fettpfanne des Backofens verteilen. Fleisch drauflegen und mit einem Backpinsel mit Öl bestreichen. Wein und zerbröckelten Fleischbrühwürfel zufügen und in den heißen Ofen schieben. Ca. 20 Minuten bräunen (das Fleisch sollte eine Kruste bekommen), ab und zu mit der entstandenen Sauce begießen und für weitere 50 Minuten bei ca. 150°C weitergaren. Ofen ausschalten und das Fleisch noch 10 Minuten im Ofen lassen.
Heiß auftragen und am Tisch tranchieren.
Dazu passen sehr gut Bratkartoffeln und gemischtes Gemüse. Die Kartoffeln können gleichzeitig im Ofen mit gebacken werden.
Variante: Ohne Weißwein und mit Safran zubereiten.
Backofen auf 240°C vorheizen. Mit einem scharfen, spitzen Messer häufig kleine Einschnitte in die Keule schneiden (beidseitig). In jeden Einschnitt eine Nelke stecken. Knoblauchzehen in schmale Stifte schneiden, weitere Einschnitte schneiden und die Knoblauchstifte hineinstecken. Pfeffern.
Zwiebeln und Äpfel schälen, Zwiebeln in Ringe schneiden, Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und beides in der Fettpfanne des Backofens verteilen. Fleisch drauflegen und mit einem Backpinsel mit Öl bestreichen. Wein und zerbröckelten Fleischbrühwürfel zufügen und in den heißen Ofen schieben. Ca. 20 Minuten bräunen (das Fleisch sollte eine Kruste bekommen), ab und zu mit der entstandenen Sauce begießen und für weitere 50 Minuten bei ca. 150°C weitergaren. Ofen ausschalten und das Fleisch noch 10 Minuten im Ofen lassen.
Heiß auftragen und am Tisch tranchieren.
Dazu passen sehr gut Bratkartoffeln und gemischtes Gemüse. Die Kartoffeln können gleichzeitig im Ofen mit gebacken werden.
Variante: Ohne Weißwein und mit Safran zubereiten.
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Kommentare anderer Nutzer
08.09.2005 20:45
Hilfreicher Kommentar:
Hallo
Würde mich auch Interesieren wieviel Safran dran muß.
Grüße lobloch4
Würde mich auch Interesieren wieviel Safran dran muß.
Grüße lobloch4
kkleipzig
sagt:
sagt: 17.01.2012 15:56
Ich habe die Lammkeule genau so zubereitet, wie im Rezept angegeben und muss sagen, dass es suuuuperlecker war. Das Fleisch war zart und saftig und die Würze der Nelken hat wunderbar geschmeckt (auch wenn ich mir das nur schwer vorstellen konnte vorher!)
Also mein Tipp. Unbedingt ausprobieren!
Ich habe ein Päckchen kanarischen Safran (und Weißwein) mit in die Fettpfanne getan. Der ist vergleichsweise billig, aber wohl nur in Spanien erhältlich.
DANKE und 5 Sterne!!!
Beste Grüße,
kkleipzig (z.Z. Santa Brigida, Gran Canaria)
Also mein Tipp. Unbedingt ausprobieren!
Ich habe ein Päckchen kanarischen Safran (und Weißwein) mit in die Fettpfanne getan. Der ist vergleichsweise billig, aber wohl nur in Spanien erhältlich.
DANKE und 5 Sterne!!!
Beste Grüße,
kkleipzig (z.Z. Santa Brigida, Gran Canaria)
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warum muss das Fleisch 4 Stunden im Salz liegen, entwässert (d.h. entsaftet) das nicht zu stark?
Das mit der Variante Safran finde ich extrem raffiniert, aber wieviel braucht man von dem teuren Zeug, damit man's schmeckt? Ganz schön kostspielig aber bestimmt sehr, sehr lecker mit der hoffentlich nicht zu dominanten Note von Nelke. Danke. Ich würd's als Pulver aufstreuen statt reinbohren.
Ciao und
Grüße von Enrique
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