Thüringer Klöße
| 1200 g | Kartoffel(n), roh. geschält |
| 400 g | Kartoffel(n), gekocht |
| 1 kleines | Ei(er) oder ein grosses Eigelb |
| 40 g | Stärkemehl |
| Salz | |
| Muskat | |
| Pfeffer weiss | |
| 40 g | Butter |
| 2 Scheibe/n | Weißbrot |
Zubereitung
Rohe Kartoffeln reiben, im Tuch oder Säckchen fest ausdrücken. Gekochte Kartoffeln durch Kartoffelpresse drücken. Beide Kartoffelmassen zusammengeben. Ei und Stärke einarbeiten, mit den Gewürzen abschmecken.
Das Weißbrot würfeln und in wenig Fett goldbraun rösten. Klöße mit feuchten Händen formen, in der Mitte mit einigen gerösteten Brotwürfeln füllen. Salzwasser aufkochen lassen und Klöße vorsichtig mit einem Schaumlöffel hinein gleiten lassen. Ohne Deckel leicht köchelnd ca. 20 Minuten ziehen lassen. Sie müssen an der Oberfläche schwimmen.
Dazu passt wunderbar Wildbraten, Sauerbraten oder auch Rouladen.
Das Weißbrot würfeln und in wenig Fett goldbraun rösten. Klöße mit feuchten Händen formen, in der Mitte mit einigen gerösteten Brotwürfeln füllen. Salzwasser aufkochen lassen und Klöße vorsichtig mit einem Schaumlöffel hinein gleiten lassen. Ohne Deckel leicht köchelnd ca. 20 Minuten ziehen lassen. Sie müssen an der Oberfläche schwimmen.
Dazu passt wunderbar Wildbraten, Sauerbraten oder auch Rouladen.
Kommentare anderer Nutzer
Anuscha
sagt:
sagt: 05.12.2003 23:15
Hilfreicher Kommentar:
...mag zwar thüringer klösse nicht essen, aber aus jahrelanger "mitkoch-erfahrung" kann ich den folgenden tipp zu den gekochten kartoffeln geben.
kartoffeln in kleine stücke scheiden, in etwas wasser weichkochen, mittels eines "kartoffelstampfers" zum brei stampfen, nochmals aufkochen, und dann kochend damit die rohe kartoffelmasse brühen und sofort mit dem stampfer die ganze menge durchmischen.
guten appetit
kartoffeln in kleine stücke scheiden, in etwas wasser weichkochen, mittels eines "kartoffelstampfers" zum brei stampfen, nochmals aufkochen, und dann kochend damit die rohe kartoffelmasse brühen und sofort mit dem stampfer die ganze menge durchmischen.
guten appetit
nanncy100
sagt:
sagt: 26.09.2004 21:45
Hallo,
ja genauso werden sie bestimmt schon seit Jahrhunderten gemacht.
Aber nur in Thüringen.
Selbst in tieftsten Ostzeiten haben die Wirte Klösse so gemacht, ich glaube auch heute wird da nicht gemogelt.
VG
Jürgen und Nancy
ja genauso werden sie bestimmt schon seit Jahrhunderten gemacht.
Aber nur in Thüringen.
Selbst in tieftsten Ostzeiten haben die Wirte Klösse so gemacht, ich glaube auch heute wird da nicht gemogelt.
VG
Jürgen und Nancy
freddi
sagt:
sagt: 19.12.2004 11:33
Hilfreicher Kommentar:
hallo,
hab die klöße (thüriger) halb und halb gemacht.
hab 900 gr kartofeln gekocht und 900 gr gerieben .
die geriebenen kartoffeln gepresst und anschließend ohne ei,muskat ,pfeffer und zusatzstärke untergehoben , den kloßteig solange gerührt bis er von selbst vom rührstab abällt.
anschließend hände mit wasser befeuchten und klöße formen und in kochendes wasser geben, dann hitze runterschalten (gas) bzw. elektro herd vom herd nehmen und die klöße ziehen lassen bis sie hoch kommen, ferig.
guten hunger
gruß
freddi
hab die klöße (thüriger) halb und halb gemacht.
hab 900 gr kartofeln gekocht und 900 gr gerieben .
die geriebenen kartoffeln gepresst und anschließend ohne ei,muskat ,pfeffer und zusatzstärke untergehoben , den kloßteig solange gerührt bis er von selbst vom rührstab abällt.
anschließend hände mit wasser befeuchten und klöße formen und in kochendes wasser geben, dann hitze runterschalten (gas) bzw. elektro herd vom herd nehmen und die klöße ziehen lassen bis sie hoch kommen, ferig.
guten hunger
gruß
freddi
Jeannie72
sagt:
sagt: 12.01.2005 09:30
Hallo,
wenn keine Presse für die rohen, geriebenen Kartoffeln vorhanden ist, kann man auch gut (das mache ich immer so) den Burgi's Kloßteig verwenden. Das ist die gleiche Masse, die man hätte, wenn man mühevoll die Kartoffeln reibt und presst.
Viele Grüße
Jeannie
wenn keine Presse für die rohen, geriebenen Kartoffeln vorhanden ist, kann man auch gut (das mache ich immer so) den Burgi's Kloßteig verwenden. Das ist die gleiche Masse, die man hätte, wenn man mühevoll die Kartoffeln reibt und presst.
Viele Grüße
Jeannie
Pinunskel
sagt:
sagt: 30.07.2005 17:47
Die Relation roh/gekocht kenne ich auch anders. Aber wer kann mir helfen. Bei mir werden die immer grau. Egal wie schnell ich bin. Gibt's noch einen Trick?
LG Peppi
LG Peppi
rottenhof
sagt:
sagt: 17.07.2011 13:27
Hi, soweit ich von Oma und Mama noch weiß, haben die die Kartoffeln immer "geschwefelt", damit sie nicht grau werden - das waren damals so kleine gelbe Schwefelstücke - aber wie genau man das heute machen könnte, keine Ahnung.
Vielleicht hat jemand anders damit aktuelle praktische Erfahrung
Vielleicht hat jemand anders damit aktuelle praktische Erfahrung
jens66
sagt:
sagt: 21.09.2005 19:45
Hilfreicher Kommentar:
Ja, gibts. Wenn die Kloßmasse geschwefelt wird bleibt sie hell. Ist aber sicher nur für die Profis.
Bei uns zu Hause wird die rohe gepresste Masse erst gemacht wenn die Kartoffeln gekocht sind.
Schnelligkeit ist dann alles.
Grüße Jens
Bei uns zu Hause wird die rohe gepresste Masse erst gemacht wenn die Kartoffeln gekocht sind.
Schnelligkeit ist dann alles.
Grüße Jens
jakuna
sagt:
sagt: 06.11.2005 11:20
Hi, Ihr Klößeformer !
Damit die Klöße hell bleiben fügt man beim " Kartoffelreiben " ein wenig Zwiebel hinzu . Desweiteren kann man zum reiben der Kartoffeln auch eine Fruchtsaftzentriefuge nehmen .
Damit die Klöße hell bleiben fügt man beim " Kartoffelreiben " ein wenig Zwiebel hinzu . Desweiteren kann man zum reiben der Kartoffeln auch eine Fruchtsaftzentriefuge nehmen .
rottenhof
sagt:
sagt: 17.07.2011 13:30
Kaos72
sagt:
sagt: 12.11.2005 20:19
Endlich habe ich nach langem suchen ein Original Rezept für Thüringer Klöße gefunden. Meine Schwiegermutter macht die auch immer selbst aber mit ca. 10 kg rohen Kartoffeln und ganz wenig gekochten Kartoffeln. Daher ließ sich das ganze nicht auf eine kleinere Menge Kartoffeln umrechenen. Bei uns wird es morgen Rinderrouladen mit Thüringer Klößen geben. Vielen Dank für das Rezept
19.02.2006 18:16
hallo jakuna,
was ist eine Fruchtsaftzentriefuge? Nie gehört. Bei uns gibt's eine Fruchtpresse für Äpfel und andere Früchte zum Saft-machen.
vG
Köbes
was ist eine Fruchtsaftzentriefuge? Nie gehört. Bei uns gibt's eine Fruchtpresse für Äpfel und andere Früchte zum Saft-machen.
vG
Köbes
xydica1
sagt:
sagt: 18.09.2008 11:38
Der Autor möge mir verzeihen, ....ABER:
Also, wie auch immer, klar haben Pfeffer, Ei oder Butter haben mit dem Rezept Thüringer Klöße nichts zu tun.
Die Klöße mögen gut schmecken, aber mit richtigen Thüringer Klößen hat das Rezept nur eine gewisse Ähnlichkeit. In Kloster Vesra oder im Kloßmuseum in Meiningen kann man sich da nochmal kundig machen. Alleinnschon die Mengen sollten stimmen. 2 Drittel rohe, geriebene Kartoffeln und 1 Drittel gekochte.
Also, wie auch immer, klar haben Pfeffer, Ei oder Butter haben mit dem Rezept Thüringer Klöße nichts zu tun.
Die Klöße mögen gut schmecken, aber mit richtigen Thüringer Klößen hat das Rezept nur eine gewisse Ähnlichkeit. In Kloster Vesra oder im Kloßmuseum in Meiningen kann man sich da nochmal kundig machen. Alleinnschon die Mengen sollten stimmen. 2 Drittel rohe, geriebene Kartoffeln und 1 Drittel gekochte.
21.09.2010 15:08
stimmt genau,
in einen echten Thüringer Kloß gehört kein Ei und schon gar nicht Pfeffer.
2 Drittel rohe geriebene Kartoffeln,gut ausgepresst und 1 Drittel gekochte Kartoffeln (Brei) und Salz, das sind die Zutaten die für einen THÜRINGER KLOSS notwendig sind.
Ich bin aus Thüringen und koche schon fast 30 Jahre diese Klöße.
LG Schnone
in einen echten Thüringer Kloß gehört kein Ei und schon gar nicht Pfeffer.
2 Drittel rohe geriebene Kartoffeln,gut ausgepresst und 1 Drittel gekochte Kartoffeln (Brei) und Salz, das sind die Zutaten die für einen THÜRINGER KLOSS notwendig sind.
Ich bin aus Thüringen und koche schon fast 30 Jahre diese Klöße.
LG Schnone
murmel2323
sagt:
sagt: 13.01.2009 21:21
Habe Weihnachten die Thüringer Klöße gemacht. Meine 1. selbstgemachten Klöße! Meine Schwiegermutter kommt aus Thüringen, und so habe ich schon einige Male zugeschaut, wenn sie welche machte. Und meine 1. Klöße haben auch ihr geschmeckt. Stolz! Ich habe nur Salz in den Kloßteig gegeben.
11.03.2009 21:27
Einige Kommentare wurden gelöscht.
Diskussionen über Originalrezept oder nicht bringen nichts als Rezeptkommentar; erfahrungsgemäß gibt es sowieso nie eine einheitliche Meinung. Für Diskussionen sind die Foren da, da kann man seine unterschiedlichen Sichtweisen austauschen.
Diskussionen über Originalrezept oder nicht bringen nichts als Rezeptkommentar; erfahrungsgemäß gibt es sowieso nie eine einheitliche Meinung. Für Diskussionen sind die Foren da, da kann man seine unterschiedlichen Sichtweisen austauschen.
sikarea
sagt:
sagt: 07.12.2009 05:38
Hallo,
ich habe die Klöße gestern zu unserem Entenbraten gemacht, einfach lecker.
Vielen Dank für das Rezept, die wirds jetzt öfter geben.
lg sikarea
ich habe die Klöße gestern zu unserem Entenbraten gemacht, einfach lecker.
Vielen Dank für das Rezept, die wirds jetzt öfter geben.
lg sikarea
02.02.2010 19:26
Hallo,
habe meine Mutter seinerzeit nie nach dem Rezept gefragt, obwohl es bis in ihr hohe Alter jedes WE "Thüringer Klöße, halb und halb" gab.
Seither habe ich schon viele Rezepte ausprobiert, sie waren mal mehr oder weniger nicht perfekt.
Jetzt habe ich Freunde meiner Mutter aus Thüringen nach dem Rezept befragt, und grob gesagt wird 2/3 rohe Kartoffel, 1/3 gekochte Kartoffeln verwendet. Es wird auch kein Ein verwendet, sondern nur Salz nach Geschmack und Kartoffelmehl. Und so habe ich sehr vage das Klöße-Rezept meiner Mutter in Erinnerung.
Aber diese ganzen Kloßrezepte mit Ei haben mich ganz durcheinander gebracht.
Und, man kann die Kartoffeln schon einen Tag vorher kochen, aber muß man nicht.
Aber, plausibel für mich klingt auch, wie oben beschrieben, dass ich sie nach dem Abkühlen besser durchpressen kann, als wenn ich sie sofort verarbeiten muß.
Habe also 1/3 Kartoffelmenge gekocht, und morgen geht es weiter.
Viele Grüße
Pepi
habe meine Mutter seinerzeit nie nach dem Rezept gefragt, obwohl es bis in ihr hohe Alter jedes WE "Thüringer Klöße, halb und halb" gab.
Seither habe ich schon viele Rezepte ausprobiert, sie waren mal mehr oder weniger nicht perfekt.
Jetzt habe ich Freunde meiner Mutter aus Thüringen nach dem Rezept befragt, und grob gesagt wird 2/3 rohe Kartoffel, 1/3 gekochte Kartoffeln verwendet. Es wird auch kein Ein verwendet, sondern nur Salz nach Geschmack und Kartoffelmehl. Und so habe ich sehr vage das Klöße-Rezept meiner Mutter in Erinnerung.
Aber diese ganzen Kloßrezepte mit Ei haben mich ganz durcheinander gebracht.
Und, man kann die Kartoffeln schon einen Tag vorher kochen, aber muß man nicht.
Aber, plausibel für mich klingt auch, wie oben beschrieben, dass ich sie nach dem Abkühlen besser durchpressen kann, als wenn ich sie sofort verarbeiten muß.
Habe also 1/3 Kartoffelmenge gekocht, und morgen geht es weiter.
Viele Grüße
Pepi
xydica1
sagt:
sagt: 22.09.2010 13:54
Also, die Kartoffeln kannst d kochen, wann du willst. Aber vor dem Klöße machen müssen sie zu einer dünnen Kartoffelbrei, der Kartoffelbrei mß kochend über die gepressten Kartoffeln geschuttet und dann alles geschlagen werden. Unterkneten ist falsch. Beim Schlagen der Masse verändert sich die Konsistens der Masse, das wird erkennbar, wenn sich die Kartoffelmasse leicht vom Schüsselrand löst. Schwefelschnur bekommst man aaaf Bestellung in jeder Aotheke, wenn der Apotheker es nur will. Hab erst dieses Jahr gekauft.
Ansonsten sieh mal bei meinem Rezept (xydica1) nach. So hat meine Urgroßmutter schon die Klöße gemacht. Rezepte mit Ei, Pfeffer, Muskat, Gries, Sahne und anderen Schnickschnack - alles Quatsch. Kartoffeln, Salz, Schwefel - Ende der Fahnenstange.
Es gibt jedoch einen kleinen Unterschied. Die Rezepte mit Milch/Sahne konnten sich die armen Bauern/Knecdhte nicht leisten, sondern nur die "hohen Herrschaften".
Mein Rezept ist das ehrlichste Rezept. Im Meininger gibt es ein Kloßmuseum und in Kloster Vesra werdet ihr das gleiche Rezept.
Ansonsten sieh mal bei meinem Rezept (xydica1) nach. So hat meine Urgroßmutter schon die Klöße gemacht. Rezepte mit Ei, Pfeffer, Muskat, Gries, Sahne und anderen Schnickschnack - alles Quatsch. Kartoffeln, Salz, Schwefel - Ende der Fahnenstange.
Es gibt jedoch einen kleinen Unterschied. Die Rezepte mit Milch/Sahne konnten sich die armen Bauern/Knecdhte nicht leisten, sondern nur die "hohen Herrschaften".
Mein Rezept ist das ehrlichste Rezept. Im Meininger gibt es ein Kloßmuseum und in Kloster Vesra werdet ihr das gleiche Rezept.
21.09.2010 14:53
hallo,
ich bin aus Thüringen, mache die echten Thüringer Klöße fast jeden Sonntag, aber da kommt definitiv kein Ei rein. Das Rezept ,wie hier beschrieben, ist sicher gut,aber diese Art von Kloß heißt bei uns "Stärkekloß".
LG Schnone
ich bin aus Thüringen, mache die echten Thüringer Klöße fast jeden Sonntag, aber da kommt definitiv kein Ei rein. Das Rezept ,wie hier beschrieben, ist sicher gut,aber diese Art von Kloß heißt bei uns "Stärkekloß".
LG Schnone
rottenhof
sagt:
sagt: 17.07.2011 13:41
Also, ich als echte "Hinterwäldlerin" möchte hier kurz folgendes anmerken, weil sich die Komentare bissel bezicken, was nun echt oder nicht echt ist:
Meine Oma hat die 2/3 - 1/3 Variante gemacht - auch ggf. mit Zugabe von Stärke, falls die Kartoffelsorten nämlich nicht genug Eigenstärke-Gehalt haben. Das sind also für mich ECHTE Klöße...
...ABER: ich bin mittlerweile rumgekommen durch Studium, habe "andere" Thüringer kennengelernt und die kennen von ihrer Oma die Variante halb und halb oder auch ne Variante mit Kartoffeln und Gries (Mam sagt dazu "schnelle" Klöße).
Daher mein Fazit: es gibt also mehrere Varianten "Echte" Th. Klöße.
(gilt übrigens auch bei Wurst: "Echte Thüringer" ist ne regional geschützete Bezeichnung - Zutaten, v. a. Gewürze dürfen aber in unterschiedlichen Regionen Thüringens verschieden sein - die Insider kennen die Diskussion: Kümmel oder kein Kümmel *grins*)
Und noch ein Tipp: es gibt die 2/3 - 1/3 Variante seit Jahren auch tiefgekühlt - zum Glück, so konnt ich als Studentin auch im "Ausland" mal heimischen Kloß essen - für Single lohnt sich nämlich der Aufwand nicht - also mal großes Lob an die Firma Heichelheimer - die hab ich nämlich sogar im Froster in Halle/S. gefunden und meine Studienzeit war gerettet.
LG und guten Hunger an alle
Meine Oma hat die 2/3 - 1/3 Variante gemacht - auch ggf. mit Zugabe von Stärke, falls die Kartoffelsorten nämlich nicht genug Eigenstärke-Gehalt haben. Das sind also für mich ECHTE Klöße...
...ABER: ich bin mittlerweile rumgekommen durch Studium, habe "andere" Thüringer kennengelernt und die kennen von ihrer Oma die Variante halb und halb oder auch ne Variante mit Kartoffeln und Gries (Mam sagt dazu "schnelle" Klöße).
Daher mein Fazit: es gibt also mehrere Varianten "Echte" Th. Klöße.
(gilt übrigens auch bei Wurst: "Echte Thüringer" ist ne regional geschützete Bezeichnung - Zutaten, v. a. Gewürze dürfen aber in unterschiedlichen Regionen Thüringens verschieden sein - die Insider kennen die Diskussion: Kümmel oder kein Kümmel *grins*)
Und noch ein Tipp: es gibt die 2/3 - 1/3 Variante seit Jahren auch tiefgekühlt - zum Glück, so konnt ich als Studentin auch im "Ausland" mal heimischen Kloß essen - für Single lohnt sich nämlich der Aufwand nicht - also mal großes Lob an die Firma Heichelheimer - die hab ich nämlich sogar im Froster in Halle/S. gefunden und meine Studienzeit war gerettet.
LG und guten Hunger an alle
daute
sagt:
sagt: 01.10.2011 10:56
Total simpel in der zubereitung und einfach nur lecker mmhhhh
AVCRGoldi
sagt:
sagt: 30.10.2011 17:26
Hilfreicher Kommentar:
Stimme einigen oberhalb zu, Ei (gelb), Pfeffer haben hier nix zu suchen. Desweiteren wird der in fachkreisen genannte Kartoffelschnee (ein drittel der Kartoffeln), (das ist die durch die Presse gedrückte gekochte Katoffelmasse) mit ein wenig von dem Kochwasser vermengt bis sie verkleistert (was im übrigen in der klassischen französischen Küche verpönt ist). Dann kommen die ausgedrückten rohen Kartoffeln (zwei drittel der Kartoffeln) dazu (wer kein Schwefel hat oder mag kann auch "Kloßweis" nehmen). Beides miteinander vermengt und nur mit Salz abgeschmeckt wird dann noch mit Weissbrotcroutons gefüllt. Ins siedende mit ein bissi Salz abgeschmecktes Wasser (was ein wenig mit angerührter Kartoffelstärke gebunden ist) und dann garen lassen bis die Klösse "tanzen". Das ist dann wenn die Klösse durch einen kleinen Stups am Topf sich selber drehen. Jetzt noch ca. 10 bis 15 Minuten und fertig. Bei den Kartoffeln reden wir im übrigen immer von mehlig kochenden Kartoffeln. Und da ich aus dem tiefsten Thüringen komme, Schafhausen i.d. Rhön, (zwar in die Schweiz ausgewandert und ach ja im übrigen gelernter Koch und ehemaliger Küchenchef bin) - ECHTE Thüringer klösse sind die auch so bekannten "grünen Klöse" da man wegen dem Auwand und der Kosetn diese auch nur an Festtagen machte und an allen anderen Tagen oder WE die "halb und halb"! Wer das Rezept haben will einfach anschreiben oder direkt auf AVCRGoldi@hispeed.ch
In diesem Sinne En Guate!
In diesem Sinne En Guate!
thomi60
sagt:
sagt: 27.11.2011 20:08
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