Zutaten

300 g Zuckerrübensirup
150 g Zucker
100 g Butter
2 TL, gehäuft Zimtpulver
2 TL, gehäuft Nelkenpulver
2 TL, gehäuft Korianderpulver
Orange(n), ungespritzt
3 EL, gestr. Zucker
6 g Pottasche
3 g Hirschhornsalz
2 kleine Ei(er)
60 ml Alkohol, z.B. Weingeist 96 % aus der Apotheke
600 g Mehl
  Zum Bestreichen:
Eigelb
 etwas Milch
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 6 Min. Ruhezeit: ca. 7 Tage / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Mindestens einen Tag vor der Teigzubereitung muss die Orangenschale vorbereitet werden. Dazu mit einem geriffelten Messer die Schale von den Orangen abkratzen. Dabei darauf achten, dass man nur den orangen Teil abkratzt und nicht die weiße Haut. Die abgekratzte Schale mit 3 - 4 Esslöffel Zucker in einer Schüssel vermengen. Offen mind. 24 Std, trocknen und immer mal wieder umrühren.

Für die Teigherstellung den Zuckerrübensirup mit dem Zucker und der Butter in einem großen Topf aufkochen lassen. Nelken-, Zimt-, Korianderpulver und die kandierten Orangenschalen dazugeben und weiter köcheln. Abkühlen lassen. Die Pottasche mit sehr wenig lauwarmem Wasser auflösen und unter die Zuckermasse rühren. Das gleiche mit dem Hirschhornsalz machen. Achtung die Masse schäumt auf!

Die Eier mit 1 - 2 EL Zucker aufschlagen und zu der Zuckermasse geben. Jetzt noch den Alkohol einrühren. Zum Schluss das Mehl in die Zuckermasse kneten, entweder auf einer glatten Fläche oder mit einer kräftigen Küchenmaschine auf kleinster Stufe. Der Teig soll glatt glänzend sein und nicht mehr an den Fingern kleben. Nun muss der Teig für mindestens eine Woche im Kühlschrank ruhen.

Am besten backt man diese Plätzchen, in dem man sie mit einer Nudelmaschine sehr dünn ausrollt. Meine Oma tat dies immer mit dem Nudelholz. Sie hatte eine Wachstuchdecke, sie sagte immer, sie sind dünn genug, wenn man das Muster darunter, durch den Teig erkennt. Das Ausrollen gelingt mit Hilfe von Mehl ganz gut. Nun kann man ca. 50 Plätzchen ausstechen.

Wichtig ist, die Plätzchen auf einem gefetteten Backblech zu backen. Nicht auf Backpapier. Bevor sie bei 190 °C Ober-/Unterhitze für 5 - 8 Minuten im vorgeheizten Backofen verschwinden, streicht man sie noch mit "Gogl-Mogl" (Eigelb mit etwas Milch verrührt) ein.

Am besten lagert man sie natürlich in einer Plätzchendose. Wichtig ist, wenn man sie verschenkt, sie nicht mit anderen Plätzchen zusammen zu legen, denn sonst verlieren sie ihre Knusprigkeit. Die Plätzchen sollen auf der Zunge zergehen.

Ich backe meistens nur aus der Hälfte des Teiges Plätzchen. Die andere Hälfte nehme ich für die stabilen Wände des Pfefferkuchenhauses. Dazu rolle ich den Teig natürlich dicker aus. Und schneide ihn mit dem Messer zu.