Butterfasan in Wirsing



vorheriges Bild start / pause nächstes Bild count: Foto von

Zutaten für Portionen

Fasan(e)
Wirsing
  Thymian, frisch
200 g Butter
100 g Schinken, Schwarzwälder
  Pfeffer
150 ml Wildfond
200 g Pilze
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Für das Rezept braucht man einen Fasan von 900g bis 1 Kilo, also keinen jungen, kleinen Fasan. Der Fasan sollte am besten nicht gehäutet sein.
Von einem großen Wirsingkopf mehrere schöne Blätter abschneiden, den Keil herausschneiden, 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. 2 blanchierte Blätter zum Anrichten später zur Seite legen
Den Fasan säubern und abtrocknen. Zwischen Haut und Fleisch rundherum einige Stängel Thymian schieben. Auch in den Fasan 3 Tymianzweige legen. Die Beine des Fasans zusammenbinden. Die Butter in dünne Scheiben schneiden und den Fasan rundherum damit belegen. Dazu einige der Wirsingblätter ausbreiten, Butterscheiben darauf legen, dann den Fasan darauf legen und dann auch den Fasan oben und seitlich mit Butter belegen. Pfeffern, kaum salzen. Zwei Scheiben Schwarzwälder Schinken auf den Fasan legen und dann die Wirsingblätter darüber schlagen, so dass ein Paket entsteht. Dieses Paket erst in Backpapier, dann in Staniolpapier einpacken. Das Paket muss völlig dicht geschlossen sein, da es öfters gewendet wird und kein Saft heraustreten darf. Das Paket bei 180 Grad in den Herd legen, zwei Stunden braten und dabei alle 30 Minuten wenden. Den Fasan dabei auch seitlich legen, sodass auch die Schlegel im Paket in der geschmolzenen Butter dünsten.
Das Paket herausnehmen, eine Ecke aufschneiden und den Saft in einem Bräter auffangen, mit Wildfond aufgießen und mit etwas Speisestärke binden. Nicht mit Butter montieren, da der Saft bereits viel Butter enthält. Pilze (Waldpilze oder Champignons) in Scheiben schneiden und in einer Pfanne schnell anbraten. Aus dem Fasan die Brüste und die Seitenstücke der Schlägel schneiden, zusammen mit der Sauce, den Pilzen, dem mitgebratenem Schinken in einem Wirsingblatt anrichten. Das Wirsingblatt vor dem Anrichten eventuell noch einmal kurz in sehr heißes Wasser legen.
Eignet sich ohne Beilage als Zwischengericht, mit Beilage wie Spätzle oder Rösti etc. als Hauptgericht.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.05.05
Rezept-Statistiken: 28.595 (15)* gelesen
115 (0)* gespeichert
2.021 (0)* gedruckt
24 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Ingrid_R  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
8.721 Beiträge (ø2,3/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Kaht Smutje sagt:  
09.12.2005 15:49
Das klingt so toll dass es mir richtig leid tut dass ich keinen Fasan mag :(
Ich hab nur einmal Fasan gegessen, aber der hatte für mich einen zu intensiven Wildgeschmack. Kann ich das nicht auch mit einem neutraleren Geflügel machen?

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
09.12.2005 15:53
Hallo Kaht, ich denke schon, daß das z.B. auch mit Wachteln eine feine Sache wäre. Bei denen müsste man die Bratzeit nur deutlich reduzieren.
Allerdings wird der Wildgeschmack wirklich vom Schinken sehr übertönt. Ich hab ja selbst das Rezept entwickelt, und das ist eigentlich der Punkt, der mich am meisten "gestört" hat, weil ich den Fasanengeschmack liebe. Wenn du einen kräftigen Schwarzwälder Schinken nimmst, mußt du dir keine Sorgen um den Wildgeschmack machen.

Viele Grüße
Ingrid_R

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Kaht Smutje sagt:  
10.12.2005 01:49
Oki, danke ;)
Habs gespeichert und werde es das nächstemal wenn ich was festliches benötige mit einbauen und berichten.

Grüße
Kat

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
feminity Tellerwäscher sagt:  
22.12.2005 15:03
Fasan nach Deinem Rezept gab es am Wochenende. Einfach nur hhhhhmmmm. War aber mit der Butter etwas sparsamer. Habe wohl aber das Fasanpaket nicht richtig verschlosse, so dass etwa Bratfonds rausgelaufen ist. Macht aber nichts, der übrige Fonds reichte für einen fantastische Soße.
Gab es bei uns sicherlich nicht zum letzten Mal

Danke fürs tolle Rezept

Schönes Weihnachtsfest wünscht
feminity

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Es gilt als natürlich, unverfälscht und fettarm.
richtig auftauen ist wichtig
Von jeher ein gefragtes und beliebtes Nahrungsmittel.
so tranchieren und filetieren Sie richtig!
Lieblingstorten von Schwarzwälder Kirsch über Käsesahne bis Giotto-Torte
Auf die Plätze – fertig – Torte!

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: