Grüne Bohnen mit gedruckten Spätzle und gegrillten, panierten Speckscheiben

Schwäbisches Rezept

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Zutaten für Portionen

1 kg Bohnen, grün
450 g Mehl
Ei(er)
50 g Grieß (Hartweizengrieß)
200 ml süße Sahne
Zwiebel(n)
  Salz und Pfeffer
  Gemüsebrühe
  Mehl - Schwitze
  Mineralwasser (Sprudel)
  Salz
  Ei(er) und Semmelbrösel, zum Panieren

Zubereitung

Die geputzten grünen Bohnen im Salzwasser bissfest kochen. Die Bohnen werden in einer Mehlschwitze mit Sahne abgelöscht serviert.
Das Mehl, der Grieß, die Eier, Salz und etwas Sprudel werden mit einem Holzlöffel zu einem eher festen Spätzlesteig geschlagen. Wichtig sind 1-2 Stunden Standzeit sowie Luft unter den Teig schlagen. Der Teig wird mit einem Spätzleschwab in kochendes Salzwasser gedrückt. Einmal aufkochen lassen, dann abseihen sowie auf einem Holzbrett etwas trocknen lassen und sofort servieren.
Der gerauchte Speck wird vom Metzger in superdünne Bauchlappen geschnitten, von ihnen paniert und bei kleiner Hitze langsam knusprig gebraten. Bei einer größeren Menge nimmt man die angebratenen Bauchlappen aus der Pfanne und lässt sie bei ca. 175 Grad im Backofen weiter knusprig werden.
Arbeitszeit: ca. 35 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.08.07
Rezept-Statistiken: 15.402 (15)* gelesen
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311 (0)* gedruckt
7 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

sackwald Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

Pietra22 Sternekoch sagt:  
14.08.2007 17:53
Hallo Sackwald,

sicher lecker auch mit panierten Speckscheiben, doch wir bevorzugen die 'schlanke' Version mit Speckwürfeln direkt in den Bohnen - weiter abgespeckt sogar mit mageren Katenschinkenwürfeln und ohne Sahne.
Nur mit der Standzeit möcht' ich Dir widersprechen: bis das Wasser kocht - das reicht - Foto kommt mit selber Geschabten.
Mit den ersten eigenen Bohnen ein Genuss, das richtige 'soul-food' für Schwaben - danke für Dein Rezept!

Liebe Grüße von Pietra

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sackwald Tellerwäscher sagt:  
20.08.2007 14:37
Hallo Pietra,

danke für deinen Kommentar. Die panierten Speckscheiben sind das besondere an diesem Essen weil das fast niemand kennt, wenig Geld kostet aber sensationell schmeckt (Bild kommt). Wenn die Speckwürfel schon zu den Bohnenbeigemengt sind kann das Gemüse ein Vegetarier nicht mehr essen, sieht auch nicht so besonders aus, und die Bohnen können ihren Eigengeschmack aus meiner Sicht nicht so gut entfalten. Die Soße ist ebenso für einen echten Schwaben wichtig, da dieser keine Spätzle ohne feuchtes isst und die Sahne als Geschmacksverstärker (abschmecken mit Salz, Pfeffer, Bohnenkraut, Brise Zucker) fungiert. Zum dritten Punkt der Standzeit des Spätzlesteiges kann ich nur sagen, dass mir die Spätzle nur so und handgeschlagen so richt amtlich gelingen (meine Kinder futtern mir dann die Spätzle vom Holzbrett in der Küche schon weg wenn ich nicht aufpasse). Weiterhin lernte ich von meiner Oma schon dass am Sonntag vor der Kirche der Spätzlesteig gemacht und danach geschabt wurde (Fast jeder Teig wird nach einer Ruhe, bzw. Gehzeit besser).

Liebe Grüße Sackwald

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sackwald Tellerwäscher sagt:  
14.10.2008 10:41
Hallo Pietra, danke für dein Spätzle mit Bohnen-Bild. Deine Geschabten sehen echt super aus, und schmecken bestimmt auch entsprechend.
LG
Sackwald

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Pietra22 Sternekoch sagt:  
19.10.2008 22:02
Hallo Sackwald,
danke für das Kompliment. Ich schab die Spätzle gern vom Brett, lieber als nachher den Spatzendrucker zu putzen. Und OHNE Muskat, dafür mit einem Hauch Gelbwurz, für die Farbe.
LGvPietra

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ilorange Küchenjunge sagt:  
21.08.2007 20:18
Bin ich schon wieder blind oder wo ist die Zutatenangabe für den Speck? Oder einfach soviel man mag? Gruß ilorange

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sackwald Tellerwäscher sagt:  
22.08.2007 09:58
Hallo ilorange, ich persönlich verdrücke rund 100 gramm Speckscheiben (ca. 10 Stück), andere essen nur zwei bis drei. Leider ist das anbraten eine Sauarbeit und verlangt bei großer Menge eine gute Organisation (z.B. warmhalten im Backofen). Gruß Sackwald

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AndreaM Kaltmamsell sagt:  
03.11.2008 20:37
Da lacht das Schwabenherz! Eines meiner Lieblingsessen aus der Kindheit.
Bei uns gab es früher immer Soidawürschtle dazu :-)

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