Schinken im Brotteig
| 3 kg | Schinken (Hinterschinken, roh) |
| 1 ½ kg | Mehl |
| 90 g | Hefe |
| 20 g | Salz |
| 800 ml | Milch |
| 180 g | Butter |
| 2 | Ei(er) |
Zubereitung
Gardauer: 2 Stunden
Backdauer 3 Stunden
Schinken in 80 ° C erhitztes Wasser einlegen und 2 Stunden garen, Danach im Fond erkalten lassen.
Brotteig: Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Grube bilden, die aufgelöste Hefe hineingießen, die anderen Zutaten dazu geben ( Butter in weicher Konsistenz) und kneten, bis der Teig Blasen wirft.
Alle Zutaten müssen temperiert sein, damit die Hefe die zum Gären nötige Wärme vorfindet. Teig an einen warmen Ort sichtbar hochtreiben lassen, wieder zusammenschlagen und nochmals gehen lassen; das verstärkt die Triebkraft und gibt eine gleichmäßige feine Porung.
Teig auf gemehltem Brett zur erforderlichen Fläche ausrollen. Kalten, abgetrockneten Schinken mit der Schwartenseite nach unten darauf legen Angefeuchtete Teigenden von allen Seiten nach oben über den Schinken schlagen und zum Verschließen leicht andrücken. Umhüllten Schinken vorsichtig wenden, mit der Verschlussseite nach unten auf ein Blech setzen; Oberfläche gleichmäßig dünn mit Ei einstreichen oder mit Wasser bepinseln und mit einem Hölzchen stupfen, damit der Teig beim Backen nicht aufreist.
Backen: Schinken in einen vorgeheizten Ofen bei 210 ° C backen, bis die Teigaußenschicht krustig ist. Danach die Temperatur auf 180-160 ° C senken und den Schinken fertig backen. Durch eine Nadelprobe lässt sich leicht feststellen, ob der Schinken im Innern heiß und somit gar ist.
Die Teigkruste des gebackenen Schinkens 5 cm über der Bodenfläche waagrecht durchschneiden und den Teigdeckel abnehmen. Den Schinken mit der Fleischgabel herausheben, Schnüre und Schwarte entfernen, wieder in die Kruste zurücksetzen und den Teigdeckel darüber stülpen.
Der Schinken wird am Tisch tranchiert mit Stückchen der Brotkruste.
Backdauer 3 Stunden
Schinken in 80 ° C erhitztes Wasser einlegen und 2 Stunden garen, Danach im Fond erkalten lassen.
Brotteig: Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Grube bilden, die aufgelöste Hefe hineingießen, die anderen Zutaten dazu geben ( Butter in weicher Konsistenz) und kneten, bis der Teig Blasen wirft.
Alle Zutaten müssen temperiert sein, damit die Hefe die zum Gären nötige Wärme vorfindet. Teig an einen warmen Ort sichtbar hochtreiben lassen, wieder zusammenschlagen und nochmals gehen lassen; das verstärkt die Triebkraft und gibt eine gleichmäßige feine Porung.
Teig auf gemehltem Brett zur erforderlichen Fläche ausrollen. Kalten, abgetrockneten Schinken mit der Schwartenseite nach unten darauf legen Angefeuchtete Teigenden von allen Seiten nach oben über den Schinken schlagen und zum Verschließen leicht andrücken. Umhüllten Schinken vorsichtig wenden, mit der Verschlussseite nach unten auf ein Blech setzen; Oberfläche gleichmäßig dünn mit Ei einstreichen oder mit Wasser bepinseln und mit einem Hölzchen stupfen, damit der Teig beim Backen nicht aufreist.
Backen: Schinken in einen vorgeheizten Ofen bei 210 ° C backen, bis die Teigaußenschicht krustig ist. Danach die Temperatur auf 180-160 ° C senken und den Schinken fertig backen. Durch eine Nadelprobe lässt sich leicht feststellen, ob der Schinken im Innern heiß und somit gar ist.
Die Teigkruste des gebackenen Schinkens 5 cm über der Bodenfläche waagrecht durchschneiden und den Teigdeckel abnehmen. Den Schinken mit der Fleischgabel herausheben, Schnüre und Schwarte entfernen, wieder in die Kruste zurücksetzen und den Teigdeckel darüber stülpen.
Der Schinken wird am Tisch tranchiert mit Stückchen der Brotkruste.
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Kommentare anderer Nutzer
Nimrodel
sagt:
sagt: 18.04.2006 08:36
Hat super funktioniert, mein Freund hat den halben Schinken im Brotteig verschlungen *g*
19.03.2008 13:34
Hallo otto42,
ich habe das Rezept für mich und meine bessere Hälfte getestet, und es hat hervorragend funktioniert und super geschmeckt.
Allerdings bleibt eine Frage für mich offen. Was meinst du genau mit "Schinken"?
Einen luftgetrockneten/geräucherten Schinken, den man normalerweise als Aufschnitt benutzt, oder hast du ein Stück rohes Fleisch (Krustenbraten) benutzt?
Am 2. Tag war das von mir verwendete Fleisch (Krustenbraten) ziemlich trocken und hart.
Ich würde dieses Rezept gerne als Geburtstagsessen servieren, und über 2-3 Stunden für die Gäste warmhalten. Es wäre schade, wenn das Fleisch in dieser Zeit trocken und zäh würde.
Lieben Gruß
Karsandra
ich habe das Rezept für mich und meine bessere Hälfte getestet, und es hat hervorragend funktioniert und super geschmeckt.
Allerdings bleibt eine Frage für mich offen. Was meinst du genau mit "Schinken"?
Einen luftgetrockneten/geräucherten Schinken, den man normalerweise als Aufschnitt benutzt, oder hast du ein Stück rohes Fleisch (Krustenbraten) benutzt?
Am 2. Tag war das von mir verwendete Fleisch (Krustenbraten) ziemlich trocken und hart.
Ich würde dieses Rezept gerne als Geburtstagsessen servieren, und über 2-3 Stunden für die Gäste warmhalten. Es wäre schade, wenn das Fleisch in dieser Zeit trocken und zäh würde.
Lieben Gruß
Karsandra
31.03.2008 13:40
Hilfreiche Antwort:
So, der Geburtstag ist vorbei.
Ich habe als Alternative auf Kasseler (Hals) zurückgegriffen, und es war ein voller Erfolg.
Für 7 Personen habe ich folgende Mengen verwendet:
2kg Kasseler vom Hals
1kg Brotmischung (Bauernbrot)
Den Teig 2-mal 1h gehen lassen, zwischenzeitlich das Fleisch ca. 30min in einer Brühe (sehr schwache gekörnte Brühe, 3 Lorbeerblätter und rund 20 schwarze Pfefferkörner) vorgegart und auskühlen lassen.
Dann das Fleisch mit dem Teig einschlagen, und für 70min bei 200°C in den Ofen geschoben.
Als Beilage gab es 3kg Kartoffelsalat (1/2 l selbstgemachte Mayo) und 2 Köpfe Lollo Rosso.
Über 3-4 Stunden lies sich das Essen problemlos warmhalten (60°C) und am Abend war nichts mehr da.
Alle waren rundum begeistert, und haben schon fast "gefressen". Ich hätte nie gedacht, das solche Mengen von so wenig Personen verdrückt werden können.
Daher nochmals danke für das Rezept, auch wenn ich es sehr stark abgeändert habe.
Lieben Gruß
Karsandra
Ich habe als Alternative auf Kasseler (Hals) zurückgegriffen, und es war ein voller Erfolg.
Für 7 Personen habe ich folgende Mengen verwendet:
2kg Kasseler vom Hals
1kg Brotmischung (Bauernbrot)
Den Teig 2-mal 1h gehen lassen, zwischenzeitlich das Fleisch ca. 30min in einer Brühe (sehr schwache gekörnte Brühe, 3 Lorbeerblätter und rund 20 schwarze Pfefferkörner) vorgegart und auskühlen lassen.
Dann das Fleisch mit dem Teig einschlagen, und für 70min bei 200°C in den Ofen geschoben.
Als Beilage gab es 3kg Kartoffelsalat (1/2 l selbstgemachte Mayo) und 2 Köpfe Lollo Rosso.
Über 3-4 Stunden lies sich das Essen problemlos warmhalten (60°C) und am Abend war nichts mehr da.
Alle waren rundum begeistert, und haben schon fast "gefressen". Ich hätte nie gedacht, das solche Mengen von so wenig Personen verdrückt werden können.
Daher nochmals danke für das Rezept, auch wenn ich es sehr stark abgeändert habe.
Lieben Gruß
Karsandra
Tina004
sagt:
sagt: 24.09.2008 08:39
Hallo,
gleich zu Beginn ein ganz grosses Dankeschön, dass Du Dein Rezept hier eingestellt hast.
Habe es gestern gemacht, allerdings mit Kasseler, das hab ich gut vorgekocht mit Lorbeer, Zwiebel, Pfefferkörnern und Wacholderbeere, das köchelte so ungefähr 1,5Std. leise vor sich hin bis es Butterweich war, dann in den gut gegangenen Brotteig eingeschlagen und dann in die Röhre...... und ich kann wirklich sagen "sau lecker".
Von mir die volle Punktzahl.
LG Tina
gleich zu Beginn ein ganz grosses Dankeschön, dass Du Dein Rezept hier eingestellt hast.
Habe es gestern gemacht, allerdings mit Kasseler, das hab ich gut vorgekocht mit Lorbeer, Zwiebel, Pfefferkörnern und Wacholderbeere, das köchelte so ungefähr 1,5Std. leise vor sich hin bis es Butterweich war, dann in den gut gegangenen Brotteig eingeschlagen und dann in die Röhre...... und ich kann wirklich sagen "sau lecker".
Von mir die volle Punktzahl.
LG Tina
21.03.2009 11:27
Hallo Otto,
ich habe jetzt soeben den Teig wie oben beschrieben geknetet und jetzt geht er. Ich habe die angegebenen Eier mit im Teig verarbeitet. Ist das eigentlich richtig, oder sollten beide Eier nur zum Bepinseln des Teigs verwendet werden? Ist mir jetzt im Nachhinein so eingefallen ...
Danke schon mal für die Antwort!
LG
Tanja
ich habe jetzt soeben den Teig wie oben beschrieben geknetet und jetzt geht er. Ich habe die angegebenen Eier mit im Teig verarbeitet. Ist das eigentlich richtig, oder sollten beide Eier nur zum Bepinseln des Teigs verwendet werden? Ist mir jetzt im Nachhinein so eingefallen ...
Danke schon mal für die Antwort!
LG
Tanja
-Monika-
sagt:
sagt: 28.02.2010 13:30
Hallo,
ich habe wie Karsandra Kasseler genommen und für den Teig eine Roggenbrot-fertigmischung. Ein Bild vom ERgebnis habe ich hochgeladen. Es war superlecker und ist einfch zu machen.
LG
Monika
ich habe wie Karsandra Kasseler genommen und für den Teig eine Roggenbrot-fertigmischung. Ein Bild vom ERgebnis habe ich hochgeladen. Es war superlecker und ist einfch zu machen.
LG
Monika
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Ich habe aber meinen Schinken noch kräftig mit Senf eingerieben, bevor er in den Brotteig gepackt wurde. Sehr sehr lecker! Die Idee war super, dass man die Temperatur senken soll. So habe ich den Schinken im Teig erst mit 230°C gebacken, bis das Brot schön braun war. Und dann habe ich auf 150 °C runtergeschaltet. So dauerte es noch etwa 30 Minuten.
Lecker lecker! Danke für das Rezept!
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