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Indisches Hühnchen

der Zeitaufwand lohnt sich

Zutaten

Huhn von ca. 1,4 kg (oder entsprechend viele Hähnchenschenkel
1 große Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch (gerne mehr)
1 Stück Ingwer, 2 cm lang
Tomate(n) (möglichst reif, sonst lieber Tomatenmark)
2 EL Öl
2 EL Butter
1/2 Liter Wasser
1 TL Fenchelsamen
1 Stück Zimt, Stangenzimt (kein Pulver!)
1 TL Senfkörner
5 Körner Kardamom
2 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Anis
1/2 TL Koriander, (gemahlen)
Pfefferschote(n), ersatzweise Chilipulver
  Salz
1/2  Zitrone(n), den Saft
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. Ruhezeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das Huhn (oder die Hühnerteile) kalt abspülen, trocken tupfen und zerteilen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Ingwerwurzel sparsam schälen (muss aber nicht) und in feine Scheibchen schneiden.

Die Hälfte des Öls und der Butter erhitzen, die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer darin glasig braten, dann die Gewürze zugeben und kurz mitbraten, anschließend alles vom Feuer nehmen.

In einer Pfanne (am besten beschichtet) mit dem restlichen Öl und der Butter die Hühnerteile in Portionen scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und in den Topf mit den Gewürzen schichten. Zuletzt die in Stücke geschnittene Tomate in der Pfanne kurz anbraten, mit dem Wasser ablöschen und unter Rühren den Bratensatz lösen, zu den Hühnerteilen in den Topf geben.

Alles zusammen einmal kurz aufkochen und dann unter ganz schwacher Hitze etwa drei Stunden köcheln lassen, dabei immer wieder mal vorsichtig umrühren. Die Sauce sollte sehr sämig sein und das Fleisch so weich, dass man es mit einem Löffel vom Knochen lösen lässt.

Zitrone auspressen und mit dem Saft die Sauce abschmecken, eventuell noch einmal nachsalzen.

Dazu passt Reis - oder, noch besser, aber halt nicht landestypisch - Couscous.

Dieses Gericht funktioniert nicht mit Hühnerbrust oder Putenschnitzel! Dafür braucht man Fleischteile mit Knochen!

Kommentare anderer Nutzer


SteffyPeter

28.04.2005 13:01 Uhr

Froechli, froeschli, wow, das ist nach meinem Geschmack. So denke ich ist die indische Küche, nicht die Varianten mit fertigem Currypulver. Gespeichert! Frage? Meinst du man kann die Garzeit im Schnellkochtopf forcieren, ohne dass der Geschmack leidet? Hatte es schon mal mit einem ähnlichen Rezept mit Lammstücken(Zubereitungsmäßig, die Gewürze waren halt für Lamm ausgerichtet) ausprobiert und das Ergebnis war verblüffend gut. Verätst du die Quelle? Ich würde glatt das ganze Kochbuch kaufen. Bereits hühnchenkaufend, Gewürze sind vorhanden mit lieben Grüßen Steffy

froeschle2

29.04.2005 13:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Steffy,

nein, ganz ehrlich, da leidet der Geschmack! Wenn es für Dich ein Zeitproblem ist, dann setz das Gericht am Vorabend an, laß es zwei Stunden schmurgeln, am nächsten Tag reichen dann zwanzig Minuten leises Schmurgeln, um ihm den "letzten Schliff" zu geben, weil ja über Nacht die Aromen ins Fleisch eingezogen sind (mach ich häufig so, wenn ich es besonders gut machen will). Sorry, genau so bekommt man das mit dem Drucktopf nicht hin.

Was Du aber versuchen kannst: mahle alle festen, trockenen Gewürze (Ausnahme: die Zimtstange) mit Kaffeemühle oder Mixer fein. So können die Aromen schneller für die Sauce aufgeschlossen werden, das dürfte dann im Drucktopf gehen. Dann verwende aber bitte etwas weniger Flüssigkeit, weil durch den geschlossenen Topf weniger Flüssigkeit verdampfen kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Fröschle2

stopsele

01.05.2005 15:14 Uhr

Hallo Fröschle


super das du endlich dieses Rezept hier reingeschrieben hast.

Also .......Alle die das lesen ich hatte das Glück mal bei ihr zum Essen eingeladen zu sein und es gab genau dieses Huhn. Ich sags euch ... himmlisch und ich bin nicht leicht zu beeindrucken.

Es lohnt sich wirklich es nachzukochen!!

Das Gleiche gilt für ihr Möhrencurry


Vg Stopsele

froeschle2

01.05.2005 20:48 Uhr

Huch *rotwerd* - danke für die Blumen *schmunzel* - jetzt kannst Du es ja nachkochen!

Da muss ich doch glatt drüber nachdenken, was es das nächste Mal geben soll *ggg*....

Liebe Grüße
Fröschle2

monpticha

03.07.2005 20:53 Uhr

Wenn ich beim Schwierigkeitsgrad "pfiffig" lese, schreckt mich das meistens ab, weil ich Komplikationen eher aus dem Weg gehe. Dieses Rezept ist aber nicht schwierig sondern braucht nur etwas länger. Und der Zeitaufwand lohnt sich wirklich, darin waren sich alle Esser einig.

Danke Fröschle für dieses tolle Rezept, und danke auch an Stopsele für den begeisterten Kommentar, ohne den ich es vielleicht gar nicht ausprobiert hätte.

BlueSamba

17.08.2005 10:32 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
ich habe das Rezept auch nachgekocht, allerdings im Crockpot, ca. 5,5 Stunden auf low. Es war sehr lecker und die Soße einfach klasse.

Danke
BlueSamba

schnuebi

24.10.2005 14:39 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Wir haben das Indische Hühnchen heute zu mittag gegessen und es schmeckte hervorragend. Der Geschmack war sehr ungewöhnlich, aber sehr lecker. Allerdings würden 1-2 Stunden kochzeit sicher auch ausreichen. Vielen dank für das gute Rezept!

froeschle2

24.10.2005 17:22 Uhr

Hallo schnuebi,

es freut mich, daß Dir mein Hühnchen geschmeckt hat.

Sicherlich kann man das Gericht auch nach einer Stunde Kochzeit servieren, aber der Geschmack ist eindeutig weniger "voll" (ausprobiert!) und die Konsistenz des Fleisches ist anders.

Wichtig ist: auf niedrigster Temperatur garen, ideal wäre, daß es nicht "kocht", also etwa 75 Grad, das bekommen aber die wenigsten Herde so hin und Geduld haben, denn es duftet schon nach sehr kurzer Zeit einfach zu verlockend *lach*

Liebe Grüße
Fröschle2

Susi69

04.02.2006 20:56 Uhr

Hallo!
Das Rezept klingt echt lecker. Ich bin zur Zeit auf einem Indisch-Rezept und meine Familie ist auch ganz begeistert. Meine Frage: Kann man das Hühnchen nicht auch evtl. im Backofen fertig garen, evtl. bei 75° für 3 Stunden???? So könnte man eine größere Menge für eine Party zubereiten. Hat das vielleicht schonmal jemand ausprobiert?

Liebe Grüße
Susi

SteffyPeter

12.03.2006 11:13 Uhr

Hallo froechle2,

wir haben es im Schnellkochtopf gewagt und das Huhn war superzart - und sehr aromatisch geworden - einfach lecker. Die Gewürze hatten wir zuvor, deinem Rat zufolge in der Kaffeemühle gemahlen. Mit dem Chili muss man allerdings bei dieser Methode vorsichtig umgehen, denn er wurde zu dominierend (wir lieben es aber normalerweise scharf). Da wird es eine Wiederholung geben unter Beachtung der neuen Erkenntnisse.

Zum Dank ein Bild und

LG

SteffyPeter

Susi69

22.03.2006 21:06 Uhr

Hallo!
Ich möchte jetzt das Rezept am Wochenende nachkochen. Dazu habe ich noch folgende Fragen: Wieviel Zimt nimmst Du, eine ganze Stange oder weniger?

Verwendest Du den Kreuzkümmel und den Anis ganz oder gemahlen?

Danke und Gruss
Susanne

froeschle2

23.03.2006 07:24 Uhr

Hallo Susanne,

ich verwende meistens eine ganze Stange, die sind bei mir allerdings 5 - 8 cm lang. Keine Angst, das schmeckt nicht durch, die Aromen vermischen sich durch die lange Garzeit sehr gut!

Kreuzkümmel, Anis und Fenchel kommen als ganze Körner in den Topf - den Koriander lasse ich inzwischen ebenfalls ganz, das Aroma wird einfach besser.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Liebe Grüße
Fröschle2

Susi69

23.03.2006 13:28 Uhr

Hallo nochmal!

Danke für die Info! Jetzt ist mir noch etwas anderes aufgefallen! Laut meinen indischen Kochbüchern essen die Inder grundsätzlich keine Haut mit (Haut ist für sie unrein). Deshalb wird in allen Rezepten zuerst die Haut abgezogen.

Du bereitest das Huhn aber mit Haut zu, oder habe ich das falsch verstanden? Ehrlich gesagt, würde ich sie auch lieber abziehen, weil sie geschmort immer "schwabbelig" bleibt und das Essen auch recht fett wird. Ich denke, das Essen sollte aber auch ohne Haut funktionieren, oder nicht? Oder kann das Fleisch dann trocken werden?

Nochmals Danke und Gruss
Susi

froeschle2

23.03.2006 13:41 Uhr

Hallo Susi,

die Haut mache ich dann ab, wenn ich sehe, daß es ein sehr fettes Huhn ist (das kannst Du gut an den Innenseiten sehen und dann mag ich das nämlich auch nicht. Meistens lasse ich ein bißchen Haut dran, das verkocht dann und gibt der Sache Geschmack - Fett ist halt ein Geschmacksträger!

Du kannst sie also auch entfernen, das Fleisch wird nicht zu trocken, wenn Du darauf achtest, daß der Deckel beim Schmoren drauf bleibt (so bleibt ausreichend Flüssigkeit im Topf) und die Hitze auch nicht zu groß wird. Zwischendurch das vorsichtige Wenden nicht vergessen, damit alle Teile gleichmäßig von der Würze überzogen sind.

Liebe Grüße
Fröschle2

Susi69

31.03.2006 11:18 Uhr

Hallo Fröschle2,

wollte heute endlich mal meine Bewertung abgeben. Also, ich habe das Fleisch am Samstag zubereitet und 2 Stunden köcheln lassen und dann am nächsten Tag nochmal 20 Min. Es war super lecker! Hat auch meine Eltern und sogar meine Kinder begeistert!

Danke für das gute Rezept!

veronika1959

10.10.2006 06:38 Uhr

hallo,

dein hühnchen hat mir super geschmeckt. allerdings musste ich die sosse mit etwas speisestärke andicken, da sie zu dünn war.

mfg
veronika

schima

05.01.2007 22:01 Uhr

hallo, fröschle2

bei mir am tisch saßen:
ein gourmet, ein soßenfan, ein "nicht-gern-fleischesser", ein geburtstagskind, ein "ißt-alles", ein koch und zwei ganz normale esser

ich habe selten ein so einstimmiges hmm-ist-das-lecker" gehört !!!!!

Übrigens-, dazu passt ganz fantastisch ein guter Chardonnay

Und noch etwas, macht die haut ab, sie gehört wirklich nicht dran !!!!!

weiterhin gute ideen wünscht schima

Michaela74

18.01.2008 12:38 Uhr

Hmhm....

Also ich fürchte dieses Rezept ist mir gänzlich misslungen, wenngleich ich auch alles nach Anleitung gemacht hab.

Hab das Huhn in der Soße dann für gute 3 Std. im Bräter in den Ofen geschoben bei 80-90° weil es ja hieß es soll nicht kochen.

Was soll ich sagen? Das Fleisch war alles andere als zart (also mit nem Löffel vom Knochen lösen wäre nicht drin gewesen) und die Gewürze sind auch nicht wirklich ins Fleisch eingedrungen. Es schmeckte eben nur wie ein gekochtes Huhn - leider :-( also nicht wirklich der Renner.

Wir haben dann die doch sehr leckere Soße mit dem Couscous gegessen und das Huhn beflissentlich entsorgt weils einfach nicht genießbar war.

Worans nun lag?? Keine Ahnung - vielleicht einfach ein schlechter Tag oder Pech?! Habt ihr nen Tipp was schiefgelaufen sein könnte? An der Frische des Huhns kanns jedenfalls nicht gelegen haben....

Trotzdem gibts von mir noch ein paar Sternchen :-)

froeschle2

18.01.2008 13:12 Uhr

Hallo Michaela,

schade, daß es nicht Deinen Erwartungen entsprochen hat!

Im Bräter und Backofen habe ich das Huhn bislang nicht gemacht, stets auf dem Herd, deshalb kann ich nur Vermutungen anstellen:

- hast Du das Huhn bzw. die Hühnerteile angebraten, bevor Du den Bräter in den BO gegeben hast? Das ist wichtig, damit das Huhn nicht in der Flüssigkeit kocht (und den Geschmack an die Soße gibt), sondern das Fleisch gar zieht.
- war der Bräter geschlossen oder hast Du mit Deckel gegart?

Ich denke mal 80 Grad war mit Sicherheit zu niedrige Temperatur, da hättest Du es vermutlich sehr viel länger im Backofen lassen müssen.
Liebe Grüße
Fröschle2

Michaela74

18.01.2008 20:46 Uhr

Hallo froeschle2,

ja, ich fand das auch echt schade wo es doch so beliebt ist.

Hm, hab das Tierchen richtig angebraten - es war also schon braun - bevors in den Bräter und somit in den Ofen kam. Gegart hab ichs mit geschlossenem Deckel.

Und auf die 80° kam ich eben weil du oben was von "ideal wären 75°" geschrieben hattest. Offenbar scheint es aber doch noch ein Unterschied zu sein obs 75° auf der Platte oder im BO sind.

Ich werds auf alle Fälle nochmal versuchen :-) So ein legga Essen von dem alle so begeistert sind kann ich mir unmöglich entgehen lassen.... vielleicht klappts nächstes Mal besser :-))

froeschle2

21.01.2008 09:25 Uhr

Hallo Michaela,

auf die ca. 75 Grad Celsius bin ich gekommen, weil ich dieses Hühnchen die letzten Male im Crockpot gegart habe: Darin wird mit minimaler Hitze gegart (eben etwa 70 bis 80 Grad), allerdings braucht das Huhn dann deutlich länger.

Auf der E-Platte habe ich das Hühnchen angebraten, die Gewürze, etc. hinzugefügt, Deckel aufgelegt und auf kleinste Stufe runtergeschalten. Das hat dann (zusammen mit der Resthitze vom Anbraten) vollkommen ausgereicht.

Viel Erfolg beim nächsten Versuch!

zoe50

12.11.2008 16:59 Uhr

wow, genau, nachdem was ich gesucht habe. wird a WE sofort nachgearbeitet..bin gespannt. Gewürze sind vorhanden..freu mich..
Liebe Grüße, Petra

katzitatzi

22.06.2009 07:38 Uhr

Hallo,

das war unser gestriges Sonntagsessen und wir waren sehr begeistert, mehr kann man einfach nicht sagen.

Liebe Grüße


Katzitatzi

Nicki_kocht

25.07.2009 20:09 Uhr

Hallo Fröschle2

Habe heute zusammen mit meinem Freund das Essen gekocht und wir sind total begeistert.
Das ist so lecker.
Vielen Dank das Du das tolle Rezept eingestellt hast.

Liebe Grüße Nicki

irmaria

24.01.2010 11:11 Uhr

Das war ein unglaublich leckerer Geschmack. Ich liebe solche Rezepte . Mein Mann störte sich etwas an den kleinen Knöchelchen - aber egal sooooooo lecker! Danke für dieses genial einfache und geschmacklich perfekte Gericht.

irmaria

04.02.2010 18:18 Uhr

Habe das Rezept kürzlich original nachgekocht. Der Geschmack sensationell, das Fleisch superzart und einfach nur lecker.
Obwohl auch mein man sich über die kleinen Knöchelchen beschwert hat. Macht aber nix. Nun meine Frage : ich möchte das jetzt nochmal kochen, allerdings für 8 Personen . Kann ich dann zu dem einen Huhn auch noch ein paar Hühnerbrüste nehmen? Oder doch besser zwei Hühner? oder ein Huhn und ein paar Schenkel?
Wenn ich Brüste nehmen könnte wäre das Knochenproblem etwas minimiert. Aber ich möchte ungern beim Geschmack abstriche machen.
Danke schonmal für eine Antwort.
LG

froeschle2

05.02.2010 10:17 Uhr

Hallo,

freut mich, daß Dir mein Rezept gefällt!

Wenn Du die Menge erhöhen willst, aber vor den vielen Knöchelchen zurückschreckst, dann ist es sinnvoll zu dem Huhn ein paar Schenkel zu geben. Wenn ich dieses Gericht für mehr Esser zubereite, nehme ich zwei Hühner, denn erfahrungsgemäß wird davon immer mehr gegesssen, als vorher eingeplant wurde ;-).

Hühnerbrust würde ich nicht verwenden, weil dieses zarte Fleisch durch die lange Garzeit einfach viel zu trocken wird.

Liebe Grüße und gutes Gelingen!
Fröschle2

irmaria

05.02.2010 11:25 Uhr

Danke Dir - ich werd es dann mit zwei Hühnern probieren und erneut berichten :-)

LG irmaria

lubinchen

16.02.2010 02:33 Uhr

Nachdem ich in der Schweiz mehrmals von netten Indern mit indischem Hühnchen verwöhnt worden bin, war ich lange lange auf der Suche nach einem solchen Rezept.

Seit über einem Jahr koche ich dieses Rezept jetzt regelmäßig nach und kann bis jetzt nicht genug davon bekommen.

Meine Änderungen:
Ich nehme mehr Chili und Ingwer als angegeben, sowie mehr Flüssigkeit. Die brauche ich aber auch, da ich immer mal wieder die Hitze etwas hochdrehe und dabei rühre. So löst sich das Fleisch nach der ersten Stunde wie von selbst vom Knochen.
Ich lasse das fertige Gericht über Nacht in der Küche stehen und friere es morgens dann portionsweise (nach Entfernung der Knochen) ein.

Geschmack: p e r f e k t!!!

Danke für dieses Rezept, habe ich mich jetzt endlich hier angemeldet, nur um ein Lob dafür loszuwerden :)

liebe Grüße aus dem Bergischen Land

lubinchen

16.02.2010 02:35 Uhr

Ach, ich vergaß:
ich nehme meist Hühnchenschenkel mit Rückenstück und dann noch alles an Hühnchenflügeln etc. was sich durch Angebotskäufe in meiner Tiefkühltruhe angesammelt hat. Ganzes Huhn verarbeite ich nur selten, wenn samstags abends die Truhen in den Supermärkten schon ausgeräubert sind und es nichts anderes mehr gibt :)

froeschle2

16.02.2010 10:26 Uhr

Hallo lubinchen,

freut mich, daß es Dir so schmeckt! Mehr Chili und Ingwer zu nehmen finde ich prima, damit veränderst Du nicht so sehr den "Grundgeschmack", sondern die Schärfe, was ich leider nur selten machen kann, denn mein Sohn isst mit und er haßt "scharf" *grins*.

Die Idee mit der Portionierung finde ich gut, denn dann lohnt es sich gleich eine größere Menge zuzubereiten.

Liebe Grüße
Fröschle2
PS: Die Flügel sind eine ausgezeichnete Idee, die geben noch zusätzlich Geschmack.

zigerfridli

21.02.2010 20:37 Uhr

Endlich mal ein richtig indisches Rezept auf chefkoch.de. Mit authentischen Gewürzen und ohne Fertigmischungen. Das Hühnchen ist immer superzart. Meine Freundin steht voll drauf.
Liebe Grüsse
Zigerfridli

CookingTrain

17.08.2010 21:02 Uhr

Gerade fertig geworden mit dem Essen....war super lecker! Auch mein Freund war begeistert.

Leider hab ich keine Fenchelsamen im Supermarkt gefunden und hab einfach fein geschnittenen Fenchel dazu gegeben. Hat trotzdem lecker geschmeckt!

Ich hab dazu die "Würzige Kartoffeln auf indische Art" von Cookie-Diva gemacht, die haben super dazu gepasst, da ähnliche Gewürze verwendet werden.

froeschle2

06.09.2010 09:30 Uhr

Zur Not hättest Du auch einen Fencheltee-Teebeutel aufschneiden können ;-).

Der Geschmack der Samen ist natürlich etwas anderes als der der geschmorten Knolle, aber ich finde, Kreativität ist ja bei diesen Dingen durchaus angebracht und auch gewollt.

Viel Spaß noch!
Fröschle2

Aztekenkraut

27.03.2011 23:49 Uhr

Vermeintliche Gewürze bekommt man oft besser und mitunter günstiger in Kräuterhäusern, Naturkostläden und Apotheken (in Drogerien leider heutzutage eher nicht mehr).

Manchmal kostet es auch mehr, lohnt aber in jedem Fall, denn gerade Gewürze sind oft schwer belastet (chemisch) und da ist ein loser Fencheltee z.B. perfekt, verglichen mit vergifteten, bestrahlten und überteuerten Fenchelgewürzgläschen bekannter Marken.

Die Apotheke ist für jedes Gewürz eine gute Anlaufstelle, weil selbige ja eigentlich sowieso Medikamente sind, und deswegen dort fast immer aufzutreiben sind. (Sauber und rein).

Nur mal so als Hinweis,
LG von Aztekenkraut

Aztekenkraut

27.03.2011 23:34 Uhr

Das ist meine erster Kommentar, weil es einfach sein muss!

Das ist das beste indische Hühnchen und wie eine Reise. Ich mache inzwischen auch mein Curry nach diesem Rezept quasi selbst. Leider bekomme ich nicht immer alles frisch als Samen(ungepulvert) aber es lohnt sich, die Mischung selbst zuzubereiten, gemörsert (teilweise vorher geröstet).

Das einzige Problem, dass ich habe: Ich bekomme es selten so sämig hin, wie beim ersten mal. Keine Ahnung wieso.

Aber das Rezept verdient in jeder Hinsicht viel Aufmerksamkeit und ist die Basis für viel Inspiration. Traumhaft lecker!

Vielen Dank dafür, und volle Sterne, gerne mehr!
Von Aztekenkraut

Pumpkin-Pie

21.05.2011 23:25 Uhr

Hallo,


sehr, sehr lecker ist dein Hähnchen gewesen. Die Gewürze passen toll zusammen und ich werde es gerne wieder machen.


Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

borgine

15.07.2011 14:09 Uhr

Hallo, froeschle2!

Da ich die angegebenen "exotischen" Gewürze immer vorrätig habe und sie mit der Zeit nicht besser werden, möchte ich Dein Rezept ausprobieren (natürlich erstmal deshalb, weil einem schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenläuft!). Ich habe allerdings eine Frage: Du sagst, dass es unbedingt Fleisch mit Knochen sein muss, wir mögen aber alle nicht das Gefitzel mit den Hühnerbeinen. Kann ich aufgrund der langen Schmorzeit z.B. Beinscheiben vom Rind oder Kalb nehmen oder vielleicht sogar Rindergulasch, zwar ohne Knochen, wird aber doch sonst auch stundenlang geschmort..... bin mir sehr unsicher. Würde mich über eine Antwort freuen.

Gruß
borgine

mariiiiiiiie

02.09.2011 17:08 Uhr

Hi Borgine,

weiß nicht, ob dich jetzt noch eine Antwort interessiert, aber ich schreib mal was...

Der Grund für Knochen ist, dass die Knochen dem Ganzen sehr viel Geschmack geben. Hühnerbrühe z.B. schmeckt v.a. deshalb so gut, weil das Aroma aus den Knochen am Ende des langen Kochens in der Suppe ist.

Ich persönlich bin auch kein Fan von Knochenabknabbern. Am liebsten ess ich Fleisch, das ganz ohne Knochen und ohne Fett ist. Aber das schmeckt nur so richtig gut, wenn es zusammen mit Fleisch mit Knochen gekocht wurde. Deshalb koche ich z.B. den Hühnerhals immer mit und schmeiß ihn weg, bevor das Gericht auf den Tisch kommt...

Vielleicht hilft dir ja mein Kommentar...

Lieben Gruß, Mariiiiiiiie

DieGruene

22.07.2011 20:17 Uhr

hab es drei stunden gekocht und konnte die knochen dan einfach mit dem löffel rausfischen. göttlich, sag ich nur, total lecker.

Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


christine_hawei

19.10.2011 11:37 Uhr

Ich habe das Huhn mittlerweile sehr oft nachgekocht und konnte damit auch schon bei meinen Gästen angeben ;-)
Tolles Rezept, vielen Dank dafür!!!!

brenny

31.10.2011 10:22 Uhr

Hallo,
ich habe das Gericht gestern abend gekocht und heute werden wir es genießen ... bin gespannt, wie es meinem Mann schmeckt, denn der war vom Duft nicht sehr angetan.
Allerdings habe ich es ein ganz klein wenig anders gemacht; ich habe Hähnchenschenkel verwendet, die ich in einer beschichteten Pfanne ohne Öl und Butter (würde wenn Ghee verwenden) angebraten habe, anschließend habe ich das ausgetretene Fett großzügig abgegossen und die Haut von den Schenkeln entfernt. In der gleichen Pfanne wurden die Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Gewürze angebraten, alles mit Wasser abgelöscht und Tomatenmark eingerührt. Diese Mischung kam über die Schenkel im Topf und alles hat dann schön vor sich hingeschmurgelt. Mir war es nicht nach der Kochzeit noch nicht würzig genug und daher habe ich 1 TL Raz el hanout dazugegeben. Heute morgen entfernte ich mit einem Löffel vorsichtig die Fettschicht, die sich auf dem Gericht abgesetzt hat und habe es noch einmal kurz erwärmt. Es duftet herrlich und schmeckt mir auch.
Gruß brenny

schaech001

26.12.2011 09:31 Uhr

Gestern habe ich dieses Gericht ausprobiert, und zwar mit Hähnchenschenkeln. Da ich keine Lust hatte, 3 Stunden lang aufzupassen, daß nichts anbrennt, habe ich es einfach in den Römertopf gepackt. Versuch: 3,5 Stunden bei 180 Grad Ober/Unterhitze. SUUUPER!!! Die Hähnchenbeine habe ich im Ganzen auf die Teller gegeben, aber das Fleisch fiel von ganz alleine ab und war sehr, sehr zart. Nur hätte ich beim Römertopf nicht so viel Wasser gebraucht. Die Soße habe ich dann einfach mit etwas Stärke angedickt. Dazu gab es Basmati-Reis.
Ist ein Festessen.......aber sehr preiswert. Danke für das leckere Rezept
Gruß
Christine

paarahlen

24.01.2012 19:07 Uhr

Wir haben das Rezept vor einiger Zeit probiert und waren erst einmal skeptische, da wir die meisten Gewürze erst ein mal kaufen mussten und das war nicht ganz billig.
Dann alles nach Anweisung zubereitet und es roch soooooo lecker und geschmeckt hat es auch sehr gut. Leider war es für uns zu wenig Soße ^^ und wir mussten noch ein mal nachkochen, was aber kein Problem darstellte.
Auch wird bei uns das Rezept der Soße einfach für verschiedene Gerichte genommen, da uns das rauspulen der Knochen aus dem essen nicht wirklich gefallen hat. Wir braten einfach Hühnerbrust an und reichen die Soße separat dazu was sehr gut schmeckt, dafür lassen wir die Soße einfach 1 bis 1,5h offen leicht köcheln.

cbcom99

02.03.2012 10:21 Uhr

Hallo,
habe das Gericht schon einmal gekocht. Es war geschmacklich sehr lecker.
Ich habe aber noch 2 Frage zur Zubereitung:
- Die Gewürze kommen ja zum großen Teil als komplette Körner in das Gericht - wie macht ihr das nach dem kochen - einfach drin lassen und beim essen aussortieren oder gebt ihr die Soße noch durch ein Sieb?

- Die Soße wurde bei mir nicht sämig (habe aber nicht zuviel Flüssigkeit verwendet) - ich vermute das lag daran das meine Tomate nicht sehr reif war) - Oder hat jemand noch einen anderen Tip für mich.

Gruß
Chris

froeschle2

02.03.2012 10:34 Uhr

Hallo Chris,

ich lasse die Gewürze einfach drin, mich stört es aber auch nicht, mal draufzubeißen ;-). Die Alternative wäre das von Dir angesprochene Passieren durch ein Sieb, was sich anbietet, gerade wenn Kinder mitessen, weil dann auch winzige Knochenteile, die sich hin und wieder in der Sauce befinden, mit "aussortiert" werden.

Die Tomate sollte schon sehr reif sein, bist Du Dir nicht so sicher, dann kannst Du vor dem Kochvorgang die Kerne und den Saft entfernen, dann kannst Du auch ruhig eine Tomate mehr nehmen. Solltest Du beim Kochen merken, daß Dir die Sauce immer noch zu flüssig ist, dann raffele ich gern eine kleine mehligkochende Kartoffel dran. Das kann ruhig eine wirklich kleine Kartoffel sein, zum Binden braucht es nicht viel.

Von Hilfsmitteln wie Mehl oder gar Saucenbinder *gruselschüttel* kann ich Dir nur abraten, die geben erstens eine komische Konsistenz und zweiten nehmen sie Geschmack. Aber ok, das ist MEINE persönliche Meinung!

Viel Freude weiterhin am Kochen!
Fröschle2

cbcom99

02.03.2012 11:12 Uhr

Danke für die schnelle Rückmeldung.

Der Tip mit der Kartoffel ist gut - werd ich ggf ausprobieren wenn mir die Sauce zu "flüssig" erscheint.
Und was die Nutzung von Mehl oder Saucenbinder angeht, sehe ich das genau so wie du - heißt ich möchte das eigentlich nicht verwenden.

VG
Chris

pechliese66

03.05.2012 16:33 Uhr

das wüsste ich auch gern

pechliese66

03.05.2012 16:34 Uhr

ob das Hühnchen auch im Backofen zubereitet werden kann???

froeschle2

04.05.2012 08:44 Uhr

Sicherlich läßt es sich auch im Backofen zubereiten.

Der Trick des Ganzen ist ja, daß es im (mehr oder weniger) geschlossenen Topf längere Zeit auf verhältnismäßig niedrigen Temperaturen langsam gart.

Du müßtest also das Anbraten auf dem Herd erledigen und nach Zugabe aller anderen Zutaten (und dem Heisswerden des Ganzen) den geschlossenen Topf im Ofen weitergaren lassen. In diesem Fall würde ich als Temperatur ca. 80 Grad wählen und _mindestens_ zwei Stunden einplanen.

Wenn Du eine höhere Temperatur wählst, könnte es sein, daß das Hühnchen zerkocht und trocken wird.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
VG
Fröschle2

schaech001

26.09.2012 19:38 Uhr

Heute zum zweiten Mal zubereitet. Beim ersten Mal mit Römertopf und heute auf dem Herd. Da die Sauce bei geschlossenem Deckel nicht einkochen konnte, habe ich in den letzten 40 Minuten den Deckel entfernt und bin dabei stehen geblieben. Dabei ist sie aber so sehr eingekocht, daß mir die Sauce abgeschissen ist...sorry, so heißt das halt. Aber nicht schlimm, habe sie wieder verlängert und den Tipp mit der Kartoffeln habe ich im Kopf schon gespeichert. Alles in allem......einfach super!!
Liebe Grüße
Christine

kalle11

10.02.2013 21:12 Uhr

Hallo,
mir hat es vorzüglich geschmeckt :-)
Ich kenne das Rezept aus Südafrika, bloss dass die da noch Kartoffeln und (ich glaube Nelken) und ganzen Pfefferkörnern.
Aber deine Variante war auch echt lecker :-)

MutaqqinaInshallah

17.03.2013 17:14 Uhr

Gewürze perfekt abgestimmt, sehr schöner Geschmack 5 Sterne dafür! Eine Frage hätte ich: Muss das Gericht ohne Deckel gekocht werden, damit die Soße sämig wird? Vielen Dank für eine Antwort im Voraus.

froeschle2

19.03.2013 12:09 Uhr

Hallo MutaqqinaInshallah!

Ja, das ist schon sinnvoll, es ohne Deckel zu schmoren, denn durch die Zwiebeln, Tomate und auch das Fleisch zieht es richtig Flüssigkeit.

Wenn Du es mit Deckel garst, kannst Du die Soße am Schluß natürlich noch binden, beispielsweise mit Stärke oder Mehl (beides lehne ich persönlich ab) oder in dem Du im letzten Drittel des Garvorgangs ein Stück rohe Kartoffel (nur ein kleines Stück!) ganz fein dranreibst und dann einfach mitgaren läßt. Zur Not tut es auch ein Teelöffel Kartoffelpüreepulver.

Liebe Grüße
Fröschle2

MutaqqinaInshallah

19.03.2013 13:19 Uhr

Hallo, vielen dank für die Antwort, jetzt weiß ich fürs nächste Mal (dass es so Gott will auf jeden Fall geben wird) Bescheid!

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