Quittenbrot



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Zutaten für Portionen

1 kg Quitte(n)
300 g Honig
400 g Zucker
Zitrone(n) und Orange, abgeriebene Schale, unbehandelt
½ TL Zimt, gemahlen
1 Prise Nelke(n), gemahlen
  Öl, zum Bestreichen
  Zucker, grober

Zubereitung

Quitten gründlich waschen, vierteln, von Blüten - und Stielansätzen befreien, mit 150 Millilitern Wasser in einen Dampfdrucktopf geben und 20 Minuten nach Vorschrift kochen lassen. (Oder einen großen Topf drei Finger hoch mit Wasser füllen und die Quittenviertel in mindestens einer halben Stunde butterweich kochen.) Die Früchte durch ein Sieb passieren.
Honig und Zucker in einem hohen Topf bei milder Hitze verflüssigen lassen, das Quittenmus, die Zitrusschalen und die Gewürze dazugeben. Bei sanfter Hitze unter ständigem Rühren dick einkochen. Die Fettpfanne des Backofens mit Pergamentpapier belegen und dünn mit Öl bestreichen. Das Quittenmus etwa 1,5 Zentimeter dich darauf streichen und über Nacht an kühlem Ort trocknen lassen.
Am nächsten Tag im Backofen bei 160°C auf mittlerer Schiene trocknen lassen, bis die Masse nicht mehr feucht ist (etwa nach 3 Std. Backofentür gelegentlich öffnen!). Dabei die Platte nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Das Quittenbrot in kleine Rauten schneiden und in grobem Zucker wälzen. In Blechdosen zwischen Pergamentpapier aufbewahren. Hält sich bis zu 3 Monaten und ist himmlisch altmodisch!
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 20.04.05
Rezept-Statistiken: 47.108 (7)* gelesen
135 (0)* gespeichert
3.416 (1)* gedruckt
42 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

samis  Smutje


Mitglied seit 09.04.2003
706 Beiträge (ø0,21/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Nortz Smutje sagt:  
21.04.2005 09:14
Hmmmmm.... lecker!!! Quitenbrooooot!!!
Das kenn ich nur von meinem Vater, der sich hin und wieder dran versucht, es aber irgendwie nie trocken bekommt. liegt wohl daran, dass er die Masse vorher nicht trocknen lässt über Nacht... das werd ich ihm ausrichten und es vor allem auch mal selber probieren! Da freu ich mich schon richtig drauf! Der Quittenbaum in unserem Garten wird jetzt leiden müssen! ;-)))

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Kochdrachenmaus Suppenkoch sagt:  
28.12.2005 20:18
HHmm. Komme gerade vom Nach-WEihnachtskaffee bei meiner Freundin. Sie macht jedes Jahr Qiuttenbrot das einfach himmlisch schmeckt. Es ist trocken und aromatisch aber nicht klebrig.
Sie beginnt damit Mitte November und lässt es lufttrocknen. Nach zwei Wochen wendet sie es.
Ich habe aber noch nicht das genaue Rezept.
Aber Dein Rezept mit dem Trocknen im Backofen klingt auch interressant.

Danke
Kochdrachenmaus

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sanye Smutje sagt:  
13.09.2006 20:54
habe heute 40kg quitten bekommen ... und habe schon voller verzweiflung tausende von geleegläsern vor mir gesehen ... wusste gar nicht was man alles damit anstellen kann ...
und dein rezept werde ich gleich mal heute nacht austesten.. ich bin begeistert klingt super lecker :o)

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DCW82 Tellerwäscher sagt:  
26.09.2007 17:10
Hallihallo! Ich hab noch eine Frage zu dem Rezept. Wenn da steht "Platte wenden", dann ist wahrscheinlich die Richtung OBEN wird UNTEN und umgekehrt gemeint, oder? ich bin mir nur nicht 100%ig sicher....

Außerdem habe ich noch einen Tipp: ich kenne Quittenbrot von meiner OMI, die das fertige Quittenbrot auch gerne halb mit Zartbitterkouvertüre überzogen hat, anstatt es in Zucker zu wälzen. Bring ein wenig Vielfalt ins Konfekt....

Danke fürs Rezept, werde es am WE ausprobieren und dann bewerten.

LG, DCW82

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DCW82 Tellerwäscher sagt:  
26.09.2007 17:27
Jetzt ist mir noch was aufgefallen.... fast überall, wenn man etwas im ofen dörrt oder trocknet, ist die Temperatur nicht höher als 100°C. Wird das Quittenbrot bei 160°C nicht eher gebacken? braun? knusprig? denn das soll es ja eigentlich nicht sein...

Danke schonmal! DCW82

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ma_himba  Kaltmamsell sagt:  
05.10.2009 14:53
Hallo - ich kenne es auch so, daß man bei ca. 60 ° im Backofen trocknet - und stundenlang.
Gruß ma_himba

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itsa75 Tellerwäscher sagt:  
30.11.2011 00:04
>>Bei sanfter Hitze unter ständigem Rühren dick einkochen
Wie lange kochst Du denn die ganze Sache ein? Ich koche nun schon 45 Minuten und habe nicht das Gefühl, daß die Masse wesentlich dicker wird.
Deswegen noch gleich eine weitere Frage: wäre es nicht geschickter, Gelierzucker statt normalem Zucker zu nehmen?
Ich muß aber sagen, daß die Masse einfach traumhaft schmeckt. Freue mich schon sehr auf das Endprodukt!!

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