Waldviertler Knödel
(Urform aus rohen Kartoffeln)| 750 g | Kartoffel(n), mehlig, roh |
| 250 g | Kartoffel(n), mehlig, gekocht |
| 1 Prise | Salz |
| Muskat, gerieben, 1 Schwefelblättchen |
Zubereitung
Die gekochten Erdäpfel werden passiert oder gerieben, auf keinen Fall püriert, die rohen Erdäpfel werden geschält, in einen größeren Topf gegeben, ein kleines Stück Alufolie oben drauf, das Schwefelplättchen in der Größe von ca. 6 – 8 cm² (entsprechend abbrechen) auf diese Folie legen und anzünden. Dann sofort Deckel auf den Topf. Nach einer Minute kann man die Kartoffeln rausnehmen und mit dem Reibeisen reiben. Deshalb heißen sie auch noch "Reiberknödel". Die Schwefelblättchen erhält man in der Drogerie oder Apotheke.
Bei Vorbeschriebener Anwendung bleibt der Reibeteig absolut hell und die Knödel schauen sehr gut aus. Wenn man das nicht macht wird die Masse grau und unansehnlich, hat allerdings keine Auswirkung auf den Geschmack.
Das Reiben sollte in eine Schüssel erfolgen, die mit einem kräftigen Küchentuch ausgelegt ist und man sollte die Fläche vom Reibeisen nehmen, wo es am langsamsten geht (nicht die für Karotten oder Kartoffelpuffer!), denn sonst kriegt man Späne für Kartoffelpuffer.
Dann den rohen Kartoffelteig mit dem Tuch herausnehmen und gut auspressen. Das ausgepresste Wasser in der Schüssel stehen lasse, nach kurzer Zeit setzt sich dort Kartoffelstärke ab. Das Wasser dann abgießen, die Stärke zum Kartoffelteig, die geriebenen rohen mit den passierten gekochten Kartoffeln mischen. Salzen und mit darüber geriebener Muskatnuss abrunden. Mit nassen Händen Knödel formen und in reichlich Salzwasser 15 – 20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, schon gar nicht wallen, sonst gibt es Kartoffelsuppe nach Laienart (grins).
Ich selbst habe das Original schon abgewandelt und anständig schwarzen Pfeffer aus der Mühle zugegeben, auch die Variante mit 0,4 g gehackten Lomboks ist einen Versuch wert.
Bei Vorbeschriebener Anwendung bleibt der Reibeteig absolut hell und die Knödel schauen sehr gut aus. Wenn man das nicht macht wird die Masse grau und unansehnlich, hat allerdings keine Auswirkung auf den Geschmack.
Das Reiben sollte in eine Schüssel erfolgen, die mit einem kräftigen Küchentuch ausgelegt ist und man sollte die Fläche vom Reibeisen nehmen, wo es am langsamsten geht (nicht die für Karotten oder Kartoffelpuffer!), denn sonst kriegt man Späne für Kartoffelpuffer.
Dann den rohen Kartoffelteig mit dem Tuch herausnehmen und gut auspressen. Das ausgepresste Wasser in der Schüssel stehen lasse, nach kurzer Zeit setzt sich dort Kartoffelstärke ab. Das Wasser dann abgießen, die Stärke zum Kartoffelteig, die geriebenen rohen mit den passierten gekochten Kartoffeln mischen. Salzen und mit darüber geriebener Muskatnuss abrunden. Mit nassen Händen Knödel formen und in reichlich Salzwasser 15 – 20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, schon gar nicht wallen, sonst gibt es Kartoffelsuppe nach Laienart (grins).
Ich selbst habe das Original schon abgewandelt und anständig schwarzen Pfeffer aus der Mühle zugegeben, auch die Variante mit 0,4 g gehackten Lomboks ist einen Versuch wert.
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Kommentare anderer Nutzer
Seph
sagt:
sagt: 13.08.2009 08:43
Hilfreicher Kommentar:
Ja, prima, das ist das Originalrezept.
Ich brühe den Teig auch nicht ab, sondern mache sie genau so wie hier beschrieben.
@vergißmeinnicht:
Nein, schwefeln muß man nicht, mache ich auch nicht.
Das Schwefeln dient nur der Farbe.
Wenn man schnell arbeitet wird der Teig auch nicht grau (siehe Photo).
Schwefeln ist vor allem dann interessant, wenn man viele Knödel machen und/oder lange vorbereiten muß.
Alternative Garmethode: 25 Minuten bei 95° in den Dampfgarer.
Ich brühe den Teig auch nicht ab, sondern mache sie genau so wie hier beschrieben.
@vergißmeinnicht:
Nein, schwefeln muß man nicht, mache ich auch nicht.
Das Schwefeln dient nur der Farbe.
Wenn man schnell arbeitet wird der Teig auch nicht grau (siehe Photo).
Schwefeln ist vor allem dann interessant, wenn man viele Knödel machen und/oder lange vorbereiten muß.
Alternative Garmethode: 25 Minuten bei 95° in den Dampfgarer.
ArwenDoll
sagt:
sagt: 04.10.2009 16:54
Ich habe die heute diese Knödel gemacht. Meine Mama hat zu ganz besonderen Anlässen immer selber Knödel gemacht, leider wurden die grau und sind im Wasser zerkocht. Sie war regelrecht verzweifelt.
Diese Knödel sind sehr lecker. Ich habe diese auch nicht geschwefelt. Ich hatte das Plättchen einfach mal spontan nicht im Haus. Meine Knödel sind so, wie die auf dem Foto!!!!! Allerdings muss man sich an die Kochvorschriften halten!!!
Vielen Dank dafür.
LG ArwenDoll
Diese Knödel sind sehr lecker. Ich habe diese auch nicht geschwefelt. Ich hatte das Plättchen einfach mal spontan nicht im Haus. Meine Knödel sind so, wie die auf dem Foto!!!!! Allerdings muss man sich an die Kochvorschriften halten!!!
Vielen Dank dafür.
LG ArwenDoll
XxSahnetortexX
sagt:
sagt: 31.08.2010 13:33
Schwefelblättchen habe ich noch nie etwas von gehört.
Mit etwas Vitamin C Pulver - Arcorbinsäure
bleiben die Kartoffeln auch schön in der Farbe.
LG Antje
Mit etwas Vitamin C Pulver - Arcorbinsäure
bleiben die Kartoffeln auch schön in der Farbe.
LG Antje
igelracer
sagt:
sagt: 07.10.2010 18:12
Kann mir jemand sagen, was Lomboks sind?
Das habe ich noch nie gehört.
Danke!
LG
igelracer
Das habe ich noch nie gehört.
Danke!
LG
igelracer
lichtersbart
sagt:
sagt: 11.05.2011 20:51
sp1904
sagt:
sagt: 04.06.2011 20:28
Die Knödel sind perfekt u noch dazu vegan!!
Ich hab auf die rohen geriebenen Kartoffeln etwas Natron gegeben (Tip aus nem Forum hier) u untergemischt u die Knödel haben sich überhaupt nicht verfärbt. Ganz lecker, hatten sie zu einer vegetarischen Bratensauce.
Vielen Dank fürs Rezept.
LG =)
Sabrina
Ich hab auf die rohen geriebenen Kartoffeln etwas Natron gegeben (Tip aus nem Forum hier) u untergemischt u die Knödel haben sich überhaupt nicht verfärbt. Ganz lecker, hatten sie zu einer vegetarischen Bratensauce.
Vielen Dank fürs Rezept.
LG =)
Sabrina
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rezept hört sich super an..
mit schwefelplättchen.. das hab ich ja noch nie gehört?? gehts nicht auch ohne (bin ein bissl ein angsthaserl was feuer in der küche angeht )??
würde sie gerne mal probieren
danke im voraus für deine antwort
lg
aus wien
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