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Provenzalischer Schmortopf

Daube de boeuf provencal

Zutaten

1 kg Rindfleisch (Rinderwade oder ausgelöste Backe)
1 Knolle/n Knoblauch
Schalotte(n)
50 g Steinpilze, getrocknet
5 Körner Pfeffer
2 EL Thymian, frischer, gehackt
1 EL Rosmarin, frischer, gehackt
Möhre(n)
Lorbeerblätter
1/4 Liter Schnaps (Marc de Provence)
2 Liter Wein, rot (aus der Provence)
1/4 Liter Wasser
3 EL Olivenöl
1/2  Orange(n), unbehandelt
  Meersalz
  Pfeffer, schwarz aus der Mühle
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 3 Std. 50 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Knoblauch, Möhre, Schalotten fein hacken und in 1 EL Olivenöl andünsten, die Pfefferkörner im Mörser fein zerreiben und mit den Steinpilzen und den Kräutern (etwa 1/2 EL Kräuter beiseite stellen) hinzugeben und alles mit dem Marc de Provence ablöschen und mit 1/4 l Wasser auffüllen, danach die Orangenzesten dazu geben. Alles ca. eine halbe Stunde sanft einkochen lassen und durch ein Sieb geben.

Das Fleisch in große Stücke schneiden und in 2 EL Olivenöl (ggf. mit noch etwas Butterschmalz) anbraten, salzen und pfeffern, mit etwas Wein angießen, die Lorbeerblätter hinzugeben und bei mittlerer Hitze schmoren lassen, wenn der Wein verkocht ist, immer wieder nachschütten und den Satz ablöschen und einrühren. Das dauert mindestens 3 Stunden. Im letzten Drittel der Garzeit abwechselnd den Kochsud und den Wein zugeben und einkochen lassen, kurz vor dem Servieren die restlichen Kräuter zugeben.

Dazu besteht mein Liebster auf Sahnenudeln (also selbstgemachte Nudeln, die vor dem Servieren in etwas eingekochte Sahne gegeben werden).

Weinempfehlung ist ja klar : Côtes de Provence rouge oder ein Bandol

Kommentare anderer Nutzer


drumboy

05.05.2005 10:31 Uhr

Hmmm,

das klingt goettlich, endlich mal wieder was in der Boeuf Bourguignon Art - intensiv und gut.

Ich stimmer den Nudeln zu, obwohl ich mir auch ein paar gebackene Kartoeffelchen dazu vorstellen koennte...

Die Frage: Serviert Ihr das nur mit Nudeln oder noch ein Gemuese dabei?



Greets

drums

susa_

05.05.2005 11:21 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Meistens gibt es kein Gemüse dazu, manchmal ein paar karamellisierte Möhrchen, ich finde die Aromen erschlagen sich sonst gegenseitig.
Rosmarinkartoffeln und Polenta geht auch prima dazu.

sauer

05.05.2005 12:10 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Susa,

da bekomme ich *Hunger ohne Ende*.
Ein sehr schönes Rezept, so ganz nach meinem Geschmack.

Hast Du es schon mal im Römertopf zubereitet?

Gruß
sauer

susa_

05.05.2005 13:59 Uhr

Nein, ich kann mir das auch nicht recht vorstellen mit dem Römertopf (was daran liegen mag, dass ich den Römertopf nur zum Brotbacken benutze und ansonsten damit nix anfangen kann *ggg*), aber das Rezept erhält erst durch das lansgame Einkochen sein kräftig-würziges Aroma, ich weiß nicht, ob das beim Römertopf nicht zu "flüssig" würde.

sauer

05.05.2005 15:50 Uhr

Danke Susa,

das hab ich mir schon fast gedacht. Suppe hätte ich dann doch nicht soo gerne.

Gruß
sauer

angelique1960

24.05.2005 13:30 Uhr

Hallo Susa!!

Dein Schmortopf schmeckt göttlich. Wir haben auch Rosmarinkartoffeln dazu gegessen.Nichts ist übrig geblieben.


LG Helga

eorann

03.07.2005 22:51 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hey, da stoß ich ja zufällig auf eines meiner allerliebsten Rezepte! :-)

Ich hab meine Variante ganz leicht modifiziert: ich nehm halb Rotwein/halb Brühe (zusammen so viel wie Fleisch), mir ist sonst der Weingeschmack zu intensiv (ich trink ihn lieber dazu *g) - und ich lösche zuerst mit Cognac (statt Schnaps) ab, lass den einkochen, dann kommt der Wein dazu (auf ein Kilo Fleisch also ein halber Liter), nach und nach, schön einkochen lassen, dann die Brühe dazu, dann Deckel drauf und schmoren lassen, stundenlang bei ganz kleiner Hitze.
Möhren fehlen bei mir, dafür gibt's Wacholderbeeren.

Und die Orange: Auf ein halbes Kilo Fleisch kommt bei mir etwa eine Stunde vor Serviertermin der Saft midestens einer Orange dazu. Und, wenn es noch intensiver werden soll, auch ein Stück der Schale (kann man entfernen, nicht alle Leute mögen die Zesten im Essen, ich schon, aber... ;-) ) Probiert das einmal aus, der Orangensaft in der Sauce ist einfach himmlisch!

Bisher sind alle, denen ich das vorgesetzt habe, völlig dahingeschmolzen bei diesem Gericht.
Es ist so einfach zu machen, auch gut vorzubereiten (bei mir: bist zum Punkt Orangensaft - wenn es Zeit zum Durchziehen hat, wird es nur besser -> Vormittag oder Vortag!), und wenn ihr mal jemand so richtig einkochen wollt: erfahrungsgemäß eignet es sich dazu ;-)

LIebe Grüße und guuuuuten Appetit bei diesem wunderbaren Gericht!
Eorann

martinlg

24.01.2012 13:21 Uhr

also die Variante werde ich nächstes mal testen... mir war der Rotweingeschmack nämlich auch zu dominant ;) ... klingt super die Variation

Bethmännchen

27.12.2006 18:50 Uhr

Hallo Susa, was für ein schnaps ist " Marc de Provence " ? Falls ich den bei uns in der Provinz nicht bekomme, was kann man als Ersatz dafür nehmen? Vorab schon mal besten Dank

Bethmännchen

susa_

27.12.2006 18:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ein Marc ist ein Tresterschnaps, also wenn Du es für Dich behältst kannst Du auch einen Grappa nehmen ;-).

Bethmännchen

28.12.2006 16:23 Uhr

Hallo susa,
Danke für den Guten Rat. Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gesundheit, Erfolg und noch viele tolle Rezepte aus Deiner Feder.

Bethmännchen

Emmadoro

13.01.2007 11:07 Uhr

Hallo Susa,

das Rezept klingt toll, aber was ich noch nicht ganiz verstehe: Das Gemüsepüree, das Du ganz am Anfang beschreibst - wird das erstmal beiseite gestellt oder was passiert damit? Und ist das gemeint, wenn Du im letzten Drittel von Kochsud sprichst?

Wäre für Hilfe dankbar, das Ganze soll es morgen nämlich geben.

Lieben Gruß
Eva

susa_

13.01.2007 13:53 Uhr

Nein, das ausgekochte Gemüse geht am Ende den Weg allen Fleisch, will sagen allen Gemüses *gg*, es soll nur ein Würzsud erzeugt werden.

sebi1983

08.05.2007 17:53 Uhr

Hi,
hört sich echt lecker an. Bin gerade dabei viel französisches auszuprobieren. Da kommt mir dieses Rezept gerade richtig.

Ein Franzose sagte mir, dass die Franzosen solche Sachen immer auf Vorrat kochen, und es dann in Gläsern einmachen würden. Hält sich Jahre. Habe mal eine 2 Jahre alte Daube von diesem Franzosen probiert. War wirklich prima. Wenn man schon 3 Stunden am Hert steht, warum dann nicht ein wenig auf Vorrat kochen!?!

Grüße
Sebastian

hammerhai

03.09.2007 21:07 Uhr

Hallo Susa,

ich liebe Rinderwade, aber ist denn die Menge mit 2 L. Rotwein und dann noch 1/4 Liter "Schnaps" nicht ein wenig doll???

Gruß vom Hammerhai"

Olafsson

03.09.2007 23:24 Uhr

Das ist doch - für einen Hammerhai - eine seeehr zögerliche Frage .... ;-) Nix da! Da liegt der Witz drin! "Man nehme eine Magnum Bourgogne, schmore darin ein kleines Stückchen Wadenfleisch ..."

O.

susa_

04.09.2007 13:21 Uhr

Nein, die Weinmenge ist nicht zuviel, das Ganze wird ja sehr stark eingekocht, da bleibt gemessen am Flüssigkeitseinsatz eher wenig Sauce übrig, die daube von letztem Wochenende habe ich um 16:00 Uhr aufgesetzt und wir haben sie letztendlich um 21:00 Uhr gegessen.

annelore

04.09.2007 14:50 Uhr

Hallo

Jetzt geb ich endlich den Kommentar ab den ich schon so lange schreiben wollte :-(
Bin halt wuschig

Susa ich habe das Rezept genau so gemacht wie du es geschrieben hast

Es ist ein Spitzen Rezept .Ich Liebe solche Gerichte

LG dat Lörchen

inselfisch

04.09.2007 21:47 Uhr

Hallo susa,

die Daube war fantastisch!!!
Ich bin jetzt grad mal ein Jahr dabei, habe -zig Rezepte gelesen, und noch keins so religiös genau nachgekocht wie dieses, andere haben mich einfach nicht so überzeugt. Das ist meine erste Rezeptbewertung, ich wünschte es gäbe mehr Sterne!
Es war richtig, richtig toll. Mürbe, saftige Fleischstücke in einer aromatisch konzentrierten Glace, und duften tut das wie - ah, Provence!

Herzlichen Dank für dieses wunderbare Gericht,
IF

GrauLoewin

15.09.2007 20:17 Uhr

Hi,
Danke für dieses köstliche Essen. Ich habs mit Rotwein/Rinderbouillon 1:1 und Apfelsinensaft, wie von eorann empfohlen, gekocht. Und dazu Rosmarinkartoffeln.

LG, Brigitte

iobrecht

20.11.2007 21:48 Uhr

Hallo,

ich hätte zu diesem Rezept eine Frage.
Ich bin mir nicht sicher ob dieses Schmorgericht im Ofen oder auf dem Herd gemacht wird. Ich nehm zwar an auf dem Herd, bin mir aber nicht ganz sicher. Leider steht in der Beschreibung nichts darüber.

Ich wäre dir für eine Antwort sehr dankbar.

Gruß Inge

susa_

20.11.2007 21:50 Uhr

Das Ganze wird auf dem Herd gekocht.

iobrecht

20.11.2007 22:00 Uhr

Danke, Susa.

JordiTin

29.01.2008 09:56 Uhr

Wir hatten diese Daube am Wochenende im Rahmen eines kleinen großen Menüs für Freunde, und was soll ich sagen - GROSS_AR_TIG. Wir haben das Fleisch Freitag abend vorbereitet und ca. 3 Stunden köcheln lassen und es dann Samstag abend noch einmal für eine gute Stunde auf den Herd gestellt. Dazu: Polenta und karamellisierte Buttermöhrchen. Kommt ins Repertoire ;-).

marie_c

10.02.2008 18:28 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Susa,

habe den Schmortopf grade in Arbeit (2. Phase/Endphase) und habe mal eine grundsätzliche, technische Frage, die bei mir immer bei Schmorfleisch-Gerichten auftaucht:
Ich dachte immer, Schmorgerichte macht man im geschlossenen Topf, Wenn ich das tu', bei mittlerer Hitze, verkocht mir doch die Flüssigkeit nicht so schnell. Wie soll ich da 2 Liter Wein unterbringen? Oder ich muss stundenlang "Gewehr bei Fuß" dastehen, dass nix verbrennt.
Lasse ich den Topf offen, dann liegt das Fleisch "im Freien" und wird trocken, auch wenn ich immer mal umrühre. Und Du schreibst ja bis zum Schluss: einkochen lassen, nachschütten, Satz ablöschen (bis man den Satz ablöschen kann/muss, darf ja wirklich nur wenig Flüssigkeit im Topf sein).
Gebe ich mehr Flüssigkeit rein, habe ich "Suppe" und muss ordentlich Stoff geben, damit's einkocht.

Anscheinend bin ich diesbezüglich eine ziemlich doofe userin - das macht mich richtig narrisch - ich komme mir grad vor, als könne ich kein Spiegelei braten!!!!!

Liebe Susa, könntest Du mir bitte sagen, wo mein Denkfehler liegt? Oder habe ich Deine Betriebsanleitung nur zuuuu wörtlich genommen?

eorann kippt bei ihrer Version (nach den beiden ersten Einkochaktionen) z.B. die ganze Brühe auf einmal rein, Deckel zu usw. So hätte ich das normalerweise auch gemacht...

Wenn Du gelegentlich mal da rein guckst, danke ich Dir für eine Antwort.

Lieben Gruß marie

susa_

10.02.2008 20:08 Uhr

na hoffentlich komme ich nicht zu spät
Ich arbeite zunächst ohne Deckel, dann lass ich das Gericht mit Deckel schmoren, der aber einen Spalt geöffnet ist (Kochlöffel drunter) und zum Schluss arbeite ich wieder mit offenem Topf.

marie_c

12.02.2008 16:02 Uhr

Hi Susa,

danke Dir, aber bei diesem Gericht kann man ja nicht direkt zu spät kommen...

Ich denke, ich muss einfach meine Geduld und die Herdtemperatur noch etwas hochdrehen (wenn ich sehe, wann Du den Fleischtopf aufgesetzt hast und wann Ihr dann gegessen habt, dann passt's auch wieder).

Dieser Schmortopf hat uns wirklich wunderbar geschmeckt, schön rund und meines Erachtens nicht extra "weinlastig" bezüglich des Geschmacks. Wir hatten ebenfalls Sahnenudeln dazu, allerdings keine selbstgemachten, sondern gekaufte extrabreite Nudeln.

Eine Frage hätte ich noch:

@GrauLoewin - hast Du Dich jetzt eigentlich bei Susa für eorann's Version bedankt?

Liebe Grüße
marie

Schwaben-Spatz

23.03.2008 13:12 Uhr

Hallo Susa,

Danke für´s Rezept - hab´s gestern gemacht. Eigentlich GENAU nach Deiner Anleitung.......

Trotz Topf halboffen, Topf offen - konnte ich jedoch in ca. 3,5 Stunden nur ca. EINEN Liter Wein verkochen.
WAS habe ich möglicherweise FALSCH gemacht?

Geschmeckt hat´s - nichtsdestotrotz - gaaaaanz hervorragend.

Lieben Gruß
Schwaben-Spatz

susa_

23.03.2008 13:14 Uhr

Wahrscheinlich warst Du zuuu vorsichtig mit der Temperatur; ich hab mich auch da lansgam rangetastet.

Schwaben-Spatz

23.03.2008 13:37 Uhr

Joooooo, da könntest Du Recht haben, Susa..... - smile

waldbeere

18.04.2008 14:42 Uhr

Hallo Susa,

ich habe mir dein Rezept für 12 Personen umrechnen lassen und kam dabei auf 6 Liter ! Wein und eine Flasche Schnaps ! Hört sich doch ein bissi viel an, oder gibt's da irgendeinen Fehler im System ???

Gruß, W.B.

susa_

18.04.2008 14:49 Uhr

nö - das stimmt schon; ich denke aber, man kann bei diesem Rezept (wie bei vielen anderen Rezepten auch ) die Zutaten nicht alle einfach linear hochrechnen. Ich denke, dass 4 Liter in diesem Falle ausreichend sind.

DieRomanta

20.06.2008 08:39 Uhr

Hallo Susa
ich wurde gestern mit deinem Schmortopf bekocht,diese Gerüche die aus der Küche kamen,smile waren das warten wert !!!
Ea war GÖTTLICH und ich freue mich schon auf die Reste die es nachher gibt.
Danke für das tolle Rezept
Liebe Grüße Eve

girlfriend-in-a-coma

24.07.2008 17:44 Uhr

Ich habe das Rezept vor ein paar Tagen zubereitet mit 1,9 kg Wade.
Dabei habe ich 6 Flaschen Wein verkocht und zur Zubereitung des Suds 0,5 l Cognac, da ich keinen Mark im Haus hatte und der Grappa mir als zu "hart" erschien.

Um das Ganze noch etwas zu strecken, weil ich Angst hatte, es reicht nicht, habe ich zum Schluß noch braune Champignons geviertelt, Schalotten mit kleingeschnittenem Knochenschinken in Butter glasig gebraten, mit einem kleinen Schuß vom Sud abgelöscht, einkochen lassen, aus der Pfanne genommen und dann die Champignons angebraten, die Schalotten wieder dazugegeben und dann alles unter das Fleisch gehoben.

Wir waren 8 Leute und es war so gerade eben genug für alle. Es ist jeder satt geworden, aber wir konnten nicht "völlen" *gg*. Dazu gab es auch bei uns Sahnenudeln, lecker ist es aber auch, wenn man zum Schluß der Kochzeit ganze Kartoffeln direkt mitköcheln läßt. So kenne ich das Rezept auch aus Frankreich.

Die Sauce war wunderbar sämig und unglaublich lecker!

lg, girlfriend

Colossos

05.09.2008 16:52 Uhr

Also ich möchte dieses Rezept gerne nachkochen, bin Fan von Boeuf Bourguignon und es kommt diesem ja recht ähnlich.

Nun meine Frage: Ist die Angabe mit 1 Knolle Knoblauch richtig, oder sollte es doch eher 1 Zehe sein?

lg, Colossos

susa_

05.09.2008 18:35 Uhr

nein, sei mutig, die Knolle stimmt ;o)) - aber sieh zu, dass alle mitessen

Colossos

05.09.2008 19:59 Uhr

Na gut, auf Deine Verantwortung ;-)

Ich werde mich morgen früh an den Herd stellen und das Endergebnis später mitteilen.

Gruß Colossos

lisa42

02.03.2009 20:40 Uhr

Hallo zusammen,
nach einem Reinfall mit Rinderwade bei einem anderen Rezept bin ich misstrauisch geworden, würde aber sehr gerne dieses lecker klingende Gericht testen. Welches Rindfleisch würde sich denn noch eignen? Oberschale? Falsches Filet? Wäre nett, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

lg lisa

susa_

02.03.2009 20:44 Uhr

Zur Not geht auch Hüfte, ich persönlich ziehe allerdings Wadfleisch vor.

lisa42

03.03.2009 17:58 Uhr

Oh Susa,
das mit dem Wadschinken war ein dermaßen großer Reinfall, obwohl auch vorher ALLE sagten, damit ginge es leicht und schmecke es super. Nur bei mir nicht. Trau mich da nicht mehr ran. Dann eben Hüfte. Trotzdem danke, Lisa

aloisia

12.08.2009 11:30 Uhr

hallo, das Rezept hört sich verführerisch an,und ich möchte es unbedingt bald nachkochen. Aber bei uns am dorf krieg ich weder den Schnaps noch den Wein, Ich hätte Obstschnaps oder korn da und beim Wein einen Spätburgunder oder Zweigelt. geht´s damit auch?
lg aloisia

susa_

12.08.2009 11:38 Uhr

Warum nicht, natürlich wird es dann von der Aromatik her etwas anders, ich würde dann allerdings auch die klassischen provenzalischen Elemente wie zB den Lavendel weglassen, dann finde ich das insgesamt wieder stimmig.

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


hubert50

16.10.2010 20:52 Uhr

Was war das lecker. Wo ist nur der ganze Wein geblieben???

Drei Dinge muss ich jetzt tun:
1. 5 Sterne vergeben - erledigt
2. einen Kommentar schreiben - bin dabei
3. Fotos hochladen - mache ich gleich

Ich habe statt Sahnenudeln Sahnekartoffeln gemacht. Es war perfekt.

B-B-Q

28.11.2010 19:13 Uhr

hi guys

gab's bei meinem französischen Menü und hat allen (auch den "welschen") Gästen sehr gut geschmeckt.
Habe am Vortag das Gemüse inkl. Pilzen 1 Stunde lang mit 1 Flasche Cognac und 1 Flasche Wein reduzieren lassen, püriert und dann alles 4 Stunden lang bei 120° Umluft im Backofen köcheln lassen.
Am "Essenstag" nochmals 1 Flasche Wein in 3 Stunden auf dem Herd eingekocht.

c u

Mike

jüsial

30.12.2010 12:29 Uhr

Das klingt ja alles ganz toll, aber ... muß das so verkohlt wie auf den Fotos aussehen?

stafford

16.01.2011 20:59 Uhr

wasn aufwand - aber es lohnt sich echt. soooooo lecker *mjammjam*
das gemüse war bei mir recht eingekocht. da ich kein sieb hatte, hab ichs püriert und später zum fleisch. war dann zwar bissl krisselig, aber egal :-)
hab auch selbstgemachte sahnenudeln dazu gemacht.
achja, da ich keine frischen kräuter hatte, hab ich getrocknete genommen. und mazedonischen rotwein vom aldi (der is schön lieblich) und grappa.

Lavendula_

01.04.2011 17:52 Uhr

Hallo susa_, falls du doch noch mal reinschaust , vielen Dank für dieses Rezept! Es duftete wunderbar durchs ganze Haus und so schmeckte es auch. Ich habe es mit Mangold-Semmelknödel serviert und die übrigen Mangoldstiele kleingeschnitten mit der Möhre zum Boeuf gegeben. Nur beim Alkohol war ich wegen der Kinder etwas sparsamer und habe den Marc sogar ganz weggelassen. Ich hoffe "dass das das" ;) Boeuf nicht zu sehr verfälscht.
LG Lavendula_

aloisia

16.05.2011 08:36 Uhr

ein Gedicht. da genießt man zweimal erstens den duft der durchs haus schwebt und dann das ergebnis. ich habe allerdings das gemüse passiert und mit einem löffel mehl(damit es besser bindet) in die sosse gerührt, sonst hätte es hinten und vorne nicht gereicht. dazu gab es in butter gebratene rosmarinkartoffeln
lg aloisia

sonrisa77

14.02.2012 23:45 Uhr

Ich hab dieses Gericht heute als Hauptgang fuer unser kleines Valentinstagsmenue gekocht. Es war absolut lecker!

Ich hab mit einem Weinbrand abgeloescht, da ich keinen Marc de Provence bekommen habe. Fuer 500 g Fleisch hab ich eine Flasche Rotwein (Bordeaux Superieur von Chateau La Croix de Lamothe) und den Saft von einer Orange benoetigt.

Als Beilage hatten wir "nur" frisches Baguette und Tomaten, was aber vollkommen ausreicht.
Wir werden dieses Gericht auf jeden Fall wieder kochen.

blaustern11

28.08.2012 17:44 Uhr

Hallo,

bei mir gab es dieses wundervolle Gericht in einem 4 Gänge Menü - Thema: Priovence.
Zum Fleisch habe ich Karotten (am Stück) und Rosmarinkartoffeln serviert. Nach dem Salat und vor der Creme Brulle und der Käseblatte, war das Gericht der Hammer!
Es war gut vorzubereiten und ich schwärme auch noch Wochen danach von diesem zarten Fleisch. Eine Flasche Wein hat bei mir ausgereicht.

Vielen Dank für das tolle Rezept

camouflage165

17.09.2012 19:06 Uhr

Hallo Susa,
nun koche ich diese Daube seit Jahren nach Deinem Rezept und stelle mit Erschrecken fest, dass ich es noch nicht bewertet habe. Hole ich nun sofort nach und gebe 5 Sterne!

Würde mich freuen, von Dir mal wieder neue Rezepte zu sehen und nachkochen zu können, aber Du warst ja schon sooo lange nicht mehr Online. ;-( Komm' doch bald mal wieder her!

LG
camouflage165

Strapsie

17.12.2012 10:24 Uhr

Ich habe eine Frage zum Fleisch. Rinderwade oder ausgelöste Backe habe ich bei uns leider noch nie gesehen.
Im Angebot ist gerade Rinderbraten aus der Keule. Kann ich dieses Fleisch auch nehmen? Oder alternativ welches Stück?

Da ich diesen Braten an Silvester zubereiten möchte wäre ich sehr froh, wenn mir hier jemand weiter helfen könnte.

Danke und Gruß
Strapsie

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