Mediterraner Schmortopf
Ein etwas anderer Eintopf mit Rind, Kürbis und Bratkartoffeln| 350 g | Kartoffel(n), festkochend |
| 2 EL | Paprikapulver |
| 1 | Zwiebel(n) (Gemüsezwiebel) |
| 450 g | Rindfleisch, 1 EL Tomatenmark |
| 3 TL | Kreuzkümmel (Cumin) |
| 1 TL | Piment |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 1 Prise | Oregano |
| ¼ Liter | Wein, rot |
| 5 | Tomate(n) |
| ½ Liter | Fleischbrühe |
| 300 g | Kürbisfleisch |
| 1 EL | Ingwer, püriert |
| 1 Zehe/n | Knoblauch |
| 2 EL | Mangochutney |
| 1 EL | Sojasauce, gesüßte oder Kecap Manis |
| 150 ml | Hühnerbrühe |
| Pflanzenöl, Olivenöl und Butter zum Braten |
Zubereitung
Dies Gericht besteht anfangs aus drei Teilen: den Kartoffeln, dem Fleisch und dem Kürbis – alle drei verschiedenartig zubereitet und am Schluss zum sämigen und exotisch-interessanten Schmortopf vermischt. Nach dem Kochen der Kartoffeln, was vorab stattfinden sollte, kann man die drei Bestandteile mehr oder weniger parallel zubereiten: mit einem Gulaschtopf, einer Pfanne und einem Wok.
Die Zutaten vorbereiten:
Die Kartoffeln kochen, bis sie halbgar sind, dann schälen, erkalten lassen, halbieren, in Scheiben schneiden und ausgiebig mit dem Paprika würzen.
Das Fleisch von Fett und Sehnen befreien, in Streifen schneiden und mit der aus Cumin und Piment hergestellten Mischung würzen. Die Zwiebel halbieren – eine Hälfte in feine Ringe schneiden, die andere fein hacken. Die Tomaten häuten und grob klein hacken. Das Kürbisfleisch in bratkartoffelartige Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe fein reiben.
Die Bartkartoffeln, in der Pfanne mit etwas Pflanzenöl bei mittlerer Hitze goldbraun braten, warm stellen.
Der Fleischtopf:
In einem Gulaschtopf etwas Olivenöl und Butter gut erhitzen und den Lorbeer hineinkrümeln (sollte recht klein sein, ggf. vorher im Mörser grob klein stoßen, nicht fein mahlen!). Die gehackten Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Jetzt das Fleisch dazugeben und rundum anbraten, sobald das Fleisch etwas Farbe bekommt, das Tomatenmark unterrühren. Mit dem Rotwein ablöschen und diesen bei nach wie vor hoher Hitze komplett einkochen lassen, dabei mit dem Oregano würzen. Jetzt die Tomaten dazugeben, kurz aufkochen lassen und die (möglichst kochende) Fleischbrühe angießen. Auf mittlere bis kleine Hitze schalten und in einer Stunde sämig garen. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. mit etwas Tomatenpüree und einer Wein-Pfeilwurzelmehl-Mischung binden (dazu 2 TL Pfeilwurzelmehl mit 2 EL Flüssigkeit, Wein oder Wasser, verrühren).
Die exotische Kürbispfanne:
Im Wok das Ingwerpüree, den Knoblauch und die Zwiebelringe scharf anbraten, Kürbis dazugeben und 3-4 Minuten mitbraten lassen, dann mit der Hühnerbrühe ablöschen, Mangochutney und Kecap Manis einrühren. Bei mittelhoher Hitze und regelmäßigem Umrühren garen lassen – die Flüssigkeit sollte fast komplett eingekocht bzw. vom Kürbis absorbiert worden sein.
Der Eintopf entsteht aus den drei Komponenten: Die Bratkartoffeln zu dem Geschnetzelten geben, danach die Kürbis-Zwiebelmischung dazugeben und alles vorsichtig umrühren und sofort servieren (damit Kartoffeln und Kürbis noch Biss haben)
Dazu passt ein sanfter Rosewein (weißer geht natürlich auch), etwas Weißbrot sowie ein grüner (Feld- oder Romano) Salat.
Die Zutaten vorbereiten:
Die Kartoffeln kochen, bis sie halbgar sind, dann schälen, erkalten lassen, halbieren, in Scheiben schneiden und ausgiebig mit dem Paprika würzen.
Das Fleisch von Fett und Sehnen befreien, in Streifen schneiden und mit der aus Cumin und Piment hergestellten Mischung würzen. Die Zwiebel halbieren – eine Hälfte in feine Ringe schneiden, die andere fein hacken. Die Tomaten häuten und grob klein hacken. Das Kürbisfleisch in bratkartoffelartige Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe fein reiben.
Die Bartkartoffeln, in der Pfanne mit etwas Pflanzenöl bei mittlerer Hitze goldbraun braten, warm stellen.
Der Fleischtopf:
In einem Gulaschtopf etwas Olivenöl und Butter gut erhitzen und den Lorbeer hineinkrümeln (sollte recht klein sein, ggf. vorher im Mörser grob klein stoßen, nicht fein mahlen!). Die gehackten Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Jetzt das Fleisch dazugeben und rundum anbraten, sobald das Fleisch etwas Farbe bekommt, das Tomatenmark unterrühren. Mit dem Rotwein ablöschen und diesen bei nach wie vor hoher Hitze komplett einkochen lassen, dabei mit dem Oregano würzen. Jetzt die Tomaten dazugeben, kurz aufkochen lassen und die (möglichst kochende) Fleischbrühe angießen. Auf mittlere bis kleine Hitze schalten und in einer Stunde sämig garen. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. mit etwas Tomatenpüree und einer Wein-Pfeilwurzelmehl-Mischung binden (dazu 2 TL Pfeilwurzelmehl mit 2 EL Flüssigkeit, Wein oder Wasser, verrühren).
Die exotische Kürbispfanne:
Im Wok das Ingwerpüree, den Knoblauch und die Zwiebelringe scharf anbraten, Kürbis dazugeben und 3-4 Minuten mitbraten lassen, dann mit der Hühnerbrühe ablöschen, Mangochutney und Kecap Manis einrühren. Bei mittelhoher Hitze und regelmäßigem Umrühren garen lassen – die Flüssigkeit sollte fast komplett eingekocht bzw. vom Kürbis absorbiert worden sein.
Der Eintopf entsteht aus den drei Komponenten: Die Bratkartoffeln zu dem Geschnetzelten geben, danach die Kürbis-Zwiebelmischung dazugeben und alles vorsichtig umrühren und sofort servieren (damit Kartoffeln und Kürbis noch Biss haben)
Dazu passt ein sanfter Rosewein (weißer geht natürlich auch), etwas Weißbrot sowie ein grüner (Feld- oder Romano) Salat.
Kommentare anderer Nutzer
delia
sagt:
sagt: 29.08.2006 18:46
Mir würde der Schmortopf bestimmt sehr gut schmecken, aus diesem Grund auch die 4 Sterne. Ich habe nur das Problem, dass meine Familie keinen Kürbis mag. Durch welches Gemüse könnte ich den Kürbis ersetzen?
LG
Delia
LG
Delia
drumboy
sagt:
sagt: 31.08.2006 10:29
Hi Delia,
hm, vielleicht Moehren. Die verhalten sich aehnlich und der Geschmack ist Euch vielleicht vertrauter...
Greets
drums
hm, vielleicht Moehren. Die verhalten sich aehnlich und der Geschmack ist Euch vielleicht vertrauter...
Greets
drums
safari
sagt:
sagt: 02.09.2006 00:14
Hallo Delia,
klar, wenn du deinen Leuten vorher sagst, daß du was mitgekochst hast, daß sie nicht mögen, kannst du das Gericht alleine verputzen. Also, mach es so wie ich. Nichts sagen, sondern servieren!!
Dank dieser Methode hatte mein Mann eine Kürbissupe mit Möhren ( hallo Drums!) und Koriander gelöffelt. Und er fand sie lecker!
Liebe Grüße
Safari
klar, wenn du deinen Leuten vorher sagst, daß du was mitgekochst hast, daß sie nicht mögen, kannst du das Gericht alleine verputzen. Also, mach es so wie ich. Nichts sagen, sondern servieren!!
Dank dieser Methode hatte mein Mann eine Kürbissupe mit Möhren ( hallo Drums!) und Koriander gelöffelt. Und er fand sie lecker!
Liebe Grüße
Safari
claudiahh1
sagt:
sagt: 02.09.2006 12:05
Hallo Drumboy,
habe noch nicht so oft Kürbis verarbeitet, wüßte daher gerne welche Sorte Du benutzt hast und wie groß (Gewicht) er ungefähr sein sollte um 300 g Kürbisfleisch zu erhalten?
Dein Rezept klingt so lecker, ich würde es gerne nachkochen...
LG
Claudia
habe noch nicht so oft Kürbis verarbeitet, wüßte daher gerne welche Sorte Du benutzt hast und wie groß (Gewicht) er ungefähr sein sollte um 300 g Kürbisfleisch zu erhalten?
Dein Rezept klingt so lecker, ich würde es gerne nachkochen...
LG
Claudia
02.09.2006 15:44
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Claudia,
bzgl. Kürbis - habe die besten Erfahrungen mit Hokaido gemacht. Muste nicht schälen nur auskratzen und schneiden, die Schale verkocht. Vor allem hat er einen leicht nussigen Geschmack und farblich bei diesem Gericht sowieso ein Höhepunkt.
Werde dieses Gericht auf jeden Fall nachkochen - beim Lesen tropft es schon aus den Mundwinkeln ;-))
LG
Monika
bzgl. Kürbis - habe die besten Erfahrungen mit Hokaido gemacht. Muste nicht schälen nur auskratzen und schneiden, die Schale verkocht. Vor allem hat er einen leicht nussigen Geschmack und farblich bei diesem Gericht sowieso ein Höhepunkt.
Werde dieses Gericht auf jeden Fall nachkochen - beim Lesen tropft es schon aus den Mundwinkeln ;-))
LG
Monika
bufana
sagt:
sagt: 02.09.2006 23:13
Hallo drums,
ich habe das Rezept 1:1 nachgekocht, allerdings mit Zucchini anstatt mit Kürbis (in Ermangelung eines solchen) - der Rest war vorhanden.
Das Fleisch ist schön zart geworden, die leicht exotische Note durch die Gewürze hat uns sehr gut geschmeckt...ich glaubte sogar, das Wachholderblatt herausgeschmeckt zu haben (guter Tipp mit dem klein-krümeln). Tomatenmark hab ich pi mal Daumen reingetan (Mengenangabe hierzu fehlt).
Alles in allem ein sehr leckeres Gericht, das ganz sicher wieder auf den Tisch kommt - dann allerdings mit Weißbrot - wenn überhaupt - denn der Salat war uns zu viel.
Thx für das Leckerchen.
LG
buf
ich habe das Rezept 1:1 nachgekocht, allerdings mit Zucchini anstatt mit Kürbis (in Ermangelung eines solchen) - der Rest war vorhanden.
Das Fleisch ist schön zart geworden, die leicht exotische Note durch die Gewürze hat uns sehr gut geschmeckt...ich glaubte sogar, das Wachholderblatt herausgeschmeckt zu haben (guter Tipp mit dem klein-krümeln). Tomatenmark hab ich pi mal Daumen reingetan (Mengenangabe hierzu fehlt).
Alles in allem ein sehr leckeres Gericht, das ganz sicher wieder auf den Tisch kommt - dann allerdings mit Weißbrot - wenn überhaupt - denn der Salat war uns zu viel.
Thx für das Leckerchen.
LG
buf
claudiahh1
sagt:
sagt: 03.09.2006 12:20
Hallo Monika,
vielen Dank für den Tipp! Wie groß, denkst Du, muß der Kürbis sein um 300 g Kürbisfleisch zu erhalten?
LG
Claudia
vielen Dank für den Tipp! Wie groß, denkst Du, muß der Kürbis sein um 300 g Kürbisfleisch zu erhalten?
LG
Claudia
einsel1
sagt:
sagt: 03.09.2006 23:41
Klingt ja wirklich super, allein schon die Geschmacksvarianten mit den verschiedenen Ge-würzen, habs schon gespeichert, wenn meine Kürbisse reif sind,werd ichs nachkochen, bloß eins verstehe ich nicht: warum nennst Du es "Eintopf"? Es wird doch in mind. dreierlei Töpfen zubereitet, und ein Eintopf ist für mich etwas, was in einen Topf geschichtet und zusammen gegart wird.........
Und - @ Bufana: wo hast Du "Wacholderblätter" geschmeckt?
Da bin ich neugierig, was ich alles rausschmecken werde, ich freu mich schon drauf
LG
Elisabeth
aus Bergen/Obb.
Und - @ Bufana: wo hast Du "Wacholderblätter" geschmeckt?
Da bin ich neugierig, was ich alles rausschmecken werde, ich freu mich schon drauf
LG
Elisabeth
aus Bergen/Obb.
Angelfly
sagt:
sagt: 04.09.2006 08:36
Hilfreicher Kommentar:
hallo, habe das rezept gestern nachgekocht und es war wirklich super lecker!!!
das rezept kommt in meine sammlung, allerdings etwas anders strukturiert...
den frischen kürbis habe ich weggelassen und stattdessen eingelegten aus dem
glas verwendet. und die kartoffeln werden beim nächstenmal gleich halbgar zum fleich
gegeben, da können sie dann fertig garen und man hat sich einen arbeitsgang
(das braten) gespart.
liebe grüsse
angelfly
das rezept kommt in meine sammlung, allerdings etwas anders strukturiert...
den frischen kürbis habe ich weggelassen und stattdessen eingelegten aus dem
glas verwendet. und die kartoffeln werden beim nächstenmal gleich halbgar zum fleich
gegeben, da können sie dann fertig garen und man hat sich einen arbeitsgang
(das braten) gespart.
liebe grüsse
angelfly
drumboy
sagt:
sagt: 04.09.2006 10:57
Hi und vielen Dank Ihr Lieben!
Ich bin ehrlich gesagt sehr positiv ueberracht ueber die tole Resonanz, wil ja solch zusammengemischte Sachen nicht jedermann's Sache ist...
In diesem Fall nannte ich es halt Eintopf, weil da drei "sossige" Geschichten zusammenkommen und am Ende halt so eine Art Eintopf-Konsistenz haben...
Aber wie gesagt, vielen lieben Dank fuer Euer Feedback!
Greets
drums
Ich bin ehrlich gesagt sehr positiv ueberracht ueber die tole Resonanz, wil ja solch zusammengemischte Sachen nicht jedermann's Sache ist...
In diesem Fall nannte ich es halt Eintopf, weil da drei "sossige" Geschichten zusammenkommen und am Ende halt so eine Art Eintopf-Konsistenz haben...
Aber wie gesagt, vielen lieben Dank fuer Euer Feedback!
Greets
drums
hexe72
sagt:
sagt: 08.09.2006 21:19
Hallo,
das hört sich ja wirklich superlecker an und ich würd's gern ausprobieren, aber was bitte ist Pfeilwurzelmehl und wo bekommt man das?
Grüße, Alex
das hört sich ja wirklich superlecker an und ich würd's gern ausprobieren, aber was bitte ist Pfeilwurzelmehl und wo bekommt man das?
Grüße, Alex
naw
sagt:
sagt: 09.09.2006 16:32
Hallo Leute
also dieser Schmortopf hat wohl seinen Namen verfehlt.er muesste richtig heissen--Schmortopf a la Matschlapang.
also dieser Schmortopf hat wohl seinen Namen verfehlt.er muesste richtig heissen--Schmortopf a la Matschlapang.
drumboy
sagt:
sagt: 11.09.2006 12:00
Tja naw,
nur wen interessiert Deine Meinung?
nur wen interessiert Deine Meinung?
jorginmeyer
sagt:
sagt: 12.09.2006 20:55
Tja drumboy "Superstar",
mich interessieren schon die Meinungen der User - und übrigens: Hochmut kommt vor dem Fall!
Eine direkte Frage zur Zubereitung (so soll es ja wohl sein!): was ist denn daran bitteschön "mediteran" oder so? Ich lese von Wok, exotisch, Sojasoße, Mangochutney, Kecap Manis - ich glaub, ich bin an der falschen Küste!
Wohl bekomm's, ich werd es nicht kochen!
Jorgin
mich interessieren schon die Meinungen der User - und übrigens: Hochmut kommt vor dem Fall!
Eine direkte Frage zur Zubereitung (so soll es ja wohl sein!): was ist denn daran bitteschön "mediteran" oder so? Ich lese von Wok, exotisch, Sojasoße, Mangochutney, Kecap Manis - ich glaub, ich bin an der falschen Küste!
Wohl bekomm's, ich werd es nicht kochen!
Jorgin
drumboy
sagt:
sagt: 13.09.2006 09:25
Falsch Mr. Jorgin,
Meinungen sind immer interessant, polemisches Geschwafel nicht. Insofern geht es mir meilenweit am Allerwertesten vorbei, was negative Heinis wie naw oder Du zu meinem Rezept erzapfen.
Wie man konstruktiv mit Rezepturen anderer umgeht, beweisen die anderen User mit ihren Beitraegen weiter oben, die anders als Ihr beiden entweder sehr viel mehr vom Kochen verstehen oder schlicht und ergreifend bessere Umgangsformen haben.
Cheerio
drums
Meinungen sind immer interessant, polemisches Geschwafel nicht. Insofern geht es mir meilenweit am Allerwertesten vorbei, was negative Heinis wie naw oder Du zu meinem Rezept erzapfen.
Wie man konstruktiv mit Rezepturen anderer umgeht, beweisen die anderen User mit ihren Beitraegen weiter oben, die anders als Ihr beiden entweder sehr viel mehr vom Kochen verstehen oder schlicht und ergreifend bessere Umgangsformen haben.
Cheerio
drums
pony2
sagt:
sagt: 18.09.2006 09:21
Hallo drumboy,
habe dein rezept nachgekocht und es war sehr lecker. Hatte mich erst etwas über die Bratkartoffeln drin gewundert (wieso nicht normale gekochte), aber beim Essen hat man doch einen Unterschied gemerkt. Es war herrlich "bratig-röstig-würzig". Aber trotzdem hab auch ich die Frage, was ist Pfeilwurzelmehl ? Was kann man stattdessen nehmen ?
Und dann noch:
Ich denke doch auch, die abgegebenen Kommentare sollen anderen Lesern Tips geben. Wenn man das Gericht noch nichtmal nachgekocht hat hilft der Kommentar wirklich niemandem.
Gruß Pony
habe dein rezept nachgekocht und es war sehr lecker. Hatte mich erst etwas über die Bratkartoffeln drin gewundert (wieso nicht normale gekochte), aber beim Essen hat man doch einen Unterschied gemerkt. Es war herrlich "bratig-röstig-würzig". Aber trotzdem hab auch ich die Frage, was ist Pfeilwurzelmehl ? Was kann man stattdessen nehmen ?
Und dann noch:
Ich denke doch auch, die abgegebenen Kommentare sollen anderen Lesern Tips geben. Wenn man das Gericht noch nichtmal nachgekocht hat hilft der Kommentar wirklich niemandem.
Gruß Pony
drumboy
sagt:
sagt: 18.09.2006 12:37
Hi Pony,
vielen Dank fuer dieses Feedback, den genau darum geht es. Aber es finden sich immer mal wieder User, die schnelle Kommentare wie oben aus irgendeinem unerfindlichem Grund absondern muessen...
However, dieses Kartoffelidee entstand halt so beim Kochen - daher ist das, was Du so pasend als bratig-röstig-würzig bezeichnest, durch einen netten Zufall enstanden: Natuerlich sind die Zutaten eher asiatisch, aber ich lebe halt im Mediterranen, dessen Kueche durch die ganze Fusion-Geschichte aber sehr viel internationaler wird...
Pfeilwurzelmehl laeuft auch unter Pfeilwurzelstaerke, bekommst Du im Reformhaus und das ist der Mega1a-Sossenbinder, da man nur ganz wenig braucht, es geschmacklos ist und vor allem 0,0 g Fett hat - man kann also aus den gesuendesten und duennsten Fluessigkeiten saemige Saucen zaubern, ohne sich um Dickmacher sorgen zu muessen.
LG
drums
vielen Dank fuer dieses Feedback, den genau darum geht es. Aber es finden sich immer mal wieder User, die schnelle Kommentare wie oben aus irgendeinem unerfindlichem Grund absondern muessen...
However, dieses Kartoffelidee entstand halt so beim Kochen - daher ist das, was Du so pasend als bratig-röstig-würzig bezeichnest, durch einen netten Zufall enstanden: Natuerlich sind die Zutaten eher asiatisch, aber ich lebe halt im Mediterranen, dessen Kueche durch die ganze Fusion-Geschichte aber sehr viel internationaler wird...
Pfeilwurzelmehl laeuft auch unter Pfeilwurzelstaerke, bekommst Du im Reformhaus und das ist der Mega1a-Sossenbinder, da man nur ganz wenig braucht, es geschmacklos ist und vor allem 0,0 g Fett hat - man kann also aus den gesuendesten und duennsten Fluessigkeiten saemige Saucen zaubern, ohne sich um Dickmacher sorgen zu muessen.
LG
drums
Pätty
sagt:
sagt: 04.10.2006 15:57
Hallo Drums!
In der Zubereitunf wird erwähnt, daß man Tomatenmark einrühren soll. Unter den Zutaten kommt aber keins vor.
Kommt nun welches rein und wenn ja wieviel?
Antwort wäre nett, da der Kürbis schon wartet geschlachtet zu werden ;-)
LG
Pätty
In der Zubereitunf wird erwähnt, daß man Tomatenmark einrühren soll. Unter den Zutaten kommt aber keins vor.
Kommt nun welches rein und wenn ja wieviel?
Antwort wäre nett, da der Kürbis schon wartet geschlachtet zu werden ;-)
LG
Pätty
drumboy
sagt:
sagt: 04.10.2006 17:16
Ups...
sorry - werde ich doch gleich mal an Sonja schreiben muessen...
Meanwhile: Das ist zum Geschmackgeben fuers Fleisch, bei 450 g Fleisch wuerde ich da 1 EL nehmen, wenn Du's intensiv magst, dann 2.
LG
drums
sorry - werde ich doch gleich mal an Sonja schreiben muessen...
Meanwhile: Das ist zum Geschmackgeben fuers Fleisch, bei 450 g Fleisch wuerde ich da 1 EL nehmen, wenn Du's intensiv magst, dann 2.
LG
drums
Fire1234
sagt:
sagt: 15.01.2010 22:00
Hallo,
das ist ein sehr gutes Rezept,
werde es öfters kochen.
Gruß Fire1234!
das ist ein sehr gutes Rezept,
werde es öfters kochen.
Gruß Fire1234!
kochmo
sagt:
sagt: 07.11.2010 19:26
Hi drumboy,
Habe neulich dieses Rezept nachgekocht und muss sagen: auch wenn die Bezeichnung "mediteran" evtl. wirklich nicht so ganz treffend ist (but who cares...): es ist echt sehr, sehr lecker und gibt einem "einfachen" Gulasch dank der süß-sauren Kürbisbeilage einfach mal einen außergewöhnlichen Pep! Auch und gerade in Verbindung mit den einfach zuzubereitenden Kartoffeln...
Hier noch ein paar Erfahrungen meinerseits mit dem Rezept bezüglich des Timings:
Ich habe erst das Gulasch aufgesetzt und ca. 1,5 bis 2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Fleisch schon sehr zart war. Dann habe ich die Kürbispfanne gemacht (sehr gut war die am Ende fast Ragout-artige, glasige Konsistenz des Kürbis) und währenddessen das Gulasch nachgahren lassen. GLEICHZEITIG mit den Kürbis habe ich die Kartoffeln gemacht. Ich habe kleine festkochende Kartoffeln genommen und diese einfach in Spalten geschnitten (also quasi längs geviertelt) und in einer beschichteten Pfanne kurz mit dem Paprika angeröstet und dann bei kleiner bis mittlerer Hitze abgedeckt weiterschmoren lassen. Am Ende waren sie noch ein wenig bissfest aber keineswegs zu hart, und hatten ein sehr leckeres Röstarome, also richtig perfekt eigentlich, auch ohne Vorkochen (geht aber wohl wirklich nur mit kleineren Kartoffeln). Zum Schluss habe ich die drei Komponenten der Optik halber NICHT vermengt sondern zusammen auf einem Teller angerichtet... vielleicht auch ratsam, falls man noch was für den nächsten Tag aufheben will, dann wird's nicht matschig...
Fazit: Auch wenn es auf den ersten Blick kompliziert aussehen mag, so aufwändig uns zeitraubend ist es nun wirklich nicht und geschmacklich ein Hammer :) gab's drei Tage später gleich nocheinmal.
Vielen Dank dafür, greetz, kochmo
Habe neulich dieses Rezept nachgekocht und muss sagen: auch wenn die Bezeichnung "mediteran" evtl. wirklich nicht so ganz treffend ist (but who cares...): es ist echt sehr, sehr lecker und gibt einem "einfachen" Gulasch dank der süß-sauren Kürbisbeilage einfach mal einen außergewöhnlichen Pep! Auch und gerade in Verbindung mit den einfach zuzubereitenden Kartoffeln...
Hier noch ein paar Erfahrungen meinerseits mit dem Rezept bezüglich des Timings:
Ich habe erst das Gulasch aufgesetzt und ca. 1,5 bis 2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Fleisch schon sehr zart war. Dann habe ich die Kürbispfanne gemacht (sehr gut war die am Ende fast Ragout-artige, glasige Konsistenz des Kürbis) und währenddessen das Gulasch nachgahren lassen. GLEICHZEITIG mit den Kürbis habe ich die Kartoffeln gemacht. Ich habe kleine festkochende Kartoffeln genommen und diese einfach in Spalten geschnitten (also quasi längs geviertelt) und in einer beschichteten Pfanne kurz mit dem Paprika angeröstet und dann bei kleiner bis mittlerer Hitze abgedeckt weiterschmoren lassen. Am Ende waren sie noch ein wenig bissfest aber keineswegs zu hart, und hatten ein sehr leckeres Röstarome, also richtig perfekt eigentlich, auch ohne Vorkochen (geht aber wohl wirklich nur mit kleineren Kartoffeln). Zum Schluss habe ich die drei Komponenten der Optik halber NICHT vermengt sondern zusammen auf einem Teller angerichtet... vielleicht auch ratsam, falls man noch was für den nächsten Tag aufheben will, dann wird's nicht matschig...
Fazit: Auch wenn es auf den ersten Blick kompliziert aussehen mag, so aufwändig uns zeitraubend ist es nun wirklich nicht und geschmacklich ein Hammer :) gab's drei Tage später gleich nocheinmal.
Vielen Dank dafür, greetz, kochmo
drumboy
sagt:
sagt: 08.11.2010 09:55
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Ich wollte das Fleish - schönes mageres Schweinefleisch - mit selbstgemachter aromatischer "maurischer" Gewürzmischung würzen, bestehend aus Kreukümmel, Paprika, Kardamon, Chili, einem Hauch Zimt und Nelke... Das werde ich unbdingt nachholen müssen. Habe meine Mischung vergessen, und da ich in der gewürztechnisch nicht bestens ausgestatteten Küche hantiert habe, musste ich das Schmorfleisch "normal" würzen, damit, was so eben vorhanden war. Die Soße blieb aber wie angegeben und war zum Löffeln lecker.
Die Kürbispfanne habe ich "harmonisiert" - das asiatische weggenommen. Mein Kürbis war diesmal Patisson, ich habe das mit reichlich Knoblauch angebraten, dann Apfel-Karotten-Estragon-Chutney dazu und Hühnerbrühe. Am Schluss noch gehackte Blätchen von einem Estragonzweig dazu. Einer der besten Wege, Kürbisgewächse zu gnießen.
Für Kartoffeln habe ich nur etwas Rosmarin genommen - das Aroma passte zu dem Rest, war rustikal und auch farblich war dies ok.
Die drei Komponenten habe ich gar nicht vermischt - damit auch das Auge was davon hat. Da es geschmacklich nicht durchziehen muss, kann man nach Wunsch alles bereits auf dem Teller vermischen.
Die drei Teile machen etwas sehr Leckeres und nicht Alltägliches her. meine rustikale Runde war wieder mal begeistert.
Das wird bestimmt noch nachgekocht!
gruß
imbieras
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