Westfälischer Kastenpickert



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Zutaten für Portionen

500 g Mehl
250 ml Milch
2 EL Zucker
30 g Hefe
1 kg Kartoffel(n)
Ei(er)
½ TL Salz
  Schmalz für die Form
2 EL Semmelbrösel
200 g Rosinen

Zubereitung

Die Rosinen waschen, kurz in Wasser quellen lassen, mit Küchenkrepp abtrocknen, in etwas Mehl wälzen und zu Seite stellen. Milch in einem Topf erwärmen, Zucker und Hefe darin auflösen und dann 15 Minuten gehen lassen.
Inzwischen die Kartoffeln in eine Schüssel reiben. Flüssigkeit abschöpfen und weg gießen. Kartoffeln mit Hefegemisch, Eiern und Salz vermengen, das Mehl esslöffelweise dazugeben und zum Schluss die Rosinen untermischen. Den Teig zugedeckt 1,5 Stunden gehen lassen.
Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C, Gas Stufe 3-4). Eine große Kastenform, ca. 1,5-Liter-Inhalt, mit dem Schmalz einfetten und mit den Bröseln ausstreuen. Teig einfüllen und die Form mit Backpapier abdecken. Nach ungefähr 40 Minuten Backzeit den Ofen herunterschalten auf 150°C (Umluft 140°C, Gas Stufe 1-2). Gesamtbackzeit ca. 75 Minuten.
Pickert schmeckt besonders gut mit Butter und Rübenkraut, man kann aber auch sehr gut Marmelade dazu essen.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.05.05
Rezept-Statistiken: 31.490 (31)* gelesen
128 (0)* gespeichert
2.164 (4)* gedruckt
29 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

ruebe21 Kartoffelschäler


Mitglied seit 21.08.2004
46 Beiträge (ø0,02/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

chrsindt Kaltmamsell sagt:  
15.05.2005 12:07
Hallo,
hört sich gut an. Aber bitte, was ist Rübenkraut?

Chrsindt

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JordiTin  Sternekoch sagt:  
18.05.2005 22:15
Hi,

der Handelsname ist "Grafschafter Goldsaft", gemeint ist Zuckerrübensirup, steht im Supermarkt beim Brotaufstrich (Marmelade und Co.)

Gruß, Tin

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ruebe21 Kartoffelschäler sagt:  
28.05.2005 22:22
Hilfreicher Kommentar:

Hallo zusammen,

habe gerade festgestellt, das ich etwas wichtiges vergessen habe.
Der Kastenpickert wird nach dem Backen und Auskühlen in Scheiben geschnitten und in der Pfanne am besten in Butter gebraten bis die Scheiben schön braun sind.

Hoffe es schmeckt euch!!!

Andrea

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bewig Küchenjunge sagt:  
21.04.2009 13:02
Hallo,

bei uns im Lipperland wird der Pickert traditionell auch mit echter Lippischer Leberwurst gegessen.

Sollte man unbedingt mal probieren auch wenn es sich etwas komisch anhört.

Viele Grüße

Ute

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texasgal Tellerwäscher sagt:  
27.07.2009 06:43
Bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und kenne auch Rosinenbrot, denke mal das das wie ein Kastenpickert ist, mit Leberwurst. Hmm, lecker.

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pikdame Kartoffelschäler sagt:  
07.01.2010 12:58
Hallo,
danke an Friedhelm für diese Rezept. Schmeckt wie der Pickert von meiner Oma und ist ganz problemlos zu machen. Wir essen ihn auch in Butter gebraten und mit Rübenkraut, suuper lecker!!
Wie lange hab ich danach gesucht - hier eine Frage und sofort ein Rezept.
LG Pikdame

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Jonidas Tellerwäscher sagt:  
26.01.2010 19:39
Habe das Rezept schon lange gesucht! Großartig!!

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QNieMey Tellerwäscher sagt:  
09.11.2010 17:31
Habe das Rezept am Wochenende nachgebacken und ein Bild hochgeladen.
Kenne das aus meiner Jugend. Bin zwar am südlichsten Zipfel von Niedersachsen aufgewachsen, aber auch da kennt (kannte) man das Rezept. Wollte meine Mutter immer danach fragen, aber dazu ist es nicht mehr gekommen.
Schmeckt wie "bei Muttern" und ich werde es bei meinen Geschwistern testen :)
Hatte eigentlich in Erinnerung das der Teig aus zur hälfte gekochten Kartoffeln gemacht wird. Aber da habe ich mich wohl vertan.
Übrigens kann man die Rosienen auch weglassen und dann Leber- oder Blutwurst nach dem anbraten draufgeben.

Gruss
KURT

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suse2806 Kaltmamsell sagt:  
11.04.2011 18:52
Mein Pickert-Teig ist so gut aufgegangen, dass er über den Topf hinaus lief! Nach dem "Wiedereinfangen" habe ich ihn nochmal kräftig gerührt,dann in die Kastenform gefüllt und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. Dann war er schön locker und sehr lecker! Bei uns gibt es den Pickert in Scheiben geschnitten, in Butter gebraten und es steht grobe Leberwurst und Rübenkraut auf dem Tisch. Auf jeden Fall gibt es ihn noch öfter bei uns!

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