Schwäbischer Spätzleteig

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Zutaten

400 g Mehl (Spätzlemehl oder normales)
Ei(er)
1 TL Salz
250 ml Wasser, lauwarm, evtl. mehr
2 Liter Salzwasser
 etwas Butter
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Mehl, Salz und Eier in einer Schüssel zusammenrühren (von Hand oder mit Rührgerät). Wasser langsam einrühren, bis ein leicht zäher Teig entsteht. Das kann man feststellen, wenn man einen Kochlöffel durch den Teig zieht und die Masse leichten Widerstand gibt. Dann den Teig ca. 15 Minuten stehen lassen und danach nochmals kurz durchrühren, der Kleber im Mehl zieht noch nach und festigt etwas, evtl. noch 1 - 2 TL Wasser hinzufügen.

In der Zwischenzeit Wasser im Topf erhitzen und Salz hinzufügen. Eine Schüssel für die fertigen Spätzle bereitstellen, etwas Butter hineingeben. Erst wenn das Wasser kocht, wird der Teig in den Spätzlehobel gefüllt und gleich ins kochende Wasser hineingehobelt. Kurz aufkochen lassen, wenn die Spätzle nach oben kommen, sofort mit dem Schaumlöffel herausheben und in die Schüssel geben. So lange den Vorgang wiederholen, bis aller Teig aufgebraucht ist.

Die Spätzle zum Warmhalten solang in den warmen Backofen stellen. Wenn alle Spätzle fertig sind, sofort servieren.

Kommentare anderer Nutzer


momu17

17.04.2005 13:13 Uhr

Eigentlich wollte ich den Teig hier ja mit der "Nudelfee" ausprobieren, aber ich habe doch wieder auf dem Brett geschabt.
So müssen Spätzle sein.


LG
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Carine

15.12.2005 21:32 Uhr

Hallo Rosenblatt

Danke für das Rezept, die Spätzle schmecken sehr gut.
Bisher habe ich auch immer den Spätzlehobel oder die Spätzlepresse benützt.
Bitte wie genau macht man "geschabte Spätzle" ?

Lieben Gruß

Carine
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Rosenblatt12

09.11.2014 18:01 Uhr

Hallo Laserbub,

danke für den Hinweis, dass man auch normale Brettchen nehmen kann, aber ich denke, das wird sich auch herumgesprochen haben. Und mit der Zeit macht die Übung einen guten Spätzlesschaber aus einem, oder etwa nicht?

LG Rosenblatt
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HeikeV

28.12.2005 20:07 Uhr

hhhmmmm!! Meine ersten selbstgemachten Spätzle gab´s an Heilig Abend. Schmeckten wie die von Mami!!!!

Danke :-)
HeikeV
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lindaknick

04.08.2006 07:22 Uhr

Hallo,
super einfach, super lecker. werd bloß beim nächsten mal noch 1-2 Eier mehr dazu geben wegen der farbe. aber das hält ja eh jeder anders bei seinen spätzlen.
Danke.
Linda
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Wahlschwabe

03.05.2010 08:58 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Nicht mehr Eier machen die Farbe, manche geben (der Schwabe nur an besonderen Feiertagen) etwas Safran hinzu, oder eben die preiswertere alternative Cucuma, wenns etwas farbiger werden soll.
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connie_81

28.05.2012 15:45 Uhr

Statt der ganzen Menge Mehl lieber einen Teil (ca. 50-70 g) durch Maisgries ersetzen. Die Spätzle werden schön gelb und bekommen dazu etwas mehr "Biss"
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Laserbub

09.11.2014 17:47 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Mehr Eier, Safran, Maisgries sind alles gute Möglichkeiten aber noch nicht das echte "richtige Mittel zum Zwecke".

Der Koch nimmt statt ganzen Eiern nur das Eigelb her! Und um das noch zu toppen wird das reine Eigelb gesalzen und bleibt 10-15 min stehen, dann dunkelt das ganze noch 1-2 nuancen nach.

Das ganze ist dann eine recht gehaltvolle und auch nicht ganz preiswerte alternative und für den Hausgebrauch tun es oben genannte Hausmittel auch.
Aber mit Eigelb werden die Spätzle definiv wunderschön gelb und auch schön fest im Biss.
Wasser würde ich dem Teig nicht hinzugeben, er darf ruhig schön fest sein!
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Rosenblatt12

09.11.2014 17:59 Uhr

Hallo Laserbub,

jeder hat mit der Zeit sein eigenes Rezept gefunden für die Spätzle.
Ob nur mit Eier oder doch noch etwas Wasser oder gar Maisgries, das bleibt jedem selbst überlassen und ich wette, jeder sagt, dass sein Rezept das ultimative sei... so lange die Spätzle schmecken, das ist die Hauptsache, oder?

LG Rosenblatt
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AndreaM

26.11.2006 19:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Den Teig mit Wasser anrühren? Niemals, man nimmt so viele Eier wie notwendig, aber kein Wasser. Das ist die "Sparversion" ;-)
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


Rosy7

14.08.2014 23:40 Uhr

Ich habe den Teig tatsächlich länger stehen gelassen. Mindestens eine Stunde und dann noch einmal kurz durchgeschlagen. Kernig im Biss waren sie auch. Dann noch leicht mit der Butter in der Pfanne geschwenkt. Ein Genuss.
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Rosenblatt12

15.08.2014 10:05 Uhr

Siehst du Rosy, das Warten hat sich da doch sehr gelohnt!! So mache ich das, wenn ich Kässpätzle zubereite. Solange der Teig ruht, richte ich die Zwiebeln, den Käse, alles andere her und dann gehts los, denn da muss alles fertig sein, wenn ich anfangen will.

LG Rosenblatt
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Rosenblatt12

19.09.2014 10:25 Uhr

Danke, Rosy, für das Spätzles Bild!!
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saurierbaby

07.09.2014 20:30 Uhr

Hallo liebes Rosenblatt,

habe mich heute mal wieder an selber gemachte Spätzle gewagt und bin dabei über dein Rezept gestolpert :-) Gottseidank, denn es war sehr sehr sehr lecker.

Teig war genau richtig, habe nicht das ganze Wasser benutzt, aber das bleibt ja jedem überlassen.

Auf jeden Fall war er sehr gut zu verarbeiten und wie gesagt es hat vorzüglich gemundet *lach*

Nix ist übrig geblieben und mein Schatz meinte, das Fleisch hätten wir weglassen können, die Spätzle mit Soße hätten vollkommen gereicht.

Liebe Grüße vom saurierbaby
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Rosenblatt12

08.09.2014 11:41 Uhr

Grüß dich Saurierbaby,

na das ist doch mal ein Lob!! Danke dir dafür...
Beim Wasser ist es immer so, je nach Eigröße braucht man mal mehr, mal weniger Wasser, da bekommt man aber mit der Zeit ein Gefühl dafür und wenn doch, dann gibt man einfach wieder etwas Mehl nach!
Siehst du, jetzt könnt ihr mit den Schwaben nachfühlen, Spätzle mit Soß sind einfach unschlagbar! Oder??

Liebe Grüße vom Rosenblättle ♥
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MissMad

20.07.2015 17:03 Uhr

Dieses Rezept nutze ich schon seit Jahren für meine selbstgemachten Spätzle. Ob als Käsespätzle, zu den Linsen oder einfach so. Mit diesem Rezept gelingen die Spätzle einfach immer! Danke dafür :-)
Ich benutze dafür übrigens die Spätzlespresse, klappt prima!
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Lellalin

11.10.2015 11:39 Uhr

Heute möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben:

vor ein paar Tagen waren mein Mann und ich in einer "guten Gaststätte" essen.
Die dort angebotenen hausgemachten Spätzle schmeckten weich, fade und waren total weiß. Ein ganz schreckliches und enttäuschendes Ergebnis.

Anschließend hatte ich zu Hause auf dem Speiseplan: Geschnetzeltes mit buntem Paprika und Champions, Spätzle (gekaufte) und Feldsalat.

Das mit den hausgemachten Spätzle musst du (ich) doch selbst mal ausprobieren ob du diese nicht besser hin bekommst wie in der Gaststätte. Gesagt - getan.

Nach dem obigen Rezept habe ich die Spätze angerüht, etwas weniger Wasser, aber noch einen angerührten Teel. Curcuma und etwas Muskat in den Teig eingearbeitet.

Es hat wunderbar geklappt und allen hat es sehr gut geschmeckt.

Werde dieses Spätzle - Rezept noch öfter machen.

mmmmmhhh
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Rosenblatt12

11.10.2015 12:47 Uhr

Hallo Lellalin,

danke für dein Lob... das freut mich sehr, dass du deine Spätzle prima hinbekommen hast.
Die wichtigste Regel ist eigentlich, dass der Teig ruhen muss, damit das Klebereiweiß im Mehl eine Verbindung eingehen kann.
Siehe Wikipedia: In der kleinbäuerlich strukturierten und von Armut geprägten Region erfreute sich das anspruchslose Getreide, welches auch auf kargen Böden gedeiht, großer Beliebtheit. Weil Dinkelmehl viel Klebereiweiß enthält, sodass der Teig in Notzeiten auch ohne die Zugabe von Eiern gelang, wurde zur Herstellung von Spätzle primär Dinkel verwendet.
Im Frühjahr kannst du auch mal Bärlauch mitrein verarbeiten, das ist im schwäbischen auch eine leckere Alternative, die geschmacklich super ist.

LG Rosenblatt
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Johoneyno1

08.12.2015 20:06 Uhr

Sehr einfach und richtig lecker!

Lässt sich auch super mit glutenfreien Mehl umsetzen! Für alle mit Zöliakie!
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