Österreichische Marillenknödel mit Topfenteig



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Zutaten für Portionen

  Wasser, gesalzen
500 g Quark (Topfen - ich mische immer halbfett mit normalem Topfen)
100 g Butter
Ei(er)
1 Prise Salz, 250 g Mehl
 etwas Grieß (Weizengrieß, zum Binden d. Teiges)
10  Aprikose(n) (Marillen) oder Zwetschken, entkernt
  Semmelbrösel
  Zucker
  Butter
 evtl. Zimt (mag ich persönlich nicht so gerne, aber wem's schmeckt ...)

Zubereitung

Die angegebene Teigmenge reicht für genau 10 Knödel!

Topfen, Eier, Butter und Salz zu einem glatten Teig verkneten (geht am besten mit den Händen!), ca. 1 - 2 EL Grieß hinzufügen und nochmals gut durchkneten. Ca. 1 Stunde kaltstellen, damit der Grieß quellen kann.

Marillen (oder auch Zwetschken) entkernen.
Den Teig zu einer Rolle formen und in 10 gleiche Teile teilen. Da der Teig etwas klebrig sein kann, immer mit bemehlten Händen den Teig um die Früchte wickeln. Der Teigmantel wird je nach Größe der Früchte ca. 1 - 2 cm dick sein.

In leicht siedendem, leicht gesalzenem Wasser ca. 20 - 30 min ziehen lassen (kommt darauf an, ob sie frisch verwendet werden, oder aus dem Tiefkühler in den Topf kommen). Der Teig sollte schön aufgegangen sein und die Frucht innen weich.

Währenddessen in einer großen Pfanne Butter erhitzen, Semmelbrösel und Zucker zugeben und auf kleiner Flamme langsam braun rösten (Zucker und Butter kann sehr schnell anbrennen, also immer gut umrühren!!). Die jeweils verwendete Menge an Butter, Brösel und Zucker kann jeder selbst bestimmen, ist Geschmackssache.

Die fertigen Knödel abtropfen lassen, zu den braunen Bröseln in die Pfanne geben, rundherum wenden und noch warm servieren.

Ev. mit Staubzucker und Zimt bestreuen.

Wenn die Knödel eingefroren werden sollen - einfach auf ein Blech oder einen Rost setzen, und so in den Tiefkühler, bis sie gefroren sind, dann einfach in Plastiksäcke.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 25.05.05
Rezept-Statistiken: 63.670 (171)* gelesen
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Verfasser:

soupflower Tellerwäscher


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0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

alina1st Sternekoch sagt:  
26.05.2005 10:01
Hallo soupflower

schön dass das Rezept korrigiert wurde. Mit dem Mehl wird das dann wohl besser funktionieren =) vielleicht sollte ich ja noch einen neuen versuch wagen ??;)

lg alina

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soupflower Tellerwäscher sagt:  
28.05.2005 15:30
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Alina,
wie ich gerade sehe, wurde das rezept leicht abegeaendert von der Redaktion denke ich. Es kommt vor allem auf die Trockenheit des Topfens an, wieviel Mehl man zugeben muss. Wenn man den Oesterreichischen Topfen verwendet, reichen 160g Mehl aus.
Ich habe gerade vor einigen Wochen den Versuch gewagt in meiner neuen Heimatstadt New York Marillenknoedel zu machen. Musste dafuer leider erst den Topfen selber machen (Topfen ist hier sehr schwer zu bekommen). Und der war dann so weich, dass ich sicher mehr als 250g Mehl zugeben musste.
Aber den New Yorkern hat's jedenfalls sehr gut geschmeckt.

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ik6 Tellerwäscher sagt:  
23.08.2006 11:28
habe das Rezept heute ausprobiert .Die Ersten waren mir etwas zu sauer habe deshalb in die Mitte miener Aprikosen"Marillen sind hier nicht zu kriegen "ein Stück Würfelzucker getan. Mit Zimt finde ich es auch nicht so gut wie ohne! LG Iris

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masu Suppenkoch sagt:  
25.07.2007 19:00
Dieser Teig lässt sich wirklich einfach verarbeiten.

Ich mag es lieber, wenn der Teigmantel recht dünn ist. Mit dieser Teigmenge habe ich 20 Marillen umhüllt und kein einziger Knödel ist beim Kochen aufgeplatzt.

LG
Masu

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riviera Smutje sagt:  
06.08.2007 23:20
Habe die Knödel ausprobiert, sie sind sehr sehr lecker!
Entweder waren meine Marillen zu klein, oder ich habe andere Mengenvorstellungen - bei mir sind 33 Stück rausgekommen! Und der Teigmantel ist nicht sonderlich dünn.
Ich habe den Quark abtropfen lassen, um die Feuchtigkeit rauszukriegen, und musste etwas mehr Mehl nehmen, weil der Teig immer noch sehr feucht war.

LG riviera

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Oachkatzlschwoaf Kartoffelschäler sagt:  
11.08.2007 15:03
Aber sag mal wo ist denn der berühmte Würfelzucker in der marille abgeblieben? ;-)
Liebe Grüße

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soupflower Tellerwäscher sagt:  
11.08.2007 15:15
Ich persönlich mag es immer lieber, wenn der Teigmantel dicker ist, daher gehen sich bei mir bei dieser Teigmenge ca. 10 - 14 Knödel aus. Ich muss aber dazu sagen, dass ich immer sehr sehr grosse Marillen verwende.

Was die Frage mit den Zuckerwürfeln betrifft, natürlich kann man das machen, aber saure Marillen bzw. Zwetschken mag ich persönlich lieber, da in den Bröseln ja schon so wahnsinnig viel Zucker ist.

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elleweil Tellerwäscher sagt:  
16.11.2007 08:41
Hallo zusammen !

Ich habe dieses Rezept gestern Abend ausprobiert, da ich im Sommer mal Marillenknödel gegessen habe und die total lecker waren und ich das vorher noch gar nie gegessen habe (da es bei uns immer Zwetschgenknödel gab, aber nicht mit Quarkteig :o) )
Also mein Teig war etwas "fad", aber ich tippe mal das lag am Quark, ich hatte nämlich nur 250 g Magerquark und 250 g mit 20% daheim.
Ich werde das nächste Mal keinen Magerquark mehr verwenden :o)
Ansonsten waren die Marillenknödel wirklich sehr, sehr lecker !
Und dann hab ich noch ein paar von den Knödeln eingefroren :D

LG, elleweil

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Argun Kartoffelschäler sagt:  
11.03.2008 14:44
Hallo,

ist eigentlich Hartweizengries oder Weichweizengries gemeint?

LG

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soupflower Tellerwäscher sagt:  
23.08.2008 10:15
Ich selbst verwende immer Hartweizengrieß, aber ich denke nicht, dass das wirklich einen großen Unterschied macht.

LG

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nici1982 Suppenkoch sagt:  
21.07.2008 23:40
Hallo! Diese Knödel waren wirklich ein Gedicht! Besonders der Topfenteig war ein Traum! Ich habe auch 1 Becher Magertopfen und 1 Becher 40%igen Topfen genommen. Den Teig haben wir mit dem Mixer glatt gerührt, mit dem Händen hätte ich es wegen dem Butter nicht so angenehm gefunden. Mehl haben wir etwas weniger genommen als im Rezept angegeben. Ich werde diese Knödel sicher bald mal wieder machen und evtl. auch mit den Erdbeeren, die ich noch eingefroren habe, ausprobieren! Danke für das Rezept! lg, Nici

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marju Kartoffelschäler sagt:  
07.06.2009 10:11
Hallo!
Ich habe die Knödel gestern zum ersten mal gemacht, aber mit 10 %er Schichtkäse.
Den hatte ich eine Nacht über in einem Sieb abtropfen lassen, dadurch war er sehr schön trocken.
Ich hab erst die Eier schaumig geschlagen, dann mit der flüssigen Butter verrührt und etwas ger. Zitronenschale und 2 Pk. Vanillezucker, den Schichtkäse, das Mehl und so 3 El Grieß hinzugegeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine verknetet. Nach der Teigruhe war der teig wirklich schön fest geworden.
Die Hände immer wieder mit Mehl einzupudern erleichterte das Formen der Klöße, da der Teig dann nicht an den Händen klebte.
Die Brösel ohne Butter in einer heißen Pfanne nur mit Puderzucker karamellisiert und dazu gab es eine Aprikosensoße.
Hat uns allen wirklich gut geschmeckt und ich werde die Knödel bestimmt noch mal machen.

LG marju

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