Weingeistkuchen
Mind. 6 Tage vorher zubereiten, schmeckt dann jeden Tag besser (bis 14 Tage)| 375 g | Kartoffelmehl, nichts anderes, auch kein Mondamin |
| 375 g | Margarine |
| 375 g | Puderzucker |
| 7 | Ei(er) |
| 1 Pkt. | Vanillezucker |
| 1 Pkt. | Backpulver |
| 1 Prise | Salz |
| 50 g | Weingeist, 80%-90%, auf keinen Fall weniger %. |
| Puderzucker | |
| Zitronensaft |
Zubereitung
5 Eiweiß steif schlagen. Beiseite stellen.
Margarine, Puderzucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. 7 Eigelb einzeln unterschlagen, dann Backpulver und Kartoffelmehl unterheben. Steif geschlagenes Eiweiß unterheben. Zum Schluss noch Weingeist unterheben.
Den Boden einer Springform (26-28 cm) mit Backpapier belegen, den Teig einfüllen und auf der unteren Schiene bei 200 °C 1 Stunde backen.
Vorsicht: Darauf achten, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird (dann lieber zum Schluss mit Alufolie abdecken).
Den Springformrand nach 10 min. vorsichtig lösen, umgedreht auf ein Kuchengitter legen und vorsichtig das Backpapier lösen. Nach dem Abkühlen kommt der Kuchen unter eine Tortenhaube und wird 6 Tage kühlgestellt (Keller beispielsweise). An dem Tag, an dem man ihn essen möchte, überzieht man ihn noch mit einem Zitronenguss.
Der Kuchen hält sich noch enorm lange und wird von Tag zu Tag besser und zarter (Selbst nach drei Wochen war er klasse). Es ist nur wichtig, dass er nicht gleich in den ersten Tagen gegessen wird, weil er da noch hart und trocken ist, dafür ist er später ein Gedicht.
PS: Den Weingeist bekommt man in der Apotheke. Bei uns bestellen die mir den immer, weil sie nur vergällten da haben. Von dem Alkohol merkt man übrigens
Margarine, Puderzucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. 7 Eigelb einzeln unterschlagen, dann Backpulver und Kartoffelmehl unterheben. Steif geschlagenes Eiweiß unterheben. Zum Schluss noch Weingeist unterheben.
Den Boden einer Springform (26-28 cm) mit Backpapier belegen, den Teig einfüllen und auf der unteren Schiene bei 200 °C 1 Stunde backen.
Vorsicht: Darauf achten, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird (dann lieber zum Schluss mit Alufolie abdecken).
Den Springformrand nach 10 min. vorsichtig lösen, umgedreht auf ein Kuchengitter legen und vorsichtig das Backpapier lösen. Nach dem Abkühlen kommt der Kuchen unter eine Tortenhaube und wird 6 Tage kühlgestellt (Keller beispielsweise). An dem Tag, an dem man ihn essen möchte, überzieht man ihn noch mit einem Zitronenguss.
Der Kuchen hält sich noch enorm lange und wird von Tag zu Tag besser und zarter (Selbst nach drei Wochen war er klasse). Es ist nur wichtig, dass er nicht gleich in den ersten Tagen gegessen wird, weil er da noch hart und trocken ist, dafür ist er später ein Gedicht.
PS: Den Weingeist bekommt man in der Apotheke. Bei uns bestellen die mir den immer, weil sie nur vergällten da haben. Von dem Alkohol merkt man übrigens
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Kommentare anderer Nutzer
hope88
sagt:
sagt: 06.02.2008 19:31
Hallo Bärbel,
Danke für den Rezept.
Was denkst du? Konnte man auch Stroh Rum (80%) statt Weingeist nehmen?
(http://de.wikipedia.org/wiki/Stroh_Rum)
Danke und liebe Grüße,
Sabina
Danke für den Rezept.
Was denkst du? Konnte man auch Stroh Rum (80%) statt Weingeist nehmen?
(http://de.wikipedia.org/wiki/Stroh_Rum)
Danke und liebe Grüße,
Sabina
BärbelW
sagt:
sagt: 06.02.2008 22:05
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Sabina,
ich weiß nicht, ob man auch Strohrum nehmen könnte. Weingeist (Aethanol) hat allerdings keinen Eigengeschmack wie zum Beispiel Rum. Ich habe den 90 %igen hier, der riecht noch nicht einmal sehr nach Alkohol. Bei den Apotheken bekommt man aber problemlos den Weingeist, man muß halt nur sagen, daß er nicht vergällt sein darf.
Man braucht den Alkohol hier ja auch nicht des Geschmacks wegen. Ich denke, daß man ihn eher aus Konservierungsgründen benötigt, denn der Kuchen soll ja länger stehen, um optimal zu schmecken. Aber wer weiß, ich habe das Rezept so kennengelernt und hatte es nie abgeändert.
Probier ihn auf jeden Fall mal aus, der Teig wird wirklich klasse (wenn man lange genug wartet).
Liebe Grüße,
Bärbel
ich weiß nicht, ob man auch Strohrum nehmen könnte. Weingeist (Aethanol) hat allerdings keinen Eigengeschmack wie zum Beispiel Rum. Ich habe den 90 %igen hier, der riecht noch nicht einmal sehr nach Alkohol. Bei den Apotheken bekommt man aber problemlos den Weingeist, man muß halt nur sagen, daß er nicht vergällt sein darf.
Man braucht den Alkohol hier ja auch nicht des Geschmacks wegen. Ich denke, daß man ihn eher aus Konservierungsgründen benötigt, denn der Kuchen soll ja länger stehen, um optimal zu schmecken. Aber wer weiß, ich habe das Rezept so kennengelernt und hatte es nie abgeändert.
Probier ihn auf jeden Fall mal aus, der Teig wird wirklich klasse (wenn man lange genug wartet).
Liebe Grüße,
Bärbel
hope88
sagt:
sagt: 08.02.2008 00:30
hope88
sagt:
sagt: 08.02.2008 00:31
ekle007
sagt:
sagt: 06.03.2008 10:00
Liebe Bärbel
Kann ich den Kuchen auch in einer Gugelhupf oder Kastenform backen?
LG Elke
Kann ich den Kuchen auch in einer Gugelhupf oder Kastenform backen?
LG Elke
BärbelW
sagt:
sagt: 06.03.2008 22:19
Liebe Elke,
ich wüßte nicht, warum das nicht gehen sollte, habe es allerdings bisher nur in der Springform gemacht und auch so kennengelernt. Aber eine Kastenform ist sicher in Ordnung, nur weiß ich nicht, ob das dann nicht zu viel Teig ist, denn in der Springform (meine ist eine 28er) wird der doch so 5-5,5 cm hoch. Bei der großen Fläche zieht er vielleicht auch schneller durch. Aber, wie gesagt, ich weiß es nicht, da ich den noch nicht anders gemacht habe.
Liebe Grüße,
Bärbel
ich wüßte nicht, warum das nicht gehen sollte, habe es allerdings bisher nur in der Springform gemacht und auch so kennengelernt. Aber eine Kastenform ist sicher in Ordnung, nur weiß ich nicht, ob das dann nicht zu viel Teig ist, denn in der Springform (meine ist eine 28er) wird der doch so 5-5,5 cm hoch. Bei der großen Fläche zieht er vielleicht auch schneller durch. Aber, wie gesagt, ich weiß es nicht, da ich den noch nicht anders gemacht habe.
Liebe Grüße,
Bärbel
Käfer1302
sagt:
sagt: 03.04.2010 15:34
Hallo Bärbel!
Mein Opa hat immer Weingeistkuchen gebacken und mir das (streng geheime) Rezept verraten. Es ist fast genauso wie deins, nur hat er 2 Tüten Vanillinzucker, 2 Tüten Backpulver und 7 Eiweiß genommen.
Er hat ihn in einer Kastenform gebacken, und wir haben die Stücke immer mit Butter bestrichen gegessen. Mit dem Zitronenguss kenn ich das nicht, werde es aber mal ausprobieren. Schade, dass mein Opa nicht mehr lebt, er hat leidenschaftlich gerne, viel und gut gebacken. Könnte mir noch viele Rezepte und Tipps geben.
Liebe Grüße
Sandra
Mein Opa hat immer Weingeistkuchen gebacken und mir das (streng geheime) Rezept verraten. Es ist fast genauso wie deins, nur hat er 2 Tüten Vanillinzucker, 2 Tüten Backpulver und 7 Eiweiß genommen.
Er hat ihn in einer Kastenform gebacken, und wir haben die Stücke immer mit Butter bestrichen gegessen. Mit dem Zitronenguss kenn ich das nicht, werde es aber mal ausprobieren. Schade, dass mein Opa nicht mehr lebt, er hat leidenschaftlich gerne, viel und gut gebacken. Könnte mir noch viele Rezepte und Tipps geben.
Liebe Grüße
Sandra
12.09.2010 17:38
Hallo, Bärbel,
ich hatte schon lange eine Flasche Stroh-Rum herumstehen und habe nun endlich einen Teil davon in diesem Rezept verwerten können. Der Kuchen ist wunderbar zart geworden! Obwohl Stroh-Rum sonst überhaupt nicht mein Fall ist, findet er hier eine sehr gute Verwendung. Der Kuchen wird nur ganz leicht und angenehm "parfümiert", vielleicht verfliegt durch die lange Stehzeit auch das dominante Stroh-Aroma. Da ich mir auch eine Schokoglasur gut vorstellen konnte, habe ich eine Hälfte des Kuchens damit versehen, die andere, wie von Dir angegeben mit Zitronenglasur.
Die Zitronenglasur passt eindeutig besser!
Vielen Dank für das Rezept
LG Ingrid
ich hatte schon lange eine Flasche Stroh-Rum herumstehen und habe nun endlich einen Teil davon in diesem Rezept verwerten können. Der Kuchen ist wunderbar zart geworden! Obwohl Stroh-Rum sonst überhaupt nicht mein Fall ist, findet er hier eine sehr gute Verwendung. Der Kuchen wird nur ganz leicht und angenehm "parfümiert", vielleicht verfliegt durch die lange Stehzeit auch das dominante Stroh-Aroma. Da ich mir auch eine Schokoglasur gut vorstellen konnte, habe ich eine Hälfte des Kuchens damit versehen, die andere, wie von Dir angegeben mit Zitronenglasur.
Die Zitronenglasur passt eindeutig besser!
Vielen Dank für das Rezept
LG Ingrid
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der Text ging noch weiter; sollte heißen, daß man von dem Alkohol, wenn man den Kuchen ißt, nichts mehr merkt (habe bestimmt zu viel geschrieben).
Im Übrigen ist die Konsistenz, wenn die Zeit gekommen ist, ähnlich einem sehr feinen Sandkuchen, aber zart wie Watte.
LG, Bärbel
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